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Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS. Bewertungsmethoden zur Bilanzierung.

Title: Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS. Bewertungsmethoden zur Bilanzierung.

Diploma Thesis , 2005 , 101 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thomas Grohmann (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Immaterielle Vermögenswerte wie etwa Marken, Patente, Kundenbeziehungen und der Mitarbeiterstamm sind nicht selten zu zentralen Bestandteilen im Hinblick auf den Unternehmenswert geworden. Mit der Verabschiedung des IFRS 3, IAS 36 und IAS 38 im März 2004 hat das IASB einen Schritt in diese Richtung gemacht, um den neuen externen Informationsansprüchen Rechnung zu tragen. Mit der erfolgten Einführung dieser Standards geht u.a. die Maßgabe einher, dass die übernommenen Vermögenswerte und Schulden mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bewerten sind. Durch die Normierung neuer Aktivierungskriterien für immaterielle Vermögenswerte, die in ihrer Schnittschärfe deutlich hinter dem Kriterium des entgeltlichen Erwerbs zurückstehen, wird auch eine Ausweitung des Aktivierungsumfangs für immaterielle Vermögenswerte begründet. Allerdings sehen sich die betroffenen Unternehmen vor dem Hintergrund der bestehenden Regelungen nun mit der Problematik der bilanziellen Behandlung dieser immat. Vermögenswerte konfrontiert. Im Kern lässt sich die Problematik der Abbildung immat. Vermögenswerte auf die beiden Fragen reduzieren, ob und in welcher Höhe ein solcher Vermögenswert vorliegt. Die Antwort auf die erste Frage ist dabei in den Standards IFRS 3 und IAS 38 zu finden und wird in dieser Arbeit für den Fall der erworbenen immat. Vermögenswerte dargestellt. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes, insb. im Bereich der nicht bilanzierten immat. Anlagenwerte, dient der Beantwortung der zweiten Frage. Sie kann im konkreten Fall zu erheblichen Umsetzungsproblemen führen, da die etablierten Verfahren zur Bemessung der Anschaffungswerte durch bislang selten erprobte Verfahren der Zeitwertbemessung ersetzt werden müssen. Die Ermittlung des Fair Value wird damit zum Kernproblem der Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschriften. Die internationalen Rechnungslegungsvorschriften beschränken sich hierbei primär auf die Nennung der übergeordneten Bewertungskonzepte. Wie die konkrete Umsetzung der Bewertungsverfahren zu erfolgen hat, wo ihre Besonderheiten und Probleme liegen, ist aus den Standards jedoch nicht eindeutig ersichtlich. Diesem Aspekt, der Ermittlung des Fair Value für erworbene immaterielle Vermögenswerte ist der Großteil der vorliegenden Arbeit gewidmet, wobei das Hauptaugenmerk auf der technischen Umsetzung der einzelnen Bewertungsmethoden liegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Ansatzkriterien für immaterielle Vermögenswerte nach IFRS 3 und IAS 38

2.1 Allgemeine Ansatzkriterien

2.2 Spezielle Ansatzkriterien

2.3 Kategorien immaterieller Vermögenswerte

3 Erstbewertung immaterieller Vermögenswerte

3.1 Verfahren und Methoden zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte nach IFRS 3 und IAS 38

3.2 Marktpreisorientiertes Bewertungsverfahren

3.2.1 Grundlagen und Anforderungen

3.2.2 Anwendung der marktpreisorientierten Bewertungsmethoden

3.3 Einkommensorientiertes Bewertungsverfahren

3.3.1 Grundlagen

3.3.2 Methodische Bestandteile zur einkommensorientierten Bewertung immaterieller Vermögenswerte

3.3.2.1 Die Einzahlungsüberschüsse

3.3.2.2 Der Kapitalisierungszinssatz

3.3.3 Multi Period Excess Earnings-Methode

3.3.4 Relief from Royalty-Methode

3.3.5 Incremental Cash Flow-Methode

3.4 Kostenorientiertes Bewertungsverfahren

3.4.1 Grundlagen

3.4.2 Kostenorientierte Bewertungsmethoden und ihre Bestandteile zur Ermittlung eines beizulegenden Zeitwertes

3.5 Beispielhafte Anwendung der Bewertungsmethoden

4 Beurteilung der Bewertungsverfahren und –methoden

4.1 Das Fair Value-Prinzip und seine theoretische Umsetzung durch die drei Bewertungsverfahren

4.2 Praktische Anwendungsrelevanz der Bewertungsverfahren zur Bewertung ausgewählter immaterieller Vermögenswerte

5 Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, die technische Umsetzung der Bewertungsmethoden für erworbene immaterielle Vermögenswerte gemäß den Rechnungslegungsstandards IFRS 3 und IAS 38 im Rahmen einer Eröffnungsbilanz zu analysieren und kritisch zu beurteilen.

  • Grundlagen der Ansatzkriterien für immaterielle Vermögenswerte
  • Marktpreisorientierte Bewertungsverfahren
  • Einkommensorientierte Bewertungsverfahren
  • Kostenorientierte Bewertungsverfahren
  • Beurteilung der Anwendungsrelevanz und methodische Praxisbeispiele

Auszug aus dem Buch

3.2 Marktpreisorientiertes Bewertungsverfahren

Im Rahmen des marktpreisorientierten Verfahrens zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte wird ein Wert geschätzt, indem entweder gängige Marktpreise auf einem aktiven Markt direkt angewendet werden oder aber Transaktionen vergleichbarer immaterieller Vermögenswerte im Rahmen der Analogiemethode analysiert und diese dann mit dem zur Bewertung stehenden immateriellen Vermögenswert verglichen werden.

