Antiziganismus in den Printmedien der Bundesrepublik Deutschland


Seminararbeit, 2002

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Begriffe
2.1. ‚Zigeuner‘
2.2. Sinti und Roma
2.3. Antiziganismus

3. Stereotype und Vorurteile
3.1. ‚fremd‘ - die ethnische Komponente
3.2. ‚faul‘ - die soziale Komponente
3.3. ‚frei‘ - die romantische Komponente

4. Antiziganismus in der Presse
4.1. Art und Weise der Berichterstattung
4.2. „Zigeuner griffen deutsche Nachbarn an“ - Antiziganismus im Umfeld von Rostock-Lichtenhagen August 1992
4.3. „Die Roma müssen weg“ - Berichterstattung der Rheinischen Post Sommer 2002

5. Zugang zur Presse

6. Schlußbemerkung

7. Literaturliste

1. Einleitung

Seit Jahrhunderten bestimmen Stereotype und Vorurteile das Sinti- bzw. Romabild der Deutschen: Auf der einen Seite steht das Exotische, das romantisch-abenteuerliche Nomadentum, die heißblütige Esmeralda[1], die vor den Flammen des Lagerfeuers tanzt. Auf der anderen Seite lauert der kriminelle Vagabund, der gerissene Bettler, der arbeitsscheue Dieb. Romane, Gedichte, Lieder, Filme bedien(t)en diese Klischees (oft auch in Mischungsverhältnissen) ausgiebig.

Die menschenverachtende NS-Diktatur kostete mehr als 500.000 Sinti und Roma das Leben, dennoch setzen sich Diskriminierung und Hetze bis in die heutige Zeit nahezu ungebrochen fort.

Diffamierende Stereotype werden auch noch immer herangezogen, wenn es um die mediale Darstellung von Sinti und/oder Roma geht. Angesichts der Aufgabe der Medien[2], am Meinungsbildungsprozeß der Bevölkerung mitzuwirken, erscheint dies besonders besorgniserregend.

In der Hausarbeit soll nun untersucht werden, welche stereotypen „Zigeunerbilder“ in der bundesdeutschen Presse transportiert werden und in welchem (gesellschaftlichen/politischen) Kontext das geschieht. Den zeitlichen Rahmen setzen einerseits die rassistischen Berichte im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992, andererseits die Berichterstattung über die Roma-Proteste angesichts drohender Abschiebung nach Ex-Jugoslawien 2002, wobei beide (Presse-)Ereignisse jeweils genauer untersucht werden.

Ausgehend vom „Zigeunerbild“ der Deutschen (‚positiver‘ Rassismus / ‚negativer‘ Rassismus) soll dabei auch betrachtet werden, inwieweit eine Wechselwirkung zwischen den diskriminierenden Alltagsstereotypen und den durch die Presse vermittelten Bildern besteht (u.a. mit welchen rassistischen Kategorien argumentiert wird [ethnisch, sozial etc.]), in welchem Zusammenhang auf das ‚Zigeuner-Sein‘ hingewiesen und was damit (bewußt oder unbewußt) bezweckt/erreicht wird. Zudem soll aufgezeigt werden, welchen Zugang Minderheiten wie Sinti bzw. Roma selbst zur Presse haben.

2. Begriffe

Viele Begriffe werden im Alltags- und auch im Mediensprachgebrauch zum Teil unreflektiert verwendet, ohne daß sich die Nutzer ihrer, wie im Falle des Begriffes ‚Zigeuner‘ beispielweise der rassistischen Bedeutung im Klaren sind oder sein wollen. Andere Begriffe des hier bearbeiteten Themenbereiches, wie zum Beispiel der des Antiziganismus selbst, sind, anders als beispielsweise der des Antisemitismus, - auch in der Bildungsbürgerschicht - kaum bekannt[3] und bedürfen oft ausführlicher Erläuterungen.

