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Zwangsstörungen - Leben mit einer psychischen Erkrankung

Title: Zwangsstörungen - Leben mit einer psychischen Erkrankung

Term Paper , 2007 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mathias Schäfer (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich mit einem relativ großen Teil der psychischen Störungen beschäftigen, nämlich den Angststörungen. Um den Rah-men dieser Arbeit nicht zu sprengen, möchte ich mich allerdings nur dem Krank-heitsbild der Zwangsstörungen widmen, die man in zwei Kategorien einteilt. Zum einen spricht man von Zwangsgedanken und zum zweiten von Zwangshandlun-gen. Was genau diese Begriffe bedeuten und wie sie im Zusammenhang mitein-ander stehen, das ist die Aufgabe des ersten Teils der Arbeit. Ich werde damit be-ginnen eine genaue Definition der Krankheitsbilder abzugeben, um im Anschluss die Ursachen der Störung näher zu beleuchten. Ein Blick auf die modernen Be-handlungsmethoden rundet den ersten Teil dieser Arbeit ab.
Wie oben bereits erwähnt hatten die betroffenen Menschen des Mittelalters schwer unter ihrer Erkrankung zu leiden. Nicht nur weil es ihr eigenes Leben stark beeinträchtigte, sondern auch aufgrund der Stigmatisierung, Verfolgung und das Unverständnis durch die restliche Bevölkerung. Sicher haben sich heute die Me-thoden geändert, aber dennoch haben die Patienten auch heute noch mit schweren Problemen in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen zu kämpfen. Dies soll die Thematik des zweiten Teils der Arbeit sein. Ich möchte darstellen wie die Krank-heit die Lebenswelt der Betroffenen beeinflusst, wie sie selbst mit ihrer Erkran-kung kämpfen müssen und wie sie sich ständig gegenüber der Familie oder Freunden und Bekannten, sowie am Arbeitsplatz behaupten müssen. Mein Ziel ist es aufzuzeigen wo die Probleme auf beiden Seiten liegen, mit welchen Schwierig-keiten die Betroffenen aber auch die Menschen im Umfeld der Personen zu kämp-fen haben und wo wir als Sozialarbeiter unterstützend und beratend tätig werden können. Dies vor allem aus dem Grund, da die laufende psychologische Therapie nicht immer ausreicht um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Zwangsstörungen

2.1 Zwangshandlungen

2.2 Zwangsgedanken

3. Ursachen der Zwangsstörungen

4. Diagnose und Behandlung von Zwangsstörungen

5. Leben mit einer Zwangsstörung

6. Zusammenfassung und Fazit für die Soziale Arbeit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem Krankheitsbild der Zwangsstörungen, wobei das primäre Ziel darin besteht, die Symptomatik, mögliche Ursachen sowie moderne Behandlungsmethoden darzustellen und aufzuzeigen, welche unterstützenden Rollen die Soziale Arbeit bei der Bewältigung des Alltags von Betroffenen einnehmen kann.

  • Definition und Differenzierung von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen
  • Biologische und psychologische Erklärungsmodelle der Krankheitsursachen
  • Methoden der Diagnostik und therapeutische Ansätze
  • Auswirkungen der Erkrankung auf das soziale Umfeld und die Lebensqualität
  • Handlungsmöglichkeiten für Sozialarbeiter bei der Beratung und Unterstützung

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Genau wie die Erkrankung selbst, ist auch die Geschichte der psychischen Störungen eine Geschichte voller Leid und Elend. Auch wenn die moderne Psychologie erst seit einem vergleichsweise geringen Zeitraum von der Existenz solcher Störungen weiß, so waren sie doch seit jeher in allen Epochen der menschlichen Geschichte präsent. Wer hat nicht schon einmal in Verbindung mit Geschichten aus dem Mittelalter von der Hysterie gehört? Doch anders als heute wurde diesen Krankheitsbildern in früherer Zeit mit Furcht entgegengetreten. Meist wurden sie in Verbindung mit dem Bösen, d. h. dem Teufel oder anderen dunklen Mächten, gebracht was eine nicht minder große Aggression gegen die Betroffenen zur Folge hatte. Als Beispiel für diese Angst und Aggression können die Hexenverfolgungen genannt werden, denen eine Vielzahl erkrankter Frauen zum Opfer vielen.

