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Der Einfluss von Medien auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen

Title: Der Einfluss von Medien auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen

Seminar Paper , 2005 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: cand.paed Florian Hering (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology
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„Komm, zeig mir was Du hast.“ heißt es in dem Refrain des Liedes „Heute Nacht“ der deutschen HipHop-Gruppe „Blumentopf“. „Sage mir, was du konsumierst und ich sage dir, wer du bist.“ heißt es zu Anfang des 21. Jahrhunderts für die Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft. Die richtige Marke entscheidet über Respekt und Anerkennung, über Sieg oder Niederlage.
Längst wurden Kinder und Jugendliche von der Wirtschaft als lukrative Zielgruppe erkannt. Noch nie war die Kaufkraft der Minderjährigen so groß wie im letzten Jahrzehnt. Noch nie zuvor waren Kinder so fester Bestandteil einer Konsumkultur.
„Der geilste Junge der Welt“ stand auf dem Schlüsselband, das um seinen Hals baumelte. Im Juni dieses Jahres traf ich Ihn zum ersten Mal. Gino war kein Italiener, wie es sein Name vermuten ließ. Eigentlich hieß er Mehmet, doch das wussten nur die wenigsten. In seinem Ohr trug er einen Playboyhasen, um seinen Hals hing eine silberne Panzerkette. Seinen Namen hatte er sich selbst ausgesucht: „Du kennst doch sicher das Eis Gino Ginelli.“ Mit seinen 10 Jahren war er fast erwachsen, nur selten erkannte man das Kind in ihm.
Gino ist nur eines der vielen Kinder, die ich während meines pädagogischen Praktikums in einem offenen Jugendhaus im Hamburger Arbeiterbezirk Hamm kennen gelernt habe. Er ist jedoch ein perfektes Beispiel für ein 10 Jahre altes, durchschnittliches Kind im Jahr 2005.
Der von Marken geprägte Alltag von Kindern dieser Zeit unterscheidet sich enorm vom Leben eines 10 jährigen Kindes zu beginn der 90er Jahre. Für den schnellen Wandel und den immer größer werdenden Einfluss von Marken und Konsumtrends sind nicht zuletzt die Medien verantwortlich.
Diese Arbeit soll den Einfluss von Medien auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen untersuchen. Sie deckt den engen Zusammenhang zwischen Medien und Marken auf und versucht die Verstrickungen zu verdeutlichen.
Um den Einfluss der Medien auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen, ist es zunächst zwingend erforderlich den Begriff „Medien“ zu definieren und klare Grenzen zu setzen.
Medien vermitteln uns Informationen und spielen in unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle. „Nur wer in den Medien stattfindet wird im nächsten Jahrtausend tatsächlich wahrgenommen“, sagt die bekannte Journalistin Sabine Christiansen. Die Tendenz ist eindeutig, die Bedeutung der Medien nimmt immer mehr zu.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Medien – eine Begriffsdefinition

II.1 Medien im Kinder- und Jugendalltag

II.2 Fernsehen

II.3 Musik

II.4 Internet

III. Jugend und Jugendkulturen in den letzten Jahrzehnten

III.1 Das Konsumverhalten zum Ende des 20. Jahrhunderts

III.2 Modetrends und Markenbewusstsein

III.3 Neue Trends – „In“ ist, wer „Pimp“ ist

III.4 Der Einfluss des Fernsehens auf das Konsumverhalten

IV.1 Werbung

IV.2 Musiksender

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss moderner Medien auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird insbesondere der Zusammenhang zwischen medialen Inhalten, Markenpräferenzen und der Identitätsbildung in einer zunehmend durch Konsum geprägten Lebenswelt analysiert.

  • Die Rolle klassischer und neuer Massenmedien (Fernsehen, Musik, Internet).
  • Die Entwicklung von Jugendkulturen und Markenbewusstsein im 21. Jahrhundert.
  • Der Einfluss von Werbung und gezielter Vermarktung auf Konsumentscheidungen.
  • Die Funktion von Marken als Statussymbole und Mittel zur sozialen Distinktion.
  • Veränderungen im Konsumverhalten durch crossmediale Verknüpfungen.