2.1. ‚Zigeuner‘

Die Bezeichnung ‚Zigeuner‘ ist eine diskriminierende, rassistisch konstruierte Fremdbezeichnung. Mit ihr werden all die negativen und positiven Klischees verbunden, die eingangs bereits aufgezählt wurden. Oft wird, stereotypen Vorurteilen folgend, unterstellt, im Deutschen hätte das Wort die Bedeutung ‚ziehende Gauner‘[4].

Der Begriff unterstellt desweiteren eine Homogenität (‚ die Zigeuner‘), die es so nicht gibt.

Im Zuge der Bürgerrechtsbewegungen Ende der 1970er bzw. Anfang der 80er Jahre setzte sich zwar die Selbstbezeichnung ‚Roma‘ bzw. ‚Sinti‘ zunehmend in der Öffentlichkeit und vermehrt auch in den Medien durch, doch mit der kurz nach dem ‚Mauerfall‘ verstärkt einsetzenden Zuwanderung rumänischer Staatsbürger wuchs „die Furcht vor einer unkontrollierten Einwanderung von "Zigeunern". Die Medien gaben bereits zu Beginn dieser Migration an, wie hoch der Anteil der Roma unter den Flüchtlingen sei“[5]. Zeitgleich setzte auch eine vermehrte Rückentwicklung im Sprachgebrauch der Medien ein[6], die Boulevard-, aber auch für die konservative bürgerliche Presse[7] verwandte erneut vermehrt den diskriminierenden ‚Zigeuner‘-Begriff[8] und verband ihn mit althergebrachten Stereotypen.. Auch mehr als zehn Jahre später ist der „Zigeuner“[9] nicht aus der Presselandschaft verschwunden.

2.2. Sinti und Roma

‚Sinti‘ bzw. ‚Roma‘ sind im Gegensatz zur von außen aufgedrückten stereotypen Kategorie ‚Zigeuner‘ Selbstbezeichnungen. Roma leben vor allem in osteuropäischen Ländern und wanderten zumeist erst im 19. Jahrhundert ein, während Sinti oft schon seit Jahrhunderten im deutschsprachigen Raum heimisch und deutsche Staatsbürger sind[10].

Schwierigkeiten scheinen nicht nur Politiker[11] und Normalbürger[12] mit den Singular- und Pluralformen (Rom-Roma [m.] und Romni-Romnija [w.] bzw. Sinto-Sinti [m.] und Sintiza-Sintiza [w.]) zu haben, auch die Presse[13] tut sich schwer. Häufig liegt die Vermutung nahe, daß der Begriff ‚Sinti und Roma‘ in vielen Fällen nicht „als Eigenname(...)“[14] verstanden wird, sondern lediglich die in der Singular- wie Pluralform identische „alte Kategorie ‚Zigeuner‘“[15] in der Funktion als Sammelbegriff abgelöst hat.

2.3. Antiziganismus

1994 stellte das Meinungsforschungsinstitut emnid fest, daß zwei Drittel aller deutschen Staatsbürger antiziganistisch eingestellt sind[16].

‚Antiziganismus‘, dessen Grundlage ein abstraktes ‚Zigeuner‘-Stereotyp voller Klischees und Vorurteile bildet, bezeichnet den ganz und gar nicht abstrakten Rassismus gegenüber Sinti bzw. Roma[17]. Er ist gekennzeichnet durch die „Diskriminierung und Dämonisierung“[18], aber auch durch die romantische „Verklärung des ‚lustigen Zigeunerlebens‘“[19]. Im Gegensatz zum Antisemitismus ist der Antiziganismus bis heute in allen Schichten gesellschaftsfähig.

3. Stereotype und Vorurteile

Im wesentlichen lassen sich drei sich oftmals mischende und verbindende Kategorien festmachen, durch die die rassistischen Stereotypisierungen der Sinti und/oder Roma gekennzeichnet sind: ethnische, soziale und romantische Stereotype[20].