Doch die Tötung war nur eine Methode der geglaubten Besessenheit Herr zu werden. Nicht allzu selten versuchte man den bösen Geist mit Beschwörungen und magischen Formeln aus dem Körper des Patienten zu treiben. Neben solch fantastischen Methoden der Krankheitsbekämpfung landeten viele Betroffene im Gefängnis, wurden weggesperrt von der Außenwelt und stellten in den Augen der Verantwortlichen somit keine Bedrohung mehr dar. Diese grausamen Praktiken wurden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ohne Gnade fortgesetzt, bis einige wenige Pioniere der Psychologie erstmals damit begannen medizinische Ursachen für die Störungen zu finden, die Betroffenen erstmals als Kranke zu bezeichnen und den Weg für die moderne Psychologie ebneten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Gibt einen historischen Überblick über den Umgang mit psychischen Störungen und definiert den medizinischen sowie psychologischen Rahmen.

2. Zwangsstörungen: Erläutert das Krankheitsbild der Zwangsstörungen, klassifiziert nach ICD-10, und unterscheidet zwischen Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

2.1 Zwangshandlungen: Definiert stereotype, wiederkehrende Rituale, die zur Angstreduktion dienen, obwohl sie vom Patienten als sinnlos empfunden werden.

2.2 Zwangsgedanken: Beschreibt aufdringliche, unwillkommene Vorstellungen oder Impulse, die den Betroffenen quälen und oft mit Depressionen einhergehen.

3. Ursachen der Zwangsstörungen: Diskutiert verschiedene Erklärungsmodelle, darunter biologische Gehirnprozesse, Psychodynamik, Behaviorismus und kognitive Ansätze.

4. Diagnose und Behandlung von Zwangsstörungen: Stellt diagnostische Verfahren wie das DSM-IV sowie therapeutische Ansätze wie die Verhaltenstherapie und medikamentöse Unterstützung vor.

5. Leben mit einer Zwangsstörung: Beleuchtet die Auswirkungen der Erkrankung auf den Alltag, die Partnerschaft, die Familie und den Beruf, einschließlich der sozialen Isolation.

6. Zusammenfassung und Fazit für die Soziale Arbeit: Führt die wesentlichen Ergebnisse zusammen und leitet spezifische Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Sozialarbeiter ab.

7. Literaturverzeichnis: Listet die für die Erstellung der Arbeit genutzte Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Zwangsstörungen, Zwangshandlungen, Zwangsgedanken, Psychologie, Angststörungen, Therapie, Verhaltenstherapie, ICD-10, Soziale Arbeit, Lebensqualität, Diagnose, Psychische Erkrankung, Sozialpädagogik, Bewältigung, Symptome

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das Krankheitsbild der Zwangsstörungen, angefangen bei der historischen Einordnung bis hin zur Analyse der Symptome und Ursachen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Zwängen, diagnostische Kriterien, diverse Erklärungsmodelle für die Entstehung sowie die psychosozialen Folgen für Betroffene und ihr Umfeld.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Leben mit Zwangsstörungen zu entwickeln und konkrete sozialarbeiterische Interventionsmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, insbesondere auf die Klassifikation nach ICD-10 sowie auf psychologische Fachliteratur zur klinischen Diagnostik und Therapie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Ausprägungen von Zwängen, untersucht biologische und psychologische Ursachen und diskutiert sowohl medizinische Therapiemethoden als auch die Lebenswelt der Betroffenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Zwangsstörungen, Zwangshandlungen, Zwangsgedanken, Therapie, Soziale Arbeit und Lebensqualität.

Warum wird die Rolle der Sozialen Arbeit als wichtig erachtet?

Da psychologische Therapien oft primär auf das Individuum abzielen, sieht der Autor die Notwendigkeit einer ergänzenden sozialpädagogischen Beratung, um auch das soziale Umfeld und den Alltagsbereich der Betroffenen zu stützen.

Welche praktischen Ratschläge gibt der Autor für den Umgang mit Betroffenen?

Der Autor führt eine Liste mit Verhaltensregeln an, wie etwa nicht in Panik zu geraten, keine Schuldzuweisungen zu machen und dem Betroffenen professionelle Hilfe nahezulegen.

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Details

Title
Zwangsstörungen - Leben mit einer psychischen Erkrankung
College
University of Applied Sciences Fulda
Course
Methoden der Sozialen Arbeit
Grade
2,0
Author
Mathias Schäfer (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V85406
ISBN (eBook)
9783638006590
ISBN (Book)
9783638914192
Language
German
Tags
Zwangsstörungen Leben Erkrankung Methoden Sozialen Arbeit Soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mathias Schäfer (Author), 2007, Zwangsstörungen - Leben mit einer psychischen Erkrankung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85406
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