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Mukoviszidose – Cystische Fibrose

Title: Mukoviszidose – Cystische Fibrose

Term Paper , 2006 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ulrike Franke (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Das Krankheitsbild der Mukoviszidose lässt sich bereits in der Benennung erkennen. Mucus ist das lateinische Wort für Schleim und viscidus bedeutet zäh oder klebrig.
Die zystische Fibrose ist genetisch bedingt, es handelt sich um eine autosomal-rezessive angeborene Stoffwechselerkrankung. Durch eine Fehlfunktion der Chloridkanäle ist die Zusammensetzung aller Sekrete exokriner Drüsen verändert. Deswegen kommt es zur Bildung zähflüssiger Sekrete, welche nur erschwert vom Körper abgeführt werden können, resultierend daraus sind Funktionsstörungen in betroffenen Organen unterschiedlicher Art, beispielsweise in Lunge, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Gallenwegen oder Schweißdrüsen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Definition

2. Epidemiologie

3. Pathogenese

4. Symptome

5. Diagnostik

6. Therapie

7. Bewegungstherapie

7.1 Geschichte der CF-Physiotherapie

7.2 Zielsetzung der Atemtechnik

7.2.1 Passive Atemtechnik

7.2.2 Aktive Atemtechnik

8. Sport für CF-Patienten

8.1 Voraussetzungen

9. Prävention

10. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die Erkrankung Mukoviszidose (Cystische Fibrose), erläutert deren genetische Ursachen und Symptomatik und stellt den hohen Stellenwert von physiotherapeutischen Maßnahmen sowie körperlicher Aktivität für die Lebensqualität der Patienten dar.

  • Genetische Grundlagen und Pathogenese der Mukoviszidose
  • Diagnostische Verfahren und Therapiemöglichkeiten
  • Entwicklung und Zielsetzung der Physiotherapie (Atemtechniken)
  • Bedeutung und Voraussetzungen von Sport für CF-Patienten
  • Präventive Aspekte bei einer genetisch bedingten Stoffwechselerkrankung

Auszug aus dem Buch

7.1 Geschichte der CF-Physiotherapie

Über Jahrzehnte konzentrierte man sich auf das mehrmals tägliche Abklopfen des Brustkorbs, welches das Lösen und Bewegen des Bronchialschleims bewirken sollte. Umso mehr der Patient hustete, desto besser schien der Erfolg. Der Patient befand sich also in ständiger Abhängigkeit vom Therapeuten, oder seinen Eltern. In diesem Sinne war Selbstständigkeit undenkbar.

Beim Abklopfen unterlag man dem Irrglaube, das sich der Schleim mit der Schwerkraft bewege. Man legte die Patienten häufig in eine Kopftieflage, auf eine Klopftiefliege oder arbeitete mit Keilen.

Die deutsche Physiotherapeutinnen, Frau Keil und Frau Ehrenberger, sowie ein Belgier, Herr Chevaillier, erkannten, dass diese Technik nicht ausreichend war. Sie meinten es müsse auch Atemtechniken geben, welche den Pateinten die Möglichkeit gewährt, unabhängiger von ihren Eltern oder Therapeuten zu werden

Chevaillier entdeckte in den 60ern das sich der zähe Bronchialschleim durch Intensivierung der Atmung, der Vertiefung der Atemmanöver, in Bewegung bringen lässt. Auf Grund dieser Idee und genauen Beobachtungen entwickelte er die Technik der Autogenen Drainage (AD). In den 80ern kam dann die AD auch nach Deutschland. Frau Rita Kieselmann aus München revolutionierte diese Technik in Zusammenarbeit mit Prof. Lindemann, ebenfalls Münchener. Sie modifizierten sie für den heute üblichen Einsatz; die Modifizierte Autogene Drainage (MAD).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition: Erläutert die Begriffsherkunft und beschreibt Mukoviszidose als autosomal-rezessive Stoffwechselerkrankung aufgrund defekter Chloridkanäle.

2. Epidemiologie: Behandelt die Verbreitung der Krankheit, die Vererbungsweise sowie die historische und aktuelle Entwicklung der Lebenserwartung.

3. Pathogenese: Erklärt den genetischen Defekt am Chromosom 7 und die daraus resultierenden physiologischen Störungen in den exokrinen Drüsen.

4. Symptome: Beschreibt die vielfältigen Auswirkungen der Erkrankung, insbesondere die chronische Lungenproblematik und Verdauungsstörungen.

5. Diagnostik: Stellt medizinische Testverfahren wie den Schweißtest und das Neugeborenen-Screening sowie pränatale Diagnostik vor.

6. Therapie: Gibt einen Überblick über die aufwendige Standardbehandlung, inklusive Inhalation, medikamentöser Therapie und möglicher Organtransplantationen.

7. Bewegungstherapie: Analysiert die historische Entwicklung der Physiotherapie und betont die Bedeutung moderner, eigenständiger Atemtechniken.

8. Sport für CF-Patienten: Diskutiert den positiven Einfluss von Sport auf die Lungenfunktion und Lebensqualität unter Berücksichtigung notwendiger Sicherheitsvorkehrungen.

9. Prävention: Stellt fest, dass bei einer Erbkrankheit nur der Krankheitsverlauf, nicht jedoch der Ausbruch selbst beeinflusst werden kann.

10. Literatur: Listet die verwendeten Quellen und Fachpublikationen auf.

Schlüsselwörter

Mukoviszidose, Cystische Fibrose, Stoffwechselerkrankung, Genetik, CFTR, Atemtechnik, Physiotherapie, Autogene Drainage, Sport, Lungenfunktion, Sekretmanagement, Lebenserwartung, Symptomatik, Diagnostik, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das Krankheitsbild der Mukoviszidose, beleuchtet medizinische Hintergründe und stellt therapeutische Ansätze sowie die Rolle von körperlicher Aktivität in der Behandlung dar.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die genetischen Ursachen, die vielfältige Symptomatik bei Kindern und Erwachsenen, die diagnostische Abklärung sowie ein besonderer Fokus auf Physiotherapie und Sporttherapie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Herausforderungen und die Therapiemöglichkeiten von CF-Patienten zu vermitteln, wobei insbesondere die Eigenständigkeit der Patienten durch moderne Atemtechniken hervorgehoben wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und Zusammenfassung medizinischer sowie sportwissenschaftlicher Grundlagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die pathologischen Grundlagen der Krankheit und behandelt detailliert die verschiedenen Therapieformen, insbesondere die Evolution der Physiotherapie von rein passiven hin zu aktiven, patientengestützten Atemtechniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mukoviszidose, CFTR-Gen, Physiotherapie, Autogene Drainage, Atemtechniken und die Bedeutung der körperlichen Aktivität zur Verbesserung der Lungenfunktion.

Wie hat sich die Lebenserwartung von Patienten historisch verändert?

Die Lebenserwartung hat sich durch verbesserte Therapien drastisch gesteigert; während sie vor 35 Jahren nur 1-5 Jahre betrug, können heute Neugeborene bei entsprechender Behandlung ein Alter von 45-50 Jahren erreichen.

Warum ist Sport trotz der Risiken für CF-Patienten empfehlenswert?

Sport hilft, das Sekret zu lösen, die aerobe Ausdauer zu steigern und die Muskelkraft zu erhöhen, was die allgemeine Lebensqualität signifikant verbessert, sofern die sportlichen Aktivitäten an die individuelle Belastbarkeit angepasst sind.

Welche Rolle spielt die Autogene Drainage?

Die Autogene Drainage ist eine zentrale Technik, die es dem Patienten ermöglicht, durch gezielte Atemmanöver selbstständig Sekret aus den Bronchien zu entfernen und so die Abhängigkeit von Therapeuten zu verringern.

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Details

Title
Mukoviszidose – Cystische Fibrose
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
1,3
Author
Ulrike Franke (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V87168
ISBN (eBook)
9783638014700
Language
German
Tags
Mukoviszidose Cystische Fibrose
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ulrike Franke (Author), 2006, Mukoviszidose – Cystische Fibrose, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87168
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