Amok oder Massenmord - Der Fall des Robert Steinhäuser


Hausarbeit, 2007
29 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Amok oder Massenmord. Der Fall des Robert Steinhäuser

1. Begriff, Geschichte und Definition

2. Stadien – wie entwickelt sich ein Amoklauf?

3. Soziodemographischer Hintergrund

4. Waffennutzung

5. Ursachen, Hintergründe, Auslöser

6. Gefährdungsanalyse und Risikomarker

7. Die Rolle der Medien

8. School Shooting und der Fall des Robert Steinhäuser
Vorgeschichte und Tathergang
Diskussion

9. Abschließende Bemerkungen

10. Exkurs

Literaturverzeichnis

Anhang: Chronologie der Gewalt. Amokläufe an Schulen und Universitäten

Einleitung

In der folgenden Arbeit wird hauptsächlich die Frage behandelt, ob es sich bei dem Fall des Robert Steinhäuer um einen Amoklauf im traditionellen Sinne oder um einen Massenmord handelt. Die Aktualität der Frage wird vor allem durch die zwischen dem Erscheinungsbild und der Definition des Amoks aus heutiger Sicht bestehende Diskrepanz gerechtfertigt. Bei der Diskussion der Frage wird vor allem auf die Punkte Definition, Stadien, sozioökonomische Charakteristika der Täter, Hintergründe und Motive, Risikomarker, die Rolle der Medien und detaillierter auf das Fallbeispiel von Robert Steinhäuser detaillierter eingegangen.

Amok oder Massenmord. Der Fall des Robert Steinhäuser

„Bis zum 26. April 2002 galt Littleton als das Synonym für den Schrecken des so genannten School Shootings, also für Amokläufe Jugendlicher an Schulen. Fast auf den Tag genau drei Jahre später führten die Ereignisse in Erfurt zu einem neuen traurigen Rekord. … Viele hatten bis dahin derartige Taten für ein spezifisches Problem der USA gehalten. Schuld gab man der dortigen Waffenkultur und der Ideologie eines Individualismus, die den freien Wettbewerb der Stärke propagiert und wenig Verständnis für individuelle Leistungsschwäche und einen Mangel an Durchsetzungsfähigkeit aufbringt.“ (Hoffmann, 2002, S. 28)

Aus dieser kurzen Einleitung ergeben sich an der Stelle zwei Frage: Können die Ereignisse in Littleton und in Erfurt als Amok bezeichnet werden? Auf diese Frage wird in der vorliegenden Arbeit versucht, eine Antwort zu finden. Die zweite Frage ist etwas indirekter: handelt es sich beim Amok um ein kulturelles Phänomen? „Zunächst kann festgelegt werden, dass das Amok Phänomen nicht auf bestimmte kulturelle Gemeinschaften beschränkt ist. Es wird in fast allen Kulturen und Gesellschaften beobachtet. … [Die] Störung [scheint aber] auf eine ganz bestimmte kulturelle Gruppierung oder Schicht eingeschränkt [zu sein]. … Genau wegen dieses spezifisch kulturellen Anteils gilt Amok für viele Forscher … als besonders prototypische kulturelle Störung“. (Fiedler, 2001, S. 352, 356)

Welche diese Schicht ist, wird im Abschnitt 3 näher beschrieben. Einer ungleichen nationenspezifischen Häufigkeitsverteilung der „Amokläufe“ kann aber schon im Voraus ohne große Vorbehalte zugestimmt werden.

