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Zu Adalbert Stifter: "Der Hochwald" (1842/44)

Title: Zu Adalbert Stifter: "Der Hochwald" (1842/44)

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 30 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thomas Schachschal (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Adalbert Stifters "Der Hochwald" birgt Elemente der Romantik und des beginnenden poetischen Realismus. In dieser Arbeit wird "Der Hochwald" motivisch, thematisch, narratologisch etc. auf diese Elemente untersucht und es wird der Versuch einer epochalen Einordnung unternommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Adalbert Stifter

1.2 Entstehungsgeschichte „Der Hochwald“:

1.3 Fiktion und Wirklichkeit in Stifters „Hochwald“

1.3.1 Historischer Hintergrund

1.3.2 Personen und Schauplätze

1.3.3 Anzunehmende autobiographische Bezüge

1.3.4 Intertextuelle Bezüge:

2. Analyse und Interpretation

2.1 Die handelnden Figuren und ihre Verhältnisse zueinander

2.1.1 Die Schwestern Clarissa und Johanna

2.1.2 Der Vater

2.1.3 Gregor

2.1.4 Ronald

2.1.5 Ritter Bruno

2.2 Sprache

2.2.1 Beschreibung der Schauplätze, der Natur und des Krieges

2.2.2 Die Motive und ihre sprachliche Gestaltung

2.2.3 Konflikt

2.3 Dramaturgie und Stilmittel der poetischen Prosa

3. Literarische Einordnung

3.1 Gattung

3.2 Epochale Einordnung

3.2.1 Übersicht über die Merkmale verschiedener Epochen im „Hochwald“

3.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Adalbert Stifters Erzählung „Der Hochwald“ (1841/42) im Spannungsfeld zwischen Romantik und Realismus. Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse von Figurenkonstellation, sprachlicher Gestaltung, Motivik und Dramaturgie Kriterien für eine fundierte literarische Epochenzuordnung zu erarbeiten und zu begründen.

  • Adalbert Stifter: Biographie und Entstehungsgeschichte des Werks
  • Figurenanalyse: Psychogramme der Schwestern Clarissa und Johanna sowie der männlichen Hauptcharaktere
  • Sprachstil: Funktion von Naturbeschreibungen und Metaphorik
  • Motivik und Dramaturgie: Einsatz von Vorahnungen und symbolischen Elementen
  • Epochenvergleich: Einordnung zwischen Romantik, Biedermeier und Realismus

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Die Schwestern Clarissa und Johanna

Die Töchter Heinrich des Wittinghausers, Clarissa und Johanna, sind die Hauptfiguren in Stifters „Hochwald“.

Beide sind tugendhaft, hübsch und nach bürgerlichen Moralvorstellungen erzogen. Sie leben abgeschirmt von allen Wirren des Krieges auf der Burg Wittinghausen in einer zumindest scheinbaren Idylle, und der Vater versucht nach Kräften alle Sorgen von ihnen fern zu halten. Ihre Handarbeiten und Beschäftigungen mit den schönen Künsten sowie die Harfe als das Engelsinstrument schlechthin sind Symbole für den Frieden und werden nicht mehr genannt, nachdem die Katastrophe geschehen ist. Beide Schwestern sind fromm, beten oft und haben jede einen Betschemel in ihrem Zimmer (10,35).

Die Bedrohung des Krieges ist für beide Mädchen höchstens von persönlicher Bedeutung. Sie fürchten um ihr Heim, ihre Familie und Clarissa um ihr Glück mit Ronald. Um politische oder gesellschaftliche Folgen machen sie sich in ihrer abgeschirmten Umgebung keine Gedanken. Auch weder der Vater noch Gregor sprechen ihnen gegenüber von größeren Dimensionen des Krieges. Nur Ronald erwähnt seine Vision der Zeit nach dem Krieg, in der „kein Unterschied mehr zwischen schwedisch und deutsch“ (89, 2 f.) sein werde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über das Leben von Adalbert Stifter, die Entstehungsgeschichte des „Hochwalds“ sowie eine Verortung des Werks in der Epochenwende.

2. Analyse und Interpretation: Der Hauptteil untersucht detailliert die Figuren, die zentrale Bedeutung der Sprache und der Naturbeschreibungen sowie die dramaturgischen Mittel und Motive der Erzählung.

3. Literarische Einordnung: Das abschließende Kapitel diskutiert die Gattungsfrage und die epochale Zuweisung des Textes zwischen Romantik, Biedermeier und Realismus.

Schlüsselwörter

Adalbert Stifter, Der Hochwald, Romantik, Realismus, Biedermeier, Naturbeschreibung, Erzähltechnik, Figurenkonstellation, Vorahnung, Literaturanalyse, Dreißigjähriger Krieg, Symbolik, Motivik, Sprachstil, Epochenwende.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Adalbert Stifters Erzählung „Der Hochwald“ hinsichtlich ihrer inhaltlichen und stilistischen Merkmale, um das Werk in die literaturgeschichtlichen Epochen um 1830 einzuordnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Mensch und Natur, die Auswirkungen von Krieg auf ein abgeschirmtes Leben sowie der Wandel von der Kindheit zum Erwachsensein unter schicksalhaften Bedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Kriterien für eine literarische Einordnung des Werks zwischen Romantik und Realismus zu finden und diese durch eine systematische Analyse zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine werkimmanente Interpretationsmethode, die Figurenpsychologie, Sprachstilanalyse und literarhistorische Kontextualisierung kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der Charaktere, der sprachlichen Gestaltung der Schauplätze sowie der Untersuchung von Leitmotiven wie dem Fernrohr oder dem Wald.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Adalbert Stifter, Epochenwende, Naturdarstellung, Symbolik und die spezifische Sprachgestaltung des Autors.

Warum ist das Motiv des Fernrohrs für die Erzählung so wichtig?

Das Fernrohr fungiert als wichtiges dramaturgisches Instrument; es verbindet die Mädchen physisch und metaphorisch mit der Außenwelt und dient sowohl als Mittel für den Blick in die Zukunft als auch für die Erinnerung an die Vergangenheit.

Welche Rolle spielt die Natur als Motiv?

Die Natur ist nicht nur Schauplatz, sondern fungiert als Spiegel des Geschehens; sie wird personifiziert und dient zur Darstellung der Polarität zwischen friedlicher Idylle und den zerstörerischen Kräften der Menschenwelt.

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Details

Title
Zu Adalbert Stifter: "Der Hochwald" (1842/44)
College
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Literaturwissenschaft)
Course
Zwischen Romantik und Realismus: Prosa um 1830
Grade
2,0
Author
Thomas Schachschal (Author)
Publication Year
2007
Pages
30
Catalog Number
V85725
ISBN (eBook)
9783638006880
Language
German
Tags
Adalbert Stifter Hochwald Zwischen Romantik Realismus Prosa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Schachschal (Author), 2007, Zu Adalbert Stifter: "Der Hochwald" (1842/44), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85725
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