Da es sich bei der vorliegenden Arbeit um eine Pilotstudie zu der Hauptstudie „zur Überprüfung der Wirksamkeit von Hypnose bei zahnärztlichen Behandlungen“ (wird zur Zeit in der Zahnarztpraxis Dr. XX in Stuttgart durchgeführt) handelt, soll hier nur auf die Aussagen der in dieser Studie aufgeführten Literatur Bezug genommen werden. Die Fragestellung dieser Pilotstudie lehnt sich an die in dieser Literatur gefundenen Ergebnisse an. So soll unter anderem untersucht werden, ob und in welchen Punkten sich Personen mit hoher vs. niedriger Zahnbehandlungsangst unterscheiden.
Zweck dieser explorativen Datenanalyse ist es, herauszufinden, in welchen Punkten sich Mitarbeiter und Patienten einer Zahnarztpraxis unterscheiden. Hierfür sollen das Niveau von Zahnbehandlungsangst, die gesundheitsbezogene Lebensqualität sowie psychopathologische Werte untersucht werden. Außerdem werden verschiedene demografische Daten erfasst bzw. ausgewertet, die unter anderem auch die Vorerfahrung mit Hypnose oder Entspannungstechniken erfassen.
Gliederung
1. Stand der Literatur und Zweck der Untersuchung
2. Aufbau der Untersuchung
3. Durchführung der Untersuchung
3.1. Fragestellung
3.2. Material und Methode
3.3. Ergebnisse
3.3.1. Betrachtung der Gesamtstichprobe
3.3.2. Profil der Praxis-Mitarbeiter
3.3.3. Profil der Patienten
3.3.4. Vergleich beider Gruppen
3.3.5. Gruppenvergleiche der Angstgruppen
4. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit verfolgt als explorative Pilotstudie das Ziel, Unterschiede zwischen Mitarbeitern und Patienten einer Zahnarztpraxis hinsichtlich ihres Zahnbehandlungsangstniveaus, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität sowie psychopathologischer Parameter zu analysieren und Zusammenhänge für eine weiterführende Hauptstudie zu explorieren.
- Analyse des Zahnbehandlungsangstniveaus mittels HAF-Fragebogen
- Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität durch SF-36
- Evaluierung psychopathologischer Werte mittels SCL-90
- Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Angst, Lebensqualität und Psychopathologie
- Vergleich der demografischen Daten und spezifischer Patientengruppen
Auszug aus dem Buch
3. Durchführung der Untersuchung
Das Ziel dieser explorativen Datenanalyse ist es, herauszufinden, in welchen Gesichtspunkten sich Mitarbeiter und Patienten einer Zahnarztpraxis unterscheiden. Hierfür werden die gesundheitsbezogene Lebensqualität, Psychopathologie und subjektives Angstniveau betrachtet.
Des weiteren sollen Ergebnisse der Literaturrecherche der Hauptstudie mit einbezogen und vermutete Zusammenhänge zwischen den drei oben genannten Bereichen betrachtet werden.
Es ergab sich im Besonderen die Frage nach der Bedeutung der Angst hinsichtlich der anderen Parameter wie Skalen-Ausprägungen des SCL-90 oder des SF-36, da dies auch einige der Hypothesen der Hauptstudie beinhalten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Stand der Literatur und Zweck der Untersuchung: Darstellung des theoretischen Rahmens der Pilotstudie und die Definition des Zwecks der explorativen Analyse.
2. Aufbau der Untersuchung: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobenauswahl und der eingesetzten Fragebögen zur Befragung von Mitarbeitern und Patienten.
3. Durchführung der Untersuchung: Detaillierte Darstellung der methodischen Vorgehensweise, der Fragestellungen und der empirischen Ergebnisauswertung mittels SPSS.
3.1. Fragestellung: Definition der zentralen Untersuchungsziele und der zu betrachtenden Variablen.
3.2. Material und Methode: Auflistung der verwendeten psychologischen Testverfahren (SCL-90, SF-36, HAF) und der erhobenen demografischen Parameter.
3.3. Ergebnisse: Deskriptive und analytische Darstellung der erhobenen Daten innerhalb der Gesamtstichprobe sowie gruppenspezifische Analysen.
3.3.1. Betrachtung der Gesamtstichprobe: Auswertung der demografischen Daten und deskriptive Zusammenfassung der psychologischen Skalenwerte.
3.3.2. Profil der Praxis-Mitarbeiter: Analyse der Korrelationen und Gruppenunterschiede innerhalb der Mitarbeiterschaft.
3.3.3. Profil der Patienten: Untersuchung der spezifischen Patientenmerkmale und deren Zusammenhang mit den psychologischen Variablen.
3.3.4. Vergleich beider Gruppen: Direkte Gegenüberstellung von Mitarbeiter- und Patientengruppe zur Identifikation signifikanter Unterschiede.
3.3.5. Gruppenvergleiche der Angstgruppen: Differenzierte Betrachtung der Probanden basierend auf ihrem Angstniveau.
4. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse: Kritische Würdigung der statistischen Befunde und Ableitung von Schlussfolgerungen für die zukünftige Hauptstudie.
Schlüsselwörter
Zahnbehandlungsangst, Pilotstudie, SCL-90, SF-36, HAF, Psychopathologie, Lebensqualität, Zahnarztpraxis, Angstniveau, Hypnose, Entspannungstechniken, demografische Daten, explorative Datenanalyse, statistische Auswertung, Patientenbetreuung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?
Die Arbeit ist eine explorative Pilotstudie, die psychopathologische Profile und das Ausmaß der Zahnbehandlungsangst bei Mitarbeitern und Patienten einer Zahnarztpraxis untersucht.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Mittelpunkt stehen das Angstniveau bei zahnärztlichen Behandlungen, die gesundheitsbezogene Lebensqualität und allgemeine psychopathologische Belastungsparameter.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel besteht darin, Unterschiede zwischen den verschiedenen Personengruppen zu identifizieren und die Basis für eine umfangreichere Hauptstudie zur Wirksamkeit von Hypnose zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?
Die Untersuchung nutzt standardisierte psychologische Fragebögen wie den SCL-90, den SF-36 und den Hierarchischen Angstfragebogen (HAF), deren Daten statistisch mittels SPSS ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchführung, die deskriptive Darstellung der Gesamtstichprobe, spezifische Profilanalysen der Mitarbeiter und Patienten sowie den Vergleich der Angstgruppen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Zahnbehandlungsangst, Psychopathologie, Lebensqualität, Pilotstudie und zahnärztliche Versorgung.
Welchen Einfluss hat die Zeit seit dem letzten Zahnarztbesuch auf die Ergebnisse?
Die Analysen zeigen, dass längere Zeiträume ohne Zahnarztbesuch statistisch mit schlechteren Werten bei den untersuchten psychologischen Skalen und der Lebensqualität korrelieren.
Welche Rolle spielt die Angst bei der Bewertung der Lebensqualität?
Es konnte gezeigt werden, dass Personen mit höherem Angstniveau signifikant schlechtere Werte bezüglich ihrer psychischen Lebensqualität und ihres Allgemeinzustandes berichten.
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- Diplom-Psychologin (Dipl.-Psych.) Sabine Lechner (Author), 2004, Psychopathologisches Profil und Zahnbehandlungsangst von Patienten und Mitarbeitern einer Zahnarztpraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87281