1. Begriff, Geschichte und Definition

Um das Phänomen näher beschreiben und aus diagnostischer Sicht den Amoklauf von Erfurt diskutieren zu können (falls von einem Amoklauf überhaupt die Rede sein kann), sollen hier zuerst ein kurzer etymologischer Einstieg in das Thema, Definitionen und schließlich ein historischer Überblick angeführt werden

Die Herkunft des Begriffs Amok ist umstritten. Er soll zum einen aus dem malaiischen Wort „amuk“ abgeleitet sein, welches mit „wütend“ oder „rasend“ übersetzt werden könnte. Zum anderen heißt es, „er stamme aus der portugiesischen Version „Amuco“, einer in den Hindu- Staaten Indiens gebräuchlichen Bezeichnung für Krieger, die den Feind mit Todesverachtung angreifen und vernichten wollen.“ (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/

psychiatrie/amok.html)

Der Begriff Amok unterliegt aber einem schnell voranschreitenden Bedeutungswandel. Die im Folgenden aufgelisteten Definitionen müssen neu interpretiert bzw. ergänzt oder geändert werden, da heutzutage etwas anders unter Amok verstanden wird, als es in den folgenden Begriffsbestimmungen steht.

Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht man unter Amok „Eine willkürliche, anscheinend nicht provozierte Episode mörderischen oder erheblich (fremd-) zerstörerischen Verhaltens. Danach [treten] Amnesie und/oder Erschöpfung [auf], häufig auch der Umschlag in selbst- zerstörerisches Verhalten, d.h. Verwundung oder Verstümmelung bis zum Suizid.“ (Faust zit. nach http://de.wikipedia.org/wiki/Amok)

Nach dem DSM-IV-TR versteht man unter Amok:

„Eine dissoziative Episode, die durch eine Periode des Grübelns charakterisiert ist, auf die ein Ausbruch gewalttätigen, aggressiven oder menschengefährdeten Verhaltens folgt, das sich auf Personen oder Objekte richtet. Eine solche Episode scheint durch eine wahrgenommene Herabsetzung oder Beleidigung ausgelöst zu werden und nur bei Männern vorzukommen. Die Episode geht oft einher mit Verfolgungsideen, Automatismen, Amnesie und Erschöpfung sowie einer anschließenden Rückkehr zum prämorbiden Status. … Die ursprüngliche Berichte, in denen der Begriff benutzt wurde, stammten aus Malaysia. Ein ähnliches Verhaltensmuster tritt in Laos, auf den Philippinen, in Polynesien …, Papua Neuguinea, Puerto Rico … und bei den Navajo- Indianern auf.“ (DSM-IV-TR, 2003, S. 931)

Das Lexikon der Psychologie von Arnold, Eysenck, Meili definiert Amok als „eine plötzlich und selten auftretende Geistesstörung, die in erster Linie bei Malaien auftritt, obwohl auch in anderen Kulturen ähnliche Erscheinungen zu beobachten sind. Die Patienten werden wild und beginnen Menschen anzugreifen. Der hyperaktive Zustand dauert bis zur totalen Erschöpfung an.“ (Arnold, Eysenck, Meili zit. nach Fink, 2001, S. 31)

Laut Definition von Daly und Wilson versteht man unter Amok, „das aus dem Malaysischem stammt und so viel bedeutet wie Wut, wütend oder, was dem Phänomen noch näher kommt, im Kamp sein letztes geben, eine mörderische Raserei, die ein offenbar wahlloses Töten von jedem, der unglücklicherweise dem Täter über den Weg läuft, zur Erfolg hat. Möglicherweise wird der Amokläufer überwältigt, er tötet sich selbst oder er bricht erschöpft zusammen. Sollte er überleben, so kann er sich meist an nichts erinnern und versucht dies auch nicht.“ (Daly, Wilson zit. nach Fink, 2001, S. 31)

Ellenberg definiert den Amok als einen „erweiterten Suizid in einer besonderen, kulturell bedingten Form, in der eine große aufgestaute, aber diffuse Aggression entladen wird.“ (Ellenberg zit. nach Fink, 2001, S. 32)

In den oben genannten Definitionen werden für einen Amok wichtige Kriterien und Merkmale genannt. Bevor auf die historische Entwicklung des Begriffs näher eingegangen wird, soll hier eine kurze Zusammenfassung dieser Kriterien stehen. Um eine Massaker als Amok definieren zu können müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

