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Peking 2008 - Bringen die Olympischen Spiele die Demokratie nach China?

Titel: Peking 2008 - Bringen die Olympischen Spiele die Demokratie nach China?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Trepke (Autor:in)

Politik - Region: Ferner Osten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Auswirkung der Spiele auf die Stadt sind klar und deutlich sichtbar, die Auswirkungen der Veranstaltung auf das politische System der V.R. China sind es hingegen noch nicht. Bereits seit der Vergabe der Olympischen Spiele 2008 an Peking wird über die politische Dimension der Olympiade diskutiert. Wie werden sich die Spiele auf die Menschenrechte, die Religionsfreiheit oder das Wahlrecht auswirken? Wird vielleicht sogar ein Demokratiesierungsprozess angestossen? Werden die Olympischen Spiele als Katalysator für die Stärkung der politischen Rechte und bürgerlichen Freiheiten wirken?

Diese Diskussion verläuft in ihrer Form nicht immer auf wissenschaftlichem Niveau. Häufig werden Einzelbeispiele wie z. B. Menschenrechtsverletzungen als Beleg für eine generelle Verschlechterung der politischen Rechte und Bürgerfreiheiten herangeführt. Auf Grundlage dieser Argumentation ist eine Einschätzung der Entwicklung und Tendenz des politischen Systems der V.R. China nur schwer zu treffen. Um ein klareres Bild über die Auswirkungen der Olympischen Spiele auf das politische System der V.R. China zu erhalten, soll der Zeitraum seit der Vergabe der Spiele an Peking (2001) bis 2006 vergleichend untersucht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demokratie in der V.R. China?

3. Messsystem

4. Bringen die Olympischen Spiele die Demokratie nach China?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Vergabe der Olympischen Spiele 2008 an Peking als Katalysator für eine Demokratisierung Chinas gewirkt hat. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich auf die Auswirkungen der Spiele auf die politische Situation, insbesondere hinsichtlich der Menschenrechte, politischen Rechte und bürgerlichen Freiheiten im Zeitraum von 2001 bis 2006.

  • Politische Dimension der Olympischen Spiele 2008
  • Analyse der Menschenrechtslage in der Volksrepublik China
  • Konzepte der Demokratiemessung und ihre Anwendbarkeit
  • Empirische Auswertung durch die "Freedom of the World"-Studie
  • Vergleich von Indikatoren zu politischen Rechten und bürgerlichen Freiheiten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Läuft man dieser Tage durch Peking, so sieht man deutlich, wie die kommenden Olympischen Spiele schon jetzt das Stadtbild und den Alltag prägen. Nicht nur die üblichen Baustellen oder die digitale Uhr am Platz des Himmlischen Friedens, die die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zur Eröffnungsfeier zählt, weisen auf das Grossereignis im kommenden Jahr hin. Werbespots, ein Blick auf die Bierflasche im Restaurant oder den Schokoriegel im Supermarkt vermitteln dem Betrachter ebenfalls die unmissverständliche olympische Botschaft.

Die Auswirkung der Spiele auf die Stadt sind klar und deutlich sichtbar, die Auswirkungen der Veranstaltung auf das politische System der V.R. China sind es hingegen noch nicht. Bereits seit der Vergabe der Olympischen Spiele 2008 an Peking wird über diese politische Dimension der Olympiade diskutiert. Wie werden sich die Spiele auf die Menschenrechte, die Religionsfreiheit oder das Wahlrecht auswirken? Werden die Olympischen Spiele als Katalysator für die Stärkung der politischen Rechte und bürgerlichen Freiheiten wirken? Wird vielleicht sogar ein Demokratiesierungsprozess angestossen?

Diese Diskussion verläuft in ihrer Form nicht immer auf wissenschaftlichem Niveau. Häufig werden Einzelbeispiele wie z. B. Menschenrechtsverletzungen als Beleg für eine generelle Verschlechterung der politischen Rechte und Bürgerfreiheiten herangeführt. Auf Grundlage dieser Argumentation ist eine Einschätzung der Entwicklung und Tendenz des politischen Systems der V.R. China nur schwer zu treffen. Um ein klareres Bild über die Auswirkungen der Olympischen Spiele auf das politische System der V.R. China zu erhalten, soll der Zeitraum seit der Vergabe der Spiele an Peking (2001) bis 2006 vergleichend untersucht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Forschungsfrage, ob die Olympischen Spiele 2008 zu einer Demokratisierung in China beitragen könnten.

2. Demokratie in der V.R. China?: Es werden die gegensätzlichen Positionen von Kritikern und Befürwortern bezüglich der politischen Auswirkungen der Spiele auf die Menschenrechtslage diskutiert.

3. Messsystem: Hier werden theoretische Grundlagen der Demokratieforschung und verschiedene Ansätze der Demokratiemessung vorgestellt, um eine methodische Basis für die Analyse zu schaffen.

4. Bringen die Olympischen Spiele die Demokratie nach China?: In diesem Kapitel erfolgt die konkrete Auswertung der Daten von "Freedom House" für die Jahre 2001 bis 2006.

5. Fazit: Die Ergebnisse der Untersuchung werden zusammengefasst, wobei das Fazit zieht, dass kein signifikanter Einfluss der Spiele auf das politische System festzustellen war.

Schlüsselwörter

Olympische Spiele 2008, Peking, Demokratisierung, V.R. China, Menschenrechte, Demokratiemessung, politische Rechte, bürgerliche Freiheiten, Freedom House, politische Transformation, Governance, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Systemmessung, politische Teilhabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking einen positiven Einfluss auf den Demokratisierungsprozess und die Einhaltung politischer Rechte in China hatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die politische Dimension sportlicher Großereignisse, die Bewertung autoritärer Systeme durch westliche Indizes und der Vergleich von Menschenrechtsentwicklungen im Zeitraum 2001 bis 2006.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob die Olympischen Spiele als Katalysator für die Stärkung politischer Rechte und bürgerlicher Freiheiten in der Volksrepublik China fungiert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende Analyse auf Basis der "Freedom of the World"-Studie von Freedom House durchgeführt, ergänzt durch die Betrachtung von Subkategorien und theoretischen Konzepten der Demokratiemessung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung der Demokratiemessung, der Kritik an deren Anwendung auf autoritäre Staaten sowie der detaillierten empirischen Auswertung der Datenreihen von 2001 bis 2006.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Demokratiemessung, Menschenrechte, Peking 2008, politische Transformation und Freedom House definieren.

Warum wird das Konzept der "defekten Demokratie" für China als nicht anwendbar erachtet?

Da China über kein demokratisches Wahlsystem verfügt, das die Grundvoraussetzung für eine "defekte Demokratie" nach Wolfgang Merkel bilden würde, kann dieser Typus nicht auf das autoritäre chinesische Regime angewendet werden.

Welche Ergebnisse liefert die Analyse der "subcategory scores"?

Die detaillierten Subkategorien von 2005 und 2006 zeigen eine Stagnation, was die These untermauert, dass die Spiele keine messbare Veränderung der politischen Situation in China bewirkten.

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Details

Titel
Peking 2008 - Bringen die Olympischen Spiele die Demokratie nach China?
Hochschule
FernUniversität Hagen  (KSW Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Demokratie und Governance
Note
1,7
Autor
Stefan Trepke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
21
Katalognummer
V85870
ISBN (eBook)
9783638019026
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Peking Bringen Olympischen Spiele Demokratie China Demokratie Governance
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Trepke (Autor:in), 2007, Peking 2008 - Bringen die Olympischen Spiele die Demokratie nach China?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85870
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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