Nach IAS 38.39 spiegelt sich der Wert eines immateriellen Vermögenswertes am besten in aktuellen Marktpreisen, die auf einem aktiven Markt gehandelt werden, wider. Diese Annahme basiert auf der weit verbreiteten Überzeugung, dass der Markt typischerweise den besten Indikator für den Wert liefert. Dies trifft aber nur zu, wenn die Grundbedingungen eines aktiven Marktes erfüllt sind. Damit die marktpreisorientierte Bewertungsmethodik zu aussagekräftigen Wertindikatoren führt, muss die Preisbildung demzufolge unter Wettbewerbsbedingungen zustande kommen. Das Wettbewerbskriterium erfordert u.a., dass die Parteien unabhängig voneinander sind und der Vertrag nicht unter Ausübung von Zwang, wie es z.B. in einer Liquidationslage der Fall sein würde, ausgehandelt wird. In einer Wettbewerbssituation führen Angebot und Nachfrage in einem effizienten und unbeschränkten Markt dazu, dass sich der Preis in einem Gleichgewicht einpendelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einleitung in die Bedeutung immaterieller Vermögenswerte in einer modernen Wissensgesellschaft und deren bilanzielle Behandlung nach neuen IFRS-Standards.

2 Ansatzkriterien für immaterielle Vermögenswerte nach IFRS 3 und IAS 38: Darstellung der Kriterien für die abstrakte und konkrete Bilanzierungsfähigkeit von immateriellen Vermögenswerten.

3 Erstbewertung immaterieller Vermögenswerte: Detaillierte Analyse der drei Bewertungsverfahren (marktpreis-, einkommens- und kostenorientiert) sowie deren praktische Anwendung anhand eines Fallbeispiels.

4 Beurteilung der Bewertungsverfahren und –methoden: Kritische Würdigung der Verfahren hinsichtlich des Fair Value-Prinzips und ihrer praktischen Eignung für verschiedene Vermögenswerttypen.

5 Thesenförmige Zusammenfassung: Komprimierte Darstellung der wesentlichen Ergebnisse zur bilanziellen Erstbehandlung erworbener immaterieller Vermögenswerte.

Schlüsselwörter

Immaterielle Vermögenswerte, IFRS 3, IAS 38, Fair Value, Erstbewertung, Marktpreisorientiertes Verfahren, Einkommensorientiertes Verfahren, Kostenorientiertes Verfahren, Multi Period Excess Earnings-Methode, Relief from Royalty-Methode, Incremental Cash Flow-Methode, Goodwill, Unternehmenskauf, Bilanzierungsfähigkeit, Kapitalkosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Methoden zur Bewertung von erworbenen immateriellen Vermögenswerten im Kontext der internationalen Rechnungslegung nach IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Identifizierung und Bilanzierungsfähigkeit, die Wahl der Bewertungsmethode (Markt-, Einkommens- oder Kostenansatz) sowie die Ermittlung spezifischer Parameter wie Kapitalkosten und Abschreibungszeiträume.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die technische Umsetzung der Fair Value-Ermittlung für immaterielle Vermögenswerte bei einem Unternehmenskauf transparent und nachvollziehbar zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse der Rechnungslegungsstandards kombiniert mit einer praxisorientierten Fallstudie (Brain AG), um die Anwendung der Bewertungsmethoden zu demonstrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die marktpreis-, einkommens- und kostenorientierten Verfahren detailliert beschrieben, ihre theoretischen Grundlagen erläutert und anhand von Berechnungsbeispielen (z.B. Multi Period Excess Earnings) konkretisiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Fair Value, IFRS 3, IAS 38, Bewertungsverfahren, Kapitalkosten (WACC), immaterielle Vermögenswerte und Goodwill.

Warum ist die Wahl des Bewertungsverfahrens bei immateriellen Werten schwierig?

Da für immaterielle Vermögenswerte selten aktive Märkte existieren, ist eine direkte Preisbestimmung meist unmöglich. Dies zwingt zu komplexen indirekten Methoden wie einkommens- oder kostenorientierten Ansätzen, die wiederum auf Schätzungen und Annahmen basieren.

Welche Rolle spielen Synergieeffekte bei der Bewertung?

Synergieeffekte sind bei der Fair Value-Bewertung immaterieller Vermögenswerte gemäß der Stand-alone-Hypothese explizit auszuschließen, da der beizulegende Zeitwert marktbezogene Erwartungen und nicht käuferspezifische Vorteile widerspiegeln muss.

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Details

Title
Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS. Bewertungsmethoden zur Bilanzierung.
College
University of Hohenheim  (Institut für Betriebswirtschaftslehre - Lehrstuhl für Rechnungswesen und Finanzierung)
Grade
2,0
Author
Thomas Grohmann (Author)
Publication Year
2005
Pages
101
Catalog Number
V86652
ISBN (eBook)
9783638007337
ISBN (Book)
9783638913324
Language
German
Tags
Bewertungsmethoden Bilanzierung Vermögenswerte IFRS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Grohmann (Author), 2005, Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS. Bewertungsmethoden zur Bilanzierung., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86652
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