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Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

Title: Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katrin Keidat (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die Deckungsbeitragsrechnung ist ein Instrument der Teilkostenrechnung. Sie ist ein Kostenrechnungssystem, bei dem im Rahmen der Kostenträgerrechnung das einzelne Produkt nur mit den Kosten belastet wird, die ihm direkt zugerechnet werden können. Die Verrechnung erfolgt damit nach dem Kostenverursachungsprinzip.

„Der zentrale Begriff dieses Systems bei Einbeziehung der Erlösseite ist der des Deckungsbeitrages. Hierunter wird die Differenz zwischen dem Erlös und den zugerechneten Teilkosten einzelner Produkte verstanden.“

Unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung einer Deckungsbeitragsrechnung ist die Möglichkeit die Kosten in fixe und variable Bestandteile aufgliedern zu können (Kostenauflösung). Im Hinblick auf die Aufspaltung des Fixkostenblocks und der sich daraus ergebenden Deckungsbeiträge ist die einstufige (Direct Costing) und die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung voneinander abzugrenzen.

„Die Deckungsbeitragsrechnung ist das Instrument zur Planung und Steuerung des Unternehmens zum Gewinnziel hin mit der Doppelaufgabe:

Entscheidungen in ihrer Auswirkung auf den Gewinn besser beurteilen zu helfen (Decision Accounting), Ziele in Zahlen zur Leistungsbeurteilung von Führungskräften zu formulieren (Responsibility Accounting).

Deckungsbeitragsrechnung ist die Verknüpfung von marktorientierter Denkweise mit betrieblichen Mengen und Werten; sie fördert das Denken vom Kunden her. Die Aussageform der gut ausgebauten Deckungsbeitragsrechnung macht Marktplanung sowie technische und organisatorische Strukturen daraufhin transparent, ob sie insgesamt zum Ergebnisziel führen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

1.1 Kennzeichen und Ziele

1.2 Einteilung der Fixkosten

1.2.1 Definitionen und Beispiele für die Fixkostenschichten

1.3 Durchführung der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung

1.3.1 Beispiel einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung im 8-Produkt-Unternehmen

1.4 Anwendungsvoraussetzungen

1.5 Rahmenbedingungen der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung

1.6 Unterschiede zur einstufigen Deckungsbeitragsrechnung

1.7 Erkenntnisse und Aussagegrenzen der Deckungsbeitragsrechnung

1.8 Kalkulation anhand der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung

1.8.1 Progressive Kalkulation

1.8.2 Retrograde Kalkulation

1.9 Kritik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung als Instrument der Teilkostenrechnung, um durch eine verursachungsgerechte Fixkostenaufspaltung eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die langfristige Unternehmenssteuerung, Preisbildung und Sortimentsplanung zu schaffen.

  • Differenzierte Behandlung von Fixkosten in hierarchischen Schichten.
  • Durchführung der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung anhand praxisorientierter Fallbeispiele.
  • Analyse der Rahmenbedingungen und Anwendungsvoraussetzungen für den Unternehmenseinsatz.
  • Gegenüberstellung von progressiver und retrograder Kalkulation unter Nutzung von Deckungsbeitragsdaten.
  • Kritische Bewertung der Vorteile und Grenzen des Modells für die betriebliche Praxis.

Auszug aus dem Buch

1.3 Durchführung der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung

Die Vorgehensweise ist mit der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung zunächst identisch. Zunächst werden die Deckungsbeiträge der einzelnen Produktarten ermittelt. Sie ergeben sich aus der Differenz zwischen Umsatzerlösen und variablen Kosten. Man erhält den Deckungsbeitrag I. Anschließend werden die Fixkosten jedoch nicht als Block abgezogen sondern sie werden nach ihrer Zurechenbarkeit aufgespalten.

Die weitere Vorgehensweise besteht darin, von den Produktdeckungsbeiträgen die den Erzeugnissen zurechenbaren Erzeugnisfixkosten abzuziehen. So gelangt man zum Deckungsbeitrag II. Danach werden die Erzeugnisse zu Erzeugnisgruppen zusammengefasst und man zieht vom Deckungsbeitrag II je Gruppe die Erzeugnisfixkosten ab. Das Ergebnis ist der Deckungsbeitrag III. Fasst man die Gruppen zu Kostenstellen zusammen und zieht vom Deckungsbeitrag III je Kostenstelle die Kostenstellenfixkosten ab, ergibt sich der Deckungsbeitrag IV. Die zuvor ermittelten Deckungsbeiträge IV werden zu Bereichen zusammengefasst und von ihnen die Bereichsfixkosten subtrahiert. Daraus ergibt sich der Deckungsbeitrag V. Nach Abzug der Unternehmensfixkosten von der Summe der Deckungsbeiträge V ergibt sich dann der Betriebserfolg einer Abrechnungsperiode.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: Einführung in das System als Instrument der Teilkostenrechnung, das den Fixkostenblock in hierarchische Schichten gliedert.

