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Soziale Verantwortung für Unternehmen - Erfolgsfaktor im Wettbewerb

Title: Soziale Verantwortung für Unternehmen - Erfolgsfaktor im Wettbewerb

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 27 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Dominik Raasch (Author)

Business economics - General
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1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Die Debatte um die soziale Verantwortung von Unternehmen ist aktueller denn je. Als die Deutsche Bank einen Gewinn für das Geschäftsjahr 2004 von 2,5 Milliarden Euro bekannt gab und zugleich den Abbau von 6.400 Stellen ankündigte, war die Empörung groß. Menschen aller Art forderten das Kreditinstitut dazu auf, seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Als unmoralisch und unverantwortlich wurde die Diskrepanz zwischen einem hervorragenden Betriebsergebnis einerseits und Personalabbau andererseits verurteilt. Die Bevölkerung wurde öffentlich dazu aufgefordert, ihre Konten bei der Bank aufzulösen, so dass nicht nur der Imageschaden, sondern auch der wirtschaftliche Schaden immens war.
Unternehmen verfolgen aber das primäre Ziel, dauerhaft im Wettbewerb bestehen zu können. Doch wird dieses Ziel durch das einseitige Streben nach der Gewinnmaximierung realisiert, oder müssen sich Unternehmen auch zunehmend sozial engagieren, um nachhaltig und erfolgreich wirtschaften zu können?
Wird der Auffassung Friedmanns gefolgt, gibt es für Unternehmen keine Gründe, sich sozial zu engagieren. „The proper business of business is business. No apology required.”

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit

2. Begriffe und Definitionen

2.1 Unternehmensethik

2.2 Normatives Management

2.3 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship

3. Soziale Verantwortung als Wettbewerbsfaktor

3.1 Gewinnmaximierung als soziale Verantwortung

3.1.1 Moral und Wirtschaft als Dualismus

3.1.2 Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft

3.2 Wohltätigkeiten als soziale Verantwortung

3.2.1 Sozialer Legitimationsdruck von außen

3.2.2 Triebkräfte der Diskussion

3.3 Business Case und Social Case

4. Soziale Verantwortung als Wettbewerbsvorteil

4.1 Kritiker der Position

4.1.1 Gewinnmaximierung als Wettbewerbsvorteil

4.1.2 Negative Folgen der sozialen Wohltätigkeiten

4.2 Befürworter der Position

4.2.1 Shareholder-Value mit sozialer Verantwortung

4.2.2 Ziele und Nutzen der sozialen Engagements

4.3 Verantwortung als Unternehmensstrategie

4.3.1 Professionalisierung des gesellschaftlichem Engagement

4.3.2 Erforderliche Maßnahmen für die Zielerreichung

4.3.3 Beispiele aus der Praxis

5. Abschlussbetrachtung und weiterer Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob soziale Verantwortung für Unternehmen einen relevanten Wettbewerbsfaktor darstellt und ob sie tatsächlich zur Erlangung eines Wettbewerbsvorteils führen kann. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage erörtert, wie Unternehmen ihre soziale Verantwortung strategisch so integrieren können, dass sowohl ein gesellschaftlicher Nutzen als auch ein wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden.

  • Unternehmensethik und normatives Management als Basis
  • Die Spannung zwischen Gewinnmaximierung und sozialem Engagement
  • Business Case versus Social Case in der Unternehmenspraxis
  • Strategien zur Professionalisierung gesellschaftlichen Engagements
  • Zusammenhang zwischen Reputation, Wettbewerbsvorteil und Unternehmenserfolg

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Moral und Wirtschaft als Dualismus

Vor allem angelsächsische Kritiker sind der Auffassung, dass Gewinnstreben und soziale Verantwortung nicht zusammen gehören und nur eines dieser beiden Ziele verfolgt werden kann. Es geht dabei um ein grundsätzliches Problem auf Basis unterschiedlicher Sichtweisen. Denn die wirtschaftlichen Schwierigkeiten lassen sich vor allem darauf zurückführen, dass Moral und Wirtschaft mehrheitlich inzwischen als Dualismus angesehen werden. Ethik gehört nicht zu den Kernbereichen der Ökonomie. Unternehmen haben ausschließlich die Verantwortung, sich im Markt zu bewähren und den Gewinn bzw. den Marktwert des Unternehmens zu maximieren.

