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Synergien bei der leistungswirtschaftlichen Integration eines Kaufobjektes oder dessen Ausscheiden aus einem bestehenden Unternehmensverbund

Totak- und Partialmodelle

Titre: Synergien bei der leistungswirtschaftlichen Integration eines Kaufobjektes oder dessen Ausscheiden aus einem bestehenden Unternehmensverbund

Mémoire (de fin d'études) , 2007 , 106 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Boris Podafa (Auteur)

Gestion d'entreprise - Enquête d'entreprise, Recherche opérationnelle
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die zunehmende Aufmerksamkeit zum Synergiephänomen in der betriebswirtschaftlichen Literatur und Praxis mag darauf zurückzuführen sein, dass in den Jahren 1996-1998 national und international mehr Akquisitions- und Fusionsvorhaben als jemals in der Vergangenheit in einem vergleichbaren Zeitraum realisiert worden waren. Besonders spektakulär waren bspw. die Übernahmen von den britischen Investmentbanken S.G. Warburg, Barings oder Smith New Court sowie Fusionen von Krupp und Thyssen oder Allianz und AGF. Der Grund dieser Akquisitionswelle ist vor allem im weltweiten Konjunkturaufschwung sowie in den Prozessen der Globalisierung und der damit verbundenen Umstrukturierung ganzer Branchen zu sehen.3 Das weltweite M&A-Transaktionsvolumen im Jahre 2006 betrug rd. 2.200 Mrd. Euro, während seine Marke 2005 bei rd. 1500 Mrd. Euro lag. Das laufende Jahr wird durch ein weiteres Wachstum charakterisiert.4 Allerdings ist ein Unvermögen, die durch M&A-Transaktionen entstehenden Chancen und Risiken in Verbindung mit erhoffter Synergiegewinnung im Vorfeld der Transaktion richtig abzuschätzen, mitverantwortlich für viele erfolglose M&A-Transaktionen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die themenrelevanten Aspekte von M&A-Transaktionen

2.1 Ausgestaltungsformen von Unternehmenszusammenschlüssen

2.2 Positive Synergien als Akquisitionsmotiv

2.3 Negative Synergien als Verkaufsursache

3. Synergien und ihre Klassifikation

3.1 Der Synergiebegriff

3.2 Synergieverwandte Konzepte

3.2.1 Economies of Scale

3.2.2 Kapazitätsauslastungseffekt

3.2.3 Lern- und Erfahrungskurveneffekt

3.2.4 Economies of Scope

3.2.5 Transaktionskostenansatz

3.3 Synergiedimensionen

3.4 Synergieklassifikation

3.4.1 Klassifikation nach der Art

3.4.1.1 Güterwirtschaftliche Synergien

3.4.1.1.1 Kostensynergien

3.4.1.1.2 Wachstumssynergien

3.4.1.1.3 Strategische Synergien

3.4.1.2 Finanzwirtschaftliche Synergien

3.4.1.2.1 Synergien aus Risikoveränderung

3.4.1.2.2 Kapitalmarktsynergien

3.4.1.3 Steuerliche Synergien

3.4.1.3.1 Abschreibung des Kaufpreises

3.4.1.3.2 Abschreibung aus einer Fremdfinanzierung

3.4.1.3.3 Organschaftsverhältnisse

3.4.1.3.4 Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen

3.4.2 Klassifikation nach dem Funktionsbereich

3.4.2.1 Synergien im IT-Bereich

3.4.2.2 Synergien im Beschaffungsbereich

3.4.2.3 Synergien in Produktion und Logistik

3.4.2.4 Synergien in Marketing und Vertrieb

3.4.2.5 Synergien in Shared Service und Verwaltung

3.4.3 Klassifikation nach der Richtung des Zusammenschlusses

3.5 Zwischenfazit

4. Synergieerfassung

4.1 Due Diligence

4.2 Synergieevaluation auf der strategischen Ebene

4.3 Synergieevaluation auf der operativen Ebene

5. Einbeziehung von Synergien bei der leistungswirtschaftlichen Integration eines Kaufobjektes mit Hilfe von Total- und Partialmodellen

5.1 Synergieorientierte Bewertung von Kaufobjekten mit Hilfe des Totalmodells

5.2 Synergieorientierte Bewertung von Kaufobjekten mit Hilfe des Partialmodells

5.3 Zahlenbeispiel

5.3.1 Ermittlung des Entscheidungswertes und des Zukunftserfolgswertes des Kaufobjektes ohne Synergieberücksichtigung

5.3.2 Ermittlung des Entscheidungswertes und des Zukunftserfolgswertes des Kaufobjektes bei Einbeziehung von Synergien

6. Einbeziehung von Synergien beim Ausscheiden eines Verkaufsobjektes aus einem Unternehmensverbund mit Hilfe von Total- und Partialmodellen

6.1 Synergieorientierte Bewertung von Verkaufsobjekten mit Hilfe des Totalmodells

6.2 Synergieorientierte Bewertung von Verkaufsobjekten mit Hilfe des Partialmodells

6.3 Zahlenbeispiel

6.3.1 Ermittlung des Entscheidungswertes und des Zukunftserfolgswertes des Verkaufsobjektes ohne Synergieberücksichtigung

6.3.2 Ermittlung des Entscheidungswertes und des Zukunftserfolgswertes des Verkaufsobjektes bei Einbeziehung von Synergien

7. Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen von Synergien bei Unternehmensakquisitionen und -verkäufen aus einer bewertungstheoretischen Perspektive. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie unterschiedliche Arten von Synergien im Vorfeld einer Transaktion erfasst, qualifiziert und quantifiziert werden können und wie diese mithilfe von Total- und Partialmodellen bei der Ermittlung von Unternehmenswerten berücksichtigt werden, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

  • Methodische Untersuchung des Synergiebegriffs und dessen Klassifikation.
  • Anwendung von Due Diligence als Instrument zur Synergieerfassung.
  • Modelltheoretische Einbeziehung von Synergien bei Integrations- und Desintegrationsprozessen.
  • Gegenüberstellung von Total- und Partialmodellen zur Unternehmensbewertung.
  • Konkrete Veranschaulichung durch Zahlenbeispiele für Käufer- und Verkäufersituationen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Synergiebegriff

Die im Zusammenhang mit Synergien stehende Terminologie ist dadurch gekennzeichnet, dass es keine einheitliche Definition dieses Phänomens gibt, weshalb hier einige Begriffsvarianten aufgeführt werden, um dann eine dem Ziel dieser Arbeit entsprechende Definition herleiten zu können und somit eine Grundlage für nachfolgende Synergieklassifikation zu schaffen.

Den etymologischen Ursprung hat das Wort „Synergie“ in der griechischen Sprache und setzt sich zusammen aus „syn“, was „zusammen, mit, gemeinsam“ bedeutet, und „ergon“, dessen Bedeutungen „wirken“ ist. Grob kann man Synergie also als „Miteinanderwirken, Zusammenwirken“ interpretieren.

Ein ziemlich klares Bild verschafft bereits eine Interpretation von Synergien als wertsteigernde Effekte (auch als positive Synergieeffekte, originärer Goodwill, positive Verbundeffekte bezeichnet), die verloren gehen, wenn ein Konglomerat, ein Ganzes in seine Einzelteile zerlegt wird. Daraus wird ersichtlich, dass im Zusammenhang mit Synergien immer eine Gegenüberstellung „Ganzes versus seine Einzelteile“ steht, wobei die (positiven) Synergien nichts anderes bedeuten als die Vorteilhaftigkeit dieses Ganzen gegenüber seinen Einzelteilen, die nicht als gedankliche Teile des noch bestehenden Ganzen zu verstehen sind, sondern nach seinem Zerlegen entstehen oder vor seinem Entstehen existierten. Bereits an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Realisation von Synergiepotentialen nicht unbedingt positive Konsequenzen nach sich ziehen, sondern ganz unerwünschte Resultate bringen können, worauf später ausführlich eingegangen wird.

In Anbetracht des Vorhandenseins eines großen Befundes von im Zusammenhang mit Synergien stehenden verbalen Ausdrücken erweist es sich als zweckmäßig, einige Begriffsauffassungen exemplarisch darzustellen und zu analysieren, um eine Arbeitsdefinition zu formulieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Zusammenfassung der Problematik von Synergien bei M&A-Transaktionen und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit sowie des methodischen Vorgehens.

2. Die themenrelevanten Aspekte von M&A-Transaktionen: Definition von Unternehmenszusammenschlüssen und Analyse der Motive für Akquisitionen und Verkäufe sowie der Rolle von Synergien dabei.

3. Synergien und ihre Klassifikation: Fundierte Analyse des Synergiebegriffs, Abgrenzung verwandter Konzepte, Klassifikation nach verschiedenen Dimensionen wie Art, Funktionsbereich und Richtung des Zusammenschlusses.

4. Synergieerfassung: Erörterung der Due Diligence als Instrument sowie der Phasen der Synergieevaluation und -analyse auf strategischer und operativer Ebene.

5. Einbeziehung von Synergien bei der leistungswirtschaftlichen Integration eines Kaufobjektes mit Hilfe von Total- und Partialmodellen: Modelltheoretische Darstellung der Bewertung eines Kaufobjektes unter Einbeziehung von Synergien inklusive einer praktischen Veranschaulichung durch ein Zahlenbeispiel.

6. Einbeziehung von Synergien beim Ausscheiden eines Verkaufsobjektes aus einem Unternehmensverbund mit Hilfe von Total- und Partialmodellen: Modelltheoretische Abbildung des Verkaufs eines Unternehmensteils unter Berücksichtigung von Synergieverlusten sowie Veranschaulichung durch ein Zahlenbeispiel.

7. Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Fazit zur Bedeutung der integrierten Analyse von Synergien für eine fundierte Unternehmensbewertung.

Schlüsselwörter

Synergien, M&A-Transaktionen, Unternehmensbewertung, Due Diligence, Totalmodell, Partialmodell, Akquisition, Desinvestition, Kostensynergien, Wachstumssynergien, Steuerliche Synergien, Realoptionen, Kapitalmarktsynergien, Unternehmenswert, Synergiepotentiale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit behandelt die Erfassung und Einbeziehung von Synergieeffekten bei Unternehmenszusammenschlüssen (Kauf) und Unternehmensverkäufen (Ausscheiden aus einem Verbund) auf Basis quantitativer Modelle.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition und Klassifikation von Synergien, die methodische Erfassung mittels Due Diligence sowie deren mathematische Berücksichtigung in der Unternehmensbewertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Synergien qualifiziert und quantifiziert werden können, um sie in Total- und Partialmodelle zu integrieren und so den Entscheidungswert bei Kauf- und Verkaufsentscheidungen präzise zu bestimmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden betriebswirtschaftliche Bewertungsmethoden genutzt, insbesondere das Zustand-Grenzpreismodell (Totalmodell) und das Zukunftserfolgswertverfahren (Partialmodell), ergänzt durch lineare Optimierungsansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Klassifikation von Synergien nach verschiedenen Dimensionen, der Erfassung durch Due Diligence sowie der praktischen Anwendung der Bewertungsmodelle für Kauf- und Verkaufssituationen anhand von Zahlenbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Synergien, Unternehmensbewertung, Akquisition, Desinvestition, Due Diligence, Totalmodell und Partialmodell.

Wie unterscheidet sich die Bewertung bei einem Unternehmenskauf von einem Verkauf?

Während bei einem Kauf die Einbeziehung von Potenzialen (Synergiegewinn) im Vordergrund steht, betrachtet der Verkauf die Auswirkungen des Verlusts bestehender Synergieeffekte auf den Unternehmenswert.

Welche Rolle spielt die Due Diligence in diesem Kontext?

Sie dient als erste wichtige Informationsquelle, um Synergieschwerpunkte ex ante zu identifizieren und Daten für die nachfolgende mathematische Quantifizierung in den Bewertungsmodellen bereitzustellen.

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Résumé des informations

Titre
Synergien bei der leistungswirtschaftlichen Integration eines Kaufobjektes oder dessen Ausscheiden aus einem bestehenden Unternehmensverbund
Sous-titre
Totak- und Partialmodelle
Université
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Note
2,7
Auteur
Boris Podafa (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
106
N° de catalogue
V87150
ISBN (ebook)
9783638007511
Langue
allemand
mots-clé
Erfassung Einbeziehung Synergien Integration Kaufobjektes Ausscheiden Verkaufsobjektes Unternehmensverbund Hilfe Totak- Partialmodellen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Boris Podafa (Auteur), 2007, Synergien bei der leistungswirtschaftlichen Integration eines Kaufobjektes oder dessen Ausscheiden aus einem bestehenden Unternehmensverbund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87150
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