Die Informationstechnologie nimmt seit jeher eine wichtige Rolle innerhalb eines Unternehmens ein. Informationen sind für die internen Geschäftsprozesse und insbesondere für die marktorientierte Ausrichtung eines Unternehmens von existenzieller Bedeutung.
Bis Ende der 80'er Jahre befassten sich die zu dieser Zeit gängigen Informations- und
Datenverarbeitungslösungen hauptsächlich damit betriebliche Teilaufgaben wie
Rechnungswesen, Produktionsplanung und Auftragsbearbeitung zu erleichtern und
zu rationalisieren.
Mit Beginn der 90'er Jahre setzte eine rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie ein, die bis heute anhält. Beispiele hierfür sind, eine stetige Zunahme der Speicher- und Verarbeitungskapazitäten von PCs, neue Entwicklungen bei der Datensicherheit auf Großrechenanlagen, schnellere Datenübertragungs- und Kommunikationsmedien sowie insbesondere das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten (z.B. Elektronische Marktplätze, Onlineauktionssysteme, Elektronische Beschaffungssysteme).
Mit dem Fortschritt der Informationstechnologie, ist ihre Bedeutung und die Relevanz des IT-Controllings in den letzten Jahren gestiegen. Diese Arbeit will einen Beitrag zu diesem aktuellen und interessanten Themengebiet leisten.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen des IT-Controlling
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Controlling
2.1.2 IT-Controlling
2.2 Einbettung des IT-Controlling in das IT-Management
2.3 Organisation des IT-Controlling
2.4 Ziele und Aufgaben des IT-Controllings
2.4.1 Ziele des IT-Controllings
2.4.2 Aufgaben des IT-Controllings
2.5 Aufgabenbereiche des IT-Controlling
2.5.1 IT-Portfoliocontrolling
2.5.2 IT-Projektcontrolling
2.5.3 IT-Produktcontrolling
2.5.4 IT-Infrastrukturcontrolling
2.6 Methoden und Techniken des IT-Controlling
2.6.1 IT-Kennzahlen
2.6.2 IT-Balanced Scorecard
2.6.3 IT-Kosten- und Leistungsrechnung
2.6.4 Total Cost of Ownership
2.6.5 IT-Outsourcing
3 Implementierungsstand des IT-Controlling in der Praxis
3.1 Ubersicht Studien zum IT-Controlling
3.2 Ziele der Studien
3.3 Durchfuhrung der Studienerhebung
3.4 Ergebnisse der Studien
3.4.1 Organisation des IT-Controlling
3.4.2 IT-Strategie
3.4.3 IT-Portfoliocontrolling
3.4.4 IT-Projektcontrolling
3.4.5 IT-Produkt- und Infrastrukturcontrolling
3.4.6 IT-Kennzahlen
3.4.7 IT-Balanced Scorecard
3.4.8 IT-Leistungsverrechnung
3.4.9 Organisation der IT
3.4.10 Total Cost of Ownership
3.4.11 IT-Outsourcing
3.5 Zusammenfassung
4 Entwicklungstrends im IT-Controlling
4.1 Entscheidungsunterstutzung
4.2 Compliance und Risikomanagement
4.3 Kosten- versus Leistungsorientierung
4.4 Nutzenverifizierung
4.5 Rollierende Planung
4.6 Servicemanagement
4.7 Technologische Entwicklung
4.8 Zusammenfassung
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung des IT-Controllings in Unternehmen, analysiert den aktuellen Implementierungsstand anhand empirischer Studien und identifiziert zukünftige Entwicklungstrends, um die strategische Steuerung der Informationstechnologie zu optimieren.
- Grundlagen, Ziele und Methoden des IT-Controllings
- Empirische Analyse des Implementierungsgrades in der Praxis
- Stellenwert von IT-Kennzahlen und der Balanced Scorecard
- Risikomanagement und Compliance als zentrale Aufgabenfelder
- Wirtschaftlichkeit durch Nutzenverifizierung und Leistungsorientierung
Auszug aus dem Buch
1.1 Motivation
Die Informationstechnologie nimmt seit jeher eine wichtige Rolle innerhalb eines Unternehmens ein. Informationen sind für die internen Geschäftsprozesse und insbesondere für die marktorientierte Ausrichtung eines Unternehmens von existenzieller Bedeutung.1
Bis Ende der 80’er Jahre befassten sich die zu dieser Zeit gängigen Informations- und Datenverarbeitungslösungen hauptsächlich damit betriebliche Teilaufgaben wie Rechnungswesen, Produktionsplanung und Auftragsbearbeitung zu erleichtern und zu rationalisieren.
