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Rossinis Entwicklungsweg von 1817 bis 1829 an den Beispielen „La gazza ladra“ und „Guillaume Tell“

Title: Rossinis Entwicklungsweg von 1817 bis 1829 an den Beispielen „La gazza ladra“ und „Guillaume Tell“

Term Paper (Advanced seminar) , 1999 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Michael Schönfelder (Author)

Musicology - Miscellaneous
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I Vorwort

Die vorliegende Hausarbeit bezieht sich auf das Leben und das Schaffen des Komponisten Gioacchino Rossini. Analog zum besuchten Seminar liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf der Schaffensperiode von 1817 bis 1829, deren Anfangs- bzw. Endpunkt die Opern La gazza ladra und Guillaume Tell bilden.

Innerhalb dieser Zeitspanne ändert sich jedoch nicht nur der Kompositionsstil Rossinis, auch das Konzertleben (oder ganz allgemein die Musikanschauung) ist starken Änderungen unterworfen, weshalb ausführliche Berichte und Kritiken über die Uraufführung der oben genannten Opern ein Bestandteil der Hausarbeit sind.

Auf eine eingehende Analyse der Ouvertüren wird bewusst verzichtet, da man daraus nur zu einem gewissen Grad die allgemeinen Veränderungen innerhalb der betrachteten Zeitspanne erkennen kann - gleichwohl bilden die Ouvertüren ein unverzichtbares bipolares Beispiel für Rossinis Kompositionsstil(e).
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I Vortwort

II Die frühen Opern

III Das italienische Konzertleben

IV La gazza ladra

V Die Ouvertüre von La gazza ladra

VI Von Italien nach Frankreich

VII Das französische Konzertleben

VIII Guillaume Tell

IX Die Ouvertüre von Guillaume Tell

X Rossinis Entwicklungswege

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die künstlerische Entwicklung von Gioacchino Rossini in der Zeitspanne von 1817 bis 1829. Anhand der Opern „La gazza ladra“ und „Guillaume Tell“ wird analysiert, wie sich der Kompositionsstil des Musikers sowie die Rahmenbedingungen des europäischen Konzertlebens in dieser transformativen Ära verändert haben.

  • Biografische Stationen Rossinis zwischen Italien und Frankreich
  • Vergleich der Opernstile Opera buffa, Semiseria und Grand opera
  • Strukturanalyse der Ouvertüren von „La gazza ladra“ und „Guillaume Tell“
  • Einfluss soziokultureller Veränderungen auf das Musiktheater
  • Rossinis Innovationskraft und sein Wirken als „Monsieur Crescendo“

Auszug aus dem Buch

Die Ouvertüre von La gazza ladra

Mit einem Trommelwirbel, der gleich dreimal erklingt, wird die Ouvertüre eröffnet, wodurch ein realistischer, unmittelbar auf das spätere Bühnengeschehen hindeutender Eindruck entsteht. Die kleine Trommel ist es auch, die den Übergang von der Einleitung (ein Militärmarsch) zum ersten Thema markiert, wobei sich der dritte Wirbel sogar über neun Takte erstreckt und effektvoll gesteigert wird (von ppp nach ff). Einerseits hat die kleine Trommel also einen lautmalerischen Effekt, andererseits aber auch eine Signalfunktion: Beispielsweise signalisiert ein Trommelwirbel in der späteren Gerichtsszene (siehe Abbildung 2) die drohende Urteilsverkündung.

Die kleine Trommel verleiht La gazza ladra eine gewisse Individualität, und diese Zentralstellung eines Schlaginstrumentes in musikgeschichtlich gesehen ein Novum: „Rossini war es auch, der das Schlagzeug [...] aus dem Reservat der in der Generation vor ihm so beliebten Türkenopern herausgelöst hat und in das Opernorchester einbezogen hat.“

Zusammenfassung der Kapitel

I Vortwort: Der Autor erläutert den Fokus auf die Schaffensperiode von 1817 bis 1829 und begründet den Verzicht auf eine detaillierte Ouvertüren-Analyse.

