Das Erinnerungskonzept Ruth Klügers. Dialog statt Empathie in "Weiter leben. Eine Jugend"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

31 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil – Wie erinnert sich Ruth Klüger?
1. Die psychologischen Schwierigkeiten des Schreibens
1.1 Der Göttinger Unfall als Schreibanlass
1.2. Die „Gespenster“
2. Die sprachlichen Schwierigkeiten des Erzählens
2.1. Sprache und Form
3. Ruth Klügers Erinnerungskonzept: Dialog statt Empathie

III. Ergebnis

IV. Fachdidaktischer Bezug
5. Didaktische Vorüberlegung - Warum das Thema »Holocaust im Deutsch - unterricht?
6. „weiter leben. Eine Jugend.“ als Schullektüre

V. Literaturverzeichnis
Primärliteratur:
Sekundärliteratur:

Internetquellen:

I. Einleitung

Ruth Klüger, 1931 in Wien geboren, überlebte als jüdisches Mädchen zusammen mit ihrer Mutter die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz – Birkenau und Christianstadt. Im Sommer 1992 erschien ihre Autobiographie weiter leben. Eine Jugend.[1], die den Versuch Klügers darstellt, das Trauma des unmittelbar erlebten nationalasozialistischen Rassenwahn aufzuarbeiten. Ihr Bericht umfasst die Schilderung der Kindheit in Wien, die Deportation sowie die Aufenthalte in den Konzentrationslagern, die Flucht aus dem KZ kurz vor Kriegsende und ihrem „Weiterleben“ danach in Deutschland und den Vereinigten Staaten.

Das Buch erzielte eine ungewöhnlich positive Resonanz beim deutschen Publikum und es verkaufte sich innerhalb von 4 Jahren mehr als 85.000 Mal. Der Literaturkritiker Marcel Reich–Ranicki bewertet weiter leben. Eine Jugend. im „Literarischen Quartett“ als eines der besten Texte, der in den letzten zwei, drei, vier Jahren in deutscher Sprache erschienen ist.[2] Das Buch wurde unter andrem mit dem Rauriser Literaturpreis (1993), dem Marie–Luise–Kaschnitz–Preis (1994) und dem Thomas–Mann–Preis (1999) ausgezeichnet.

Durch eine offenkundige Neuheit der Behandlung des Themas »Holocaust« bei Ruth Klüger unterscheidet sich weiter leben. Eine Jugend. von der bis dahin erschienen Holocaust–Literatur. Dazu heißt es in einem Auszug des Protokolls der Rauriser Jury[3]: „Das Buch gewährt dem Leser Einblicke und Einsicht in das Leben, Erleben und Überleben von KZ – Häftlingen, die in dieser Form völlig neu und ungewöhnlich sind.“[4] Das Novum bei Ruth Klügers Autobiographie liegt zum einen in ihrer unerwartet unsentimentalen Schreibweise und den provozierenden kultur- und religionskritische Reflexionen, die an ihre eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen anschließen. Die Provokation des Buches liegt in dem Versuch Ruth Klügers, dem Leser nicht einfach ihre Lebensgeschichte und Fakten aufzuzwingen, sondern ihn zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem Holocaust herauszufordern. Dabei soll ihr Buch weder eine Art der Selbsttherapie darstellen, noch beim Leser verklärtes Mitleid erzeugen. Es geht Ruth Klüger vielmehr darum, die »Betroffenheitsschiene« beim Umgang mit dem Holocaust zu verlassen, um durch das Erinnern einen Dialog zwischen den Generationen bzw. den Deutschen und den Juden anzuregen.

Ruth Klüger sagte in einer Poetik – Vorlesung zu dem Aspekt des Sich – Erinnerns :

Erinnern sei kein kategorischer Imperativ, kein Sollen oder Wollen, kein Verdienst, sondern ein psychologischer Normalzustand, die Störung oder das Erlöschen der Erinnerung, ein pathologischer. Demnach sei die Frage nach dem Erinnern [...] eine Frage des »Wie«, nicht des »Ob«.[5]

Um ein Verständnis für Klügers Anliegen, die Frage des Wie–Erinnerns , aufzubauen gilt es im Rahmen dieser Arbeit zunächst ihre reflektierten Erzähl- und Schreibbarrieren des Sich – Erinnerns, welche die gesamte Autobiographie durchziehen, zu analysieren. In diesem Zusammenhang soll insbesondere auf die Diskrepanz zwischen ihrer Erinnerung und ihrer Phantasie eingegangen werden. Neben den psychologischen Schwierigkeiten werden ebenfalls die sprachlichen Schwierigkeiten berücksichtigt. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, auf diese Weise das Erinnerungskonzept (Dialog statt Empathie) Ruth Klügers zu erschließen, welches nonkonform mit dem gängigen Topoi des literarischen, historischen und psychoanalytischen Diskurses ist.

