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Klänge, Töne, Geräusche und das Radio. Wie Geräusche und Töne auf den Menschen wirken

Versuch einer Definition und Beschreibung

Titel: Klänge, Töne, Geräusche und das Radio. Wie Geräusche und Töne auf den Menschen wirken

Hausarbeit , 2003 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sirinya Pakditawan (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In unserem Alltag sind wir stets einer Vielzahl von unterschiedlichen Geräuschen, Tönen, Klängen, aber auch Lärm, ausgesetzt. So fragen wir häufig „Was war dies für ein Geräusch?“ oder wir sagen „Ich habe irgendein Geräusch gehört“, wenn wir glauben, ein Papierrascheln oder ein Wasserrauschen gehört zu haben. Jedoch sagen wir kaum jemals „Ich habe einen Ton oder einen Klang vernommen“. Dies deutet bereits auf den Unterschied zwischen den verschiedenen „Arten“ von Lauten hin, weshalb es sinnvoll erscheint, zunächst einmal zwischen Geräusch und Ton zu unterscheiden. Tatsache ist, dass wir als Geräusch etwas Unklares, ein vermischtes, unbestimmbares Durcheinander von Lauten, bezeichnen. Denn bei einen Geräusch vermischen sich verschiedene Frequenzen ohne vernehmbare Regelmäßigkeit, denn mehrere Schallwellen überlagern sich. Das heißt, ein Geräusch stellt ein nichtperiodisches Schallereignis dar mit ungeregeltem Zeitverlauf, dem keine Tonhöhe zugeordnet werden kann. Aus diesem Grund kann man ein Geräusch im Gegensatz zu einem Ton meistens nicht näher bestimmen oder zuordnen.

Im Vergleich zum Geräusch schwingt der Schall bei einem Ton gleichmäßig, und er hat eine konstante Frequenz, die von unserem Gehör problemlos zugeordnet werden kann. Hierbei unterscheidet man jedoch auch zwischen so genannten „gewöhnlichen“ Tönen und den „reinen“ Tönen, die auch als Sinustöne bezeichnet werden. Gewöhnliche Töne setzen sich aus mehreren reinen Tönen zusammen, während ein reiner Ton eine Schallwelle mit nur einer bestimmten Frequenz bildet. Obwohl Geräusche vom Menschen im Allgemeinen eher als unangenehm empfunden werden, habe sie, im Gegensatz zu Tönen, Eigenschaften, die ihren subtilen Einsatz in den akustischen, aber auch in den visuellen Medien geradezu aufdrängen. Beispiele hierfür sind der Film und das Radio. Letzteres bietet sich als rein akustisches Medium besonders an. Denn das Radio bietet die Möglichkeit, zum Beispiel Geschichten, durch den Einsatz von Geräuschen, Klängen und Musik zu unterstützen. Tatsache ist, dass Klänge und Geräusche selbst Geschichten erzählen und auf diese Weise Stimmungen und Atmosphären schaffen können. Dadurch wird die Phantasie des Hörers angeregt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Klänge, Töne, Geräusche und das Radio

1.1 Der Einfluss von Tönen und Geräuschen auf den Menschen

1.2 Podcasting: Das andere Radio

2. Zusammenfassung

3. Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologische und dramaturgische Bedeutung von Geräuschen und Klängen in akustischen Medien wie dem Radio im Vergleich zum Film, um zu erläutern, wie diese Elemente die menschliche Wahrnehmung beeinflussen und welche Rolle das Podcasting als alternatives „Radio auf Abruf“ einnimmt.

  • Unterscheidung zwischen Geräusch, Ton und Klang
  • Die symbolische und emotionale Wirkung von auditiven Reizen
  • Einfluss von Geräuschen auf das vegetative Nervensystem
  • Die Rolle des Radios als rein akustisches Medium
  • Podcasting als moderne Alternative zum herkömmlichen Radio

Auszug aus dem Buch

Der Einfluss von Tönen und Geräuschen auf den Menschen

Betrachtet man die Bedeutung von Tönen und Geräuschen in den Medien, so ist es zunächst einmal wichtig zu bemerken, dass Geräusche stets Bedeutungsträger sind. So kann ein bestimmtes Geräusch in einem Film oder Radiohörspiel als symbolischer Parallelismus, die Entsprechung von Natur und Handlung und dem Schicksal der agierenden Figuren ausdrücken. So deutet zum Beispiel das Fahrgeräusch einer Straßenbahn zugleich deren Geschwindigkeit an und kann im übertragenen Sinne und im entsprechenden Kontext auch für die Schnelllebigkeit einer Figur stehen. Jedoch sei bemerkt, dass es auf Grund der Ambivalenz von Geräuschen leicht zu Fehlinterpretationen des Symbolgehalts von Geräuschen kommen kann.

