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Opt out all nuclear exchange - Eine globale Betrachtung der Kuba-Krise

Title: Opt out all nuclear exchange - Eine globale Betrachtung der Kuba-Krise

Research Paper (postgraduate) , 2007 , 46 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: BA Henning Wirtz (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security
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Die vorliegende Forschungsarbeit befasst sich mit der Kuba-Krise im Rahmen einer globalen Betrachtung über die Krise als solcher als auch darüber, wieso die Krise in der Weise entstehen konnte und dann schließlich auch beigelegt werden konnte.
Es wird nämlich im Rahmen der Arbeit der Blick auch von Kuba weg hin nach Vietnam und nach Europa gerichtet, um zu zeigen, welch weitreichende Folgen die Kuba-Krise hatte, was ihr vorausgegangen war und wie Europa und allen voran die damals noch im Selbstfindungsprozess befindliche BRD die Krise erlebte- vor allem im Hinblick auf ihre exponierte Stellung gegenüber den Staaten des Warschauer Pakts; da vor allem auch noch West-Berlin inmitten des kommunistisch kontrollierten Gebiets lag.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vom Zweiten Weltkrieg zum Kalten Krieg

3. Chronologie der Kuba-Krise

4. Exkurs: Die geo-strategische Lage vor der Kuba-Krise unter besonderer Berücksichtigung der Dislozierung der Mittelstreckenraketen im Vergleich

5. Die Hauptakteure der Kuba-Krise

5.1 Kuba

5.2 UdSSR

5.3 USA

6 Die Nebenakteure der Kuba-Krise

6.1 Die westeuropäischen Staaten- die BRD als Beispiel

6.2 Die kommunistischen Ostblockstaaten- die DDR als Beispiel

6.3 Die NATO

7 Exkurs: Ermöglichte die Kuba-Krise die Eskalation des Vietnam-Krieges?

8 Die Bedeutung der Kuba-Krise für den weiteren Verlauf der Konfrontation zwischen der freien Welt und dem Ostblock

9 Exkurs: Die Türkei als Faktor der Kuba-Krise

10 Exkurs: Die geo-strategische Lage nach der Kuba-Krise unter besonderer Berücksichtigung der Dislozierung der Mittelstreckenraketen im Vergleich: Die unbeteiligten westeuropäischen Staaten als Verlierer - die USA und die UdSSR als gemeinsame Sieger im „Krieg“ um die Vorherrschaft auf der Welt?

11 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Forschungsarbeit analysiert die Kuba-Krise von 1962 als zentralen Wendepunkt des Kalten Krieges und untersucht dabei die unterschiedlichen Rollen der Haupt- und Nebenakteure, ihre geo-strategischen Interessen sowie die langfristigen Auswirkungen des Konflikts auf das globale Machtgefüge.

  • Chronologische Aufarbeitung der Kuba-Krise im Oktober 1962
  • Untersuchung der geo-strategischen Lage und der Raketenstationierung
  • Analyse der Akteure (Kuba, UdSSR, USA) und deren Zielsetzungen
  • Rolle der Nebenakteure (BRD, DDR, NATO) in der Krise
  • Langfristige Folgen für das globale Kräfteverhältnis und die Konfrontation zwischen Ost und West

Auszug aus dem Buch

5.1 Kuba

Einer der Hauptakteure in der Kuba-Krise war, wie der Name bereits sagt, Kuba.

Die USA hatten immer ein starkes Interesse an Kuba, was vor allem durch die räumliche Nähe zu den USA begründet ist. Hierdurch ist auch zu verstehen, dass die USA sich immer sehr stark in Kuba engagierten- wie auch immer man dies bewerten will.

Um die Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jh. gelang es den USA den Einfluss Spaniens auf Kuba vollständig zurückzudrängen und selber die bestimmende Macht auf der Insel zu werden. Dies gelang vor allem durch die Stationierung von einer großen Zahl an Soldaten und der Zerschlagung nahezu aller kubanischen staatlichen Institutionen.

Allerdings lag es den USA Kuba zu kolonisieren oder Kuba sogar in die USA aufzunehmen, aber dennoch fühlten die USA sich verpflichtet den Kubanern die Segnungen der freien USA zu bieten. Darüber hinaus zwangen sie die kubanische Bevölkerung dazu eine Verfassung zu verabschieden, die den USA ein immerwährendes Interventionsrecht auf Kuba einräumte und weitreichende Handelsvergünstigungen für US-Güter vertraglich vorsah. Diese Verträge und diese kubanische Republik hatten bis zur Revolution von 1959 bestand und in diesen „Knebelverträgen“ ist auch der Grund zu sehen, warum die Revolution im Jahre 1959 und vor allem warum Fidel Castro und Che Guevara innerhalb der kubanischen Gesellschaft soviele Anhänger finden konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Forschungsthema ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung zur Entwicklung der Kuba-Krise.

