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Grundlegende Aspekte des Prozessmanagements in Krankenhaus und Gesundheitswesen

Title: Grundlegende Aspekte des Prozessmanagements in Krankenhaus und Gesundheitswesen

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 68 Pages , Grade: "keine"

Autor:in: Markus Kohlstedde (Author), F. Grefenkamp (Author), G. Wolf (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, vor dem Hintergrund der nach wie vor geführten Diskussion über Sinn und Nutzen des Prozessmanagements darzulegen, inwieweit sich dieses Instrument eignet, die Abläufe und Prozesse unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Krankenhauses abzubilden und unter der Forderung nach mehr Wirtschaftlichkeit, Kundenorientierung und Qualität der Leistungsprozesse zu entsprechen. Die einzelnen Aspekte und Elemente des Prozessmanagements herauszuarbeiten und damit die Vorteile – bei richtiger Anwendung und Nutzung – des Prozessmanagements vorzustellen, wird Aufgabe dieser Arbeit sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Themeneinführung

2. Grundlegende Aspekte von Prozessen

2.1 Begriffliche Abgrenzung

2.2 Grundlagen

2.3 Prozessarten

2.4 Prozessmodule

2.5 Prozessketten

2.6 Einsatzgebiete und Möglichkeiten

2.7. Steuerung von Prozessen

3 Prozessorientierung

3.1 Grundlagen der Prozessorientierung

3.2 Gründe für die Prozessorientierung

3.3 Prozessorientierte Unternehmensorganisation

4 Grundlegende Aspekte des Managements

4.1 Begriffliche Abgrenzung

4.2 Grundlage und Zielsetzung des Managements

4.2.1 Führungsaufgaben des Managements:

4.2.2 Organisationssystem

4.2.3 Institutionales und funktionales Management

5. Prozessmanagement

5.1 Begriffliche Abgrenzung

5.2 Grundlagen

5.3 Geschichte des Prozessmanagements

5.4 Ziele des Prozessmanagements

5.5 Prozessstrukturtransparenz

5.6 Prozess-Leistungstransparenz

5.6.1 Qualität

5.6.2 Zeit

5.6.3 Kosten

5.6.4 Kundenzufriedenheit

5.7 Messbarkeit

5.8 Einführung einer Prozessorganisation

5.9 Verantwortlichkeiten

5.10 Identifizierung der Prozesse und Festlegung der Prozessstruktur

5.11 Prozessinputs und -outputs

6 Umsetzung

6.1 Wertschöpfung

6.2 Prozessdokumentation

6.3 Evaluation

7 PDCA- Zyklus als Grundlage des Prozessmanagements

7.1 Kaizen

7.2 Total Quality Management

7.3 Customer Relationship

7.4 Business Process Reengineering

7.5 Lean Management

8 Controlling

8.1 Analyseverfahren zur Identifikation von Schwachstellen

8.2 ABC Analyse

8.3 XYZ Analyse

8.4 Ist Analyse

8.5 Strategische Umsetzung mittels Balance-Score-Card

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Prozessmanagement als wirkungsvolles Instrument eingesetzt werden kann, um den Ablauforganisationen in Krankenhäusern zu mehr Wirtschaftlichkeit, Kundenorientierung und Qualität zu verhelfen, indem sie die Stärken und Anwendungsfelder dieses Managementansatzes analysiert.

  • Grundlagen und Definitionen des Prozessmanagements in Gesundheitsbetrieben
  • Die Bedeutung von Prozessorientierung gegenüber klassischen funktionalen Strukturen
  • Messbarkeit und Kennzahlen zur Steuerung von Krankenhausprozessen
  • Praktische Umsetzung von Methoden wie Kaizen, TQM und Lean Management
  • Identifikation und Analyse von Schwachstellen in klinischen Abläufen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Einrichtungen im Gesundheitswesen - und hier sollen insbesondere die Krankenhäuser in ihrer exponierten Stellung betrachtet werden - stehen vor großen Veränderungen, bzw. befinden sich inmitten dieses Veränderungsprozesses. Die Forderungen des Qualitätsmanagements auf der einen Seite mit der „Vereinbarung gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V über Inhalt und Umfang eines strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser“ (…) der Gemeinsame Bundesausschuss beschließt unter Beteiligung des Verbandes der privaten Krankenversicherung, der Bundesärztekammer sowie der Berufsorganisationen der Krankenpflegeberufe Maßnahmen der Qualitätssicherung für nach § 108 zugelassene Krankenhäuser einheitlich für alle Patienten. (…) Inhalt und Umfang eines im Abstand von zwei Jahren zu veröffentlichenden strukturierten Qualitätsberichts der zugelassenen Krankenhäuer(…)dabei sind die Erfordernisse einer sektor- und berufsgruppenübergreifenden Versorgung angemessen zu berücksichtigen…1