II. Hauptteil – Wie erinnert sich Ruth Klüger?

1. Die psychologischen Schwierigkeiten des Schreibens

1.1 Der Göttinger Unfall als Schreibanlass

Im Sommer des Jahres 1988 kommt Ruth Klüger als Gastdozentin nach Göttingen, um das dortige kalifornische Studienzentrum für zwei Jahre zu leiten. In dem Epilog von weiter leben. Eine Jugend. berichtet sie von einem Novemberabend desselben Jahres, als sie sich auf dem Weg zu einer Studentin befindet und von einem jugendlichen Radfahrer angefahren wird. „Und dann zwei oder drei Radfahrer, die mit toller Geschwindigkeit von rechts auf mich zukommen, dann dunkel.“[6] Klüger wird lebensgefährlich verletzt, aber überlebt den schweren Unfall, der sich ausgerechnet in der Jüdenstraße ereignete. Obwohl die stichwortartig beschriebene Unfallszene vordergründig zunächst wie eine Rekonstruktion des ihr wiederfahrenden gegenwärtigen Unfalls scheint, hat sie einen großen metaphorischen Stellenwert.

Seine Fahrradampel, ich war stehengeblieben, um ihn ausweichen zu lassen, er versucht aber gar nicht, um mich herumzukommen, er kommt gerade auf mich zu, schwenkt nicht, macht keinen Bogen, im letzten Bruchteil einer Sekunde springe ich automatisch nach links, er auch nach links, in dieselbe Richtung, ich meine, er verfolgt mich, will mich niederfahren, helle Verzweiflung, Licht im Dunkel, seine Lampe, Metall, wie Scheinwerfer über Stacheldraht, ich will mich wehren, ihn zurückschieben, beide Arme ausgestreckt, der Anprall, Deutschland, ein Augenblick wie ein Handgemenge, den Kampf verlier ich, Metall, nochmals Deutschland, was mach ich denn hier, wozu bin ich zurück gekommen, war ich je fort?[7]

In dem stichwortartig beschriebenen Unfallerlebnis lassen sich ebenfalls »Lichtblitze« der Vergangenheit erkennen, welche die Entfesselung der vergrabenen Gedanken und Verwundungen zum Ausdruck bringen. Die Assoziationen einer vergangenen Zeit holen sie ein. „Er verfolgt mich, will mich niederfahren, helle Verzweiflung [...], seine Lampe, Metall, wie Scheinwerfer über Stacheldraht [...].“[8] Und daraufhin erscheint die Vergangenheit als realexistierende Gegenwart. Der „Anprall“ wird mit „Deutschland“ und den damit verbundenen Erfahrungen gleichgesetzt. Das vergleichende wie entfällt: „der Anprall, Deutschland“. Es entsteht eine Gleichzeitigkeit von Damals und Heute, indem die Gegenwart zu einer Wiederholung der schon durch- und überlebten mörderischen Vergangenheit wird: „den Kampf verlier ich, Metall, nochmals Deutschland, was mach ich denn hier, wozu bin ich zurück gekommen, war ich je fort?“[9].

Obwohl der Unfall das auslösende Moment ihrer Schreibtätigkeit werden sollte, war ihr sehnlichster Wunsch an der Unfallstelle zunächst die Flucht:

Ich erkenne mich sehr deutlich in dieser von der Amnesie gelöschten Szene, besser als wenn ich mich selbst daran erinnerte: primitives Bedürfnis wegzulaufen, einen sicheren Ort zu finden, wo man mit seinen Wunden allein ist, keiner Gefahr ausgesetzt.[10]

Darin spiegelt sich ihr bis dato stereotypisches Verhalten wieder, sich mit den seelischen Wunden ihrer KZ–Erinnerungen alleine zurückzuziehen. Die äußere Erschütterung des Unfalls, dessen Folge eine seelische Zerrüttung mit sich bringt, lässt jedoch die sehr lange sorgfältig verbannten Erinnerungen unvermittelt an die Oberfläche hervorbrechen. Ruth Klügers Versuch des aktiven Vergessens ist nicht länger aufrecht zu halten, denn der Unfall reaktiviert ihr Gedächtnis der Vergangenheit. Ruth Klüger beschreibt den Vorgang in zwei Absätzen:

