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Mediennutzung und Medienwirkung der Daily Soap Verbotene Liebe

Title: Mediennutzung und Medienwirkung der Daily Soap Verbotene Liebe

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 17 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Stephanie Wiegand (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Im Rahmen dieser Arbeit möchte ich zunächst auf die Daily Soap Verbotene Liebe unter inhaltlichen und formalen Aspekten kurz eingehen. Anschließend werde ich der Frage nachgehen, welche Gründe die Rezipienten der Verbotene Liebe für die Nutzung der Soap haben und hierzu verschiedene Modelle der Mediennutzung erklären.
Außerdem möchte ich der Frage nachgehen, inwiefern man postmoderne Entwicklungen in der Soap wieder findet.
Zum Abschluss werde ich anhand verschiedener Medienwirkungsmodelle versuchen, Vermutungen über die Wirkungen, die von Daily Soaps auf ihre Rezipienten ausgehen, anzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Daily Soap Verbotene Liebe

2.1 Erstausstrahlung

2.2 Einordnung in die Formate

2.3 Produzenten/ Sender

2.4 Rezipienten

2.5 Protagonisten (Stand Mai 2006)

3. Mediennutzung

3.1 Uses-and-Gratifications-Approach

3.2 Cultural Studies und Lebensstil-Konzept

3.3 Nachrichtenwerttheorie

4. Modernisierungsprozesse

4.1 Postmoderne - Multioptionsgesellschaft - Risikogesellschaft

4.2 Entstrukturierung der Jugendphase

4.3 Manifestierung der Modernisierungsprozesse in „Verbotene Liebe“

5. Medienwirkung

5.1 Agenda-Setting-Approach

5.2 Uses-and-gratifications-approach

5.3 Kultivierungshypothese

5.4 Sozial-kognitive Lerntheorie nach Albert Banduras

5.5 Knowledge-Gap-Hypothesis

5.6 Spiral of silence

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Daily Soap "Verbotene Liebe" unter soziologischen Gesichtspunkten, wobei der Fokus auf den Gründen der Mediennutzung, der Spiegelung gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse in der Serie sowie der Analyse möglicher Medienwirkungen auf die Rezipienten liegt.

  • Analyse von Mediennutzungsmotiven (Uses-and-Gratifications)
  • Untersuchung postmoderner Lebensstile und Modernisierungsprozesse
  • Anwendung von Medienwirkungsmodellen auf Daily Soaps
  • Rolle der Identifikation und des Eskapismus beim Konsum
  • Evaluation der Relevanz wissenschaftlicher Theorien für das Genre

Auszug aus dem Buch

3.2 Cultural Studies und Lebensstil-Konzept

Bei diesen Ansätzen sollen nicht ausschließlich Bedürfnisse der Mediennutzer berücksichtigt werden, sondern auch Medieninhalte und das soziale Umfeld der Mediennutzer. Hier führt Michael Meyen die theoretischen Ansätze des Lebensstil-Konzeptes (Rosengren), der Cultural Studies, des Medienbiographischen Ansatzes und der Strukturanalytischen Rezeptionsforschung an.

Der Medienbiographische Ansatz beispielsweise betrachtet die Mediensozialisation des Einzelnen, welche Rolle Medien bisher im Leben gespielt haben, welche überhaupt zur Verfügung standen. Die strukturanalytische Rezeptionsforschung geht der gleichen Frage nach, versucht aber Einzelbeobachtungen durch sozialstrukturelle Überlegungen zu ergänzen.

Die Rezipienten entscheiden sich sicher mitunter für die Verbotene Liebe, weil dort jeweilige Lebensthemen Inhalt der Serie sind und weil die Serie Kommunikationsanlass sein kann. So wird man sich in Gruppen vielleicht auch über gemeinsame oder unterschiedliche Werte unterhalten, die in der Serie angesprochen werden.

