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Zeitstudienverfahren

Title: Zeitstudienverfahren

Term Paper , 2007 , 33 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sven Bartelmei (Author), Caroline Günther (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die Fähigkeit, kontinuierlich mit innovativen Sach- und Dienstleitungen sowie mit verbesserten Prozessen auf die Markterfordernisse einzugehen, wird in Zeiten dynamischer Markt- und Technologieentwicklungen für die Industrie- und Dienstleistungsunternehmen existentiell relevant. Auf Grundlage von Projektstrukturplänen werden Prozesspläne festgelegt, die neben der Ablaufplanung, Faktoreinsatzplanung sowie der Festlegung von Kontroll- und Steuerungsmaßnahmen auch der aktions-, objekt- und potenzialorientierten Zeitplanung dienen. Letztlich lassen sich daraus Einzelprojekte ableiten bezüglich der Kostenplanung, Leistungsplanung, Erfolgsplanung und Finanzplanung.

Somit kommt der Zeitwirtschaft im betrieblichen Leistungsprozess eine besondere Bedeutung zu, da Zeitdaten über Beginn, Dauer und Ende eines Arbeitsvollzuges wesentliche Kriterien zur Gestaltung, Organisation, Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und termingerechten Erledigung einer Arbeit darstellen. Die Aufgabengebiete der Zeitwirtschaft reichen von der Zeitermittlung für die einzelnen Arbeitsgänge über die Fristen- und Terminplanung bis hin zur Terminsteuerung und Terminkontrolle, welche die geplanten Soll-Zeiten mit den tatsächlich anfallenden Ist-Zeiten vergleicht und bei Bedarf in den Fertigungsablauf eingreift. Die Ziele der Zeitwirtschaft ergeben sich aus den Verwendungszwecken der Zeitdaten. Die Bedeutung der Zeitplanung und Kontrolle steigt umso mehr, je weiter die betrieblichen Prozesse optimiert werden.

Ziel dieser Arbeit soll es sein, den Begriff Arbeitswirtschaft zu erläutern und darüber hinaus die jeweiligen Ablaufarten bezogen auf den Menschen, das Betriebsmittel und den Arbeitsgegenstand mit ihren entsprechenden Zeitarten näher vorzustellen. Verschiedene Einflussgrößen auf die Zeitstudien, Zeitmessgeräte, der Ablauf der Zeitaufnahme sowie die Klärung des Begriffs „Leistungsgrad“ mitsamt seiner Zusammensetzung werden in weitern Unterkapiteln präzisiert. Als analytisch-rechnerische Methode der Zeitermittlung nimmt das System vorbestimmter Zeiten ebenfalls ein Unterkapitel in Anspruch. Im vorletzten Kapitel wird neben der Videoanalyse auf die rechtliche Grundlage der Zeitstudien eingegangen. Ein Fazit soll diese Arbeit abrunden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ARBEITSWIRTSCHAFT

2.1 ZEITWIRTSCHAFT

2.2 ARBEITSSYSTEM

3 ABLAUFARTEN

3.1 ABLAUFARTEN BEZOGEN AUF DEN MENSCHEN

3.2 ABLAUFARTEN BEZOGEN AUF DAS BETRIEBSMITTEL

3.3 ABLAUFARTEN BEZOGEN AUF DEN ARBEITSGEGENSTAND

3.4 ANWENDUNGSBEISPIEL „ABLAUFARTEN“

4 ZEITARTEN

5 ZEITSTUDIE NACH REFA

5.1 IST- UND SOLLZEITEN

5.2 MESSGERÄTE

5.3 LEISTUNGSGRAD UND NORMALLEISTUNG

5.4 ABLAUF DER ZEITAUFNAHME

5.5 SYSTEME VORBESTIMMTER ZEITEN

5.6 FILM- UND VIDEOANALYSEN

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Erläuterung der Grundlagen der Arbeitswirtschaft sowie die detaillierte Darstellung der Ablaufarten und Zeitarten für Mensch, Betriebsmittel und Arbeitsgegenstand, um ein fundiertes Verständnis für Methoden der Zeitermittlung und Leistungsbewertung zu vermitteln.