Bei den Computern gibt es ein »unerase« Programm. Gelöschtes kann wieder aufgerufen werden, weil die elektronischen Impulse noch auf der Festplatte oder der Diskette auffindbar sind, solange nicht darübergeschrieben wurde. Am ersten Juni des nächsten Jahres, als ich wieder in meiner Göttinger Wohnung war und angefangen hatte, diese Erinnerungen zu schreiben, da war eines frühen Morgens beim Aufwachen die Unfallszene, der Zusammenprall da und will hinuntersinken, wie die Träume es tun, wenn das Licht sie verscheucht. Ich halte die Erinnerung fest, mit geschlossenen Augen, langsam aufwachend, ganz fest, dieses Stück Leben will ich besitzen, und da ist`s, ich hab`s, aus dunklen Wassern gefischt, noch zappelnd.

Es war, als hätten Einbrecher alles durcheinandergeworfen, die sorgfältig verpackten alten Papiere aus hinterster Ecke hervorgeholt [...]; und uralte Gegenstände, von denen man glaubt, man hätte sie längst in den Müll geworfen, wieder ans Tageslicht gezerrt.[...] Nach und nach merkt man, daß in dem anscheinend heillosen Chaos mehr vom eigenen Ich steckt als in den früheren, scheinbar geordneten Verhältnissen.“[11]

Die zuletzt beschriebene Metapher des Hauseinbruchs verdeutlicht, welche „gewaltsam erlittene Ohnmachtserfahrung“[12] ihr das Aufkommen der Erinnerungen bringt. Bis zu diesem Zeitpunkt schien sie mit ruhigem Gewissen in „scheinbar geordneten Verhältnissen“ zu leben. Doch der Unfall ließ das Kartenhaus der illusionären heilen Welt zusammenbrechen. Die „sorgfältig verpackten alten Papiere“, sprich die Erinnerungen an die Vergangenheit, kamen wieder zum Vorschein und verdeutlichten Klüger, dass ihr wahres Ich stets hinter einem Schein verborgen geblieben ist. Auf diesem Wege machte sie die bittere Erfahrung, das die Zeit, entgegen dem Sprichwort, nicht alle Wunden heilt; und der Versuch des aktiven Vergessens bzw. Verdrängens schon gar nicht. Das Unglück, welches sie fast das Leben gekostet hätte, wird zum Ausgangspunkt von Ruth Klügers Bedürfnis nach einer Auseinandersetzung mit Deutschland und der verdrängten Vergangenheit bzw. ihren „Gespenstern“.

Fünfzig Jahre danach werden Ruth Klügers verdrängten traumatischen Erinnerungen der Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus durch dieses zweite schreckliches Erlebnis stimuliert. Dadurch wird es ihr erst zu diesem Zeitpunkt möglich die traumatischen Erlebnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und die Geister der eigene Erinnerung zu bannen, indem sie ihr Leben während der nationalsozialistischen Herrschaft und ihr Weiterleben in der Zeit danach durch das autobiographische Schreiben in ihrem Buch literarisch aufarbeitet.

1.2. Die „Gespenster“

Die Erkenntnis, dass aktives Verdrängen und Vergessen nicht möglich ist, wird insbesondere an der schwierigen Auseinandersetzung mit ihren sogenannten „Gespenstern“ deutlich, die durch den in einem Konzentrationslager ermordeten Vater und ihren in Riga erschossenen Bruder zum Ausdruck kommen. Der Versuch diese Gespenster zu ignorieren, schlägt zwangsläufig mit der Erkenntnis fehl: „Worüber man nicht spricht und schreibt, bleibt unerledigt.“[13] Der Göttinger Unfall führt zu einem Umdenken in Klügers Erinnerungen. Die Vergangenheit und die Gespenster werden nicht länger verdrängt, sondern: „Ich beginne mich mit ihnen zu beschäftigen. [...] Schließlich haben sie mir ein Bein gestellt, so daß ich auf den Kopf fiel, [...].“[14] Die Auseinandersetzung mit den unerlösten „Gespenstern“ steht im Mittelpunkt von Klügers Erzählung,[15] die versucht durch stete Reflexionen und Infragestellung der eigenen Erinnerungen die Gespenster zu überwältigen. Das literarische Motiv des „Gespenstes“ ist im gesamten Text präsent und ist maßgeblich für den Entschluss der Autorin die Autobiographie zu schreiben verantwortlich. Die „Gespenster“ sind somit als Ursache des Schreibens auszumachen. Was verbirgt sich jedoch hinter diesen „Gespenstern“?

