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Das betriebliche Vorschlagswesen

Title: Das betriebliche Vorschlagswesen

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 24 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Bastian Higi (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Diese Arbeit gibt einen Gesamtüberblick über das BVW. Im zweiten Kapitel wird zunächst das BVW näher vorgestellt. Es wird als erstes definiert was das BVW ist und welche Kerngedanken dahinter stecken. Im Weiteren werde ich den Verbesserungsvorschlag (von nun an VV) erläutern, der im BVW eine sehr wichtige Rolle spielt. Anschließend werden die Ziele des BVW und die Betriebsvereinbarung, in der jeder Betrieb die Modalitäten rund um das BVW regelt, ausführlich dargestellt.

Die Ablauf- und Aufbauorganisatorischen Aspekte des BVW werden im dritten Kapitel analog zum Durchlauf eines VV beschrieben. Zunächst werden also die Aufgaben des Vorschlagsbeauftragten anhand des Eingangs eines VV erklärt, im Anschluss daran die Aufgaben des Vorgesetzten, bzw. Gutachter anhand der Prüfung eines VV und zuletzt werden anhand der Entscheidung, ob ein VV angenommen wird oder nicht, die Aufgaben der BVW- Kommission erläutert.

Als Anreizfunktion ist im BVW das Prämiensystem verankert. Für jeden VV der angenommen wird, bekommt der Mitarbeiter eine Prämie. Die Modalitäten rund um die Prämienzahlung werden im vierten Kapitel erklärt. Die Grundlage für die Prämienauszahlung legt die Ersparnisberechnung, mit der ich beginne. Im Weiteren fahre ich dann mit der Erläuterung der quantifizierbaren VV, also messbaren VV, fort. Den Abschluss bilden hier die nicht quantifizierbaren VV.

In der Praxis nimmt das BVW oftmals ein „Mauerblümchen da sein“ ein. Die Ursachen dafür werden im fünften Kapitel ausführlich aus dem Gesichtspunkt des Vorgesetzten und des Mitarbeiter ausgeführt.
Wie in jeder betriebswirtschaftlichen Disziplin gibt es auch im BVW Kennzahlen, die es Unternehmen ermöglichen, sich mit Konkurrenten zu vergleichen. Die wichtigsten Kennzahlen des BVW werden ebenfalls im fünften, dem Praxis Kapitel, erläutert.

Am Schluss ziehe ich ein Fazit, was die Weiterentwicklung und Innovationen im Bereich des BVW angeht, neue Konzepte des Ideenmanagements werden skizziert und die Zukunftsperspektiven des BVW werden kurz diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Merkmale des BVW

2.1 Definition BVW

2.2 Definition Verbesserungsvorschlag

2.3 Ziele des BVW

2.3.1 Ziele mit technisch- technologischem Charakter

2.3.2 Ziele mit kommunikativ- motivierenden Charakter

2.3.3 Ziele mit individuellem Charakter

3 Organisation des BVW

3.1 Eingang eines VV – der Vorschlagsbeauftragte

3.2 Prüfung des VV – der Vorgesetzte, Gutachter

3.3 Entscheidung über den VV – Die BVW Kommission

4 Das Prämiensystem

4.1 Ersparnisberechnung

4.2 quantifizierbare VV

4.3 nicht quantifizierbare VV

5 BVW in der Praxis

5.1 Hemmnisse zur Teilnahme am BVW

5.1.1 Das Problem Vorgesetzter

5.1.2 Das Problem Mitarbeiter

5.2 Kennzahlen im BVW

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das betriebliche Vorschlagswesen (BVW) als Instrument der Unternehmensführung. Das primäre Ziel ist es, den Aufbau, die organisatorischen Abläufe sowie die Anreizstrukturen eines funktionierenden BVW zu untersuchen und dabei sowohl die Perspektive des Unternehmens als auch die der Mitarbeitenden kritisch zu beleuchten.

  • Definition und Ziele des betrieblichen Vorschlagswesens
  • Strukturelle Organisation: Von der Einreichung zur Entscheidung
  • Prämienmodelle für quantifizierbare und nicht quantifizierbare Ideen
  • Praktische Hürden: Hemmnisse auf Seiten von Führungskräften und Mitarbeitenden
  • Leistungsmessung durch BVW-Kennzahlen

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition BVW

Ein betriebliches Vorschlagswesen ist ein Werkzeug, das den Mitarbeitern ermöglicht, sich in den Entwicklungsprozess der Unternehmung mit einzubringen. Der Zweck eines BVW ist es die Ideen und Innovationen der Mitarbeiter zu fördern, bestehende Arbeitsabläufe zu verbessern und bereits umgesetzte Neuerungen weiterzuentwickeln. Der Grundgedanke hinter dem BVW ist, dass niemand so viel sieht wie alle, niemand so viel hört wie alle, niemand so viel weiß wie alle, niemand so viel kann wie alle, kurzum keiner so klug ist wie alle.

Daraus folgt, dass jeder ein Teil vom Ganzen ist und nur wenn jeder sein Teil zur Weiterentwicklung eines Unternehmens leistet, dieses Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig sein kann. Durch das BVW versucht man auf jeder Hierarchieebene Mitarbeiter zu animieren und motivieren, ihre Augen für Verbesserungen offen zu halten, um Sparpotentiale aufzudecken, aber auch um die Arbeitsabläufe zu humanisieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des BVW als Innovationsinstrument ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung sowie die behandelten Kernaspekte von der Definition bis zur Praxis.

2 Merkmale des BVW: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Vorschlagswesens sowie den Begriff Verbesserungsvorschlag und gliedert die Ziele des BVW in technisch-technologische, kommunikativ-motivierende und individuelle Bereiche.

3 Organisation des BVW: Es wird der organisatorische Ablauf von der Einreichung durch den Vorschlagsbeauftragten über die Begutachtung durch Vorgesetzte bis hin zur finalen Entscheidung durch die BVW-Kommission beschrieben.

4 Das Prämiensystem: Der Abschnitt erläutert die Berechnungsgrundlagen für Prämien sowie die Unterscheidung zwischen quantifizierbaren (messbaren) und nicht quantifizierbaren Verbesserungsvorschlägen.

5 BVW in der Praxis: Dieses Kapitel identifiziert Hemmnisse für die Teilnahme am BVW, insbesondere durch Vorgesetzte und Mitarbeitende, und führt wichtige Kennzahlen zur Erfolgsmessung ein.

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Bedeutung des BVW zusammen und ordnet das System in den Kontext des modernen Ideenmanagements sowie des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) ein.

Schlüsselwörter

Betriebliches Vorschlagswesen, BVW, Verbesserungsvorschlag, Innovation, Ideenmanagement, Prämiensystem, Rationalisierung, Mitarbeitermotivation, Unternehmenserfolg, Unternehmenskultur, Effizienz, Kennzahlen, Arbeitsabläufe, Führungsinstrument, kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das betriebliche Vorschlagswesen (BVW) als Instrument zur Förderung von Innovationen und Effizienzsteigerung in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Definition von Vorschlagswesen, der organisatorische Prozess der Ideenbewertung, die Gestaltung von Prämiensystemen und die Analyse von Hemmnissen in der betrieblichen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Gesamtüberblick über das BVW zu geben, die Anreizfunktionen zu erläutern und Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden besser in den Verbesserungsprozess einbinden können.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Studien und Statistiken zu den Wirkungsweisen und Kennzahlen des BVW.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition des BVW, die Beschreibung des organisatorischen Durchlaufs eines Vorschlags, das Prämiensystem sowie eine kritische Auseinandersetzung mit praktischen Problemen und Kennzahlen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Schlagworte sind neben BVW und Verbesserungsvorschlag vor allem Innovationsmanagement, Prämiensystem, Mitarbeitermotivation und Rationalisierung.

Wie unterscheidet sich ein materieller von einem immateriellen Verbesserungsvorschlag?

Ein materieller Vorschlag zielt meist auf messbare Kostenersparnisse ab (z.B. Optimierung von Maschinen), während ein immaterieller Vorschlag auf qualitative Verbesserungen wie Sicherheit, Umweltschutz oder Arbeitsklima fokussiert.

Warum spielt die Anonymitätswahrung bei der Einreichung eine Rolle?

Die Anonymitätswahrung ist entscheidend, um Ängste vor Kritik oder negativen beruflichen Konsequenzen abzubauen und sicherzustellen, dass wertvolle Ideen nicht aufgrund persönlicher Spannungen verloren gehen.

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Details

Title
Das betriebliche Vorschlagswesen
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,5
Author
Bastian Higi (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V87239
ISBN (eBook)
9783638012164
ISBN (Book)
9783638916219
Language
German
Tags
Vorschlagswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bastian Higi (Author), 2007, Das betriebliche Vorschlagswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87239
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