- Willkürlich
- Nicht provozierte Episode
- Fremd- und selbst- zerstörerisches Verhalten; erweiterter Suizid
- Danach Amnesie und/oder Erschöpfung und/oder Suizid
- Davor eine Periode des Grübelns
- Durch eine wahrgenommene Herabsetzung oder Beleidigung ausgelöst
- Geschlechtspezifisch (nur bei Männern)
- Plötzlich und selten auftretende Geistesstörung (Spontaneität)
- Hyperaktiver Zustand
- Wahlloses Töten von jedem, der unglücklicherweise dem Täter über den Weg läuft; mörderische Raserei

In den Definitionen wird es nicht exakt erwähnt aber die Auflistung enthält die Konnotation, dass Amok in erster Linie als ein spontan auftretendes, nicht geplantes, wahlloses mörderisches Verhalten definiert wird. Und hierbei stellt sich die zentrale Frage dieser Arbeit, ob die Tat von Robert Steinhäuser als Amok diagnostiziert werden kann. Auf diese Frage wird im letzten Teil der Arbeit näher eingegangen.

Zu einer präzisen Definition gehört auch die sprachliche Abgrenzung gegenüber anderen Mordtaten:

Der Massenmörder tötet vier oder mehr Opfer am selben Ort und im Laufe ein und desselben Geschehens.

Der Spree-Killer (eng. `Spaß, Orgie, Welle, Streuung`) bringt in einem kurzen Zeitraum mehrere Opfer an verschiedenen Orten um. Diese Verbrechen ergeben sich aus einem einzigen Geschehen und ihre Abfolge kann sich eine gewisse Zeit hinziehen. Fink definiert Spree-Killer als „ein[en] Täter, der eine Vielzahl von Menschen an verschiedenen Örtlichkeiten ohne Abkühlungsphase zwischen den einzelnen Tötungshandlungen tötet. … Er ist nicht an der Identität seiner Opfer interessiert und töten jeden, der ihm über den Weg läuft.“ (Fink, 2001, S. 39) Das wahllose Töten von Menschen weist eine Gemeinsamkeit mit der Definition von Amok auf, jedoch nicht mit seinen neueren Erscheinungsformen. Ein weiterer Unterschied zum Amok ist, dass der Spreekiller sein Wirkungsgebiet sehr weit ausdehnen kann, der Amokläufer beschränkt sich aber auf ein relativ kleines Gebiet. (http://de.wikipedia.org/wiki/Amok)

Der Serienmörder mordet dreimal oder öfter an unterschiedlichen Orten und mit zeitlichen Abständen, die jeden der Morde zu einem Einzelfall werden lassen. Der Serienmörder kann aber auch durchaus mehrere Opfer auf einmal umbringen. Er wählt seine Opfer gezielt aus - im Gegensatz zum Massenmörder und Spree-Killer, welche sich nicht für die Identität des Opfers interessieren. Sie bringen vielmehr jeden um, der ihnen über den Weg läuft.

Um die etymologische Verschiebung des Begriffs und den Kontrast zur heutigen Verwendung besser verstehen zu können, soll im nächsten Abschnitt ein kurzer historischer Überblick der Entwicklung des Begriffs gegeben werden, basierend auf der Arbeit von Volker Faust. (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/amok.html)

Die erste Belege für das Phänomen wurde aus dem 16. Jahrhundert schriftlich überliefert. In Hinterindien übernahmen malaysische und javanische Krieger den Begriff und auch das den Gegner einschüchternde Kriegesschrei „Amok! Amok!“ Die Krieger waren durch Rituale und materielle Zuwendung an den König gebunden und mussten für diese kämpfen, indem sie zahlenmäßig weit überlegene Heere angegriffen und dabei Blutbäder anrichteten. Ihre Heldentaten wurden in volkstümlichen Sagen verewigt.