Allerdings ist zu bezweifeln, dass man allein durch das Wissen um den Lebenslauf einer Person und ihrer aktuellen Probleme Rückschlüsse auf ihr Rezeptionsverhalten schließen kann. Somit sind diese Ansätze meiner Auffassung nach unzureichend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der inhaltlichen und formalen Zielsetzung der Untersuchung sowie der methodischen Herangehensweise.

2. Die Daily Soap Verbotene Liebe: Beschreibung des Formats, der Entstehungsgeschichte, der produktionstechnischen Rahmenbedingungen sowie der aktuellen Protagonistenkonstellation.

3. Mediennutzung: theoretische Einordnung des Zuschauerverhaltens anhand von Modellen wie dem Uses-and-Gratifications-Approach, Cultural Studies und der Nachrichtenwerttheorie.

4. Modernisierungsprozesse: Analyse von Phänomenen wie Postmoderne und der Entstrukturierung der Jugendphase im Kontext der Serie.

5. Medienwirkung: Diskussion verschiedener medienwissenschaftlicher Wirkungsmodelle im Hinblick auf deren Anwendbarkeit auf das Genre der Daily Soap.

6. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung zur Schwierigkeit der Bestimmung allgemeingültiger Medienwirkungen und Bestätigung des Uses-and-Gratifications-Ansatzes als zentrales Erklärungsmodell.

Schlüsselwörter

Verbotene Liebe, Daily Soap, Mediennutzung, Medienwirkung, Uses-and-Gratifications, Postmoderne, Multioptionsgesellschaft, Jugendphase, Eskapismus, Kultivierungshypothese, Sozial-kognitive Lerntheorie, Mediensozialisation, Zopfdramaturgie, Identifikation, Serienrezeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologische Bedeutung und die Wirkung der Daily Soap "Verbotene Liebe" auf ihre Zuschauer im Kontext gesellschaftlicher Modernisierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Mediennutzung, die Abbildung von Modernisierungsprozessen in der Serie sowie die Anwendung theoretischer Medienwirkungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu hinterfragen, warum Menschen Daily Soaps schauen, inwieweit diese Sendungen moderne Lebensentwürfe widerspiegeln und ob sich konkrete Wirkungsmechanismen auf die Rezipienten nachweisen lassen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse basierend auf fachwissenschaftlicher Literatur, um verschiedene Medientheorien auf die spezifische Struktur der Serie anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Mediennutzung, die Analyse soziologischer Prozesse (Postmoderne, Jugendphase) und die kritische Prüfung von Medienwirkungsmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Daily Soap, Mediennutzung, Medienwirkung, Postmoderne, Identifikation und Uses-and-Gratifications-Approach.

Wie manifestieren sich Modernisierungsprozesse konkret in "Verbotene Liebe"?

Die Arbeit führt Beispiele wie die Postadoleszenz am Beispiel von Felix von Beyenbach, alternative Lebensformen durch die Figur der Susanne Brandner und Individualisierung durch homosexuelle Lebensentwürfe an.

Warum wird der Uses-and-Gratifications-Approach als zentrales Modell hervorgehoben?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass dieser Ansatz am besten geeignet ist, um sowohl die individuelle Motivation der Zuschauer (wie Spannung oder Gewohnheit) als auch den habituellen Prozess des Soap-Konsums zu erklären.

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Details

Title
Mediennutzung und Medienwirkung der Daily Soap Verbotene Liebe
College
University of Education Weingarten
Course
Gesellschaftliche Modernisierung im Spiegel massenmedialer Formate
Grade
2,5
Author
Stephanie Wiegand (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V85441
ISBN (eBook)
9783638013406
Language
German
Tags
Mediennutzung Medienwirkung Daily Soap Verbotene Liebe Gesellschaftliche Modernisierung Spiegel Formate
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Wiegand (Author), 2006, Mediennutzung und Medienwirkung der Daily Soap Verbotene Liebe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85441
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