3. 1. ‚fremd‘ - die ethnische Komponente

Immer wieder wird bei der Kolportage gängiger ‚Zigeunerbilder‘ im Alltag und in den Medien die vorgebliche ‚Andersartigkeit‘ der Sinti/Roma betont[21]. Auch das ‚Dunkle‘, quasi ‚fremdländische‘ sticht scheinbar immer wieder ins Auge der Journalisten: „lange(...) dunkle(...) Haare(...)“ etwa, wenn es um die Beschreibung der „Chefin[22] der Berliner Sinti und Roma“[23], gemeint ist hier die Vorsitzende des Berliner Landesverbandes der Sinti und Roma, Petra Rosenberg, geht.

„Die weitaus häufigste Anspielung mit ethnischem Hintergrund bedient sich der Bezeichnungen ‚Landfahrer‘ und ‚Nomaden‘“[24]. Dabei erlebte die vormals soziale Kategorie erst im Laufe der Zeit[25] eine Ethnisierung: „Zigeuner galten nun nicht länger als mutwillige Vagabunden, sondern als geborene Nomaden. Ihnen wurde ein Wandertrieb unterstellt, der sie für ein zivilisiertes Leben ungeeignet mache“[26]. Das „fahrende Volk“[27] eben.

Häufig ist das Bild des in ‚Sippen‘ lebenden ‚Stammesvolkes‘, des ‚Familienclans‘[28] und der zahlreichen Kinder. Besonders osteuropäischen Roma wird auch immer wieder ‚Rückständigkeit‘[29] und ‚Primitivität‘ unterstellt.

[...]


[1] vgl. u.a.: Kurosch Sadjadi-Nasab: Rassismus in Disneyland. Esmeralda und die Vermarktung des Zigeunerstereotyps; in: Wulf D. Hund (Hg.): Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; Duisburg 2000

[2] vgl.: Hermann Meyn: Die politischen Funktionen der Massenmedien in der Demokratie; in: ders.: Massenmedien in Deutschland; Konstanz 1999

[3] Persönliche Gespräche über Studieninhalte und Hausarbeitsthemen mit Bekannten, KommilitonInnen, FreundInnen ergaben z.B. eine - natürlich völlig unrepräsentative - Unkenntnis des Begriffs.

[4] vgl.: Wulf D. Hund: Nennt uns nicht Zigeuner; im Internet unter: http://www.dir-info.de/literatur/begreifen/r44.html (zuletzt am 19.08.2002); vgl. auch: Maria Meuser: Vagabunden und Arbeitsscheue. Der Zigeunerbegriff der Polizei als soziale Kategorie; in: Wulf D. Hund (Hg.): Zigeuner. Geschichte und Struktur einer rassistischen Konstruktion; Duisburg 1996; S. 107

[5] in: Brigitte Mihok, Peter Widmann: Sinti und Roma als Feindbilder; in: Vorurteile - Stereotype - Feindbilder. Informationen zur politischen Bildung. Nr. 271, 2. Quartal 2001; S. 45 f.

[6] vgl.: Brigitte Mihok, Peter Widmann: Sinti und Roma als Feindbilder; in: Vorurteile - Stereotype - Feindbilder. Informationen zur politischen Bildung; a.a.O.; S. 46

[7] z.B. Der Spiegel („In der Aversion gegen Zigeuner einig“; 19.11.1990), Welt am Sonntag („Überfallene Zigeuner reisten nachn Polen ab“, 02.08.1992)

[8] Gegebenenfalls wurde darauf verwiesen, daß die als ‚Zigeuner‘ bezeichneten dieses Wort angeblich im eigenen Sprachgebrauch führen bzw. auf dessen Gebrauch bestehen und ihn nicht als diskriminierend verstehen würden, so wie „(d)er bärtige Vesko“ (BILD vom 19.09.1991), ein „jugoslawischer Landfahrer“, für den die Bezeichnung „‚erst dann zum Schimpfwort (wird), wenn jemand dreckiger Zigeuner sagt‘“, und dem die ‚Zeitung‘ einen vor offenen Antiziganismus nur so strotzenden Artikel widmet. vgl.: Autorenkollektiv (Hg.): Nazi-Terror von Hoyerswerda bis Düsseldorf. Nazis, Staat und Medien - ein Braunbuch; Offenbach 2000; S. 78

