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Senioren als Marketingzielgruppe - Besonderheiten und Konsequenzen für das Marketing - eine branchenbezogene Betrachtung

Title: Senioren als Marketingzielgruppe - Besonderheiten und Konsequenzen für das Marketing - eine branchenbezogene Betrachtung

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Frank Schreiner (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die Bevölkerung wird immer älter. Die Altersstruktur wird sich innerhalb dieses Jahrhunderts umkehren. Während 1950 etwa doppelt so viele Menschen unter 20 Jahre wie über 59 Jahre alt waren, gibt es 2050 mehr als doppelt so viele ältere wie junge Menschen. Aufgrund der anstehenden Auszahlung von Lebensversicherungen, Erbschaften und der noch gesicherten Altersversorgung sind Menschen im Alter ab 50 potentiell liquider und vermögender als die junge Generation.

Die älteren Menschen sind somit die Zielgruppe der Zukunft. Jedoch wurde der Käuferschicht im dritten Lebensalter in der Vergangenheit nur geringe Beachtung geschenkt. Auch heute existieren noch immer viele Unsicherheiten über die Ansprache und Berührungsängste gegenüber der Seniorenzielgruppe. Viele Unternehmen haben die Befürchtung, dass durch Seniorenmarketing ein Imageverlust entstehen könnte und die Produkte selbst ein altes Image bekommen. Aber es gibt auch Unternehmen, die das Gegenteil beweisen und ein erfolgreiches Seniorenmarketing betreiben, einige davon werden in dieser Arbeit betrachtet.

Diese Arbeit ist in drei Teilbereiche gegliedert: Kapitel 2 gibt einen kurzen Überblick über den Seniorenmarkt. In Kapitel 3 wird auf die marketingrelevanten Eigenschaften und Verhaltensweisen der Zielgruppe eingegangen. Kapitel 4 behandelt die daraus entstehenden Konsequenzen für das Marketing und in Kapitel 5 werden einige Praxisbeispiele für Seniorenmarketing erläutert. Bei den Beispielen handelt es sich bewusst nicht um „ausschließliche Seniorenprodukte“ wie Mittel gegen Altersbeschwerden oder Heizdecken, sondern „normale“ Güter und Dienstleistungen, um zu zeigen, dass auch hierfür sinnvolles Seniorenmarketing möglich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick über den Seniorenmarkt

2.1 Entwicklung des Seniorenanteils an der Gesamtbevölkerung

2.2 Finanzielle Lage der Senioren

2.3 Unterschiede der Senioren nach Lebensstil und Alter

3. Marketingrelevante Eigenschaften und Verhaltensweisen der Senioren

3.1 Physiologische Merkmale

3.2 Psychische Merkmale

3.3 Das Konsumverhalten Älterer

4. Konsequenzen für das Marketing

4.1 Sinnvolle und zielgruppengerechte Werbemaßnahmen

4.2 Medienwahl

4.3 Produktgestaltung

4.4 Gestaltung des Point of Sales

5. Praxisbeispiele für erfolgreiches Seniorenmarketing aus verschiedenen Branchen

5.1 Kosmetika

5.2 Haushaltsgeräte

5.3 Banken

5.4 Versicherungen

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung der Altersgruppe 50+ als kaufkräftige Zielgruppe und untersucht, wie Unternehmen durch angepasste Marketingstrategien diese Konsumentenschicht erfolgreich ansprechen können, ohne dabei den negativen Stempel "Seniorenprodukt" zu verwenden.

  • Demografischer Wandel und dessen Auswirkungen auf den Konsum
  • Psychologische und physiologische Besonderheiten älterer Zielgruppen
  • Anpassung von Werbemaßnahmen und Medienwahl für die Generation 50+
  • Intergenerative Produktgestaltung und barrierefreie Verkaufsflächen
  • Best-Practice-Beispiele aus Kosmetik, Technik, Bankwesen und Versicherungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Physiologische Merkmale

Körperliche Veränderungen schränken viele ältere Menschen in den verschiedenen Lebensbereichen ein. Einige wichtige werden im folgenden Kapitel erläutert.

Das Sehvermögen lässt im Alter deutlich nach. Das Blickfeld verringert sich zunehmend. Als Blickfeld bezeichnet man den Bereich, der bei ruhig gehaltenem Kopf mit maximaler Blickbewegung des Auges mit den Sehachsen umfasst werden kann. Was außerhalb dieses Bereiches liegt, wird nicht wahrgenommen. Während Kinder zwischen 5 und 14 Jahren noch ihre Augen bis zu einem Winkel von 40° nach oben bewegen können, liegt dieser Wert bei über 75jährigen bei nur noch 16°.

Eine weitere Alterserscheinung des Auges ist die Abnahme der Akkomodationsfähigkeit. Das gesunde Auge passt seine Brechkraft der Entfernung an. Dies lässt ab einem Alter von 40 – 45 Jahren nach. Normale Druckschrift im üblichen Abstand von 35- 40 cm ist nicht mehr mühelos lesbar. Die Anpassungsfähigkeit des Auges nimmt mit fortschreitendem Alter weiter ab, mit 60 bis 70 Jahren ist sie fast völlig erloschen. Feine Einzelheiten werden nur noch schwer erkannt. Alles in der Nähe liegende wird zunehmend verschwommener gesehen. Neben der Akkomodationsfähigkeit vermindert sich auch die Adaptionsfähigkeit, die Fähigkeit, sich an verschiedene Beleuchtungssituationen anzupassen, z.B. wenn man von draußen in einen dunklen Raum tritt. Die Umstellungszeit verlängert sich. Bei einem 70jährigen dauert die Anpassung etwa dreimal so lange wie bei einem 25jährigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und stellt fest, dass Senioren zur Zielgruppe der Zukunft werden, wobei Unternehmen oft noch Berührungsängste bei der Ansprache haben.

2. Überblick über den Seniorenmarkt: Dieses Kapitel analysiert die demografische Entwicklung, die finanzielle Situation der Altersgruppe 50+ und die Segmentierung nach unterschiedlichen Lebensstilen.

3. Marketingrelevante Eigenschaften und Verhaltensweisen der Senioren: Hier werden die physischen und psychischen Alterungsprozesse sowie deren Einfluss auf das Kaufverhalten der älteren Generation detailliert untersucht.

4. Konsequenzen für das Marketing: Das Kapitel leitet daraus operative Maßnahmen ab, wie etwa eine altersgerechte Medienwahl, die Produktgestaltung und die Anpassung des Point of Sales.

5. Praxisbeispiele für erfolgreiches Seniorenmarketing aus verschiedenen Branchen: Es werden konkrete Erfolgsbeispiele aus der Konsumgüter- und Dienstleistungsbranche präsentiert, die zeigen, wie modernes Seniorenmarketing funktionieren kann.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit stellt fest, dass in der deutschen Marketingpraxis ein Umdenken stattfindet und Unternehmen künftig auf diese kaufkräftige Zielgruppe angewiesen sein werden.

Schlüsselwörter

Seniorenmarketing, Zielgruppe 50+, demografischer Wandel, Konsumentenverhalten, intergeneratives Design, Seniorenmarkt, Produktgestaltung, Kaufkraft, Altersstruktur, Markenführung, Werbemaßnahmen, Zielgruppenansprache, barrierefrei, Konsumentenforschung, Lebensstil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Relevanz der Zielgruppe "Senioren" für moderne Marketingstrategien und zeigt auf, wie Unternehmen die besonderen Bedürfnisse dieser Gruppe adressieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den demografischen Wandel, die psychologischen und physiologischen Veränderungen im Alter, das Konsumverhalten sowie die strategische Ausrichtung von Marketingmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den "Seniorenmarkt" zu definieren und aufzuzeigen, wie erfolgreiche Strategien aussehen müssen, um diese kaufkräftige Zielgruppe ohne Imageverlust anzusprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und wertet diverse Marktstudien (z.B. GfK, Grey Strategic Planning) zur Zielgruppe 50+ aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Zielgruppenmerkmale sowie in einen praktischen Teil mit Fallbeispielen aus verschiedenen Branchen wie Kosmetik und Bankwesen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Seniorenmarketing, Kaufkraft, intergeneratives Design, demografischer Wandel und Konsumentenverhalten stehen im Zentrum der Arbeit.

Warum vermeiden einige Unternehmen das Wort "Senior" in ihrer Werbung?

Da sich ältere Menschen oft jünger fühlen, als sie sind, wird die direkte Ansprache als "Senioren" oft als stigmatisierend empfunden. Unternehmen bevorzugen daher Begriffe, die Qualität und Lebenskraft in den Vordergrund stellen.

Welche Rolle spielt die "Beraterrolle" im Seniorenmarketing?

Das Einnehmen einer Beraterrolle durch die ältere Generation gegenüber Jüngeren kann als wirksames Instrument genutzt werden, um die Integration der Älteren in die Gesellschaft positiv darzustellen.

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Details

Title
Senioren als Marketingzielgruppe - Besonderheiten und Konsequenzen für das Marketing - eine branchenbezogene Betrachtung
College
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg  (Wirtschaft in Rheinbach)
Course
Spezielle Marketingthemen
Grade
1,7
Author
Frank Schreiner (Author)
Publication Year
2001
Pages
29
Catalog Number
V8679
ISBN (eBook)
9783638155861
ISBN (Book)
9783638811569
Language
German
Tags
Marketing Senioren Seniorenmarketing Seniorenmarkt intergenerative Produktgestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Schreiner (Author), 2001, Senioren als Marketingzielgruppe - Besonderheiten und Konsequenzen für das Marketing - eine branchenbezogene Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8679
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