  • Definition und Bedeutung der betrieblichen Zeitwirtschaft
  • Strukturanalyse von Arbeitssystemen und Ablaufarten
  • Methodik der Zeitstudien nach REFA
  • Grundlagen zur Leistungsgradbeurteilung
  • Verfahren der Zeitermittlung und Standardisierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Ablaufarten bezogen auf den Menschen

Die in Abbildung 3 dargestellte Gliederung der Ablaufarten für den Menschen umfasst alle Ereignisse, die solange auftreten können, wie der Mensch im Rahmen eines Arbeits- oder Dienstverhältnisses unter Einschluss der gesetzlichen und vertraglich geregelten Pausen dem Betrieb zur Verfügung steht. Die Untersuchung des Ablaufes kann sich gemäß dem Untersuchungsziel erstrecken auf:

- die Gesamtzeit, die die Arbeitsperson ihrem Arbeitsvertrag entsprechend dem Betrieb zur Verfügung steht

- eine oder mehrere Schichten

- Teile einer Schicht

- Einem bestimmten Auftrag

- Eine Periode des betrieblichen Rechnungswesens (Monat, Quartal, Jahr)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz der Zeitwirtschaft in dynamischen Märkten und definiert das Ziel der Arbeit, grundlegende Begriffe und Methoden der Zeitermittlung vorzustellen.

2 ARBEITSWIRTSCHAFT: Dieses Kapitel verortet die Arbeitswirtschaft als Teildisziplin der Arbeitswissenschaft und beleuchtet ihre historische Entwicklung sowie die Steuerung nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip.

3 ABLAUFARTEN: Hier werden die Wirkgrößen Mensch, Betriebsmittel und Arbeitsgegenstand eingeführt, um den Arbeitsablauf für eine reproduzierbare Datenerhebung in Ablaufarten zu strukturieren.

4 ZEITARTEN: Das Kapitel beschreibt, wie durch Überleitungsalgorithmen aus Ablaufarten spezifische Zeitarten wie Auftrags- oder Belegungszeit abgeleitet werden, um nicht wertschöpfende Anteile zu identifizieren.

5 ZEITSTUDIE NACH REFA: Dieser umfangreiche Teil erläutert die Methoden der Ist-Zeit-Messung, die Leistungsgradbeurteilung sowie fortgeschrittene Verfahren wie Systeme vorbestimmter Zeiten und Videoanalysen.

6 FAZIT: Das Fazit resümiert die Entwicklung hin zu prozesskettenorientierten Ansätzen und schlägt den Begriff des Zeitrichtwertes anstelle der starren Zeitvorgabe vor.

Schlüsselwörter

Arbeitswirtschaft, Zeitwirtschaft, REFA, Zeitstudie, Ablaufarten, Zeitarten, Leistungsgrad, Normalleistung, Vorgabezeit, Arbeitssystem, Durchlaufzeit, Bewegungsanalyse, Zeitermittlung, Prozessgestaltung, Arbeitsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der betrieblichen Zeitwirtschaft und den verschiedenen Methoden zur Analyse und Ermittlung von Zeitdaten für Arbeitsprozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Systematisierung von Ablaufarten für Mensch und Betriebsmittel, die Definition von Zeitarten sowie die praktische Durchführung von Zeitstudien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Begriff der Arbeitswirtschaft zu erläutern und ein Verständnis für die Strukturierung von Arbeitsabläufen sowie die Anwendung der REFA-Methodik zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Methode angewandt, basierend auf der Fachliteratur des Arbeitsstudiums und den Standards des REFA-Systems.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Ablaufarten, verschiedene Zeitarten, der Prozess der Zeitaufnahme, die Leistungsgradbeurteilung und alternative Methoden wie SvZ und Videoanalysen detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Zeitwirtschaft, REFA-System, Zeitstudie, Normalleistung und Ablaufgliederung.

Warum ist die Bestimmung des Leistungsgrades in der Praxis umstritten?

Da der Leistungsgrad eine subjektive Einschätzung des Zeitstudienmanns erfordert, besteht die Gefahr von Fehlbeurteilungen und mangelnder Vergleichbarkeit.

Wie unterscheiden sich Fortschrittszeitmessung und Einzelzeitmessung?

Bei der Fortschrittszeitmessung läuft das Zeitmessgerät durchgehend, während bei der Einzelzeitmessung jeder Ablaufabschnitt separat gestoppt wird, was jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile in der Genauigkeit und Handhabung bietet.

Welche Rolle spielt die Videoanalyse heute?

Videoanalysen ermöglichen eine präzise, wiederholbare Analyse von Arbeitsabschnitten, sind jedoch aufgrund des Persönlichkeitsschutzes und gesetzlicher Regelungen wie dem Betriebsverfassungsgesetz strengen Auflagen unterworfen.

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Details

Title
Zeitstudienverfahren
College
University of Kassel  (Institut für Arbeitswissenschaft)
Course
Arbeits- und Leistungsbewertung
Grade
1,0
Authors
Sven Bartelmei (Author), Caroline Günther (Author)
Publication Year
2007
Pages
33
Catalog Number
V86248
ISBN (eBook)
9783638017909
Language
German
Tags
Zeitstudienverfahren Arbeits- Leistungsbewertung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Bartelmei (Author), Caroline Günther (Author), 2007, Zeitstudienverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86248
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