1.1 Kennzeichen und Ziele: Erläuterung des Charakters der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung und ihrer primären sowie sekundären Ziele bei der Erfolgsanalyse.

1.2 Einteilung der Fixkosten: Diskussion verschiedener Literaturvorschläge zur Schichtenbildung und Kriterien für die Zuordnung von Fixkosten.

1.2.1 Definitionen und Beispiele für die Fixkostenschichten: Detaillierte Beschreibung der einzelnen Fixkostentypen wie Erzeugnis-, Gruppen-, Kostenstellen-, Bereichs- und Unternehmensfixkosten.

1.3 Durchführung der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung: Darstellung des methodischen Vorgehens bei der stufenweisen Fixkostenverrechnung bis zum Betriebserfolg.

1.3.1 Beispiel einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung im 8-Produkt-Unternehmen: Praktische Anwendung des Rechenschemas an einem Modellunternehmen zur Analyse des Betriebserfolgs.

1.4 Anwendungsvoraussetzungen: Notwendige Anforderungen an die Erzeugnisgruppenbildung, Kostenstellenstruktur sowie Absatz- und Produktionsplanung.

1.5 Rahmenbedingungen der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung: Analyse betrieblicher Faktoren wie Mehrproduktunternehmung, Fixkostenanteil und Planungshorizont.

1.6 Unterschiede zur einstufigen Deckungsbeitragsrechnung: Abgrenzung der Verfahren hinsichtlich der Behandlung von Fixkostenblöcken und der Integration in den Betriebsabrechnungsbogen.

1.7 Erkenntnisse und Aussagegrenzen der Deckungsbeitragsrechnung: Bewertung der Einsetzbarkeit für operative Entscheidungen und Berücksichtigung von Verbundbeziehungen.

1.8 Kalkulation anhand der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung: Nutzung der Fixkostendifferenzierung für Kalkulationsverfahren.

1.8.1 Progressive Kalkulation: Erläuterung der Methode zur Ermittlung von Angebotspreisen unter Einbeziehung von Fixkostenzuschlägen.

1.8.2 Retrograde Kalkulation: Erläuterung der Methode zur Erfolgsermittlung bei gegebenem Marktpreis nach dem Prinzip der Kostentragfähigkeit.

1.9 Kritik: Zusammenfassende Bewertung der Vor- und Nachteile dieses Kostenrechnungssystems in der Praxis.

Schlüsselwörter

Deckungsbeitragsrechnung, Teilkostenrechnung, Fixkosten, Kostenauflösung, Schichtkostenrechnung, Deckungsbeitrag, Mehrproduktunternehmen, Progressive Kalkulation, Retrograde Kalkulation, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Ergebnisrechnung, Preisbildung, Programmplanung, Betriebserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung als ein Instrument der Kostenrechnung, das durch eine strukturierte Aufspaltung des Fixkostenblocks eine differenzierte Erfolgsanalyse ermöglicht.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung der Fixkostenschichten, die methodische Durchführung der stufenweisen Verrechnung und die praktische Kalkulation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch eine stufenweise Kostenrechnung der Unternehmenserfolg transparenter gestaltet und eine fundierte Basis für Managemententscheidungen geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Methode angewandt, bei der bestehende Konzepte der Literatur auf ein Praxisbeispiel (das 8-Produkt-Unternehmen) angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchführung, die Anwendungsvoraussetzungen, die Rahmenbedingungen sowie die Kalkulationsmöglichkeiten (progressiv/retrograd).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Deckungsbeitrag, Fixkostendifferenzierung, stufenweise Kostenrechnung und unternehmerische Entscheidungsgrundlagen geprägt.

Warum ist die Trennung in Fixkostenschichten so wichtig?

Sie ermöglicht eine verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten, wodurch negative Deckungsbeiträge einzelner Produkte oder Gruppen identifiziert und gezielte Maßnahmen abgeleitet werden können.

Was unterscheidet die retrograde von der progressiven Kalkulation?

Die progressive Kalkulation dient der Preisbestimmung vom Angebotspreis aus, während die retrograde Kalkulation bei vorgegebenem Marktpreis den Erfolg eines Produktes bzw. dessen Kostentragfähigkeit ermittelt.

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Details

Title
Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
College
University of Applied Sciences Wildau
Course
Kostenrechnung/Kostenmanagement
Grade
1,7
Author
Katrin Keidat (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V86172
ISBN (eBook)
9783638020558
ISBN (Book)
9783638921756
Language
German
Tags
Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung Kostenrechnung/Kostenmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Keidat (Author), 2007, Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86172
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