Geräusche haben also immer einen ambivalenten Charakter. Denn sie können abhängig von dem jeweiligen spezifischen Kontext eine unterschiedliche Bedeutung haben. Zudem vermögen die Zuschauer beziehungsweise die Hörer auf Grund ihrer Erfahrung bestimmte Geräusche „zu orten“. Denn Geräusche, deren Quellen wir kennen, weisen bei der Wahrnehmung auf ihren Ursprung hin. So kann man auch sagen, dass jedes vertraute Geräusch stellvertretend für seine Quelle steht. Denn Tatsache ist, dass Geräusche auch Dinge evozieren, die, im Falle eines Films, nicht im Bild zu sehen sein müssen. So genügt beispielsweise in einem Kriegsfilm das Heulen der Sirenen, um die Flucht und die Angst der Figuren nachvollziehen zu können.

Zudem sei bemerkt, dass es zwei Ebenen der Wahrnehmung von Geräuschen gibt, nämlich die bewusste und die unbewusste Wahrnehmung. Was die beiden Medien Film und Radio betrifft, so spielt die bewusste Wahrnehmung bei dem Ersteren wohl eine bedeutendere Rolle als es beim Radio der Fall ist. Denn bei der bewussten Wahrnehmung eines Filmes stehen die Bilder an erster, Dialoge der Texte an zweiter und Geräusche und Musik an dritter Stelle. Tatsache ist, dass sich der Mensch an die akustische Ebene eines Filmes generell nur selten erinnert, während ihm die Bilder und die visuellen Eindrücke im Allgemeinen länger im Gedächtnis haften bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es werden grundlegende Definitionen von Tönen und Geräuschen eingeführt und die mediale Relevanz der auditiven Gestaltung in Film und Radio dargelegt.

1. Klänge, Töne, Geräusche und das Radio: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss auditiver Reize auf die menschliche Wahrnehmung sowie die Besonderheiten des Podcastings als neue Form der Mediennutzung.

1.1 Der Einfluss von Tönen und Geräuschen auf den Menschen: Hier wird die symbolische Funktion von Geräuschen beleuchtet und zwischen bewusster sowie unbewusster Wahrnehmung im Medienkontext unterschieden.

1.2 Podcasting: Das andere Radio: Dieses Kapitel beschreibt das Phänomen des Podcastings als technologische und inhaltliche Alternative zum klassischen, unflexiblen Radioprogramm.

2. Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Arbeit bezüglich der emotionalen Wirkung von Geräuschen und der Bedeutung von Radio on demand werden reflektiert.

3. Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und weiterführenden Medien zur akustischen Gestaltung.

Schlüsselwörter

Geräusche, Klänge, Töne, Radio, Film, Wahrnehmung, symbolische Bedeutung, Podcasting, Radio on demand, vegetative Nervensystem, Akustik, Medienanalyse, Sprachsynthese, Auditive Medien, Hörerfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychologische Wirkung und dramaturgische Funktion von Geräuschen und Klängen in akustischen Medien, insbesondere im Radio und Film.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der akustischen Wahrnehmung des Menschen, der symbolischen Bedeutung von Umgebungsgeräuschen und der technologischen Entwicklung hin zum Podcasting.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Geräusche die menschliche Phantasie und Emotionen steuern und warum das Radio als Medium durch moderne Abruf-Formate wie Podcasts eine neue Form der Flexibilität gewinnt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer theoretischen Analyse wissenschaftlicher Literatur und musikwissenschaftlicher Grundlagen zum Thema Schall und Klang.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die bewusste und unbewusste Wahrnehmung, die symbolische Ambivalenz von Geräuschen und die Abgrenzung des „herkömmlichen“ Radios vom „Radio auf Abruf“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Wahrnehmung, Geräusch, Klang, Podcasting, Radio, symbolische Bedeutung und vegetative Wirkung.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von Geräuschen im Film vom Radio?

Im Film steht das Bild an erster Stelle, während beim Radio das Fehlen visueller Eindrücke dazu führt, dass Geräusche eine stärkere Bedeutung für die Stimmungsbildung und die unbewusste Wahrnehmung des Hörers erhalten.

Was ist laut der Arbeit das Besondere am Podcasting?

Podcasting wird als „Radio auf Abruf“ definiert, bei dem der Rezipient die Kontrolle über die Programmwahl erhält, was einen entscheidenden Unterschied zum linearen, „herkömmlichen“ Radio darstellt.

Welche Rolle spielt die „Sprachsynthese“ beim Podcasting?

Die Sprachsynthese ermöglicht es, schriftliche Artikel automatisch in Audioformate umzuwandeln, auch wenn die Qualität laut Autor noch nicht mit der eines menschlichen Sprechers vergleichbar ist.

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Details

Titel
Klänge, Töne, Geräusche und das Radio. Wie Geräusche und Töne auf den Menschen wirken
Untertitel
Versuch einer Definition und Beschreibung
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,3
Autor
Sirinya Pakditawan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
9
Katalognummer
V85654
ISBN (eBook)
9783638886215
ISBN (Buch)
9783638889957
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klänge Töne Geräusche Radio Versuch Definition Beschreibung Einflusses Geräuschen Tönen Menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sirinya Pakditawan (Autor:in), 2003, Klänge, Töne, Geräusche und das Radio. Wie Geräusche und Töne auf den Menschen wirken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85654
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Leseprobe aus  9  Seiten
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