Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Media Economics, Media Management

Bastler und sozio-technische Unternehmer des sozialen Internets

Über die Transformation von sozialen Internetanwendungen zu ökonomischen Konzepten

Title: Bastler und sozio-technische Unternehmer des sozialen Internets

Bachelor Thesis , 2007 , 78 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Theodor Carl (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Nach dem Platzen der Internetblase im Jahr 2000 befindet sich das Internet heute unter dem Begriff Web 2.0 auf einer neuen Entwicklungsstufe. Im Web 2.0 ist der Nutzer nicht mehr länger nur Konsument, sondern er wird zum Produzenten. Er stellt Inhalte bereit, interagiert mit anderen Nutzern und gestaltet die Angebote im Netz selbst.
Aufgrund dieser sozialen Aktivität der Nutzer ist im Zusammenhang mit Web 2.0 auch oft vom sozialen Internet die Rede.
Eine Reihe der Anwendungen im sozialen Internet sind aus Initiative der Nutzer entstanden, die ihre Ideen und Vorstellungen umgesetzt haben ohne dabei über mögliche finanzielle Erlöse aus ihren Entwicklungen nachzudenken.
In der vorliegenden Arbeit soll dem entgegen gerade die Kommerzialisierung dieser Anwendungen im Fokus stehen. Dazu sollen Faktoren herausgearbeitet werden, die es zu beachten gilt, um eine soziale Internetanwendung in ein profitables Geschäftsmodell zu transformieren.
Die Figurationen Bastler und sozio-technische Unternehmer stellen dabei ein Gegensatzpaar, welches dabei helfen soll, die Transformation der von Internetnutzern entwickelten sozialen Anwendungen zu kommerziell tragfähigen Unternehmenskonzepten zu beschreiben.
Es soll in dieser Arbeit ermittelt werden, welche Erkenntnisse der Unternehmer aus der Arbeit des Bastlers übernehmen muss, damit seine konzipierten Anwendungen Erfolg haben. Oder anders ausgedrückt, welche Faktoren müssen beachtet werden, um spontane und aus persönlichem Antrieb geschaffene soziale Internetanwendungen in ökonomisch tragfähige Konzepte transformieren zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen und Abgrenzung von wichtigen Begriffen

2.1 Das Internet als Medium

2.2 Die Technologie des Internets

2.3 Web 2.0 und seine sozialen Anwendungen

3 Das Internet als Bestandteil des sozialen Netzwerks seiner Nutzer

4 Die Bastler des sozialen Internets

4.1 Die Internetkultur

4.2 Die Techno-Eliten

4.3 Die Hacker

4.3.1 Die technologische Exzellenz der Hacker

4.3.2 Die politische Motivation der Hacker

4.4 Bastler in virtuellen Gemeinschaften

4.5 Zwischenfazit Bastler

5 Die sozio-technischen Unternehmer des sozialen Internets

5.1 Entrepreneurship und Interpreneurship als theoretische Grundlagen für die Figur des sozio-technischen Unternehmers

5.2 Der sozio-technische Unternehmer – seine Motive und seine Fähigkeiten

5.3 Soziale Interaktion im Internet

5.4 Die Technologie des sozialen Internets

5.5 Die Ökonomie des sozialen Internets

5.5.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

5.5.2 Erlösmodelle im sozialen Internet

5.6 Zwischenfazit sozio-technische Unternehmer

6 Die Transformation von sozialen Anwendungen zu profitablen Unternehmenskonzepten

6.1 Soziale und politisch-soziale Faktoren für eine erfolgreiche Transformation

6.2 Technologische Faktoren für eine erfolgreiche Transformation

6.3 Ökonomische Faktoren für eine erfolgreiche Transformation

6.4 MySpace: Ein Beispiel für eine gelungene Transformation

6.4.1 Die Geschichte von MySpace

6.4.2 Technologische Eigenschaften von MySpace

6.4.3 Möglichkeiten zur sozialen Interaktion auf MySpace

6.4.4 Die Erlösstrategie von MySpace

7 Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Transformationsprozess von spontan entstandenen, nutzergetriebenen sozialen Internetanwendungen hin zu wirtschaftlich profitablen Unternehmenskonzepten, wobei der Fokus auf dem Gegensatzpaar "Bastler" und "sozio-technischer Unternehmer" liegt.

  • Analyse der Akteure ("Bastler" vs. "sozio-technischer Unternehmer") im sozialen Internet.
  • Untersuchung der Motive, Fähigkeiten und Werte der beteiligten Nutzergruppen.
  • Erforschung ökonomischer Rahmenbedingungen und Erlösmodelle im Web 2.0-Kontext.
  • Untersuchung technologischer und sozialer Faktoren für die Kommerzialisierung.
  • Fallstudie zur Transformation der Plattform MySpace.