II Die frühen Opern: Ein biografischer Abriss von Rossinis Anfängen sowie eine tabellarische Auflistung seiner frühen Werke.

III Das italienische Konzertleben: Darstellung des Musiktheaters als gesellschaftlicher Kommunikationsort und der Rolle des Publikums in Mailand.

IV La gazza ladra: Analyse der Uraufführung und der speziellen dramaturgischen Mischform der Semiseria.

V Die Ouvertüre von La gazza ladra: Untersuchung der spezifischen kompositorischen Mittel und Formelemente der Ouvertüre.

VI Von Italien nach Frankreich: Bericht über Rossinis Zeit in Wien und den darauf folgenden Umzug nach Paris.

VII Das französische Konzertleben: Gegenüberstellung der Pariser Opernkultur und Rossinis Anpassung an den dortigen Geschmack.

VIII Guillaume Tell: Beschreibung des Werks als Grand opera und der historischen Kontextualisierung des Handlungsstoffes.

IX Die Ouvertüre von Guillaume Tell: Analyse des vierteiligen Aufbaus und der programmatischen, lautmalerischen Charakteristik.

X Rossinis Entwicklungswege: Reflexion über Rossinis schöpferisches Ende und seinen Einfluss auf nachfolgende Komponistengenerationen.

Schlüsselwörter

Gioacchino Rossini, La gazza ladra, Guillaume Tell, Operngeschichte, Kompositionsstil, Semiseria, Grand opera, Musiktheater, Ouvertüre, Konzertleben, 19. Jahrhundert, Musikdramatik, Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht den künstlerischen Entwicklungsweg des Komponisten Gioacchino Rossini in der Dekade zwischen 1817 und 1829.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit beleuchtet die Wandlung von Rossinis Kompositionsstil, den Einfluss soziokultureller Veränderungen in Italien und Frankreich sowie die Entwicklung der Gattungen von der Buffa zur Grand opera.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, anhand der beiden Referenzwerke „La gazza ladra“ und „Guillaume Tell“ aufzuzeigen, wie Rossini auf den musikalischen und gesellschaftlichen Umbruch seiner Zeit reagierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine musikwissenschaftliche Analyse in Kombination mit einer historischen Untersuchung von Quellen, Kritiken und Aufführungspraxen der damaligen Zeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der italienischen und französischen Konzertkultur sowie eine formale und dramaturgische Untersuchung der gewählten Opern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind „Semiseria“, „Grand opera“, „Rossini-Stil“, „Kulturtransfer“ und „Orchestrierung“.

Warum spielt die kleine Trommel in „La gazza ladra“ eine besondere Rolle?

Die kleine Trommel dient nicht nur der lautmalerischen Untermalung, sondern übernimmt eine innovative Signalfunktion im Opernorchester, was für die damalige Zeit ein Novum darstellte.

Inwiefern unterscheidet sich „Guillaume Tell“ von früheren Werken Rossinis?

„Guillaume Tell“ ist als „Grand opera“ konzipiert, weist einen monumentalen Charakter auf und integriert verstärkt romantische sowie programmatische Elemente, die Rossinis progressive Entwicklung markieren.

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Details

Title
Rossinis Entwicklungsweg von 1817 bis 1829 an den Beispielen „La gazza ladra“ und „Guillaume Tell“
College
Folkwang University of the Arts Essen  (Fachbereich 2)
Course
Seminar: Zehn Jahre Musik: 1818 - 1829
Grade
2,3
Author
Michael Schönfelder (Author)
Publication Year
1999
Pages
19
Catalog Number
V864
ISBN (eBook)
9783638105514
Language
German
Tags
Rossinis Entwicklungsweg Beispielen Tell“ Seminar Zehn Jahre Musik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Schönfelder (Author), 1999, Rossinis Entwicklungsweg von 1817 bis 1829 an den Beispielen „La gazza ladra“ und „Guillaume Tell“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/864
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