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Partnerwahl - Wunsch und Wirklichkeit

Title: Partnerwahl - Wunsch und Wirklichkeit

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 13 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Claudia Dorsic (Author)

Sociology - Relationships and Family
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In der heutigen Gesellschaft bleibt der Wunsch nach einer befriedigenden und glücklichen Partnerschaft bestehen. Jeder Mensch ist bestrebt den passenden Partner für sich zu finden und eine erfüllte Partnerschaft zu leben.
Doch wie findet man einen passenden Partner? Gibt es bestimmte Kriterien für eine gute Partnerwahl? Oder überlässt man sein Glück doch nur dem Zufall?
Im Verlauf der Arbeit werden diese Fragestellungen kritisch beleuchtet und mögliche Kriterien für eine Partnerwahl dargestellt. Im Vorfeld wird zunächst der Begriff Partnerwahl aus sozi-biologischer Sicht genauer definiert, damit anschließend der Leser die Thematik mit der gegebenen Definition verstehen und evaluieren kann.
In der Literatur gibt es keine Anleitung für eine optimale Partnerwahl, die für jeden Menschen zutrifft, so dass vor voreiligen Pauschalisierungen gewarnt werden muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Partnerwahl aus sozi-biologischer Sicht

3. Kriterien der Partnerwahl

3.1. Herkunft und räumliche Nähe

3.2. Physische Ähnlichkeit

3.3. Alter, Religion und sozialer Status

3.4. Soziales Verhalten

4. Die Kollusion der Partnerwahl

5. Der Weg zu einer glücklichen Ehe

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Mechanismen der Partnerwahl, indem sie biologische Grundlagen, soziale Einflussfaktoren und psychologische Anpassungsprozesse analysiert, um zu verstehen, wie und warum Menschen ihre Partner wählen.

  • Sozi-biologische Ursprünge der Partnerwahl
  • Einfluss von Herkunft, räumlicher Nähe und physischer Attraktivität
  • Sozioökonomische Faktoren und soziale Schichtung
  • Psychologische Aspekte der Kollusion in Partnerschaften
  • Die Suche nach einer langfristigen Beziehungsstabilität

Auszug aus dem Buch

3.2. Physische Ähnlichkeit

Im Volksmund wird das Problem der Partnerwahl sehr widersprüchlich formuliert: „Gleich und gleich gesellt sich gern“ und „Gegensätze ziehen sich an.“ Hinsichtlich der physischen Ähnlichkeit jedoch können diverse Studien belegen, dass derjenige Partner ausgewählt wird, der ähnliche Körpermerkmale besitzt und demnach ähnlich attraktiv zu sein scheint.

Homogamie wurde vor allem für die Größenvariation gefunden, insbesondere für die Körpergröße und für damit zusammenhängende Maße, wie Beinlänge, Armlänge und Gewicht. Dabei verdeutlicht Grammer (1998) jedoch, dass es sich um Korrelationen handelt, d.h., dass die Geschlechtsunterschiede in den physischen Merkmalen erhalten bleibt.5 Allerdings muss man beachten, dass die Partnerkorrelation in der Körpergröße nicht linear ist, sondern nach Knussmann (1996) eine sog. Schrankenregel besteht.6 In fast allen Partnerschaften ist der Mann größer als die Frau. Große Männer finden sich mit dem ganzen Größenspektrum der Frauen zusammen, während kleiner gewachsene Männer nur mit jeweils kleineren Frauen eine Partnerschaft eingehen. Die Größe des Mannes ist demnach eine Schranke für die Größe der Frau.

Grammer (1998) stellt dar, dass besonders die Körpergröße sehr strikten Regeln unterliegt.7 Als ersten Erklärungsansatz könnte man damit argumentieren, dass der Mann seinem Überlegenheitsstreben nachkommen möchte und sich immer eine Partnerin sucht, auf die er hinab schauen kann. Als weiteren Erklärungsansatz findet man in der Literatur den Ausdruckswert der Körperhöhe. Hierbei muss nicht zwingend das Überlegenheitsstreben des Mannes zum Ausdruck kommen, sondern es müssen auch die Einstellungen der Frau berücksichtigt werden, die in dem Wunsch nach mit dem Aufblicken verbundenen Gefühlen wie Geborgenheit oder das Vermeiden einer in der sozialen Meinung negativ bewerteten Situation besteht.8

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Partnerwahl ein und erläutert, dass trotz individueller Vorstellungen gewisse biologische und soziale Muster die Partnerwahl beeinflussen.

2. Partnerwahl aus sozi-biologischer Sicht: Dieses Kapitel betrachtet die evolutionären Grundlagen und die Rolle der Ethologie bei der Partnerwahl sowie das Prinzip des „Survival of the fittest“.

3. Kriterien der Partnerwahl: Hier werden die verschiedenen Faktoren wie Herkunft, Nähe, körperliche Attraktivität, soziale Herkunft und Verhalten detailliert analysiert.

3.1. Herkunft und räumliche Nähe: Dieses Kapitel beschreibt, wie räumliche Nähe und soziale Übereinstimmungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, einen passenden Partner zu finden.

3.2. Physische Ähnlichkeit: Hier wird untersucht, inwiefern körperliche Merkmale wie Größe und Gewicht die Partnerwahl beeinflussen und welche Schrankenregel dabei gelten.

3.3. Alter, Religion und sozialer Status: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss von Alter, dem sozialen Status und religiösen Werten auf die Stabilität und Bildung von Partnerschaften.

3.4. Soziales Verhalten: Hier werden Ähnlichkeiten im Sozialverhalten und bei gemeinsamen Aktivitäten als stabilisierende Faktoren für Partnerschaften besprochen.

4. Die Kollusion der Partnerwahl: Dieses Kapitel beleuchtet das Konzept der kollusiven Partnerwahl als Anpassungsprozess und dessen Potenzial für neurotische Arrangements.

5. Der Weg zu einer glücklichen Ehe: Hier wird zusammengefasst, wie das sozioökonomische Prinzip der Wahlmaximierung zur Optimierung der Partnerwahl und zur Ehestabilität beiträgt.

6. Fazit: Das Fazit resümiert, dass unser Partnerbild zwar phylogenetisch vorgeprägt ist, aber durch kulturelle und soziale Faktoren formbar bleibt.

Schlüsselwörter

Partnerwahl, Soziologie, Evolution, Homogamie, Körpergröße, soziale Schichtung, Partnerbindung, Heiratsmarkt, Beziehungsstabilität, Ethologie, Anpassungsprozess, Kollusion, biologische Kriterien, Sozioökonomie, Verhaltensforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die soziologischen und biologischen Faktoren, die den Prozess der Partnerwahl in unserer Gesellschaft beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Biologie, räumlicher Nähe, sozialem Status und psychologischen Anpassungsprozessen auf die Partnerwahl.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Kriterien der Partnerwahl zu identifizieren und zu evaluieren, inwieweit diese durch bewusste Entscheidungen oder biologische Mechanismen gesteuert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse soziologischer und biologischer Studien, die kritisch gegenübergestellt und interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse biologischer Grundlagen, soziale Auswahlkriterien wie Herkunft und Status sowie die psychologische Dynamik der kollusiven Partnerwahl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie Partnerwahl, Homogamie, soziale Schichtung, phylogenetische Wurzeln und Anpassungsprozess fassen die Arbeit am besten zusammen.

Warum spielt räumliche Nähe bei der Partnerwahl eine so große Rolle?

Räumliche Nähe erhöht die Chancen für direkte Interaktionen und Kontakte, was den Aufbau einer Beziehung signifikant erleichtert.

Was bedeutet der Begriff der „Kollusion“ in diesem Kontext?

Die Kollusion beschreibt ein unbewusstes Arrangement zwischen Partnern, bei dem gegenseitige Bedürfnisse und Ängste einander ergänzen, was jedoch auch zu Beziehungsstörungen führen kann.

Wie beeinflusst der soziale Status die Partnerwahl von Frauen?

Frauen tendieren dazu, Partner aus einer höheren sozialen Schicht zu wählen, um den eigenen sozialen Status zu sichern oder zu verbessern.

Sind wir bei der Partnerwahl völlig fremdbestimmt durch unsere Biologie?

Nein, laut Fazit ist die biologische Vorprogrammierung zwar vorhanden, aber durch soziale Prägung und eigene Entscheidungen beeinflussbar, sodass sie kein unabänderliches Schicksal darstellt.

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Details

Title
Partnerwahl - Wunsch und Wirklichkeit
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,5
Author
Claudia Dorsic (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V87208
ISBN (eBook)
9783638014793
ISBN (Book)
9783638918541
Language
German
Tags
Partnerwahl Wunsch Wirklichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Dorsic (Author), 2006, Partnerwahl - Wunsch und Wirklichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87208
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