Die vorliegende Arbeit stellt ein Werkstattbuch aus der Praxis der Sozialen Arbeit für die Praxis dar. Das Forschungsinstrument des Fragebogens wird als qualitative Methode der empirischen Sozialforschung am Beispiel einer Umfrage konkret dargestellt.
Zentrale Fragestellung der Arbeit ist, ob sich die von den Autoren aufgestellten Hypothesen bei einer repräsentativen Anzahl von Studienbeginnern belegen lassen oder zu verwerfen sind.
Die Ergebnisse der Umfrage sinnvoll interpretieren zu können und eine hohe Vergleichbarkeit zu erzielen, war ein zentrales Entscheidungskriterium, das für die Untersuchung mit einem Fragebogen sprach. So konnten gezielt Häufigkeitsverteilungen bei individuellen Meinungen der Befragten ermittelt werden.
Der Fragebogen als Untersuchungsinstrument erschien am besten geeignet um zu vermeiden, mit den subjektiven Fragestellungen des Forschenden die Antworten der Befragten zu beeinflussen.
Das Thema der Umfrage per Fragebogen lautet dabei: „Möglichkeiten zur Verbesserung der Anfangssituation von Studienanfängerinnen und Studienanfängern in Hochschule und Gemeinde.“
Es wird des Weiteren die Datenerhebung von 37 befragten Personen im Rahmen dieser Umfrage beschrieben. Danach folgen eine zusammenfassende und vergleichende Betrachtung der Ergebnisse, die sich aus der Überprüfung der einzelnen Hypothesen ergaben, und eine kritische Selbsteinschätzung dieser Ergebnisse.
Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten gewonnenen Erkenntnisse.
Inhaltsverzeichnis
1. Problemstellung
2. Methoden und Vorgehensweise
3. Hypothese
4. Ergebnisse
4.1. Statistische Daten:
4.2. Tag der Anreise:
4.3. Wohnungssuche:
4.4. Der erste Hochschultag:
4.5. Hochschulleben:
4.6. Abschlussfrage:
5. Diskussion
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anfangssituation von Studienanfängerinnen und Studienanfängern an der Katholischen Fachhochschule Benediktbeuern. Ziel der Untersuchung ist es, durch die Erhebung von Daten mittels Fragebogen die Qualität der Einführungswoche, die Herausforderungen bei der Wohnungssuche sowie die Integration in die Hochschule und die Gemeinde zu bewerten, um darauf basierend konstruktive Verbesserungsvorschläge für zukünftige Semester zu generieren.
- Bewertung der Einführungswoche und ihrer Veranstaltungen (Stehempfang, Klosterrally, Bunter Abend).
- Analyse der Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche und der Hilfsmittel der Fachhochschule.
- Untersuchung der sozialen Integration und Kontaktknüpfung innerhalb und zwischen den Semestern.
- Erfassung des Engagements für hochschulinterne und gemeindenahe Freizeitangebote.
- Dokumentation von Verbesserungsvorschlägen durch die Zielgruppe selbst.
Auszug aus dem Buch
1. Problemstellung
In Benediktbeuern ist es üblich, dass die älteren Semester für das Anfangssemester eine Einführungswoche vorbereiten und gestalten. Aus den eigenen Erfahrungen der Autoren, sowohl als Erstsemestler, wie auch als Mitgestalter der Einführungswoche, ist dieser Start ins Studium für viele ein sehr bedeutendes Ereignis. Am Ende der Veranstaltungsreihe stellen sich jedes Jahr die gleichen Fragen, die bisher unbeantwortet blieben:
Wie werden die einzelnen Veranstaltungen in der Anfangssituation von den Studienbeginnern bewertet?
Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft?
Diese Fragen zu beantworten, war die auslösende Idee zur Durchführung der vorliegenden Umfrage. Aus eigener Erfahrung wussten wir, dass die Anfangssituation im ersten Semester von einigen als diffus unbefriedigend erlebt wird. Deshalb versuchten wir in unserem Fragebogen Fragen zu stellen, die mit konstruktiven Veränderungsvorschlägen beantwortet werden konnten. Außerdem war uns wichtig abzuklären, ob die Anfangssituation tatsächlich von der Mehrheit negativ bewertet wird, oder ob es sich dabei mehr um eine allgemeine Annahme handelt, die die einzelnen StudtienanfängerInnen nicht so erleben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage in Benediktbeuern und begründet die Motivation hinter der Umfrage zur Verbesserung der Einführungswoche.
2. Methoden und Vorgehensweise: Hier wird das Forschungsinstrument des Fragebogens vorgestellt und die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung sowie die Auswahl der Fragen dargelegt.
3. Hypothese: Das Kapitel formuliert die aufgestellte Hypothese, die die Einführungswoche als hilfreich, aber verbesserungsbedürftig in Bezug auf Wohnungssuche, Integration und Entgegenkommen der Gemeinde beschreibt.
4. Ergebnisse: In diesem umfangreichen Kapitel werden die erhobenen Daten zu verschiedenen Aspekten der Anfangssituation grafisch dargestellt und detailliert ausgewertet.
5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Hypothese und zieht ein Fazit zu den untersuchten Bereichen, einschließlich möglicher Handlungspotentiale.
Schlüsselwörter
Studienanfänger, Einführungswoche, Katholische Fachhochschule Benediktbeuern, Wohnungssuche, soziale Integration, Fragebogen, empirische Sozialforschung, qualitative Methoden, Studentenengagement, Anfangssituation, Hochschulleben, studentische Beteiligung, Veranstaltungsbewertung, Gemeinde, studentische Kontakte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Verbesserung der Anfangssituation von Studienanfängerinnen und Studienanfängern an der Fachhochschule in Benediktbeuern.
Welche Themenfelder stehen im Fokus der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Einführungswoche, die Herausforderungen bei der Wohnungssuche, die soziale Integration in die Studierendenschaft sowie das Angebot in der Gemeinde Benediktbeuern.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Hauptziel besteht darin, die Erfahrungen der Erstsemester zu erheben und auf Basis von konstruktiven Veränderungsvorschlägen die Organisation der Einführungswochen für zukünftige Semester zu optimieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autoren nutzen den Fragebogen als quantitatives Forschungsinstrument, um eine möglichst hohe Anzahl an Studierenden zu befragen und belastbare statistische Ergebnisse zu generieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die statistische Datenerhebung, die Auswertung spezifischer Ereignisse wie den Tag der Anreise, die Wohnungssuche und den ersten Hochschultag sowie die Analyse des sozialen Hochschullebens.
Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Studienanfänger, Einführungswoche, Wohnungssuche, soziale Integration und empirische Sozialforschung.
Wie wurde die Kontaktaufnahme der Studierenden bewertet?
Die Integration innerhalb des eigenen Semesters verlief sehr positiv, während die Kontaktaufnahme zu Studierenden aus anderen Semestern als deutlich schwieriger empfunden wurde.
Welche Rolle spielte die Gemeinde Benediktbeuern?
Die Ergebnisse zeigen eine eher geringe Wahrnehmung und Inanspruchnahme der gemeindenahen Angebote durch die Studierenden, was auf ein gegenseitig geringes Interesse hindeutet.
- Citar trabajo
- Oliver Watzal (Autor), M. Sauerborn (Autor), A. Keck (Autor), 2001, Qualitative Sozialforschung in der Praxis der Sozialen Arbeit, dargestellt am Beispiel Benediktbeuerns, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8770