[9] z.B. in: Roma in Ost Europa; in: Berliner Kurier vom 27.07.1999 bzw. Das Leben der Zigeuner; in: Berliner Kurier vom 29.06.2000 bzw. sogar in der sich antirassistisch gebenden Wochenzeitung Jungle World: Dietrich Kuhlbrodt: Der Clan der Klausenburger; in: Jungle World vom 27.05.1998 oder auch in der taz: Christian Rath: Völlig außer Grenzkontrolle; in: die tageszeitung (taz) vom 07.12.2001 bzw.: Jan Feddersen: Eine schrecklich normale Familie; in: die tageszeitung (taz) vom 22.02.2002

[10] vgl.: Die Verfolgung der Roma und Sinti; Graswurzelrevolution 256, Februar 2001; vgl. auch: Brigitte Mihok, Peter Widmann: Sinti und Roma als Feindbilder; in: Vorurteile - Stereotype - Feindbilder. Informationen zur politischen Bildung; a.a.O.; Seite 43

[11] vgl.: Mamo Baran: Vom Nomadenvolk zur ethnischen Minderheit. Das Zigeunerstereotyp in den Debatten des Landtages von Schleswig-Holstein; in: Wulf D. Hund (Hg.): Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; Duisburg 2000; S. 70f.

[12] Selbst die Vorsitzende des Flüchtlingsrates NRW benutzt die Pluralform ‚Roma‘, wo grammatikalisch die Singularform ‚Rom‘ gefordert wäre: „Wenn ein Roma nachweisen kann (...)“. in: David Schraven: Aufstand im Iglu-Zelt; Süddeutsche Zeitung (SZ)/NRW-Teil vom 25.05.2002

[13] Z.B. läßt die Neue Ruhr Zeitung (NRZ) in einem Bericht zum Essener Roma-Protest eine Frau, die „selber Roma“ sei, „allerdings aus Polen“, zu den Aktionen Stellung nehmen, während die Süddeutsche Zeitung (SZ) über Dzoni Sichelschmidt, Sprecher der Roma-Union, schreibt, er sei „als Roma Pazifist“. Auch die Autoren der libertären Monatszeitung Graswurzelrevolution („ein flüchtender Sinti“) scheitern an der Grammatik. vgl.: Jan Jessen: Keine weiteren Roma erwartet; Neue Ruhr Zeitung (NRZ) /Lokalteil Essen vom 16.05.2002 bzw. vgl.: Yvonne Dierkes: Überall im Abseits; Süddeutsche Zeitung (SZ)/NRW-Teil vom 14.08.2002 bzw. vgl.: Die Verfolgung der Roma und Sinti; Graswurzelrevolution 256, Februar 2001

[14] in: Mamo Baran: Vom Nomadenvolk zur ethnischen Minderheit. Das Zigeunerstereotyp in den Debatten des Landtages von Schleswig-Holstein; in: Wulf D. Hund (Hg.): Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; a.a.O.; S. 70

[15] ebenda; vgl. auch: Ulrich Wolff: Die Roma-Frage. Presseberichterstattung und Zigeunerstereotyp; in: Wulf D. Hund: Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; a.a.O.; S. 84

[16] vgl.: Brigitte Mihok, Peter Widmann: Sinti und Roma als Feindbilder; in: Vorurteile - Stereotype - Feindbilder. Informationen zur politischen Bildung; a.a.O.; S. 42

[17] vgl.: Änneke G. Winckel: Antiziganismus in Deutschland seit 1989. Unter Berücksichtigung seiner historischen und theoretischen Voraussetzungen; unveröffentlichte Diplomarbeit, vorgelegt an der Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie) im Januar 2001; S. 2

[18] in: Informationen der Gesellschaft für Antizigansimusforschung; im Internet unter: http://www.antiziganismus.de (zuletzt am 16.09.2002)

[19] ebenda

[20] vgl.: Wulf D. Hund (Hg.): Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; a.a.O.; S. 7; bzw. vgl.: Mamo Baran: Vom Nomadenvolk zur ethnischen Minderheit; in: Wulf D. Hund (Hg.): Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; a.a.O.

