In der vorliegenden Arbeit möchte ich das Thema "Die Auswirkungen des Internets auf Public Relations" näher betrachten und unter Berücksichtigung wichtiger Publikationen herausstellen, inwiefern und inwieweit es relevante Auswirkungen der interaktiven Medien auf die Öffentlichkeitsarbeit in der Realität gibt.
Damit die wichtigste Vorraussetzung für das Verständnis und den weiteren Verlauf der Hausarbeit geklärt ist, werde ich zu Beginn meiner Arbeit den Begriff Public Relations definieren. Da man PR nicht mit einer Universaldefinition überschreiben kann, kommt es zur Aufzählung mehrerer Definitionen, die erstens auf die Entwicklung des PR-Begriffes deuten und zweitens die verschiedenen Sichtweisen der Öffentlichkeitsarbeit beschreiben.
Nachdem ich den Begriff Public Relation definiert habe, gehe ich auf die Öffentlichkeitsarbeit mit interaktiven Medien ein, wobei ich zuerst die Grundlagen und Merkmale der interaktiven Kommunikation herausstelle. Sie bilden zusammen mit den weiteren Punkten Bezugsgruppen, Öffentlichkeiten und Plattformen der Kommunikation die Vorraussetzungen für die allgemeine PR-Arbeit und an dieser Stelle auch für den weiteren Verlauf der Hausarbeit. Denn mit deren Hilfe lassen sich dann die entscheidenden Herausforderungen der interaktiven Kommunikation an die Öffentlichkeitsarbeit benennen.
Da nun alle Dinge verdeutlicht wurden, die die Vorraussetzungen in allen Facetten abdecken werde ich konkret aber dennoch allgemein die PR-Arbeit mit interaktiven Medien erläutern. Hier schlüssele ich den PR-Managementprozess in seine einzelnen Phasen auf. Diese stelle ich anschließend alle einzeln in ihrer Bedeutung und Funktion vor. Wobei ich außerdem genauer auf die Beispiele für die Anwendung der interaktiven Medien in jeder einzelnen Phase eingehe.
In meinem letzten Kapitel werde ich den PR-Managementprozess mit seinen einzelnen Phasen und sämtlichen dazugehörigen PR-Instrumenten und Einsätzen von interaktiven Medien auf ein Beispiel beziehen. Anhand der Einführung der deutschen Website von Philips werde ich philips.de von der Konzeption, den Auftritt und der Gestaltung über die Zugangskontrollen und Inhalte bis hin zu den PR-Maßnahmen darstellen um somit mein gestelltes Thema in der Argumentation für die Auswirkungen des Internets auf PR zu bekräftigen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmung – Definitionen für Public Relations
3. Öffentlichkeitsarbeit mit interaktiven Medien
3.1. Die Grundlagen, Merkmale der interaktiven Kommunikation und die Bezugsgruppen, Öffentlichkeiten und Plattformen der Kommunikation
3.2. Die Herausforderungen für die PR
4. PR-Arbeit mit interaktiven Medien
4.1. PR-Analyse mit interaktiven Medien
4.2. Interaktive Medien in der Planungsphase
4.3. Interaktive Medien bei der Umsetzung von PR-Programmen
4.4. Evaluation mit interaktiven Medien
5. Öffentlichkeitsarbeit online am Beispiel von Philips.de
6. Schlussbemerkung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Internets auf die Public Relations und analysiert, inwiefern interaktive Medien die klassische Öffentlichkeitsarbeit beeinflussen und verändern. Dabei wird der Fokus auf die theoretischen Grundlagen der interaktiven Kommunikation sowie die praktische Anwendung innerhalb des PR-Managementprozesses gelegt.
- Grundlagen und Merkmale interaktiver Kommunikation
- Herausforderungen für die PR durch neue Medien
- PR-Managementprozess: Analyse, Planung, Umsetzung und Evaluation
- Praxisbeispiel: Öffentlichkeitsarbeit der Philips Deutschland GmbH
Auszug aus dem Buch
4.1.PR-Analyse mit interaktiven Medien
Am Anfang eines jeden PR- Managementprozesses steht die Analysephase, in der die Ausgangssituation erfasst werden muss. Es geht zum einen um die systematische Erfassung des kommunikativen Beziehungsgeflechts zwischen der Unternehmung und externen Interessenträgern im gesellschaftspolitischen Umfeld und zum anderen um die Themen und Meinungen, die in diesem Zusammenhang relevant sind. Des Weiteren muss das derzeitige PR-Potenzial der Unternehmung einer eingehenden Prüfung unterzogen werden.
Elektronische Medien schaffen zahlreiche neue Möglichkeiten der PR-Analyse. Die meisten einschlägigen Methoden eignen sich gleichermaßen zur Identifikation möglicher Kommunikationspartner, zur Verfolgung von Themenkarrieren in verschiedenen Öffentlichkeiten und zur Image- bzw. Meinungsforschung. Online-Datenbanken bieten die Möglichkeit zur gezielten Recherche nach Informationen über Personen, Institutionen und Firmen. Einen effizienten Zugriff auf publizierte Informationen bieten ferner Pressedatenbanken und Publikationsarchive. Einige Zeitungen, wie z.B. FAZ und Die Zeit und immer mehr Fachzeitschriften bieten die Volltexte zurückliegender Jahrgänge auf CD-Rom an. Abstracts und Textauszüge bzw. ausgewählte Texte sind häufig auch auf den Websites der entsprechenden Publikation im Internet zu finden.
Neben den bislang genannten Analysemethoden tritt eine Reihe von interaktiven Ansätzen, mit denen man auch solche Meinungsäußerungen und Themen identifizieren kann. Ein erster Ansatzpunkt sind hier themenspezifische Websites, die mit unterschiedlicher Qualität und Aktualität, Informationen und Querverweise zu bestimmten Themen bzw. Sachgebieten sammeln. Das Beispiel für die PR-Branche ist die Seite www.pr-guide.de, welche ein monatlich aktualisiertes Informations- und Serviceangebot rund um die Themen Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationsmanagement bietet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in das Thema der Auswirkungen des Internets auf Public Relations und Darlegung des methodischen Vorgehens in der Arbeit.
2. Begriffsbestimmung – Definitionen für Public Relations: Darstellung verschiedener Definitionsansätze von PR-Fachleuten zur Klärung des PR-Begriffs.
3. Öffentlichkeitsarbeit mit interaktiven Medien: Untersuchung der Grundlagen interaktiver Kommunikation, der Definition von Öffentlichkeiten und der spezifischen Herausforderungen für die PR.
4. PR-Arbeit mit interaktiven Medien: Analyse des PR-Managementprozesses und der Unterstützungsmöglichkeiten durch interaktive Medien in allen Phasen.
5. Öffentlichkeitsarbeit online am Beispiel von Philips.de: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf das Fallbeispiel der Unternehmenskommunikation von Philips Deutschland.
6. Schlussbemerkung: Fazit der Arbeit, das die weitreichenden positiven Auswirkungen des Internets auf die PR-Branche unterstreicht.
Schlüsselwörter
Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit, Internet, interaktive Medien, PR-Management, Kommunikation, Online-PR, Philips.de, Unternehmenskommunikation, Medienresonanzanalyse, Dialogorientierung, PR-Analyse, PR-Instrumente, Öffentlichkeiten, Informationsmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Internets auf das Feld der Public Relations und wie moderne interaktive Medien die Art und Weise der Öffentlichkeitsarbeit nachhaltig verändern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, den PR-Managementprozess (Analyse, Planung, Umsetzung, Evaluation) und die konkrete Anwendung im digitalen Raum.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Einfluss interaktiver Medien auf die PR-Praxis theoretisch herzuleiten und anhand eines Praxisbeispiels aufzuzeigen, wie Unternehmen den digitalen Wandel für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Darstellung eines Fallbeispiels, um die Auswirkungen des Internets auf die PR-Prozesse empirisch und theoretisch zu belegen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der interaktiven Kommunikation, die Einordnung in den PR-Managementprozess sowie die detaillierte Analyse der Online-Strategie von Philips Deutschland.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Public Relations, interaktive Medien, PR-Management, Unternehmenskommunikation und Online-PR charakterisiert.
Wie bewertet die Autorin die Rolle des Internets für die PR-Branche?
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass das Internet keine nachteiligen, sondern stark bereichernde Auswirkungen auf die PR hat und als riesige Kommunikationsplattform fungiert.
Warum wurde Philips als Praxisbeispiel gewählt?
Philips dient als Fallbeispiel, da das Unternehmen bereits frühzeitig den strategischen Wert des Internets erkannte und dieses in seine integrierte Unternehmenskommunikation einband.
- Quote paper
- Carolin Spangenberg (Author), 2002, Die Auswirkungen des Internets auf PR, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8694