2. Vom Zweiten Weltkrieg zum Kalten Krieg: Hier wird der historische Kontext von 1947 bis zur Entstehung des Ost-West-Konflikts und der NATO-Erweiterung beschrieben.

3. Chronologie der Kuba-Krise: Dieses Kapitel liefert einen tabellarischen Überblick über den Ablauf der Ereignisse im Oktober 1962.

4. Exkurs: Die geo-strategische Lage vor der Kuba-Krise unter besonderer Berücksichtigung der Dislozierung der Mittelstreckenraketen im Vergleich: Es wird die Verteilung der nuklearen Mittelstreckenraketen zwischen den Machtblöcken vor der Krise analysiert.

5. Die Hauptakteure der Kuba-Krise: Hier werden die Ziele und Handlungen von Kuba, der UdSSR und den USA als Hauptakteure detailliert betrachtet.

6 Die Nebenakteure der Kuba-Krise: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle und Reaktion von BRD, DDR und NATO als indirekt betroffene Akteure.

7 Exkurs: Ermöglichte die Kuba-Krise die Eskalation des Vietnam-Krieges?: Der Text untersucht den Zusammenhang zwischen dem Ende der Kuba-Krise und der verstärkten US-Präsenz in Südostasien.

8 Die Bedeutung der Kuba-Krise für den weiteren Verlauf der Konfrontation zwischen der freien Welt und dem Ostblock: Es werden die Auswirkungen der Krise auf die diplomatischen Beziehungen und die Strategie der Machtblöcke analysiert.

9 Exkurs: Die Türkei als Faktor der Kuba-Krise: Das Kapitel beleuchtet die strategische Bedeutung der Türkei und ihrer Raketenstellungen für den Verlauf der Krise.

10 Exkurs: Die geo-strategische Lage nach der Kuba-Krise unter besonderer Berücksichtigung der Dislozierung der Mittelstreckenraketen im Vergleich: Die unbeteiligten westeuropäischen Staaten als Verlierer - die USA und die UdSSR als gemeinsame Sieger im „Krieg“ um die Vorherrschaft auf der Welt?: Hier wird die Machtverschiebung nach der Krise bewertet.

11 Fazit: Die Ergebnisse der gesamten Untersuchung werden zusammengeführt, um die Sieger und Verlierer der Kuba-Krise zu identifizieren.

Schlüsselwörter

Kuba-Krise, Kalter Krieg, USA, UdSSR, Fidel Castro, John F. Kennedy, Mittelstreckenraketen, NATO, Warschauer Pakt, BRD, DDR, Vietnam-Krieg, Geostrategie, Abrüstung, Machtpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Auswirkungen der Kuba-Krise von 1962, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse der beteiligten Akteure und der geo-strategischen Gesamtsituation liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Chronologie der Krise, die Interessen von Haupt- und Nebenakteuren, die Rolle von Atomwaffen (insb. Mittelstreckenraketen) sowie die Folgen für das globale Machtgefüge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Handlungen und Befürchtungen der beteiligten Staaten im Kontext der Kuba-Krise zu analysieren und zu bewerten, wer aus diesem globalen Machtspiel als Sieger oder Verlierer hervorging.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse sowie eine Auswertung von Quellen und Dokumenten, um die Entwicklungen der damaligen Zeit nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer detaillierten Chronologie die Rollen der Hauptakteure (USA, UdSSR, Kuba) sowie der Nebenakteure (BRD, DDR, NATO) beleuchtet und strategische Exkurse zu Themen wie Vietnam und der Türkei eingebaut.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Kuba-Krise, Kalter Krieg, atomare Abschreckung, geostrategische Lage und der Systemkonflikt zwischen Ost und West.

Warum spielt die BRD in einer Arbeit über die Kuba-Krise eine Nebenrolle?

Obwohl die BRD als "Frontstaat" des Kalten Krieges stark von der globalen Konfrontation betroffen war, hatte sie selbst kaum Einflussmöglichkeiten auf die direkte Krisenbewältigung zwischen Washington und Moskau.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf den Ausgang der Krise?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die USA als eindeutiger Gewinner der Krise hervorgingen, während westeuropäische Staaten wie die BRD an politischem Einfluss einbüßten, da die USA ihre Vormachtstellung ausbauen konnten.

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Details

Title
Opt out all nuclear exchange - Eine globale Betrachtung der Kuba-Krise
College
University of Siegen
Grade
1,0
Author
BA Henning Wirtz (Author)
Publication Year
2007
Pages
46
Catalog Number
V85360
ISBN (eBook)
9783638897440
ISBN (Book)
9783638897549
Language
German
Tags
Eine Betrachtung Kuba-Krise
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Henning Wirtz (Author), 2007, Opt out all nuclear exchange - Eine globale Betrachtung der Kuba-Krise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85360
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