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Herrschaft und Macht in Hartmanns von Aues "Iwein"

Herrschaftsrechte- und Pflichten des Landesherrn

Titel: Herrschaft und Macht in Hartmanns von Aues "Iwein"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Till Keßler (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema Macht und Landesherrschaft, sowie den daraus resultierenden Herrschaftspflichten im Mittelalter. Diese sollen am Beispiel des Werks von Hartmann von Aues „Iwein“ verdeutlicht werden.
Unter anderem werden die Fragen beantwortet, wie Macht erlangt werden konnte und welche Rechte und Pflichten mit ihr einhergingen. Vorrausgehend soll eine Definition von Macht und Herrschaft stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • EINLEITUNG
  • DER MACHTBEGRIFF
    • MACHTAUSÜBUNG
  • ERLANGEN VON MACHT UND HERRSCHAFT.
    • DURCH GEBURT
    • DURCH HEIRAT
  • PRÄSENTATIONSFORMEN DER MACHT
  • HERRSCHAFTSRECHTE.
  • HERRSCHAFTSPFLICHTEN……………………………………………
  • FAZIT..

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Macht und Landesherrschaft im Mittelalter, insbesondere mit den Herrschaftspflichten, die sich daraus ergeben. Diese sollen am Beispiel des Werks von Hartmann von Aue „Iwein“ verdeutlicht werden.

  • Definition von Macht und Herrschaft im Mittelalter
  • Erlangen von Macht durch Geburt und Heirat
  • Rechte und Pflichten des Landesherrn
  • Die Darstellung von Macht in der höfischen Kultur des Mittelalters
  • Die Rolle der Tugend im Mittelalter und ihre Umsetzung im Artusroman

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und erläutert die zentrale Frage nach den Rechten und Pflichten des Landesherrn im Mittelalter. Der Protagonist Iwein wird als Beispiel für die Erlangung und den Verlust von Macht vorgestellt.

2. Der Machtbegriff

Dieses Kapitel definiert den Begriff Macht im Kontext des Mittelalters, wobei sowohl körperliche Stärke als auch militärische Überlegenheit als Definitionsmöglichkeiten betrachtet werden. Der Fokus liegt auf der Machtausübung und der Herrschaft als sozialer Aspekt von Macht.

2.1 Machtausübung

In diesem Unterkapitel werden die Komponenten der Machtausübung nach Schönrich erläutert: der machtausübende Akteur, Ressourcen, Handlung, zweiter Akteur, Ziel und Kontext. Die Brunnenaventiure aus Hartmanns Iwein dient als Beispiel zur Veranschaulichung dieser theoretischen Ansätze. Iweins Handeln wird analysiert, um die Funktionsweise der Machtausübung im Kontext der mittelalterlichen Ritterkultur zu verdeutlichen.

3. Erlangen von Macht und Herrschaft

3.1 Durch Geburt

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Erlangung von Macht durch Geburt. Der „Sachsenspiegel“ von Eike von Repgow wird als Quelle herangezogen, um die rechtliche Grundlage für das Erbrecht zu beleuchten. Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen Geburt, Recht und Herrschaftsrecht im mittelalterlichen Kontext.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Macht, Herrschaft, Landesherrschaft, Herrschaftsrechte, Herrschaftspflichten, mittelalterliche Ritterkultur, höfische Kultur, Tugend, Artusroman, Hartmann von Aue, Iwein, "Sachsenspiegel", Machtausübung, Fehdewesen, Brunnenaventiure.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird Macht im mittelalterlichen Kontext definiert?

Macht wird sowohl als körperliche Stärke und militärische Überlegenheit als auch als sozialer Aspekt der Herrschaft über andere Akteure definiert.

Auf welche Weise konnte man im Mittelalter Macht erlangen?

Die Arbeit beleuchtet vor allem zwei Wege: die Erlangung von Macht durch Geburt (Erbrecht) und durch Heirat.

Welche Rolle spielt Hartmann von Aues „Iwein“ in dieser Arbeit?

Der Protagonist Iwein dient als literarisches Beispiel, um den Erwerb, die Ausübung und den Verlust von Macht sowie die damit verbundenen Pflichten zu verdeutlichen.

Was sind die typischen Pflichten eines Landesherrn?

Zu den Herrschaftspflichten gehören unter anderem der Schutz der Untertanen, die Wahrung des Rechts und die Umsetzung ritterlicher Tugenden.

Was ist der „Sachsenspiegel“ und warum wird er erwähnt?

Der Sachsenspiegel von Eike von Repgow wird als historische Quelle herangezogen, um die rechtlichen Grundlagen des Erbrechts und der Herrschaft im Mittelalter zu belegen.

Welche Bedeutung hat die „Brunnenaventiure“ für den Machtbegriff?

Sie dient als Beispiel für die praktische Machtausübung und zeigt das Zusammenspiel von Akteuren, Ressourcen und Zielen in der mittelalterlichen Ritterkultur.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Herrschaft und Macht in Hartmanns von Aues "Iwein"
Untertitel
Herrschaftsrechte- und Pflichten des Landesherrn
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Germanistik und Kunstwissenschaften)
Veranstaltung
Die Artusromane Hartmanns von Aue
Note
2,0
Autor
Till Keßler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V85604
ISBN (eBook)
9783638015820
ISBN (Buch)
9783640251896
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Herrschaft Macht Hartmanns Aues Iwein Artusromane Hartmanns Mittelhochdeutsch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Till Keßler (Autor:in), 2007, Herrschaft und Macht in Hartmanns von Aues "Iwein", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85604
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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