Escorial und Valle de los Caidos - Betrachtung zweier spanischer Bauwerke


Hausarbeit, 2004

36 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

I. Escorial
1. 1. Einleitung: Die Hintergründe der Grablege im Escorial
1. 2. Totenkult und Baugeschichte
2. Die Grabmäler (Kenotaphe) in der Basilika
2. 1. Die Figuren in der Basilika des Escorial als Pompeo Leonis Hauptwerk
Exkurs: Pompeo Leoni
2. 2. Herkunft und Bedeutung der Figurenanordnung
Exkurs: Das Motiv der ewigen Anbetung
2. 4. Architektur und Inschriften
2. 5. Ausstattung
2. 6. Wappen
3. Die beiden Positionen im Grablegestreit

II. El Valle de los Caídos - Das Tal der Gefallenen
4. Einleitung: Im Tal der Gefallenen
5. Baugeschichte
6. Der Bau
6. 1. Lage
6. 2. Basilika
6. 3. Kreuz
6. 4. Rückseite

III. Diskussion der Beziehung zwischen Tal der Gefallenen und Escorial
Literatur:

Vorwort

Ziel dieser Arbeit soll hauptsächlich die Betrachtung von zwei spanischen Bauwerken im Guadarrama-Gebirge sein - der Escorial und das Valle de los Caidos.

Neben der geografischen Nähe, soll hier auch versucht werden, angesichts der offensichtlichen baulichen wie auch funktionellen Gemeinsamkeiten beider Gebäudekomplexe, eine Brücke zwischen der Ära Philipp II. und der Zeit der Franco-Diktatur zu schlagen. Unter der Betonung des Aspektes der Grablege bedeutender, nicht nur spanischer Machthaber soll der zeitliche Bogen von der Antike bis zur Moderne gespannt und nach gemeinsamen Merkmalen gesucht werden.

I. Escorial

1. 1. Einleitung: Die Hintergründe der Grablege im Escorial

Karl V. hinterließ bei seiner Abdankung 1556 zwei wichtige Dokumente:

Das erste betraf die Existenz seines unehelichen Sohnes, Juan de Austria, der einer Affäre mit Barbara Blomberg aus Regensburg entsprungen war und später ein berühmter spanischer Kriegsheld werden sollte[1]. Das zweite, für diese Arbeit entscheidendere Dokument beinhaltet die Bitte Karl V. nach der Errichtung einer angemessenen Herberge für seine sterblichen Überreste, eines würdigen Denkmals für das Herrschergeschlecht. Ursprünglich war geplant, Karl V. in der Königsgrablege in Granada zu bestatten, doch genau davon solle Philipp II. nun absehen. Seine Vater überließ ihm die Entscheidung ein entsprechendes Grabmal im Kloster San Yuste zu errichten, oder an einem anderen Ort.

Resultat war der Escorial, jener seinen Sohn Philipp II. immerhin über 20 Jahre beschäftigende multifunktionale Bau[2], dessen Bedeutung in diesem Zusammenhang vor allem unter dem Aspekt der Grablege diskutiert werden soll.

1. 2. Totenkult und Baugeschichte

Um die Hintergründe der Grablege im Escorial besser verstehen zu können, erscheint es mir angeraten, kurz den Ursprung christlicher Grabtradition am Beispiel der römischen Katakomben zu beleuchten, da bestimmte Motive Parallelen zeigen.

Im 2 Jh. unserer Zeit beginnt sich in Rom ein Wechsel in den Bestattungssitten abzuzeichnen. Zu dieser Zeit beginnt sich nach Fink[3] das Körperbegräbnis gegen die bis dahin übliche Feuer/Asche Bestattung durchzusetzen. Diesem Trend folgen auch die Christen, obwohl es sich nicht um eine ursprünglich christliche Idee handelt. Die Körperbestattung basiert auf heidnischen Traditionen, zB. den Sarkophagen der griechischen Antike. Besonders interessant ist die Beziehung zwischen römischen Traditionen und dem Escorial. Dabei spielen sowohl bauliche als auch zeremonielle Aspekte eine Rolle. Die nach Bedarf und Besitzverhältnissen geformten Grundrisse der Katakomben weisen die Struktur eines Gitterrostes auf.[4]

Die andere Gemeinsamkeit liegt im Funktionsumfang der Grabstellen

In den Katakomben von Rom findet die christliche Tradition der an den Gräbern abgehaltene Fürbitte für die Toten ihren Ursprung und werden Märtyrergräber zu ersten Pilgerzielen.

Die Fürbitte für die Toten, die im Protestantismus abgelehnt wird, weil Christus mit seinem Opfertod bereits alle Sünden der Menschen gesühnt habe, nimmt in katholischen Kreisen und unter den Funktionen des Escorial einen wichtigen Platz ein. Schon in der ersten Bauphase, ab 1573, beginnt man die Toten der Königsfamilie in den (noch unfertigen) Escorial zu überführen, sobald Philipp II. der Meinung war, es seien nun genug Mönche anwesend, „um die heiligen Handlungen mit angemessener Feierlichkeit zu vollziehen“[5]. Entsprechend wichtig war die Einrichtung einer dafür geeigneten Räumlichkeit im Escorial. Die erste Stufe des später geänderten Grablegekonzepts stellt eine unvollendete (Grab-)Kapelle unter dem Chor der Basilika dar, eine unterirdische runde überkuppelte Kapelle mit Altar und Nischen für die Särge und zwei Galerien für die Mönche, die als Mausoleum dienen sollte. Diese Katakombe wurde später als zu feucht, niedrig, düster und zu schwer zugänglich beschrieben und verworfen, zumal „es sich außerdem nicht schicke, zwischen den Särgen herumzulaufen“[6].

Zu dieser Zeit werden die Leichnahme in der „Krypta“, einer provisorischen Übergangslösung, in der Klosterkapelle „zwischengelagert“. Ab 1576 wird eine einfache Krypta unter dem Altar eingerichtet, in der die Toten 1586 eine feierliche Bestattung finden.

Die von Philipp II. angeordnete Überführung der Särge in diese neu gebaute niedrige Gruft direkt unter den Stufen des Hochaltars erscheint eigentlich paradox, sollte doch der Dienst an den Toten so reich und aufwendig ablaufen wie möglich, werden sie nun von einer größeren Kapelle in diesen kleinen, schlichten unzugänglichen Raum verlegt, doch ist dieser Schritt durchaus begründbar:

Zunächst entspräche die Lage des Sarges konkreter dem Wunsch Karl V. direkt unter den Füssen des zelebrierenden Priesters zu ruhen und sei deshalb gewählt worden, um sein Vermächtnis so genau wie möglich zu erfüllen. Die Tragweite dieser Entscheidung wird erst sichtbar, wenn man sich ihre Konsequenzen für die rituellen Handlungen überlegt. Ursprünglich hätten die Totenmessen in der Kapelle abgehalten werden sollen, denn diese besitzt einen eigenen Altar. Nun jedoch wird die gesamte Kirche zum „Mausoleum“, ist der Totendienst zentraler und integraler Bestandteil jedes Geschehens in der Kirche.

2. Die Grabmäler (Kenotaphe) in der Basilika

Ein zentraler Punkt dieser Arbeit, sind die beiden, direkt links und rechts vor dem Hochaltar der Basilika errichteten, Kenotaphe Karl V. und Philipp II., deren Aufstellung man durchaus als den bedeutendsten Beitrag Philipp II. zur Grablege im Escorial werten kann. So schlicht einerseits die eigentlichen Gräber ausgeführt wurden, umso aufwendiger sind diese beiden Kenotaphe mit ihren Figurengruppen angelegt.

2. 1. Die Figuren in der Basilika des Escorial als Pompeo Leonis Hauptwerk

Die zwei mal fünf, im „Motiv der ewigen Anbetung“ knienden, vergoldeten Bronzestatuen stammen aus den Jahren 1592 bis 1600 und gehören nach Contreras „zu den feierlichsten Stätten Europas“[7]. Oder um die liebevoll formulierte Beschreibung von Bruhns zu zitieren: „Schon die Statuengruppen an sich, in ihrer düsteren, schweren Bronze, die aber mit Gold und edlen Steinen reichlich geschmückt ist; in ihrer lebensnahen Portraithaftigkeit, die aber im Zeremoniell erstarrt ist; mit ihrer Darstellung zweier Generationen, die aber nur das gleiche wollen; mit ihrem Rhythmus, der aber einem Leichenbegängnis entspricht - sie verkünden schon an sich mit tief tönender Stimme die Hoheit dieses Herrscherhauses, aber zugleich seine Demut vor dem Tode und endlich seine Hingabe an den, der Herr auch über den Tod ist.“[8]

Nicht alle der in der Gruft liegenden Leichnahme werden jedoch in den Kenotaphen berücksichtigt. Die Auswahl der dargestellten Adligen beschränkt sich im Wesentlichen nur auf tatsächlich regierende Familienmitglieder. Die illegitimen und viele der früh verstorbenen Nachkommen werden dagegen ignoriert, so z.B. auch Philipps Halbbruder Don Juan, obwohl die Liste seiner militärischen Erfolge durchaus zu beeindrucken weiß. Sein Grabmal befindet sich seit dem 19. Jahrhundert im Pantheon der Infanten.

Auf der Evangelienseite, also im Norden, besteht die Gruppe aus: Karl V., seiner Frau Isabella von Portugal, seiner Tochter Prinzessin Maria und Karls Schwestern, den Königinnen Leonore und Maria. Diese Figuren wurden in den Jahren 1592-97 erschaffen.

Auf der Epistelseite, im Süden, wird Philipp II. „begleitet“ von seiner vierten Frau Königin Anna. Dahinter befindet sich Isabel de Valois (seine 3. Frau) und ganz hinten seine erste Gemahlin Prinzessin Maria von Portugal und der Infant Don Carlos – sein Sohn aus erster Ehe.

Diese Seite wurde erst 1600 aufgestellt, vorher aber schon durch Modelle aus Gips improvisiert, um Philipp II. eine klare Vorstellung der endgültigen Wirkung zu verschaffen.

Eine Besonderheit der Figurenauswahl ist sicher, dass von den früh verstorbenen Kindern nur Don Carlos dargestellt wurde. Hängt dies möglicherweise zusammen mit der Anschuldigung Philipp II. habe ihn im Sinne der Familienehre ermorden lassen, nachdem er ihm wegen Kontakten mit niederländischen Protestanten schon Hausarrest erteilte, spielt hier also schlechtes Gewissen eine Rolle? Besonders da nach Neumann, Don Carlos von allen Figuren der Grablege am idealisiertesten dargestellt wird – „voll von Majestät und ernst“, doch „ohne die Ähnlichkeit zu verlieren“.[9]

Im Rahmen dieser Arbeit soll diese Spekulation zwar Erwähnung finden, eine Klärung dieser Frage ist mir hier aber nicht möglich.

Die Auswahl und Position innerhalb der beiden Gruppen unterliegt einer strengen Hierarchie. Dies lässt sich von der Staffelung der Figuren in den Gruppen, bis hin zur Ausschmückung der liturgischen Gewändern nachvollziehen, die bei den jeweiligen Messen verwendet wurden. Dass die Statue von Karl V. dabei eine solch zentrale Position in der Mittelachse des Monuments einnimmt, verwundert nicht und unterstreicht vor allem seine weltliche Bedeutung innerhalb der Gruppe der Habsburger. Aber auch Philipp II. kniet erhöht und „beherrscht“ seine Gruppe.

Die Figuren sind ein Werk des Italieners Pompeo Leoni, weshalb mir an dieser Stelle ein kleiner Exkurs zu dessen Biografie sinnvoll erscheint.

Exkurs: Pompeo Leoni

Mechtild Neumann, die Pompeo Leoni im Rahmen ihrer Dissertation eine Monografie widmete, betont, dass es erst der modernen Forschung ab dem Ende des 19. Jahrhunderts gelang Quellen aufzuspüren, mit deren Hilfe sichere Informationen über Werk und Leben dieses italienischen Künstlers zu gewinnen waren. Frau Neumann verdanken wir auch einen aktuellen, umfangreichen und detailliert beschriebenen Katalog aller Leoni zugeschriebenen Werke[10].

Pompeo wurde ca. 1530 als Sohn des kaiserlichen Bronzebildhauers Leone Leoni (1509-1590) aus Mailand geboren. Dieser italienische Bildhauer, Goldschmied und Medailleur wurde 1537 an die päpstliche Münzstätte in Rom berufen, schnitt eine berühmte Medaille mit dem Porträt des gealterten Michelangelo und beeinflusste auf seinen Reisen nach Spanien, in die Niederlande und nach Deutschland (z.B. Augsburg) die dortige Metallkunst nachhaltig. Sein Sohn war auf vielen dieser Reisen dabei, z.B. 1549 nach Brüssel oder1556 in die Niederlande. Pompeo profitierte durch die Kontakte seines Vaters, bekam Zugang zu den Kreisen der bedeutendsten Künstler und ihrer Förderer. Später arbeitete Leone vor allem für die spanischen Habsburger unter Karl V. (1534-1556) und Philipp II. (1556-1598) in Mailand. Sein Sohn kam im Alter von 26 Jahren auf kaiserliche Order an den spanischen Hof und ist ab 1557 auf der königlichen Gehaltsliste und ab 1563 als Bürger von Madrid verzeichnet. Von dieser Zeit an schaffte er als Hofbildhauer Philipps II. einen großen Teil seines Lebenswerkes.

So bekam er z.B. 1570 den Auftrag, die anlässlich der Hochzeit Philipps II. mit dessen

vierter Frau Anna von Österreich in Madrid errichteten Triumphbögen mit insgesamt 12 bronzierten Gipsfiguren auszugestalten. 1574 schuf er im Kloster De las Descalzas Reales in Madrid die stark mit seinen späteren Arbeiten an der Grablege der Habsburger im Escorial verwandte Statue der Infantin Juana als kniende Betfigur mit gefalteten Händen. Hochangesehen wurde Pompeo Leoni in den nächsten Jahren ein vielbeschäftigter Künstler und bekam Aufträge von Adel und geistlichen Würdenträgern. So setzte er z.B. den Häusern Valdez, Espinosa, Sotelo und Lerma aufwendige Grabmäler.

Neumann nennt Giorgio Vasari als früheste Quelle der Pompeo Leoni-Forschung, der 1568 die oft zitierte Aussage schrieb, Pompeo sei seinem Vater in der Herstellung von Stahlstempeln, Medaillen und prachtvollen Bronzestatuen ebenbürtig[11] und hat ihm dadurch in den Rang eines der wichtigsten Künstler seiner Zeit verholfen.

Dass Leoni 1558 trotzdem vom Inquisitionstribunal wegen „lutherianischer Reden“ zu zwölf Monaten Haft verurteilt wurde, von denen er immerhin die Hälfte absitzen musste, hat sicher dazu geführt, dass er sich danach besonders angepasst im Sinne der Regeln der katholischen Kirche benahm, und sich mit der Schaffung einer Skulptur des Großinquisitors Diego de Espinosa in Segovia möglicherweise versuchte gesellschaftlich zu rehabilitieren. Auch die relative Strenge und Religiosität seines Hauptwerkes erscheint vor dem Hintergrund der Konfessionalisierung (und ihrer Gefahren selbst für anerkannte Künstler dieser Zeit) verständlich. An eine freie Entfaltung der Kunst war zu dieser Zeit noch nicht zu denken. Die von der Inquisition kontrollierten Konvention bildlicher Darstellung war in Spanien, im Gegensatz zum übrigen Europa, noch dem Geist der sakralen Kunst der Spätgotik verbunden und gewagte Abweichungen vom vorgegebenen christlichen Programm wurden streng verfolgt.

Zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe der Stauen im Escorial 1579 war Pompeo Leoni auf dem Höhepunkt seines gesellschaftlichen Ansehens und seiner künstlerischen Karriere.

Nachdem zunächst die Ausgestaltung des Hochaltars abgeschlossen wurde, erfolgt die Erteilung des Auftrags für die beiden Grabmäler 1591.

Die Ausgestaltung der Basilika des Escorial gilt als das Hauptwerk von Pompeo Leoni. Er benötigte dafür insgesamt 21 Jahre. Bei den Grabstauen zeigt sich nach Neumann „ein vertieftes Studium bildhauerischer Darstellung der Antike wie auch der italienischen Renaissance und seine künstlerische Fähigkeit als Porträtist.“[12] Nicht so kraftvoll wie im Manierismus (z.B. der Altarfiguren), auch nicht im theatralischen Stil eines Michelangelo, sondern im Formenreichtum eines eigenen Stils schöpfend, entwickelt er realistische Kunstwerke, die jedoch die Natur nicht nur einfach nachahmen, sondern sogar noch verfeinern.

Nach der Vollendung der ersten Gruppe versucht Philipp, wahrscheinlich in Vorahnung seines baldigen Ablebens, den Prozess zu beschleunigen, indem er mit Leoni einen zusätzlichen Vertrag schließt. Danach werden für die Fertigstellung vor der Frist für jeden Monat 200 Dukaten zusätzlichen Verdienst versprochen, jeder Monat Verzögerung soll den Künstler allerdings 200 Dukaten kosten. Die Statuen werden zwar fristgerecht fertig, allerdings verzögert sich die Aufstellung in der Kirche wegen des Todes Philipps II. bis 1600. So konnte Philipp II. trotz aller entsprechender Mühen, die Aufstellung seines eigenen Grabmals nicht mehr miterleben. Stattdessen waren aber schon in den letzten Jahren vor seinem Tod möglichst authentische Figuren aus Gips aufgestellt worden, die ihm einen plastischen Eindruck vom fertigen Zustand vermitteln sollten. Dass nicht zugunsten der schnelleren Vollendung vom ursprünglichen Konzept abgesehen wurde, z.B. durch die Verwendung anderer, leichter zu beschaffenderen Materialien, kann im Sinne der ganzheitlichen, unvergleichlich organisch wirkenden Gesamtkomposition aus Altar und Grabmälern durchaus als großes Glück für die Nachwelt angesehen werden. Von den 6000 Dukaten die Leoni nach Abschluss der Arbeiten erhalten sollte, ist bekannt, dass sie wahrscheinlich aufgrund von Streitigkeiten bezüglich der verzögerten Fertigstellung bis 1603 noch nicht bezahlt wurden, was den Künstler zu einer Petition an Philipp III. veranlasste – ob und wann dieses Geld tatsächlich noch ausgezahlt wurde, ist mir nicht bekannt.

Leoni starb, nachdem er insgesamt 52 Jahren im Dienst Karl V. und Philipp II. sowie 10 Jahren für Philipp III. tätig war, am 9. Oktober des Jahres 1608.

[...]


[1] So schlug er als begnadeter Feldherr zwischen 1568 und 1570 den Moriskenaufstand in Granada nieder. Ein Jahr darauf, im Alter von 26 Jahren, besiegte er die Türken während der Seeschlacht bei Lepanto und hätte sie am liebsten bis Konstantinopel verfolgt, um dieses zu erobern und ein Byzantinisches Reich (wieder-) zu errichten, wenn Philipp II. dies nicht verhindert hätte, ebenso wie Juans ehrgeiziger Vorschlag, England anzugreifen, von seinem Halbbruder abgelehnt wurde.

[2] Aber auch über die eigentliche Bauzeit hinaus, verbrachte Philipp II. einen großen Teil seines Lebens mit der weiteren Ausgestaltung des Escorial und der Sammlung von Gemälden und Büchern

[3] vgl. Fink S.4 f

[4] siehe Fink S.: 8

[5] Cable S.: 33

[6] Philipp II. nach Siguenza in Osten-Sacken S.: 112

[7] Contreras S.: 34

[8] Bruhns S.: 297

[9] Neumann S.: 132

[10] Neumann S.: 255 ff.

[11] Neumann S.: 7

[12] Neumann S.: 151

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Escorial und Valle de los Caidos - Betrachtung zweier spanischer Bauwerke
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Der Escorial. Bau und Ausstattung
Autor
Jahr
2004
Seiten
36
Katalognummer
V87637
ISBN (eBook)
9783638013017
ISBN (Buch)
9783640259137
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Escorial, Valle, Caidos, Betrachtung, Bauwerke, Ausstattung
Arbeit zitieren
Markus Schmidt (Autor), 2004, Escorial und Valle de los Caidos - Betrachtung zweier spanischer Bauwerke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87637

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