Mit der Einführung des Islams im 14. Jahrhundert ändert sich die Auffassung und Erscheinungsform des Amoks. Er wurde ein Teil des heiligen Krieges Dsihad und ein Tod während eines Amoklaufs gegen die Ungläubigen als Opfer für Allah verherrlicht. Aus dieser Beschreibung wird die schwierige und heutzutage immer noch relevante Abgrenzung zwischen Terrorismus und Amoklauf deutlich. Außerdem galt Amok nicht als Selbstmord, da der Tod nicht durch eigene Hand vollzogen wurde. Diese Art und Weise von Interpretation vereinfacht den Umgang mit Anschlägen und Selbstmordattentaten aus religiöser Sicht, da die Gläubigen aus religiöser Überzeugung keinen Selbstmord begehen durften und konnten. Aus dem selben Grund war ein Amoklauf aber gleichzeitig auch der letzte Ausweg für verzweifelte Menschen.

Eine weitere Funktion vom Amoklauf war in der malaiisch-indonesischen Tradition der blutige soziale Protest. „Weit verbreitet war offenbar ein amok-ähnliches Verhalten, mit dem sich ein zahlungsunfähiger Schuldner seiner unweigerlich drohenden Versklavung dadurch zu entziehen vermochte, dass er lieber einen ehrenvollen Tod durch vorangegangene wahllose Mordattacke suchte.“ (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/amok.html) Amok galt in dieser Zeit als gesellschaftlich akzeptiertes Sanktionsmittel gegen Machtmissbrauch.

Der skandinavische Begriff „Berseker- Gang“ spricht für eine westeuropäische Überlieferung des Begriffs und Phänomens im 17. Jahrhundert. „Berseker“ bedeutet ursprünglich Krieger, die in Bärenfälle gekleidet waren, also Menschen, die das Wesen eines Bären anzunehmen versuchten. Ursprünglich waren sie Krieger, die im Dienste skandinavischer Fürsten des Mittelalters in Ekstase versetzt gekämpft haben.

Wie aus diesem kurzem historischen Überblick deutlich wurde, hat der Begriff in der letzten Zeit eine sowohl dennotative als auch konnotative Bedeutungserweiterung, -wandlung erlebt und hat heute mit der ursprünglichen Definition nichts oder nur wenig gemeinsam. Der Begriff steht inzwischen für jede blindwütige, meist mit mehreren Toten oder Verletzten endende Aggression, unabhängig von Erscheinungsbild, Motiven, Ursachen oder der Vorbereitung, was eine Differenzierung zu anderen Mordtaten (siehe oben) schwierig macht. Auf die wichtigsten differenzierenden Merkmale wird anhand des Fallbeispiels Robert Steinhäuser später eingegangen.

Die Bedeutungserweiterung, die der Begriff heute erlebt, wird auch durch die frühere psychiatrische Definition deutlich: aus phänomenologischer Sicht verstand man früher unter Amok einen Dämmerzustand, „eine plötzliche, unmotivierte und ungerichtete Gewalttat mit gefährlichen Folgen für die ahnungslosen Betroffenen.“ (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/amok.html) Einige Elemente wie Spontaneität und Ungerichtetheit tauchen auch in den anderen Definitionen auf (siehe oben), wobei heutzutage nur noch Letzteres unumstritten bleibt.

2. Stadien – wie entwickelt sich ein Amoklauf?

Um das Phänomen besser verstehen und mögliche Motive aufdecken zu können, haben mehrere Experten versucht, den Amok in verschiedene Stadien einzuteilen. Dabei wurden vier Phasen unterschieden, auf die im Folgenden näher eingegangen wird:

Zunächst erfolgt das Vorstadium (Prodromal Stadium) eines mehr oder weniger langen Grübelns, in dem sich gehäuft Milieu-Schwierigkeiten, chronische Erkrankungen, der Verlust der sozialen Ordnung oder Demütigungen, Kränkungen, Beleidigungen oder eine Verminderung des persönlichen Ansehens finden. Die Sichtweise des Täters auf die Welt verdunkelt sich, er isoliert sich, bricht bewusst oder unbewusst seine sozialen Kontakte ab und zieht sich aus der Welt zurück, die für ihn bedrohlich erscheint. Es wird die Theorie vertreten, dass der Täter gerade durch das Zurückziehen seine Reizbarkeit hochschaukelt. (Siehe dazu die Extraversionstheorie von Eysenck: Introvertierte Personen – zurückziehen ist eine Art Introvertiertheit – reagieren sogar auf geringe Reize empfindlicher als Extravertierte.) (Amelang et. al. 2006, Kapitel 16.1)

Aus dem Vorstadium bricht dann plötzlich der eigentliche Amok-Zustand hervor. „Der Betroffene wird von einem so genannten Bewegungssturm ergriffen. … Unter einem Bewegungssturm versteht man eine plötzlich auftretende ungesteuerte Überreaktion … mit planlosen Angriffs- oder Fluchtbewegungen… . Der Betroffene schreit, rennt umher, tobt, greift wahllos Menschen und Tiere an, zerfleischt seine Opfer, zerschlägt Gegenstände, legt Feuer. … Nicht selten beginnt ein solch unvorhersehbarer Angriff mit rücksichtsloser Tötungsbereitschaft bei der Familie, … um schließlich die tödliche Raserei gegen jedermann zu richten.“

Das dritte Stadium wird als Fortführung der homizidalen Handlung ohne ersichtliches Motiv beschrieben. Gelegentlich kann sich der Amokläufer beruhigen, aber neue Ausbrüche sind auch nicht auszuschließen.

Im letzten Stadium „ wendet der Tobende seine … Aggression oftmals gegen sich selber, was zur ... Selbstverstümmelung bis hin zur Selbsttötung führen kann.“ Wenn die Raserei nicht mit Selbstmord oder der Tötung des Täters endet (statistisch gesehen töten sich 27 % der Täter selber, in 16 % der Fälle wird er getötet, wobei ein suicide by cop – sich von der Polizei erschießen zu lassen - nicht ausgeschlossen werden kann, (Eine Analyse von Berichten in nationalen und internationalen Zeitungen über 143 Amok Ereignisse mit 144 Tätern und einer Täterin im Zeitraum 1993 – 2001. In: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/amok.html), fällt der Amokläufer in einen tiefen Schlaf, oder konkreter: „Ein stunden- bis tagelanger schlafähnlicher … Zustand. … Nicht selten auch ein depressives Nachstadium. Für die Zeit der Amok-Tat herrscht Amnesie oder … wird zumindest behauptet“ (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/amok.html) und meistens gibt der Täter an, keine Motive zu haben.

Die oben aufgeführten vier Stadien repräsentieren einen „Muster“-Ablauf. Die Strukturierung ist aber nicht immer unproblematisch. Meistens werden nicht alle Stufen durchgelaufen, deswegen erfüllt diese Klassifizierung eher eine rein deskriptive Funktion und darf nicht als Definition verstanden werden. Wenn alle Phasen und alle Kriterien als notwendige Voraussetzung für einen Amoklauf gelten würden, könnten heutzutage keine Taten mehr als Amok bezeichnet werden, da mittlerweile jede blutige Aggression, die von Privatpersonen (ohne politische, ethnische, kriminelle oder religiöse Motive) ausgeübt wird, unter Amok subsumiert wird.

[...]

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Amok oder Massenmord - Der Fall des Robert Steinhäuser
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Psychologisches Institut)
Veranstaltung
Blockseminar: Trauma und Traumabehandlung
Autor
Jahr
2007
Seiten
29
Katalognummer
V85784
ISBN (eBook)
9783638017619
ISBN (Buch)
9783640866052
Dateigröße
565 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Amok, Massenmord, Fall, Robert, Steinhäuser, Blockseminar, Trauma, Traumabehandlung
Arbeit zitieren
Gabor Nagy (Autor), 2007, Amok oder Massenmord - Der Fall des Robert Steinhäuser, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85784

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