[21] „Vieles ist noch immer anders bei den Sinti und Roma“, lehrt z.B. der Tagesspiegel und führt den Respekt vor dem Alter/den Alten sowie den engen Familienzusammenhalt als Beispiel an. Der Berliner Kurier behauptet sogar, daß es „nicht zuletzt“ an einer vorgeblichen „Lebensweise, die der Normal-Bürger nicht verstehen konnte und wollte“ läge, daß dem „fahrende(n) Volk der Roma und Sinti (...) seit Jahrhunderten Mißtrauen, Ablehnung und Haß“ entgegenschlägt. vgl.: Kerstin Dencker: Erbschaft des Stolzes; Der Tagesspiegel vom 18.12.2001 bzw. vgl.: Roma in Ost-Europa; Berliner Kurier vom 27.07.1999; zur Täter-Opfer-Umkehrung bzw. der Behauptung, Roma würden Anfeindungen durch eigenes „Fehlverhalten“ (so der damalige SPD-Sozialminister Hermann Heinemann im Spiegel 37/92 zu den Ausschreitungen gegen Asylbewerber) bzw. ihr ‚Nicht-so-sein-wie‘ provozieren, vgl. auch: Nazis, Staat und Medien. Ein Braunbuch; S. 101 f. bzw. vgl.: Wulf D. Hund: Romantischer Rassismus. Zur Funktion des Zigeunerstereotyps; in: ders. (Hg.): Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; a.a.O.; S. 25 f.

[22] zur ethnischen Bestimmung der Bezeichnung „Sinti-Chefin“ / „Roma-Chef“ vgl.: Ulrich Wolff: Die Roma-Frage. Presseberichterstattung und Zigeunerstereotyp; in: Wulf D. Hund: Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; a.a.O.; S. 85

[23] in: Kerstin Dencker: Erbschaft des Stolzes; Der Tagesspiegel vom 18.12.2001

[24] in: Ulrich Wolff: Die Roma-Frage. Presseberichterstattung und Zigeunerstereotyp; in: Wulf D. Hund: Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie; a.a.O.; S. 86

[25] vgl.: Wulf D. Hund: Das Zigeuner-Gen. Rassistische Ethik und der geist des Kapitalismus; in: ders. (Hg.): Zigeuner. Geschichte und Struktur einer rassistischen Konstruktion; a.a.O.

[26] in: Wulf D. Hund: Nennt uns nicht Zigeuner; im Internet unter: http://www.dir-info.de/literatur/begreifen/r44.html (zuletzt am 19.08.2002)

[27] z.B. in: Roma in Ost-Europa; in: Berliner Kurier vom 27.07.1999

[28] Die natürlich von einem entsprechenden „Clanchef“ geführt werden. vgl. u.a.: Dietrich Kuhlbrodt: Der Clan der Klausenburger; in: Jungle World vom 27.05.1998

[29] Der Spiegel sprach z.B. nach den Rostocker Anschlägen von den asylsuchenden Roma als einem „nonkonformistischen Nomadenvolk“ mit „teilweise noch archaisch anmutende(m) Verhalten“, die Welt am Sonntag (WamS) vom „unzivilisiert(en)“ Verhalten „der Zigeuner“. vgl. Spiegel 37/92 vom 07.09.1992 bzw. WamS vom 30.08.1992; zitiert in: Autorenkollektiv (Hg.): Nazi-Terror von Hoyerswerda bis Düsseldorf. Nazis, Staat und Medien - ein Braunbuch; a.a.O.; S. 102 bzw. S. 88

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Details

Titel
Antiziganismus in den Printmedien der Bundesrepublik Deutschland
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
PS: Theorien über Rassismus
Note
2,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
21
Katalognummer
V8631
ISBN (eBook)
9783638155571
ISBN (Buch)
9783638771078
Dateigröße
586 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medien/Presse, Roma, Sinti, Rostock-Lichtenhagen, Düsseldorf, Abschiebung
Arbeit zitieren
Anna Fehmel (Autor), 2002, Antiziganismus in den Printmedien der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8631

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