Bürgerengagement in Österreich - Status Quo 2003


Forschungsarbeit, 2003

97 Seiten, Note: 1,0

J. Strohmaier (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung
1.1 Der Ursprung des Projektes
1.2 Die Vorstellung der Forschungsgruppe und der Fachhochschule
1.3 Die Ziele der Forschungsarbeit
1.4 Die Gliederung der Forschungsarbeit
1.5 Die Methodik

2. Theoretische Grundlagen zum Bürgerengagement
2.1 Geschichtliche Entstehung des Begriffes „Bürgerengagement“
2.2 Was ist Bürgerengagement (BE)?
2.3 Die drei Elemente des Bürgerengagements
2.3.1 Freiwilliges Engagement und Selbsthilfe
2.3.2 Die Übernahme gemeinwohlorientierter Aufgaben
2.3.3 Die Beteiligung von BürgerInnen an der Weiterentwicklung des Gemeinwesens
2.4 Die Wichtigkeit von Bürgerengagement für Kommunalverwaltungen
2.5 Die kritischen Erfolgsfaktoren zur Weiterentwicklung von BE
2.5.1 Das Selbstverständnis der kommunalen Akteure
2.5.2 Die kommunalen MitarbeiterInnen
2.5.3 Die Aktivierung, Begleitung und Unterstützung
2.5.4 Die engagementunterstützende Infrastruktur
2.5.5 Der Prozessverlauf zur Förderung des BE
2.5.6 Das Zusammenspiel zwischen Bund, Land und Kommunen

3. Projektmanagement für die Forschungsarbeit
3.1 Einleitung
3.1.1 Grundannahmen
3.2 Vorgangsweise
3.2.1 Phase 1 - Die Vorbereitungsphase
3.2.2 Phase 2 - Die Projektphase
3.2.2.1 Die Pretestphase
3.2.2.2 Die Gesamterhebungsphase
3.2.2.3 Die Analysephase
3.2.3 Die Dokumentationsphase
3.3 Die Ablaufplanung

4. Auswertung und Interpretation der Forschungsergebnisse des Forschungsprojektes „Bürgerengagement in Österreich“
4.1 Frage 1: Ist Ihnen der Begriff Bürgerengagement bekannt?
4.2 Frage 2: Haben in Ihrer Gemeinde bereits Aktivitäten bezüglich Bürgerengagement stattgefunden?
4.3 Frage 3: Was verbinden Sie mit dem Begriff Bürgerengagement?
4.4 Frage 4: Welchen Sinn macht Bürgerengagement Ihrer Meinung nach für die Gemeinde?
4.5 Frage 5: Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für das Engagement von Bürgern?
4.6 Frage 6: Freiwilliges Engagement und Selbsthilfe
4.7 Frage 7: Bürgerbeteiligung an kommunalen Entscheidungs- und Planungsprozessen:
4.8 Frage 8: Übernahme gemeinwohlorientierter Aufgaben durch bürgerschaftliche Gruppen
4.9 Frage 9: Falls in Ihrer Gemeinde Formen des Bürgerengagements/der Bürgerbeteiligung zur Anwendung kommen, die in den Fragen 6-8 nicht dezidiert aufgezählt sind, werden Sie gebeten, diese unterhalb anzuführen:
4.10 Frage 10: Wie wird Bürgerengagement in Ihrer Gemeinde unterstützt?
4.11 Frage 11: Was war in Ihrer Gemeinde der Auslöser für den Einsatz von Bürgerengagement?
4.12 Frage 12: Führen Sie Beispiele an, in welchen Bereichen bereits konkrete Pläne zur Realisierung von Bürgerengagement vorliegen?
4.13 Frage 13: Welche zukünftigen Chancen erwarten Sie sich durch eine Förderung von Bürgerengagement in Ihrer Gemeinde?
4.14 Frage 14: Über welche positiven und negativen Erfahrungen können Sie aus Ihrer Gemeinde berichten?
4.15 Frage 15: Führen Sie konkret an, welche Faktoren hemmend und welche förderlich beim Einsatz von Bürgerengagement waren?
4.16 Frage 16: Welche Empfehlungen könnten Sie auf Basis Ihrer positiven bzw. negativen Erfahrungen weitergeben?
4.17 Frage 17: Sind Sie an weiteren Informationen zum Thema Bürgerengagement interessiert?
4.18 Frage 18: Wenn ja, in welcher Form?

5. Resümee

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Anhang
Erfahrungswerte bei der telefonischen Kontaktaufnahme in der Pretestphase 65 Tabelle Landeshauptstädte und Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern sowie Statutarstädte und Gemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern
Fragebogen Matrix
Ergebnisse der Befragung

Vorwort

Durch die immer höher werdenden Ansprüche der BürgerInnen an den Staat bzw. an die öffentliche Verwaltung, fordern diese auch immer mehr Mitspracherecht bzw. es wird von ihnen auch immer mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative verlangt. Aus diesem Anlass gibt es unterschiedliche Ausprägungen in den Kommunen, um eben den BürgerInnen diese Verantwortung zu übertragen. Diese Formen werden unter dem Begriff Bürgerengagement zusammengefasst.

Anhand dieser Forschungsarbeit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die Präsenz des bürgerlichen Engagements in österreichischen Kommunen zu erfassen und Er- gebnisse darüber zu erhalten, welcher Handlungsbedarf in Zukunft notwendig sein wird, damit Bürger und Kommune erfolgreich die Weiterentwicklung des Bürgeren- gagements fördern.

„Es sind nicht die großen Worte, die in der Gemeinschaft Grundsätzliches be- wegen, es sind die vielen kleinen Taten der Einzelnen.“

(Mildred Scheel)

Die VerfasserInnen, Juni 2003

In alphabetischer Reihenfolge:

Christina Bischof

Christine Mösenbacher

Claudia Nowak

Melanie Ritscher

Josef Strohmaier

1. Einleitung

1.1 Der Ursprung des Projektes

Im Rahmen der Vorlesung „ÖBWL - Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung“ im Studiengang „Public Management“ an der Fachhochschule Technikum Kärnten wurde durch die Initiative von Herrn Dr. Christoph Andlinger, Leiter der Abteilung Organisationsentwicklung des Magistrats Linz und Lektor an der FH Technikum Kärnten in den Bereichen ÖBWL und Change Management, das - so weit dem Forschungsteam bisher bekannt - 1. Forschungsprojekt zum Thema „Bürgerengagement in Österreich“ ins Leben gerufen.

Das Projekt wurde am 7. März 2003 gestartet, lief über einen Zeitraum von ca. 15 Wochen und endete am 25. Juni 2003.

1.2 Die Vorstellung der Forschungsgruppe und der Fachhoch- schule

Die Forschungsgruppe setzte sich aus fünf StudentInnen des 6. Semesters Public Management, des Jahrganges 2000, der Fachhochschule Technikum Kärnten (http://www.fh-kaernten.ac.at/) in Spittal an der Drau zusammen.

Ziel des Studienganges „Public Management“ ist es, im Rahmen umfassender Lehr- inhalte in juristischen, betriebswirtschaftlichen, finanz- und sozialwissenschaftlichen Bereichen, Manager der neuen Generation für die öffentliche Verwaltung, öffentliche

Unternehmen und die Privatwirtschaft auszubilden (www.fh-kaernten.at/cms/pub/index_1663.htm).

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Bürgerengagement“ weckte sehr großes Interesse bei den StudentInnen, da eine gutfunktionierende Zusammenarbeit zwischen Bürger und Kommune für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes von äußerster Wichtigkeit ist.

1.3 Die Ziele der Forschungsarbeit

Durch die zunehmende Bedeutung von Bürgerengagement in unserer Gesellschaft erwies es sich als außerordentlich interessant zu erforschen, welchen Stellenwert bürgerliches Engagement in österreichischen Kommunen hat.

Aus diesem Grund ist es das oberste Ziel (Globalziel) dieser Forschungsarbeit, den Status quo von bürgerlichem Engagement in Ö sterreich zu erheben.

Mit dieser Studie verfolgt die Forschungsgruppe weiters das Ziel, einen Anstoß zur Weiterentwicklung von Bürgerengagement in Österreich zu geben.

1.4 Die Gliederung der Forschungsarbeit

Das Kapitel 2 beschäftigt sich mit der theoretischen Aufarbeitung des Begriffes „Bür- gerengagement“ und seiner kritischen Erfolgsfaktoren. Im Kapitel 3 wird das Pro- jektmanagement für die Durchführung der Forschungsarbeit näher beschrieben. Das Kapitel 4 behandelt die Auswertung und Interpretation der Forschungsergebnisse. Im Resümee werden die Resultate der Forschungsarbeit zusammenfassend dargestellt.

1.5 Die Methodik

Damit im Rahmen des Forschungsprojektes Ergebnisse erzielt werden können, stützt sich die Forschungsgruppe auf folgende Vorgangsweise.

Im Zuge der Literaturrecherche hat sich die Forschungsgruppe vor allem mit den Berichten „Bürgerengagement - Chance für Kommunen“ der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung) aus dem Jahre 1999 und „Moderner Staat - Moderne Verwaltung, Wegweiser Bürgergesellschaft“ aus dem Jahre 2002, des deutschen Bundesministeriums für Inneres beschäftigt.

An dieser Stelle wird explizit darauf hingewiesen, dass die theoretische Aufarbeitung der Thematik vor allem in Anlehnung an die Ausführungen der KGSt vollzogen wor- den ist.

Für den empirischen Teil dieses Forschungsprojektes wurde aufbauend auf dem aufgestellten Globalziel1 und den abgeleiteten Annahmen2 ein Fragebogen konzipiert, welcher im Anhang zu finden ist. Die Analyse des Fragebogens, welche im Kapitel 4 aufbereitet ist, ist das Kernstück dieses wissenschaftlichen Projektes und dient zur Modifizierung der Annahmen.

2. Theoretische Grundlagen zum Bürgerengagement

2.1 Geschichtliche Entstehung des Begriffes „Bürgerengage- ment“

Unter dem Begriff des Bürgerengagements, welcher im Zuge der geschichtlichen Entwicklung aus dem angelsächsischen Begriff „Civil Society“ (erstmals erwähnt vom Priester und Moralphilosophen Adam Ferguson in seinem „Essay on the History of Civil Society“) entstand, hat in unseren Breiten durch die Freiheits- und Demokratie- bewegung im Zuge der Charta ´77 Einzug gefunden. Seit diesem Zeitpunkt hat der Begriff des Bürgerengagements zunehmend auf sich aufmerksam gemacht und an Bedeutung gewonnen.

2.2 Was ist Bürgerengagement (BE)?

Nachdem nun ein kurzer geschichtlicher Einblick in die Entstehung des Begriffes Bürgerengagement gegeben werden konnte, wird nun dazu übergegangen den Beg- riff genauer zu definieren und zu erklären. Demnach versteht man unter Bürgerenga- gement eine demokratische, gesellschaftliche Selbstorganisation, welche unabhän- gig vom Staat und außerhalb des Marktes agiert3 - oder vereinfacht gesagt:

Unter Bürgerengagement versteht man sämtliche Handlungen, die Menschen außer- halb des Erwerbsverhältnisses sowohl für andere als auch für sich selbst tun.4

Zur generellen Einordnung des BE-Begriffes sei hier erwähnt, dass dieser gemeinsam mit der Erwerbsarbeit und der Arbeit für den eigenen familiären Bereich zu den drei Formen von gesellschaftlicher Arbeit gezählt wird.

Unter Bürgerengagement im Speziellen versteht man alle Formen des freiwilligen Engagements und alle Selbsthilfeaktivitäten sowie die Übernahme gemeinwohlorien- tierter Aufgaben durch bürgerschaftliche Gruppen. Darüber hinaus sind alle Initiati- ven und Gruppen, die der Weiterentwicklung des Gemeinwesens dienen, Teil des Bürgerengagements.

Eine übersichtliche Zuordnung des BE-Begriffes wird in Abbildung 1 nochmals übersichtlich dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

ABBILDUNG 1: DIE ZUORDNUNG DES BE-BEGRIFFES5

2.3 Die drei Elemente des Bürgerengagements

Das Thema „Bürgerengagement“ teilt sich, wie aus der Abbildung 1 ersichtlich, in drei große Bereiche, die nachfolgend näher beschrieben werden.

2.3.1 Freiwilliges Engagement und Selbsthilfe

Historisch gesehen umfasst das „Ehrenamt“ das gesamte Spektrum des freiwilligen bzw. ehrenamtlichen Engagements der BürgerInnen. Ein beträchtlicher Teil dieses Engagements wurde und wird innerhalb traditioneller Strukturen erbracht wie z.B. Verbänden, Parteien, Gewerkschaften etc. Es umfasst nicht nur soziale Aufgaben, sondern ist auch in fast allen Gesellschaftsbereichen wie Politik, Kultur, Sport, Freizeit und Katastrophenschutz verankert.

In den letzten 20 Jahren sind parallel zu diesen traditionellen ehrenamtlichen Tätigkeiten neue bürgerschaftliche Engagement- und Beteiligungsformen entstanden. Diese neuen Engagementformen sind geprägt durch die neuartige Verbindung von persönlicher Betroffenheit, Selbstverwirklichungsmotiven, sozialem Engagement, dem politischen Veränderungswillen sowie der Suche nach sozialem Kontakt, wobei diese Motivlagen mit starren Rahmenbedingungen kollidieren, da der hohe Verbindlichkeits- und Verpflichtungscharakter nicht als Hilfestellung, sondern als Hemmnis bei der Verwirklichung eigener Ideen wahrgenommen wird.

Deshalb findet diese Form des bürgerschaftlichen Engagements oft außerhalb tradi- tioneller Strukturen in neuen Tätigkeitsbereichen statt. Es handelt sich um Gruppen und Initiativen von BürgerInnen, die durch Selbstinitiative als Selbsthilfegruppe, Bür- gerinitiative, Bürgerbewegung etc. ein gemeinsames Ziel verfolgen. Zum Teil handelt es sich dabei auch um zeitlich befristete, ort- oder stadtteilbezogene Initiativen und Aktionen. Mittlerweile ist die Trennung zwischen den traditionellen Formen des Eh- renamtes und den neuen Formen des bürgerschaftlichen Engagements6 sehr stark verschwommen, wobei sich Verbände oder Vereine in zunehmendem Maße darauf einstellen.

Zu den neuen Formen gehören beispielsweise:

- Selbsthilfegruppen
- Wissensbörsen/Ehrenamtsbörsen (Erfahrungen und Kenntnisse werden von engagierten BürgerInnen unentgeltlich zur Verfügung gestellt)
- Bürgertreffs und Cafés (sind selbstverwaltete Treffpunkte als Kommunikati- ons- und Anlaufstelle für interessierte BürgerInnen)
- Tauschringe/Tauschzentralen (Dienstleistungen können bargeldlos miteinan- der getauscht werden)
- Generationsüberschreitende Projekte (Leihoma, Einkaufs- und Pflegedienste, Hausaufgabenbetreuung durch Senioren)

2.3.2 Die Übernahme gemeinwohlorientierter Aufgaben

Die Übernahme gemeinwohlorientierter Aufgaben durch bürgerschaftliche Gruppen heißt nicht, dass sich die Kommune einseitig aus zentralen Aufgaben der Daseins- vorsorge zurückzieht, sondern viel mehr geht es um Leistungen, die ohne die freiwil- lige Unterstützung engagierter BürgerInnen nicht oder nur mit Qualitätseinbußen aufgrund von Finanzmittelknappheit von Kommunen durchgeführt werden könnten7. Daher verläuft der Trend in Richtung, zunehmender Übergabe kommunaler Leistun- gen von Kommunalverwaltungen an Vereine oder Initiativen. Meist erhalten die Ver- eine Zuschüsse für die Übernahme, die weit unter dem vorherigen Anteil der Kom- mune liegen. Die Gewinnerzielung steht nicht unbedingt im Vordergrund, sondern viel mehr entsteht darüber hinaus eine Wiederbelebung des Gemeinsinns.

Als Beispiele für diese Art des BE werden folgende angeführt:

- Das Sanieren und anschließende Betreiben eines Schwimmbades
- Die Betreuung von Kindersportplätzen
- Die Übertragung von Sportstätten
- Die Übernahme des Winterdienstes
- Die Spielplatzgestaltung

Erwähnenswert ist, dass der Übergang vom 2. Element des BE „Die Übernahme kommunaler Aufgaben“ hin zum 3. Element „Die Beteiligung der Bürger an der Mitgestaltung des Gemeinwesens“ relativ fließend ist. Die Praxis zeigt nämlich, dass Bürger, die die Gesellschaft bzw. Kommune mitgestalten möchten auch bereit sind Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen.

2.3.3 Die Beteiligung von BürgerInnen an der Weiterentwicklung des Gemein- wesens

Diese Art des BE zielt auf die politische Mitwirkung der BürgerInnen an kommunalen Entscheidungs- und Planungsprozessen ab. Durch diese Beteiligung bietet sich die Chance, verengte Sichtweisen von PlanerInnen durch Ideen und Erfahrungen von BürgerInnen zu erweitern und somit mehr Qualität im Prozess der Planung zu erreichen und der zunehmenden Politikerverdrossenheit entgegenzuwirken.

Da diese Art der Mitgestaltung auf Grund von unterschiedlichen Interessen der BürgerInnen und erlebter Enttäuschungen bisher wenig genutzt wurde, sollten die BürgerInnen durch bestimmte Beteiligungsformen der Kommunalverwaltung dem Gedanken des Gemeinwesens etwas näher kommen. Zur kurzen Charakterisierung der verschiedenen Beteiligungsformen werden Folgende näher beschrieben:

- Diverse Beteiligungsverfahren (Hearings, Foren, Mitwirkung in politischen Gremien
- Von Gesetzes wegen: Parteistellung, Einbindung der Bürger bei der UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) etc.
- Beiräte, Ausschüsse
- Ortsvertretungen
- Bürgerantrag
- Ombudsfrau oder - mann

Im weiteren werden innovative Beispiele für Bürgerbeteiligungen erläutert:

- Runde Tische (Gemeinsame Beratung einer Planung unter Einbeziehung aller Betroffenen, wobei die Erarbeitung konkreter Handlungsvorschläge, die Schaffung einer positiven Gesprächskultur und die Überwindung von Wider- ständen im Vordergrund stehen)
- BürgerInnen-Foren (kontinuierlich über einen längeren Zeitraum laufende BürgerInnenbeteiligung, um möglichst viele Interessen einzubinden)
- Formen der Mediation (für die Überwindung von Konflikten wird eine neutrale Person als Mediator eingesetzt)
- Planungszellen - Bürgergutachten (Bei dieser Art der Bürgerbeteiligung geht es um ein relativ aufwendiges Verfahren - entwickelt von P.C. Daniel - wo 25 nicht mittelbar betroffene Personen für einen bestimmten Zeitraum von der Arbeit freigestellt werden, um in Gruppen Lösungen für ein Planungsproblem zu erarbeiten, die in einem Bürgergutachten veröffentlicht werden.)

2.4 Die Wichtigkeit von Bürgerengagement für Kommunalverwal- tungen

Im Zuge der permanenten Veränderungen, denen Gesellschaft, Politik und Verwal- tung in der heutigen Zeit unterworfen sind, zieht diese Entwicklung auch neue Anfor- derungen an Kommunen nach sich, da diese als kleinste Verwaltungseinheit den BürgerInnen am Nähesten sind. Problematisch für Kommunen ist, dass sie diesen Wandel mit begrenzten Mitteln und immer knapper werdenden personellen Ressour- cen zu bewältigen haben.

An Hand dieser unbestreitbaren Tatsachen wird deutlich, dass Kommunen in Zukunft damit zu kämpfen haben müssen, ihren Verpflichtungen sachgemäß nachkommen zu können. Aufgrund dieser Entwicklungen sind Kommunen gefordert, neue Lö- sungsansätze auszuarbeiten um den Leistungsanforderungen gerecht zu werden.

An dieser Stelle kommt die Idee des Bürgerengagements zum Tragen. Die Einbeziehung von BürgerInnen sollte dazu beitragen, aktive Impulse für eine erfolgreiche Entwicklung der Kommune beizusteuern und zur Entlastung der Kommune beitragen, indem Aufgaben in gesellschaftlichen Bereichen übernommen werden.

Bürgerengagement darf aber keinesfalls so verstanden werden, dass BürgerInnen einer Kommune als „Problembewältiger“ eingesetzt werden und dort tätig werden, wo Politik und Verwaltung versagt haben. Auch eine bloße Reduzierung des bürgerlichen Engagements auf die Einsparung von Kosten ist wenig zielführend.

Ziel einer jeden Kommune sollte es daher sein, durch die Schaffung einer guten Ba- sis für bürgerschaftliches Engagement, die BürgerInnen der Betrachtungsweise einer „unverzichtbaren Ressource einer nachhaltigen Kommunalpolitik“8 zu unterwerfen.

Blickt man auf kommunalpolitische Entwicklungen der vergangenen Zeit, kristallisieren sich bereits einige Anzeichen heraus, wie z.B. die Einrichtung von Bürgerbüros, das zunehmende Engagement an Agenda 21-Prozessen, dass dieses Bewusstsein bereits Einzug in vielen Kommunen gefunden hat.9

2.5 Die kritischen Erfolgsfaktoren zur Weiterentwicklung von BE

Nachstehend werden die kritischen Erfolgsfaktoren, die für die Weiterentwicklung von BE von großer Bedeutung sind, näher erklärt:

- Das Selbstverständnis der kommunalen Akteure
- Die kommunalen MitarbeiterInnen
- Die Aktivierung, Begleitung und Unterstützung
- Die engagementunterstützende Infrastruktur
- Der Prozessverlauf zur Förderung des BE
- Das Zusammenspiel zwischen Bund, Land und Kommunen

2.5.1 Das Selbstverständnis der kommunalen Akteure

Ausschlaggebend für den Erfolg von BE in der Kommune bildet das Selbstverständnis aller kommunalen Akteure. Den BürgerInnen werden Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt, sich dort zu engagieren, wo sie es selbst wollen. Die öffentliche Anerkennung und Wertschätzung, aber auch die Abstimmung und Vernetzung aller Akteure sind von großer Wichtigkeit. Die Praxis zeigt aber, dass die Ansätze zur Entwicklung des BE bisher von KommunalpolitikerInnen eher nur geduldet worden sind, da die Sorge um Macht- und Prestigeverlust vorherrschend ist. Entscheidend für die Weiterentwicklung des BE ist es daher, ein verändertes PolitikerInnenverständnis und eine veränderte Rollenverteilung zu schaffen.

2.5.2 Die kommunalen MitarbeiterInnen

Ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor zur Förderung des Bürgerengagements ist die aktive Einbeziehung und Mitwirkung von kommunalen MitarbeiterInnen. Dieses neue Selbstverständnis zielt auch auf eine veränderte Rollenverteilung zwischen Bürge- rInnen und Verwaltung ab. Nur eine partnerschaftliche Grundhaltung der Kommune kann zur Weiterentwicklung beitragen. Eine weitere Aufgabe der Kommune ist es, darauf zu achten, dass im Zuge von bürgerschaftlichen Engagement nicht nur die BürgerInnen einer Stadt angesprochen werden, sondern auch die eigenen Mitarbeiter und Führungskräfte.

An zukünftig im Bereich des Bürgerengagements Beteiligte werden, in Anlehnung an den Bericht der KGSt, folgende Anforderungen gestellt:

- Flexibles Agieren
- Denken und handeln in Prozessen
- Interdisziplinäre Arbeiten
- Umgang mit Konflikten und Widersprüchen

Es liegt auf der Hand, dass in BE-Prozessen vor allem Führungskräfte gefordert sein werden. Diese können wiederum nur dann erfolgreich agieren, wenn sie den nötigen Rückhalt von der Verwaltungsspitze zugesichert bekommen und wenn möglich auch Weiterbildungsmaßnahmen in diesem Bereich in Anspruch nehmen dürfen. Zusätz- lich sollte auch daran gedacht werden interne Moderatoren für die Abwicklung von BE-Projekten zu rekrutieren, welche auch im Umgang mit Konflikten geschult sind (z.B. Konfliktmanagement). Begleitend sollte auch ein reger Austausch mit erfahre- nen BE-Kommunen forciert werden.

2.5.3 Die Aktivierung, Begleitung und Unterstützung

Die wichtigsten Faktoren, um einen Erfolg im Bereich der Weiterentwicklung von BE gewährleisten zu können, bilden umfassende Information, Beratung und Unterstützung. Vorab muss aber ein engagementfreundliches Klima geschaffen und zielgruppenbezogene Informationen (wie Lebens- und Wohnsituation, Bildungsniveau, Alter, Geschlecht, etc.) gesammelt und berücksichtigt werden.

Damit ein positives Ergebnis des BE gesichert ist, erfordert es auch einer Öffentlich- keitsarbeit, die über Mitgestaltungsmöglichkeiten informiert und zur Mitwirkung und Mitgestaltung anregt. Für die Unterstützung bedarf es einer Anlaufstelle, um den Kontakt zu engagierten Bürgern fortzuführen. Von Seiten der Kommune muss auch eine materielle Absicherung garantiert oder Haftpflicht- und Unfallversicherungen für bestimmte Tätigkeiten übernommen werden.

Wichtig ist es auch, die Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen und Verbände untereinander zu fördern und anzuregen.

2.5.4 Die engagementunterstützende Infrastruktur

Neben den bereits genannten Erfolgsfaktoren ist es auch notwendig, dass engagementunterstützende Infrastruktur von Seiten der Kommune bereitgestellt wird. Darunter versteht man alle kommunalen Einrichtungen, die als Informations- und Koordinierungsstelle dienen. Als Empfehlung für eine effiziente Nutzung dieser Infrastruktur kann angeführt werden, dass bereits bei der Entstehung einer solchen Infrastruktur besonders darauf geachtet wird, dass keine vereinsamten „Infrastrukturinseln“ für einzelne Projekte entstehen, sondern dass darauf geachtet wird, bestehende Infrastruktureinrichtungen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Durch eine einheitliche Koordinierung der vorhandenen Infrastruktur, darf aber nicht die Individualität und Eigenständigkeit einzelner BE-Projekte verloren gehen.

2.5.5 Der Prozessverlauf zur Förderung des BE

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte zur Entwicklung von Bürgerengagement in Anlehnung an die KGSt näher erläutert:10

- Die Formulierung eines Grundverständnisses in Hinblick auf BE im Einver- nehmen mit der Politik
- Festlegung von Verantwortlichkeiten und Verfahren
- Die Einbeziehung der Mitarbeiter
- Interne Bestandsaufnahme zum Thema BE in den Fachbereichen und der ge- samten Organisation
- Einbeziehung bereits bestehender Initiativen, Gruppen und Verbände
- Informierung nicht organisierter Bürgerschaften (mit Hilfe des Internets, von Foren, etc)
- Aufstellen von Kontrakten zwischen der Verwaltung und dem Bürger, die Ziel- vereinbarungen beinhalten

Die Entwicklung von BE in der Kommune ist ein kontinuierlicher Lernprozess, der als solches auch wahrgenommen werden sollte.

2.5.6 Das Zusammenspiel zwischen Bund, Land und Kommunen

In Bezug auf das Bürgerengagement arbeiten die Kommunen an „vorderster Front“, da sie den BürgerInnen in der Verwaltungshierarchie auch am Nähesten sind. Damit sich aber Kommunen erfolgreich engagieren können, bedarf es ebenso einer Unterstützung von Bund und Ländern (finanziell und/oder materiell). Die europäische Union, bestehende Verbände und Parteien können ebenfalls in diesen Prozess eingebunden werden. Die Kommunen erfahren dadurch beispielsweise eine Unterstützung in Form von finanziellen und infrastrukturellen Mitteln und einer breiten Bewusstseinsbildung für bürgerliches Engagement innerhalb Gesellschaft.

3. Projektmanagement für die Forschungsarbeit

3.1 Einleitung

Wie in Kapitel 1 angeführt, ist das Ziel des Forschungsprojektes „Bürgerengagement in Österreich“, den Status quo des Bürgerengagements in Österreich zu erheben. Als Forschungsfeld dienten 71 ausgewählte österreichische Kommunen11 (ausgenommen Wien; Neunkirchen und Hallein lehnten eine Teilnahme ab).

3.1.1 Grundannahmen

Im Zuge der Zielformulierung ließen sich folgende Globalannahmen ableiten, die im Zuge der Studie verifiziert oder falsifiziert werden konnten.

Die Forschungsgruppe nahm an, dass...

A1:

je größer die Gemeinde, desto stärkere Unterstützung erfährt Bürgerengagement durch die Gemeinde.

A2:

Erfahrungen mit BE in der Gemeinde überwiegend als positiv eingestuft werden.

A3:

das Potential von Bürgerengagement auf kommunaler Ebene noch nicht ausgeschöpft wurde.

A4:

die politischen Verhältnisse in den Gemeinden auf die Unterstützung von Bürgerengagement Auswirkung haben.

A5:

Bürgerengagement hauptsächlich die Haushaltskonsolidierung in den Gemeinden unterstützt.

A6:

der Hauptpromotor für Bürgerengagement der politische Apparat in der Gemeinde ist.

A7:

das am geringsten angewandte Element die Übergabe kommunaler Aufgaben an den Bürger ist.

3.2 Vorgangsweise

Das Projekt erstreckte sich - wie aus der Abbildung 2 hervorgeht - über drei Phasen, welche in weiterer Folge noch näher beschrieben werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

ABBILDUNG 2: PROJEKTABLAUF DER FORSCHUNGSARBEIT

3.2.1 Phase 1 - Die Vorbereitungsphase

Nachdem die Forschungsgruppe festgelegt und das Thema der Forschungsarbeit definiert worden sind, begannen die Mitglieder der Forschungsgruppe mit der Aufarbeitung von Literatur zum Thema „Bürgerengagement“. Dabei fanden vor allem der Bericht „Bürgerengagement - Chance für Kommunen“ der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung) aus dem Jahre 1999 und der Bericht des deutschen Bundesministeriums für Inneres „Moderner Staat - Moderne Verwaltung, Wegweiser Bürgergesellschaft“ aus dem Jahre 2002 Verwendung. Da einheitlich beschlossen wurde eine Erhebung mittels Fragebogen durchzuführen, hat sich die Forschungsgruppe während dieser Phase auch intensiv mit der Funktionsweise des Tools „Zoomerang“ auseinandergesetzt.

Exkurs: Die Funktionsweise von Zoomerang

Diese Software, welche unter www.zoomerang.com zu finden ist, dient einer erleich- terten Durchführung für die Primärdatenerhebung mittels eines Fragebogens. Zoomerang ist ein unkompliziertes Tool, das die Erstellung, Versendung und Auswertung eines Fragebogens über Internet ermöglicht.

3.2.2 Phase 2 - Die Projektphase

In der Projektphase, welche am 17. März 2003 gestartet wurde, hat die Forschungs- gruppe in einem ersten Schritt ein Konzept für die Erstellung des Fragebogens ver- fasst. In diesem Konzept wurde zunächst die Zielgruppe für die Befragung festgelegt. Nach reiflicher Überlegung wurden gemäß dem statistischen Jahrbuch österreichi- scher Städte, herausgegeben von der Statistik Austria und dem österreichischen Städtebund (2002)12, die 71 österreichische Kommunen nach den Kriterien

- Landeshauptstädte und
- Städte mit mehr als 50.000 Einwohner sowie
- Statutarstädte und
- Gemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern ausgewählt.

Als nächster Schritt erfolgte die Konzipierung des Fragebogens. Als Basis wurde ei- ne Fragebogen-Matrix13 erstellt, in welcher Fragen und Antwortskalen gegenüberge- stellt wurden. Darauf aufbauend ließen sich Ziele und erwartete Ergebnisse ableiten.

3.2.2.1 Die Pretestphase

Nachdem der Fragebogen erstellt worden war, ging die Forschungsgruppe dazu über diesen in einer Pretestphase von einem Teil der Zielgruppe auf seine Zusammensetzung, Verständlichkeit und Anwendbarkeit testen zu lassen

Hierbei wurden 32 Gemeinden von zwei Mitgliedern der Forschungsgruppe telefo- nisch kontaktiert. Die Auswahl der Pretestgemeinden erfolgte willkürlich nach Er- reichbarkeit der einzelnen Kommunen. Letztendlich wurden folgende 12 Kommunen ausgewählt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Kontakt zu den Kommunen erfolgte telefonisch über die jeweils zuständigen AmtsleiterInnen, Stadtamts- und MagistratsdirektorInnen. Nachdem die betreffenden Personen über das Forschungsprojekt und den Fragebogen informiert wurden, und die Erlaubnis eingeholt wurde, den Fragebogen zu versenden, wurde dieser mittels Zommerang an die Kontaktpersonen über E-Mail verschickt. Da es sich hierbei um den Pretest handelte wurden die Kontaktpersonen neben der Beantwortung des FB darum gebeten, die Gestaltung und den Aufbau kritisch zu reflektieren.

Die Analyse des Pretests:

Den Ansprechpersonen der Pretestgemeinden wurden 11 Tage zur Beantwortung des Fragebogens (von 6. bis 16. Mai) eingeräumt. Während dieser Zeit wurden 8 Fragebögen beantwortet.

Da die Analyse des Feedbacks zum Pretest keine kritischen Äußerungen über den Aufbau und Inhalt des Fragebogens enthielt, sondern fast nur positives Feedback, wurde dieser in weiterer Folge nur unwesentlich modifiziert und fast unverändert zur Durchführung der Gesamterhebung herangezogen. Diese Tatsache brachte auch den Vorteil mit sich, dass die Ergebnisse des Pretests aufgrund der Gleichartigkeit des Fragebogens auch in die Gesamtbeurteilung miteinbezogen werden konnten.

3.2.2.2 Die Gesamterhebungsphase

In der Gesamterhebungsphase wurden 59 Fragebögen an die ausgewählten Kom- munen versendet. Dabei wurde das gleiche Prozedere wie in der Pretestphase voll- zogen, indem die Kontaktpersonen (Magistrats- und StadtamtsdirektorInnen, Amtslei- terInnen) wieder persönlich mittels Telefon kontaktiert wurden. Zur Beantwortung des Fragebogens wurde von Seiten der Forschungsgruppe ein Monat eingeräumt.

3.2.2.3 Die Analysephase

In der Analysephase widmete sich die Forschungsgruppe den Ergebnissen der Befragung der 71 Kommunen. Unter Einbeziehung der Rücklaufquote der Pretestphase von 66,7% (8 von 12 Kommunen) und der Rücklaufquote der Gesamterhebungsphase von 62,7% (37 von 59 Kommunen) ergibt sich eine Gesamtrücklaufquote von 63,4% (45 Antworten von insgesamt 71 Kommunen). Die Auswertung der Ergebnisse wird in Kapitel 4 ausführlich dargestellt.

3.2.3 Die Dokumentationsphase

Die Dokumentationsphase erstreckte sich über die gesamte Forschungsarbeit und wurde laufend vollzogen. Das Endprodukt bildet dieser vorliegende Forschungsend- bericht.

3.3 Die Ablaufplanung

Wie bereits erwähnt, betrug die Gesamtforschungsprojektdauer ca. 15 Wochen (vom 7. März 2003 bis 25. Juni 2003). In den folgenden Plänen werden der Zeitablauf und die Meilensteinplanung grafisch dargestellt.

[...]


1 Siehe Kapitel 1.3, S. 5

2 Siehe Kapitel 3.1.1, S. 18

3 Vgl.: Bundesministerium des Innern, 2002, S.12f

4 Vgl.: KGSt, 6/1999, S. 12

5 Vgl.: KGSt, 6/1999, S. 24

6 Anm. der Autoren: Diese Formen werden in weiterer Folge näher erklärt.

7 Anm. der Autoren: Die verschiedenen Formen dieses Elements von BE werden in weiterer Folge näher definiert

8 Vgl.: Banner,1998, S. 179ff

9 Vgl.: KGSt, 6/1999, S. 41

10 Vgl.: KGSt, 6/1999, S. 55

11 Vgl. Kapitel 3.2.2, S.20

12 Anm. der Autoren: Auflistung der 71 Kommunen im Anhang

13 Anm. der Autoren: Siehe Anhang

Ende der Leseprobe aus 97 Seiten

Details

Titel
Bürgerengagement in Österreich - Status Quo 2003
Hochschule
FH Kärnten, Standort Spittal
Note
1,0
Autoren
Jahr
2003
Seiten
97
Katalognummer
V87406
ISBN (eBook)
9783638022446
ISBN (Buch)
9783638923682
Dateigröße
1109 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Auszeichnung durch Wissenschaftspreis des Österreichischen Gemeindebundes und des Österreichischen Städtebundes: Preis der Kommunen 2003
Schlagworte
Gemeinwohl;, Studie;, Österreichweit;, Auszeichnung;, Gemeinden;, Freiwilligenarbeit, empirische Forschungsergebnisse, Verwaltung;, Budget;, Entlastung;, Bürgerengagement;, Befragung, Verbreitung;, Durchdringung;, Tätigkeiten;, Wesen von Bürgerengagement;, Dritter Sektor;, Bürgergesellschaft, Soziales
Arbeit zitieren
J. Strohmaier (Autor)C. Bischof (Autor)C. Mösenbacher (Autor)C. Nowak (Autor)M. Ritscher (Autor), 2003, Bürgerengagement in Österreich - Status Quo 2003, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87406

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