Dagegen hält Albach diese Diskussion für unnötig, da die Betriebswirtschaftslehre keiner besonderen Beschäftigung mit den Bereichen Ethik und Moral bedarf. Wohlverstandene Betriebswirtschaftslehre ist seiner Auffassung nach Unternehmensethik. Denn gute Manager bemühen sich um die Existenzsicherung des Unternehmens, um dadurch gleichermaßen die gesellschaftliche Wohlfahrt zu mehren.

Entgegen der öffentlichen Meinung gibt es auch keinen empirischen Beleg dafür, dass der Druck auf Unternehmen hinsichtlich ihrer sozialen Verantwortung gestiegen ist. Nach wie vor sehen viele Führungskräfte die Verantwortung des Unternehmens alleine dadurch erfüllt, dass sie am Markt erfolgreich sind und Gewinne erwirtschaften. CSR-Engagements sind auch in den meisten Unternehmen nicht in die Gesamtstrategie und in das operative Geschäft eingebunden.

Die gestiegene Bedeutung des Themas ist eher eine Reaktion auf den Druck von außen. „Die Verantwortungsimperialisten unterstellen, dass der ungeliebte Kapitalismus nicht dem gesellschaftlichen Interesse dient. In diesem Klima mutieren Unternehmen zu beladenen Sündern, die sich durch fremdbestimmtes gesellschaftliches Engagement erst reinwaschen müssen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Debatte um die soziale Verantwortung von Unternehmen anhand von Praxisbeispielen und definiert das Ziel der Arbeit sowie den Aufbau der Argumentation.

2. Begriffe und Definitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen wie Unternehmensethik, normatives Management sowie Corporate Social Responsibility (CSR) und Corporate Citizenship (CC) als Basis für die weitere Untersuchung erläutert.

3. Soziale Verantwortung als Wettbewerbsfaktor: Hier wird erörtert, ob soziales Engagement als Wettbewerbsfaktor fungieren kann, wobei die Dichotomie zwischen Gewinnmaximierung und wohltätigem Handeln im Fokus steht.

4. Soziale Verantwortung als Wettbewerbsvorteil: Dieses Hauptkapitel analysiert verschiedene Positionen von Kritikern und Befürwortern und zeigt auf, wie soziale Verantwortung durch eine gezielte Strategie in einen Wettbewerbsvorteil verwandelt werden kann.

5. Abschlussbetrachtung und weiterer Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Kernaussagen zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Verknüpfung von Shareholder-Value und sozialer Verantwortung.

Schlüsselwörter

Soziale Verantwortung, Unternehmen, Wettbewerbsfaktor, Gewinnmaximierung, Unternehmensethik, CSR, Corporate Citizenship, Wettbewerbsvorteil, Stakeholder, Shareholder-Value, Reputation, Strategie, Philanthropie, Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz der sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR) und prüft, ob und wie gesellschaftliches Engagement als Wettbewerbsfaktor genutzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmensethik, der Abgrenzung von CSR und Corporate Citizenship sowie der Frage, wie Unternehmen durch strategisches Engagement ihre Wettbewerbsposition verbessern können.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist zu klären, ob soziales Engagement lediglich als Kostenfaktor gesehen werden muss oder ob es zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender wirtschaftswissenschaftlicher Positionen und empirischer Studien zur CSR-Debatte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert kontrovers die Positionen zur Gewinnmaximierung versus soziale Verantwortung, die Triebkräfte der aktuellen Diskussion und die Strategien zur Professionalisierung von CSR.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind soziale Verantwortung, CSR, Wettbewerbsvorteil, Shareholder-Value, Stakeholder, Unternehmensethik und Reputation.

Warum wird im Dokument auf den "Business Case" eingegangen?

Der Business Case ist entscheidend, um zu zeigen, dass soziales Engagement einen Wertschöpfungsbeitrag für das Unternehmen selbst leisten muss, um in der Marktwirtschaft langfristig Bestand zu haben.

Welche Rolle spielt die Glaubwürdigkeit für Unternehmen?

Glaubwürdigkeit ist ein kritischer Erfolgsfaktor; der Verlust dieser durch inkonsistentes Handeln (Diskrepanz zwischen Reden und Tun) stellt für Unternehmen ein erhebliches ökonomisches Risiko dar.

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Details

Title
Soziale Verantwortung für Unternehmen - Erfolgsfaktor im Wettbewerb
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,2
Author
Dominik Raasch (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V86318
ISBN (eBook)
9783638018425
ISBN (Book)
9783638921312
Language
German
Tags
Soziale Verantwortung Unternehmen Erfolgsfaktor Wettbewerb
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Raasch (Author), 2007, Soziale Verantwortung für Unternehmen - Erfolgsfaktor im Wettbewerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86318
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