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Techno-Eliten

Die Vertreter der techno-meritokratischen Kultur, die Techno-Eliten, sind im Wissenschaftsbetrieb verankert und von dem Glauben beseelt, dass wissenschaftliche und technologische Entwicklung ein entscheidender Bestandteil des menschlichen Fortschritts darstellt. Sie haben die technologische Voraussetzung für die Entstehung des Internets und vieler seiner Anwendungen geschaffen. Für sie ist die technologische Entdeckung das höchste Gut. Bewertet wird dieses Gut dabei immer durch die Mitglieder der Gemeinschaft. „Mitglied“ in der Gruppe der Techno-Eliten kann man allerdings nur werden, wenn man mit seiner Leistung den Entwicklungsprozess der Technologie weiter vorantreibt. Außerdem müssen sich die Mitglieder dieser Gemeinschaft an formelle und informelle Regeln halten, indem sie das gemeinsame Wissen nicht zum eigenen Wohl einsetzen dürfen. Der Eckpfeiler des gesamten Prozesses ist die offene Verfügbarkeit der Software sowie der Verbesserungen, die sich aus der vernetzten Zusammenarbeit ergeben. Diese Regeln fußen zu großen Teilen auf dem Grundsatz der wissenschaftlichen Forschung, nach der alle Ergebnisse offen zugänglich sein und in einer Form vermittelt werden müssen, die die Überprüfung, Kritik und Wiederholung durch andere ermöglicht.

So stehen diese Techno-Eliten in der wissenschaftlichen Tradition in der sich Reputation aus geleisteten Beiträgen speist und freier Zugang zu allen Forschungsergebnissen bei entsprechender Anerkennung der Urheber erlaubt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik des Web 2.0 ein, definiert die Rollen von "Bastlern" und "sozio-technischen Unternehmern" und legt den Fokus auf die Kommerzialisierung sozialer Internetanwendungen.

2 Definitionen und Abgrenzung von wichtigen Begriffen: Dieses Kapitel klärt zentrale Begriffe wie das Internet als Medium, Web 2.0 und soziale Anwendungen und grenzt diese voneinander ab.

3 Das Internet als Bestandteil des sozialen Netzwerks seiner Nutzer: Der Abschnitt betrachtet die Rolle des Internets bei der Organisation sozialer Netzwerke unter Verwendung netzwerkanalytischer Konzepte.

4 Die Bastler des sozialen Internets: Hier werden die Motive, Werte und Verhaltensweisen der "Bastler" charakterisiert, die als Nutzer und Produzenten das Internet prägen.

5 Die sozio-technischen Unternehmer des sozialen Internets: Das Kapitel analysiert die Rolle der Unternehmer, ihre Fähigkeiten zur Transformation von Ideen in Geschäftsmodelle sowie die ökonomischen Grundlagen ihrer Arbeit.

6 Die Transformation von sozialen Anwendungen zu profitablen Unternehmenskonzepten: Dieser Teil beschreibt den Prozess der Transformation unter Einbeziehung sozialer, technologischer und ökonomischer Faktoren anhand des Beispiels MySpace.

7 Zusammenfassung der Ergebnisse: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Faktoren für eine erfolgreiche Transformation zusammen.

Schlüsselwörter

Web 2.0, Soziales Internet, Bastler, Sozio-technischer Unternehmer, Entrepreneurship, Interpreneurship, Transformation, Social Software, Netzwerkeffekte, Kommerzialisierung, Geschäftsmodelle, MySpace, Open Source, Online-Communities, User-Generated Content

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Prozess, wie aus nutzergetriebenen, sozialen Internetanwendungen kommerziell erfolgreiche Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Welche Akteure stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die Untersuchung konzentriert sich auf das Gegensatzpaar "Bastler" (nutzergetriebene Entwickler) und "sozio-technischer Unternehmer" (strategisch handelnde Geschäftsleute).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Es soll ermittelt werden, welche Faktoren beachtet werden müssen, um spontan geschaffene soziale Internetanwendungen in ökonomisch tragfähige Konzepte zu überführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch netzwerkanalytische und unternehmerische Theorien, die durch Fallbeispiele wie MySpace veranschaulicht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Motive und Fähigkeiten der Bastler und Unternehmer gegenübergestellt, ökonomische Rahmenbedingungen im Internet erläutert und die Transformation in Geschäftsmodelle analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Web 2.0, Transformation, Bastler, sozio-technischer Unternehmer, Entrepreneurship und soziale Netzwerke.

Warum reagieren Nutzer von sozialen Anwendungen sensibel auf Kommerzialisierung?

Da das soziale Internet als Raum der Freiheit, Selbstorganisation und kollektiven Intelligenz wahrgenommen wird, werden Kommerzialisierungsversuche oft als Bedrohung der Authentizität empfunden.

Was ist die Besonderheit des Transformationsprozesses am Beispiel von MySpace?

MySpace zeigt, wie durch eine Kombination aus Musikfokus, hoher Usability, Community-Bindung und strategischen Erlösmodellen ein erfolgreiches Unternehmen aus einer Nutzerinitiative entstehen kann.

Excerpt out of 78 pages  - scroll top

Details

Title
Bastler und sozio-technische Unternehmer des sozialen Internets
Subtitle
Über die Transformation von sozialen Internetanwendungen zu ökonomischen Konzepten
College
University of Weimar
Grade
1,5
Author
Theodor Carl (Author)
Publication Year
2007
Pages
78
Catalog Number
V85780
ISBN (eBook)
9783638900683
Language
German
Tags
Bastler Unternehmer Internets
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Theodor Carl (Author), 2007, Bastler und sozio-technische Unternehmer des sozialen Internets , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85780
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  78  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint