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Das Psychodrama als Methode der psycho-sozialen Therapie. Analyse von Möglichkeiten und Grenzen im Bereich der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken

Title: Das Psychodrama als Methode der psycho-sozialen Therapie. Analyse von Möglichkeiten und Grenzen im Bereich der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken

Diploma Thesis , 2007 , 122 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Dannheiser (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Wer sich mit der Methode des Psychodramas auseinandersetzt, gewinnt schnell den Eindruck, dass es sich hierbei um ein nahezu universell anwendbares Instrumentarium handelt, welches sowohl im Rahmen von Psychotherapie als auch im Kontext Sozialer Arbeit sowie in unzähligen anderen Bereichen (z.B. Unternehmensberatung) zum Einsatz kommen kann.
Als Folge entsteht jedoch auch Verwirrung oder zumindest Unklarheit bezüglich der Abgrenzung und Zuordnung des Psychodramas, woraus letztendlich auch Unsicherheit hinsichtlich der Anwendbarkeit resultieren kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychodrama

2.1 Jacob Levy Moreno und die Entstehung des Psychodramas

2.2 Das Psychodrama als Methode psychosozialer Gruppenarbeit

2.2.1 Anthropologische und axiologische Grundlagen

2.2.2 Theoretische Basis

2.2.2.1 Die psychodramatische Interaktionstheorie

2.2.2.2 Die psychodramatische Rollentheorie

2.2.2.3 Die psychodramatische Sozialisationstheorie

2.2.2.4 Das Triadische System – Psychodrama, Soziometrie und Gruppenpsychotherapie

2.2.2.5 Weitere theoretische Annahmen

2.2.3 Praxeologie

2.2.3.1 Instrumente des Psychodramas

2.2.3.2 Verfahren und Techniken des Psychodramas

2.2.4 Wissenschaftstheoretische Erkenntnisgewinnung und Erforschbarkeit des Psychodramas

3. Klinische Soziale Arbeit

3.1 Was ist Klinische Soziale Arbeit? – Ein Definitionsversuch

3.2 Entstehung und Selbstverständnis der Klinischen Sozialen Arbeit

3.2.1 (Ideen-)Geschichtlicher Hintergrund der Entstehung Klinischer Sozialer Arbeit

3.2.2 Selbstverständnis und Positionierung der Klinischen Sozialen Arbeit

3.2.3 Weiterführende Literatur

3.3 Das bio-psycho-soziale Verständnis und interdisziplinäre Kooperation

3.3.1 Die bio-psychosoziale Perspektive

3.3.2 Interdisziplinäre Kooperation

3.3.3 Situationsanalyse- und Klassifikationssysteme

4. Psycho-soziale Therapie

5. Psychodrama in der psycho-sozialen Therapie mit Suchtkranken – Inwieweit kann das Psychodrama als Basismethode der Sozialen Arbeit im Rahmen von psycho-sozialer Therapie auf dem Gebiet der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken Anwendung finden?

5.1 Klinische Soziale Arbeit mit Suchtkranken

5.1.1 Bestimmung der Klientel

5.1.2 Beanspruchung des Arbeitsgebiets durch die Klinische Soziale Arbeit

5.1.3 Ziele der Suchtkrankenhilfe

5.1.4 Rechtliche Rahmenbedingungen

5.2 Psychodrama in der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken

5.2.1 Psychodramatische Erklärungsansätze zur Genese von Sucht

5.2.2 Möglichkeiten der Anwendung psychodramatischer Verfahren und Techniken im Rahmen der Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL)

5.2.2.1 Soziale Gruppenarbeit (D05)

5.2.2.2 Sozialtherapeutische Einzelbetreuung (D08)

5.2.2.3 Sozialtherapeutische Aktivgruppen (D09)

5.2.2.4 Sozialtherapie in Großgruppen (D10)

5.2.2.5 Bereichs- und Vollversammlungen (D11)

5.2.2.6 Resümee

5.2.3 Grenzen

5.2.4 Psychodrama als eine Methode von vielen – Warum Psychodrama? Ein Plädoyer

6. Schlussbetrachtung

7. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Psychodrama als Basismethode der Sozialen Arbeit unter Berücksichtigung sozialrechtlicher Voraussetzungen in die psycho-soziale Therapie auf dem Gebiet der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken integriert werden kann, um hierbei Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Psychodramas als Methode der psychosozialen Gruppenarbeit
  • Selbstverständnis und bio-psycho-soziale Ausrichtung der Klinischen Sozialen Arbeit
  • Integration psychodramatischer Verfahren in die Suchtkrankenhilfe
  • Analyse der Anwendbarkeit unter den Bedingungen der Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL)
  • Reflexion des methodischen Professionalitätsanspruchs

Auszug aus dem Buch

2.1 Jacob Levy Moreno und die Entstehung des Psychodramas

Jacob Levy Moreno (1889-1974) gilt sowohl als genialer Vordenker wie auch als streitbarer Exzentriker. Zugleich prägte er das Psychodrama durch sein Leben, seine Rollenvielfalt (Therapeut, Arzt, Dichter, Theater und Sozialrevolutionär), seine Philosophie und seine Visionen (vgl. STIMMER (2000:171); VON AMELN / GERSTMANN / KRAMER (2005:194)). Folglich ist das Psychodrama nur vor seinem lebens- und zeitgeschichtlichen Hintergrund zu erfassen. Daher soll nun zunächst das Leben J. L. Morenos und die Entstehung des Psychodramas nähere Betrachtung erfahren.

Jacob Levy Moreno wird als Sohn von Moreno Nissim Levy und Paulina Iancu, beides sephardische Juden, am 18. Mai 1889 in Bukarest unter dem Namen Jacov Moreno Levy geboren.

Es fällt auf, dass er den ursprünglichen Familiennamen Levy mit dem Vornamen seines Vaters vertauscht. Für VON AMELN / GERSTMANN / KRAMER (2005:194) ist dies ein Ausdruck für Morenos intensives, aber auch ambivalentes Verhältnis zu seinem Vater.

Moreno kreiert einen Mythos um seine Biografie. Erstes Indiz dafür ist sein Geburtsdatum. Moreno gibt hierfür abweichend den 20. Mai 1892 an. Jedoch kann dies anhand des Geburtsregisters der Stadt Bukarest widerlegt werden. Das angegebene Geburtsdatum „20. Mai 1892“ verweist auf das Datum der Entdeckung Amerikas sowie auf das Jahr der Vertreibung der sephardischen Juden aus Spanien (vgl. VON AMELN / GERSTMANN / KRAMER (2005:194)).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen bei der Integration des Psychodramas in die Klinische Soziale Arbeit mit Suchtkranken vor dem Hintergrund methodischer und rechtlicher Rahmenbedingungen.

2. Psychodrama: Dieses Kapitel stellt das Gesamtwerk J. L. Morenos dar, von seinen biografischen Wurzeln bis hin zum Triadischen System (Psychodrama, Soziometrie, Gruppenpsychotherapie) und den theoretischen Basiskonzepten.

3. Klinische Soziale Arbeit: Hier wird der Begriff der Klinischen Sozialen Arbeit theoretisch fundiert, historisch hergeleitet und in das bio-psycho-soziale Verständnis eingeordnet.

4. Psycho-soziale Therapie: Dieser Abschnitt erörtert die konzeptionelle Unschärfe des Begriffs und ordnet die psycho-soziale Therapie als komplementäres Interaktionsmedium innerhalb der Klinischen Sozialen Arbeit ein.

5. Psychodrama in der psycho-sozialen Therapie mit Suchtkranken – Inwieweit kann das Psychodrama als Basismethode der Sozialen Arbeit im Rahmen von psycho-sozialer Therapie auf dem Gebiet der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken Anwendung finden?: Das Hauptkapitel untersucht die Anwendbarkeit des Psychodramas bei stoffgebundenen Süchten unter Berücksichtigung der KTL und konkretisiert die Integrationsmöglichkeiten in verschiedene therapeutische Settings.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert, dass das Psychodrama zwar ein erfolgversprechendes Interaktionsmedium darstellt, eine spezifische Wirksamkeitsforschung für die Klinische Soziale Arbeit mit Suchtkranken jedoch noch aussteht.