Auszug aus dem Buch

III.3 Neue Trends – „In“ ist, wer „Pimp“ ist

Trends werden geschaffen. Oft von Medien, Stars und Idolen. Der britische Fußballprofi David Beckham gilt als Trendsetter in Sachen Mode und in Sachen Frisuren. Was Beckham trägt ist auf der ganzen Welt modern. Die Medien verkaufen ihn als Trendsetter und die Modewelt dankt es den Medien, denn Beckham wechselt seinen Stiel in rasantem Tempo und kurbelt somit die Konjunktur an. Er schuf den metrosexuellen Mann, er machte Brillianten im Ohr zur Mode. Beckham ist Pimp, wer es ihm nachtut ist „In“

So ist das Wort „Pimp“, das aus dem englischen kommt und im Ursprung „Zuhälter“ heißt, zu einem festen Bestandteil der deutschen Jugendsprache geworden. Es charakterisiert einen Jugendlichen der ein „Player“ oder „Checker“ ist und Erfolg bei Mitschülern und Mädchen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Darstellung der Relevanz des Themas anhand von Beispielen aus dem Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2005.

II. Medien – eine Begriffsdefinition: Theoretische Eingrenzung des Medienbegriffs und Einordnung der Massenmedien als zentrale Akteure im Alltag junger Menschen.

II.1 Medien im Kinder- und Jugendalltag: Analyse der Mediennutzungsgewohnheiten und des Merchandising-Potenzials bei Kindern.

II.2 Fernsehen: Untersuchung der zeitlichen Nutzung des Fernsehens und der Popularität auch nicht primär kindgerechter Sendungen.

II.3 Musik: Betrachtung der Bedeutung von Musiksendern und Musikmedien für die Identitätsbildung und das Konsumverhalten.

II.4 Internet: Fokus auf die zunehmende Bedeutung des Internets als Informations-, Kommunikations- und Werbemedium.

III. Jugend und Jugendkulturen in den letzten Jahrzehnten: Historischer Vergleich der Jugendkultur und des Einflusses von Medien auf die Konsumkarriere.

III.1 Das Konsumverhalten zum Ende des 20. Jahrhunderts: Untersuchung der tiefergehenden Markenbindung und der Bedeutung teurer Markenartikel.

III.2 Modetrends und Markenbewusstsein: Analyse des Einflusses von Mode als soziales Distinktionsmerkmal und Statussymbol.

III.3 Neue Trends – „In“ ist, wer „Pimp“ ist: Erläuterung der Entstehung von Trends durch mediale Vorbilder und deren Adaption in der Jugendsprache.

III.4 Der Einfluss des Fernsehens auf das Konsumverhalten: Detaillierte Betrachtung der Wirkungsweise von Serien und Medienmarken auf das Kaufverhalten.

IV.1 Werbung: Analyse der Werbefinanzierung bei privaten Sendern und deren Zielgruppenansprache.

IV.2 Musiksender: Untersuchung des Wandels von Musiksendern hin zur Vermarktung von Klingeltönen und Handydiensten.

V. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der engen Markenbindung und der Notwendigkeit, Kinder durch Stärkung des Selbstvertrauens vor Manipulation zu schützen.

Schlüsselwörter

Medien, Konsumverhalten, Kinder, Jugendliche, Markenbewusstsein, Werbung, Trendsetter, Jugendkultur, Fernsehen, Internet, Identitätsbildung, Kaufkraft, Musiksender, Klingeltöne, Merchandising.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Medien wie Fernsehen, Internet und Musik das Konsumverhalten und die Markenpräferenzen von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2005 beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Mediennutzung, die Rolle von Marken als Statussymbole, die Entstehung von Modetrends sowie die Wirkung von direkter und indirekter Werbung.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie eng Medien und Marken miteinander verknüpft sind und auf welche Weise diese Verbindung das Verhalten und die Identitätsbildung Heranwachsender prägt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur sowie die Auswertung spezifischer Studien, darunter die „KidsVerbraucherAnalyse“ und eigene Umfrageergebnisse einer Duisburger Schule.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert differenziert die verschiedenen Medien (Fernsehen, Musik, Internet), beschreibt den Wandel der Jugendkultur über Jahrzehnte hinweg und diskutiert die Mechanismen der Werbung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Medien, Konsumverhalten, Markenbewusstsein, Jugendkultur, Werbung und Identitätsbildung sind die entscheidenden Begriffe.

Welche Rolle spielen Marken für die Zielgruppe?

Marken dienen als wesentliches Element zur sozialen Positionierung, Abgrenzung und zur Identitätsbildung innerhalb der Klassengemeinschaft oder des Freundeskreises.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Fazit?

Der Autor fordert, dass Eltern und Lehrer das Selbstvertrauen der Kinder stärken müssen, damit diese sich nicht übermäßig durch Marken und mediale Einflüsse definieren lassen.

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Details

Title
Der Einfluss von Medien auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
2,0
Author
cand.paed Florian Hering (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V87473
ISBN (eBook)
9783638031660
Language
German
Tags
Einfluss Medien Konsumverhalten Kindern Jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
cand.paed Florian Hering (Author), 2005, Der Einfluss von Medien auf das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87473
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