Mit Beginn der 90’er Jahre setzte eine rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie ein, die bis heute anhält. Beispiele hierfür sind, eine stetige Zunahme der Speicher- und Verarbeitungskapazitäten von PCs, neue Entwicklungen bei der Datensicherheit auf Großrechenanlagen, schnellere Datenübertragungs und Kommunikationsmedien sowie insbesondere das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten (z.B. Elektronische Marktplätze, Onlineauktionssysteme, Elektronische Beschaffungssysteme).
In den Unternehmen werden mehr und mehr die Informationsverarbeitungssysteme einzelner Bereiche durch integrierte Systeme ersetzt. Ziel ist ein verbesserter Informationsfluss im gesamten Unternehmen.2
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung der IT im Unternehmen, die wachsende Bedeutung von Informationen und die Zielsetzung der Arbeit, das IT-Controlling als strategisches Instrument einzuführen.
2 Grundlagen des IT-Controlling: Definiert den Begriff IT-Controlling, bettet ihn in das IT-Management ein und erläutert relevante Aufgabenbereiche sowie Methoden wie IT-Kennzahlen und die Balanced Scorecard.
3 Implementierungsstand des IT-Controlling in der Praxis: Analysiert den Stand der IT-Controlling-Praxis anhand verschiedener empirischer Studien und vergleicht die Ergebnisse zu Organisation, Strategie und Instrumenteneinsatz.
4 Entwicklungstrends im IT-Controlling: Identifiziert zukunftsweisende Handlungsfelder wie Compliance, Risikomanagement, leistungsorientierte Steuerung und Servicemanagement als neue Herausforderungen für das IT-Controlling.
5 Fazit und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit, das IT-Controlling künftig stärker als strategischen Partner zur Effizienzsteigerung und Nutzenverifizierung zu etablieren.
Schlüsselwörter
IT-Controlling, Informationsmanagement, IT-Strategie, IT-Kennzahlen, Balanced Scorecard, IT-Leistungsverrechnung, Total Cost of Ownership, IT-Outsourcing, Risikomanagement, Compliance, IT-Infrastruktur, Servicemanagement, Nutzenverifizierung, IT-Projektcontrolling, Wirtschaftlichkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem IT-Controlling als System zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Informationstechnologie in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des IT-Controllings, dessen praktische Umsetzung in deutschen Unternehmen sowie aktuelle Entwicklungstrends wie Compliance und Servicemanagement.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum IT-Controlling für Unternehmen notwendig ist, wie es in der Praxis umgesetzt wird und welche Methoden zur Steuerung der IT zur Verfügung stehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu den Grundlagen und einer vergleichenden Analyse bestehender empirischer Studien zum Umsetzungsstand des IT-Controllings.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des IT-Controllings, die Analyse des Implementierungsstands anhand aktueller Studien und eine detaillierte Betrachtung von Entwicklungstrends.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie IT-Controlling, Wirtschaftlichkeit, IT-Strategie, Risikomanagement und IT-Leistungsverrechnung geprägt.
Warum ist das IT-Portfolio für das Controlling wichtig?
Es hilft Unternehmen, Projekte an strategischen Zielen auszurichten, Risiken zu bewerten und knappe Ressourcen effizient auf die relevantesten IT-Vorhaben zu verteilen.
Welche Rolle spielt die IT-Balanced Scorecard?
Sie dient als umfassendes Koordinationsinstrument, um die IT-Strategie über vier Perspektiven hinweg (Finanzen, Kunden, Prozesse, Entwicklung) messbar zu machen und an der Unternehmensstrategie auszurichten.
- Quote paper
- José Pereira (Author), 2007, IT-Controlling: Grundlagen, Implementierungsstand und Entwicklungstrends, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85393