7. Literatur- und Quellenverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen, Studien und Gesetzestexte.

Schlüsselwörter

Psychodrama, Klinische Soziale Arbeit, Suchtkrankenhilfe, Psycho-soziale Therapie, Soziometrie, Gruppenpsychotherapie, Rollentheorie, KTL, Suchttherapie, Interdisziplinäre Kooperation, Bio-psycho-soziales Modell, Professionelle Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Methode Psychodrama innerhalb der psycho-sozialen Therapie, speziell im Bereich der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft die psychodramatische Theorie und Praxis (nach J. L. Moreno) mit den fachlichen Anforderungen der Klinischen Sozialen Arbeit und den rechtlichen Rahmenbedingungen der Suchtkrankenhilfe (z.B. SGB VI und KTL).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob und wie Psychodrama als komplementäre Methode in die psycho-soziale Therapie bei Suchtkranken integriert werden kann, um sowohl therapeutische als auch rehabilitative Ziele zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die Konzepte wie das "Wissenschaftsquintett" und die "bio-psycho-soziale Perspektive" nutzt, um das Psychodrama methodisch in den Kontext der Klinischen Sozialen Arbeit einzubetten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil (Kapitel 5) werden psychodramatische Erklärungsansätze für Sucht vorgestellt, die Anwendbarkeit in verschiedenen KTL-Leistungsgruppen (z.B. Soziale Gruppenarbeit) geprüft und die spezifischen Möglichkeiten und Grenzen der Integration diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentral sind Begriffe wie Psychodrama, Klinische Soziale Arbeit, Suchtkrankenhilfe, bio-psycho-soziale Perspektive und Soziometrie.

Wie unterscheidet sich Psychodrama von herkömmlicher Psychotherapie im Kontext dieser Arbeit?

Der Autor betont, dass das Psychodrama im Kontext der Klinischen Sozialen Arbeit lebensweltlich und sozial akzentuiert ist, während Psychotherapie oft stärker auf intrapsychische Störungen fokussiert.

Welche Rolle spielt die KTL für die Anwendung des Psychodramas?

Die KTL (Klassifikation therapeutischer Leistungen) bildet den hochgradig verrechtlichten Rahmen für Rehabilitationsleistungen; der Autor zeigt auf, wo das Psychodrama hier bereits integriert ist und wo noch konzeptioneller Anpassungsbedarf besteht.

Welche Bedeutung hat das "Soziale Atom" für die therapeutische Arbeit?

Das soziale Atom dient als diagnostisches Instrument und theoretisches Konzept, um die sozio-emotionalen Beziehungsgeflechte des Suchtkranken abzubilden und therapeutisch bearbeitbar zu machen.

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Details

Title
Das Psychodrama als Methode der psycho-sozialen Therapie. Analyse von Möglichkeiten und Grenzen im Bereich der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Fakultät I – Bildungs-, Kultur- und Sozialwissenschaften)
Grade
1,3
Author
Stefan Dannheiser (Author)
Publication Year
2007
Pages
122
Catalog Number
V87597
ISBN (eBook)
9783638013857
ISBN (Book)
9783656203728
Language
German
Tags
Psychodrama Methode Therapie Analyse Möglichkeiten Grenzen Bereich Klinischen Sozialen Arbeit Suchtkranken Klinische Soziale Arbeit Moreno psycho-soziale Therapie Jacob Levy Moreno klinische Sozialarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Dannheiser (Author), 2007, Das Psychodrama als Methode der psycho-sozialen Therapie. Analyse von Möglichkeiten und Grenzen im Bereich der Klinischen Sozialen Arbeit mit Suchtkranken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87597
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