Erinnerung ist Beschwörung, und wirksame Beschwörung ist Hexerei. Ich bin ja nicht gläubig, sondern nur abergläubisch. Ich sag manchmal als Scherz, doch es stimmt, daß ich nicht an Gott glaub, aber an Gespenster schon.[16]

Als erstes ist festzuhalten, dass das Bedeutungsspektrum der „Gespenster“ nicht zu einer Mystifizierung und Metaphorisierung des Holocausts beitragen soll.[17] Bei den „Gespenstern“ handelt es sich nicht einfach nur um die ermordeten Opfer des Holocausts, die in den Erinnerungen von Ruth Klüger herumgeistern. Sie verweisen vielmehr auf die »Leerstellen«, „die Lücken, die aufgrund von Geheimnissen in uns zurückgeblieben sind.“[18] Die „Gespenster“ versinnbildlichen somit die unaufhebbaren Diskrepanzen zwischen Erinnerungsbildern und Phantasie. Oder anders gesagt, sie stellen etwas Ungelöstes, ein verletztes Tabu, eine offene Fragen dar.

Die gewichtigste »Leerstelle« für Ruth Klüger liegt in der Diskrepanz zwischen der Erinnerung an das gelebte Leben und der Phantasie des nicht fortgeführten Leben von ihrem ermordeten Vater und ihrem in Riga erschossenen Halbbruder Schorschi. Sie nimmt sie als „Gespenster“ wahr, die sich nicht ignorieren lassen.

Die Erinnerung des Vater ist zum einen von dem Bild des höflich grüßenden Mann geprägt, der freundlich den Hut zieht, wenn er mit seiner Tochter in den Gassen Wiens spazieren geht. Diesem freundlichen Mann, den Kinder und Frauenarzt, bringt sie bis heute unendliche Bewunderung entgegen. „Nicht los werde ich den Impuls ihn zu feiern, eine Zeremonie, eine Totenfeier für ihn zu erfinden.“[19] Im weiteren wird seine ungebrochene Präsenz in Ruths Leben in den alltäglichen Situationen deutlich, wenn sie sich dabei ertappt „siehst du“ zu ihm zusagen, im Sinne von „du hast deine Zeit doch nicht verschwendet“[20] mir Schachspielen beizubringen. An dieser Aussage wird deutlich, dass ihr Vater in ihren Gedanken immer anwesend ist und die Auseinandersetzung mit ihm für Ruth Klüger nie zu einem Endpunkt kommen konnte. „Aber ich hab ihn auch gefürchtet, meinen Vater.“[21] Durch die Situation, als die siebenjährige Ruth Klüger und ihre Cousine die Schreibmaschine des Vaters bzw. Onkels ohne sein Wissen zum Spielen benutzten, vermittelte er seiner Tochter auch das Gefühl von erniedrigender und ungerechter Strafe.[22] Auch die „böse“ und „schroffe“[23] Seite prägt die väterliche Erinnerung. Hinzu kommt die Phantasie, der im Gedächtnis konstruierten Vorstellung, die ihren Vater elendig verrecken sieht, „ermordet von den Leuten, die er in der Neubaugasse begrüßte, oder doch von ihresgleichen.“[24] Und auch seine Flucht ohne die Familie nach Italien konnte sie ihrem Vater nie verzeihen. Neben der Trauer, die sie bis heute quält, empfindet sie die Flucht des Vaters als Verrat, weil er sie und ihre Mutter damit im Stich ließ. Auch noch Jahre später, nach der Geburt ihrer eigenen Kinder, verweigert sie deshalb ihrem Vater ein Weiterleben in den Enkeln, indem sie, entgegen des jüdischen Brauches, ihre zwei Söhne nicht nach ihm benennt.[25] Ruth Klüger ist es nicht möglich eine Verbindung zwischen den Erinnerungen an den liebenswerten, lustigen aber auch grausam ungerechten Vater und der Phantasie über seinen elenden Tod in der Gaskammer herzustellen. Die disparaten Vaterfragmente, die Bilder des lebenden und elendig sterbenden Vaters kann sie nicht zu einem Bild, nicht zu einer „untrennbare[n] Person“[26] vereinigen: „Mein Vater ist zu einem Gespenst geworden. Unerlöst geistert er.“[27]

Wie ihrem Vater bringt sie auch ihrem sechs Jahre älteren Halbbruder uneingeschränkte, bedingungslose Liebe entgegen. Der auf einem Transport nach Riga erschossene Bruder „war mein erstes Vorbild und auch wohl das einzige uneingeschränkte.“[28] Zugleich war er ihr erster großer Verlust.[29] Auch am Beispiel des Bruders wird deutlich, dass die Kindheitsbilder lediglich aus Splittern und Mosaiksteinchen bestehen, die kein ganz einheitliches, harmonisches Bild des geliebten Menschen ergeben. Die Ermordung des Bruders passt nicht zu den wenigen Kindheitserinnerungen der großen geschwisterlichen Liebe, dieser Einsicht muss Ruth Klüger resigniert Platz einräumen. „Bleibt das Problem, daß ich sie nicht durch andere ersetzen und auch nicht löschen kann. Ich bring`s nicht zusammen, da klafft etwas.[...] Nichts dazwischen.“[30]

[...]