sowie die Auswirkungen der DRG´s (pauschalierendes Entgeldsystem) auf der anderen Seite, um nur zwei der das Krankenhaus elementar beeinflussende Elemente zu nennen, zwingen die KH dazu ihre sowohl ablauf- als auch aufbauorganisatorischen Strukturen zu überdenken und zu hinterfragen. Es sind Fähigkeiten und Werkzeuge einzusetzen, die eine höhere Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit im Hinblick auf die Veränderungen am (Krankenhaus)-Markt ermöglichen. Dieses geht einher mit der Forderung nach geringeren Kosten und höherer Qualität. Mit anderen Worten: der Druck auf die Einrichtungen nimmt stetig zu, denn es gilt: "Das einzig Stabile ist der immer schnellere Wandel."T. Necker2

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Veränderungsdruck auf Krankenhäuser durch Qualitätsberichte und das DRG-System und fordert ein prozessorientiertes Umdenken.

2. Grundlegende Aspekte von Prozessen: Dieses Kapitel definiert Prozesse als zielgerichtete Abfolgen von Aktivitäten und erläutert deren Kernkomponenten wie Input, Output und Wertschöpfung.

3 Prozessorientierung: Hier wird der systemische Wandel von einer abteilungszentrierten Sichtweise hin zur vernetzten, kundenorientierten Prozessbetrachtung beschrieben.

4 Grundlegende Aspekte des Managements: Das Kapitel grenzt Managementbegriffe ab und skizziert die Führungsaufgaben sowie die institutionelle Gestaltung von Organisationssystemen.

5. Prozessmanagement: Es wird detailliert auf die Steuerung unternehmensrelevanter Prozesse durch Transparenz in Struktur und Leistung sowie deren Messbarkeit eingegangen.

6 Umsetzung: Dieses Kapitel behandelt die kritische Phase der Implementierung von Prozessen und betont die Notwendigkeit von Prozessdokumentation und Evaluation.

7 PDCA- Zyklus als Grundlage des Prozessmanagements: Es werden zentrale Managementinstrumente wie der PDCA-Zyklus, Kaizen, TQM, BPR und Lean Management vorgestellt.

8 Controlling: Der Fokus liegt auf Analyseverfahren wie der ABC- und XYZ-Analyse zur Identifikation von Schwachstellen und der strategischen Steuerung mittels Balance-Score-Card.

9 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Prozessmanagement ein unerlässliches Instrument zur wirtschaftlichen und qualitativen Optimierung von Kliniken in einem wettbewerbsintensiven Umfeld ist.

Schlüsselwörter

Prozessmanagement, Krankenhäuser, DRG, Qualitätssicherung, Wertschöpfung, Prozessorientierung, PDCA-Zyklus, Controlling, Schwachstellenanalyse, Lean Management, TQM, Patientenversorgung, Unternehmensorganisation, Effizienz, Kundenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Notwendigkeit und Anwendung von Prozessmanagement in Krankenhäusern zur Bewältigung von wirtschaftlichem Druck und Qualitätsanforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Prozessidentifikation, die Prozessorientierung, die Rolle des Managements sowie verschiedene Analyseverfahren und Qualitätsmanagement-Instrumente.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es darzulegen, wie Prozessmanagement als Instrument geeignet ist, Krankenhausabläufe effizienter und kundenorientierter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und die Darstellung bewährter Managementkonzepte, übertragen auf den Kontext des Gesundheitssektors.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Abgrenzung von Prozessen über konkrete Methoden der Steuerung und Prozessgestaltung bis hin zu controlling-spezifischen Analyseverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Prozessmanagement, DRG, Wertschöpfung, Prozessorientierung, PDCA-Zyklus, Qualitätssicherung und Schwachstellenanalyse.

Warum ist das Controlling für Krankenhäuser laut dieser Arbeit existentiell?

Controlling ist notwendig, um die finanzielle Stabilität durch Überwachung der Kosten- und Erlöslage zu sichern und Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Warum scheitern laut der Untersuchung viele Reengineering-Projekte?

Das Scheitern liegt oft an unzureichender Vorbereitung, fehlender Unterstützung durch das Management, Widerständen in der Belegschaft oder falsch gewählten Methoden.

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Details

Title
Grundlegende Aspekte des Prozessmanagements in Krankenhaus und Gesundheitswesen
College
University of Applied Sciences Osnabrück
Grade
"keine"
Authors
Markus Kohlstedde (Author), F. Grefenkamp (Author), G. Wolf (Author)
Publication Year
2006
Pages
68
Catalog Number
V85674
ISBN (eBook)
9783638015851
ISBN (Book)
9783638929073
Language
German
Tags
Grundlegende Aspekte Prozessmanagements
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Kohlstedde (Author), F. Grefenkamp (Author), G. Wolf (Author), 2006, Grundlegende Aspekte des Prozessmanagements in Krankenhaus und Gesundheitswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85674
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