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Die Chancen des Spielens in der Grundschule mit Blick auf die Integrationspädagogik

Título: Die Chancen des Spielens in der Grundschule mit Blick auf die Integrationspädagogik

Trabajo Escrito , 2006 , 21 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Sandra Schierz (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Spielen ist für mich etwas sehr ursprüngliches und friedliches. Spielen ist unabhängig von Raum, Zeit, Alter und Herkunft. Es kann überall und mit allen Dingen gespielt werden, dazu braucht es keine bestimmten Gegenstände.
Die Muskelaktivität lässt sich durch bestimmte Gegenstände wie Spielzeuge, Musik und eine anregende Umgebung unterstützen.
Die Frage ist, ab wann ist eine Tätigkeit spielen ist und ab wann nicht? Was gibt es für Rahmenbedingungen für das Spielen, die es zum Spiel machen? Welche Spielkategorien gibt es, ist ein Lernspiel auch ein Spiel? Die Frage die mich am meisten beschäftigt, lautet, was sind die Chancen des Spielens in der Grundschule mit dem Blick auf die Integrationspädagogik? Ist es möglich auf diesem Wege geeigneter das pädagogische Ziel der Integration durchzusetzen? Ist es möglich durch die freiwillige Tätigkeit des Spielens die Grenzen zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern aufzuheben bzw. auf ein geringes Maß zusammen zuschrumpfen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1 Das Spiel –Eine Definition

2.2 Merkmale des Spiels

3. Grundformen des Spiels

3.1. Das Interaktionsspiel

3.2. Das Simulationsspiel

3.3. Das szenische Spiel

4. Betrachtung des Hamburger Rahmenplans unter dem Aspekt des Spielens

4.1 Hamburger Rahmenplan zum Fach Mathematik

4.2 Hamburger Rahmenplan zum Fach Englisch

4.3 Hamburger Rahmenplan Fach Deutsch

4.4 Hamburger Rahmenplan Fach Sachunterricht

4.5 Hamburger Rahmenplan Fach Kunst

4.6 Hamburger Rahmenplan Fach Sport

4.7 Hamburger Rahmenplan Fach Musik

5. Das Spiel im Unterricht

5.1. Die Zusammenhänge zwischen Spielen und Lernen

5.2. Argumente für das Spielen im Unterricht

5.3. Vorurteile gegenüber dem Spielen im Unterricht

6. Was ist Integration?

7. Spielen und Integration

7. 1 Bedeutung der Sozialform des Spielens für die Integrationspädagogik

7.2 Möglichkeiten das Spielen sinnvoll für die Integration im Unterricht zu nutzen

8. Fazit

9. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht, inwiefern das Medium Spiel in der integrativen Grundschule eingesetzt werden kann, um soziale und lerninhaltliche Barrieren zu überwinden und die Integration behinderter Kinder aktiv zu fördern. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob durch die freiwillige Tätigkeit des Spielens die Grenzen zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern abgebaut werden können.

  • Grundlagen des Spielbegriffs und dessen Bedeutung für das Kind.
  • Analyse der Hamburger Rahmenpläne hinsichtlich der Verankerung des Spiels.
  • Wechselwirkungen zwischen spielerischen Aktivitäten und Lernprozessen.
  • Integration als aktiver, kommunikativer Prozess in der Schule.
  • Chancen und pädagogische Möglichkeiten des Spiels als Integrationsinstrument.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Spiel –Eine Definition

Wenn man über das Spiel oder über Spielen als Tätigkeit spricht, erscheint es eindeutig was damit gemeint ist, jedoch gibt es keine einheitliche Definition. Sucht man in verschiedenen Quellen nach einer Definition wird man kaum fündig, weil sich die Wissenschaft, bezogen auf die jeweiligen theoretischen Positionen, auf Teilaspekte, jedoch nicht auf die Begriffsklärung des Spiels im Allgemeinen bezieht.

Für Mogel gelten als Hauptmerkmale des echten Spiels, dass dieses „Sinn und Zweck in sich selbst trägt“ und frei ist von richtigen Zielen und Ergebnissen außer der Spieltätigkeit selbst (vgl. H. Mogel (1994), S.9).

In der Geschichte etwas weiter zurückliegend verbindet Schiller mit der Idee des Spielens „die Grundphänomene Bildung (ästhetische Erziehung), Menschwerdung, Gesellschafts- und Kulturentwicklung“(vgl. Döring (1997); S.37).

Laut Brockhaus wird das Spiel wie folgt definiert: „Das Spiel: (althochdeutsch: spil, ursprünglich Tanz) körperlich oder geistige Tätigkeit, die im Gegensatz zur Arbeit nicht bestimmter äußerer Ziele dient, sondern einen durch Funktionslust und/oder Freude an ihrem Inhalt oder Ergebnis bestimmten Selbstzweck darstellt.“ Nach entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten werden die Formen des Spiels unterteilt in: Funktions-Spiel mit dem eigene Körper und mit Gegenständen, Fiktions-Spiel (Deutungs-, Illusions-Spiel) und Rollen-Spiel, ferner lässt sich zwischen Rezeptions-Spiel, Herstellungs-Spiel und Konstruktions-Spiel differenzieren. In der späteren Kindheit (8-13 Jahre) nehmen Gruppen-Spiele mit festen Regeln (Regel-Spiel) einen breiten Raum ein; sie nehmen gleichzeitig Verhaltensweisen des Wettkampfes und der Rivalität in sich auf und sind als Einübung normierter sozialer Rollen und gemeinschaftsbezogenen Handelns entscheidend für die Sozialisation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation und Fragestellung zur Rolle des Spiels in der integrativen Grundschule.

2. Begriffsklärung: Herleitung verschiedener wissenschaftlicher Definitionen des Spielbegriffs und dessen zentraler Merkmale.

3. Grundformen des Spiels: Differenzierung in Interaktions-, Simulations- und szenisches Spiel nach Hilbert Meyer.

4. Betrachtung des Hamburger Rahmenplans unter dem Aspekt des Spielens: Untersuchung der fachspezifischen Vorgaben und Spielmöglichkeiten im Hamburger Rahmenplan.

5. Das Spiel im Unterricht: Erörterung der Zusammenhänge von Spielen und Lernen sowie Diskussion von Argumenten und Vorurteilen.

6. Was ist Integration?: Theoretische Fundierung des Integrationsbegriffs als aktiver, gesellschaftlicher Kommunikationsprozess.

7. Spielen und Integration: Analyse der Bedeutung von Sozialformen des Spielens und konkreter Integrationsmöglichkeiten.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Chancen des Spielens für die integrative Schulkultur.

Schlüsselwörter

Integrationspädagogik, Grundschule, Spielpädagogik, Soziales Lernen, Hamburger Rahmenplan, Interaktionsspiel, Simulationsspiel, Szenisches Spiel, Inklusion, Spielformen, Unterrichtsmethode, Kindesentwicklung, Sozialisation, Lernprozess, Spieltheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Potenziale und Chancen, die das Medium Spiel bietet, um in der integrativen Grundschule Lernprozesse zu unterstützen und die soziale Integration behinderter Kinder zu erleichtern.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Neben theoretischen Grundlagen zum Spiel und seinen Formen werden der Hamburger Rahmenplan sowie der Integrationsbegriff auf ihre Verknüpfung mit spielpädagogischen Ansätzen hin analysiert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszufinden, ob das Spiel dazu beitragen kann, Barrieren zwischen behinderten und nicht behinderten Schülern abzubauen und ein gemeinsames, gerechtes Miteinander im Unterricht zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung offizieller Rahmenpläne der Hamburger Schulbehörde, ergänzt durch Reflexionen über hospitierte Unterrichtssituationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die begriffliche Klärung von Spiel, die Einteilung in Spielformen, die Analyse fachspezifischer Vorgaben im Rahmenplan, die psychologische Verbindung zwischen Spielen und Lernen sowie die konkrete Rolle des Spiels bei der Integration.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Integrationspädagogik, Soziales Lernen, Spielformen und das Konzept der bewegten Schule.

Warum wird besonders das Fach Sport für die Integration hervorgehoben?

Das Fach Sport macht Leistungsunterschiede besonders deutlich sichtbar, was bei bewusster pädagogischer Gestaltung als Chance genutzt werden kann, um Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme in der Gruppe zu entwickeln.

Welche Rolle spielt die Freiwilligkeit beim Spielen?

Der Autor betont, dass Spielen als "echtes" Spiel nur freiwillig funktionieren kann; wird es erzwungen, verliert es seinen Charakter und seinen pädagogischen Wert für die Integration.

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Detalles

Título
Die Chancen des Spielens in der Grundschule mit Blick auf die Integrationspädagogik
Universidad
University of Hamburg  (Fachbereich Erziehungwissenschaft)
Calificación
1,5
Autor
Sandra Schierz (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
21
No. de catálogo
V85476
ISBN (Ebook)
9783638013680
ISBN (Libro)
9783640522514
Idioma
Alemán
Etiqueta
Chancen Spielens Grundschule Blick Integrationspädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Schierz (Autor), 2006, Die Chancen des Spielens in der Grundschule mit Blick auf die Integrationspädagogik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85476
Leer eBook
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