[1] Im Folgenden wird Ruth Klügers Buch „weiter leben. Eine Jugend“ mit dem Kürzel „Klüger“ und der entsprechenden Seitenzahl der ungekürzten Ausgabe von 1994 zitiert.

[2] vgl. Stephan Braese: Ruth Klügers deutsches Publikum im Spiegel der Veranstaltungsberichte. In: Stephan Braese, Holger Gehle (Hg.): Ruth Klüger in Deutschland, Bonn 1994, 3 – 10, S. 6.

[3] Der Rauriser Literaturpreis wird seit 1972 im Rahmen der Rauriser Literaturtage von der Salzburger Landesregierung für die beste Prosa – Erstveröffentlichung in deutscher Sprache vergeben. 1993 erhielt Ruth Klüger diesen mit 7300 Euro dotierten Preis für weiter leben. Eine Jugend.. [ http://www.lexikon-definition.de/Rauriser-Literaturpreis.html].

[4] Holger Gehle: weiter leben in der deutschen Buchkritik. In: Stephan Braese, Holger Gehle (Hg.): Ruth Klüger in Deutschland, Bonn 1994, 11 – 24, S. 12.

[5] Ruth Klüger: Missbrauch der Erinnerung. Umgang mit der NS – Vergangenheit. KZ – Kitsch. Poetik – Vorlesung in Bonn, Oktober 1994. In: Von hoher und niedriger Literatur (Bonner Poetik – Vorlesung Bd. 1). Göttingen 1996.

[6] Klüger, S. 270.

[7] Klüger, S. 271/272.

[8] Klüger, S. 272.

[9] Klüger, S. 272.

[10] Klüger, S. 271.

[11] Klüger, S. 276.

[12] Timothy K. Boyd: Ruth Klügers Lesung in Hamburg. In: Stephan Braese, Holger Gehle (Hg.): Ruth Klüger in Deutschland, Bonn 1994, 25 - 27, S. 26.

[13] Klüger, S. 232.

[14] Klüger, S. 279 und S. 284.

[15] Phil C. Langer: Schreiben gegen die Erinnerung? Autobiographien von Überlebenden der Shoah. Hamburg 2002, S. 74.

[16] Klüger, S. 79.

[17] vgl. Dagmar von Hoff/ Herta Müller: Erzählen, Erinnern und Moral. Ruth Klügers weiter leben. Eine Jugend. In: Walter Schmitz (Hg.): Erinnerte Shoah. Die Literatur der Überlebenden, Thelem 2003, S.203 – 221.

[18] Langer, S. 69.

[19] Klüger, S. 24/25.

[20] Klüger, S. 27.

[21] Klüger, S. 27.

[22] vgl. Klüger, S. 27f..

[23] Klüger, S. 29.

[24] ebd.

[25] vgl. Klüger, S. 26.

[26] Klüger, S. 29.

[27] Klüger, S. 30.

[28] Klüger, S. 22.

[29] vgl. Klüger, S. 23.

[30] Klüger, S. 28 und S. 29.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Das Erinnerungskonzept Ruth Klügers. Dialog statt Empathie in "Weiter leben. Eine Jugend"
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Germanistisches Institut - Abteilung Neuere deutsche Literatur)
Veranstaltung
Fachdidaktik: Holocaust – Literatur in der Schule: Drei Generationen nach Auschwitz
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
31
Katalognummer
V85525
ISBN (eBook)
9783638013734
ISBN (Buch)
9783656869955
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erinnerungskonzept, Ruth, Klügers, Fachdidaktik, Holocaust, Literatur, Schule, Drei, Generationen, Auschwitz
Arbeit zitieren
Carina Malcherek (Autor), 2005, Das Erinnerungskonzept Ruth Klügers. Dialog statt Empathie in "Weiter leben. Eine Jugend", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85525

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das Erinnerungskonzept Ruth Klügers. Dialog statt Empathie  in "Weiter leben. Eine Jugend"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden