Rechnungslegung wird mitunter als die Sprache der Wirtschaft bezeichnet. Finanzielle Informationen werden kommuniziert, dann aufgenommen und müssen schließlich verstanden werden. In Deutschland existiert bezüglich der Rechnungslegung noch eine Zwei-Klassen Gesellschaft: Auf der einen Seite börsennotierte Konzerne, deren Mutterunternehmen spätestens ab dem 1.1.2007 Konzernabschlüsse nach den IFRSs erstellen müssen. Andererseits kleine und mittlere Unternehmen, die unverbunden und regional tätig sind und auch weiterhin nach HGB und Steuerrecht bilanzieren.
Daran wird sich zumindest mittelfristig nichts ändern. Das Handelsrecht bleibt die Referenznorm für das Steuer- und Gesellschaftsrecht. Die Vorschriften über die Kapitalerhaltung und Ausschüttung rekurrieren ebenso auf einen nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschluss, wie die steuerliche Gewinnermittlung. Ein großer Teil der Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge wird in Unternehmen tätig sein, deren Rechnungslegung – und damit auch das interne Berichtswesen – nach Handelsrecht erfolgt.
Auch wenn das HGB auf lange Sicht ein „Auslaufmodell“ sein mag, sprechen auch didaktische Gründe für die weitere Beschäftigung. Das HGB liegt uns bereits sprachlich nah. Die in den vergangenen Jahrzehnten erschienene Literatur erleichtert den Zugang und hilft ein tiefes Verständnis für die Grundprinzipien und Grundprobleme der Rechnungslegung zu entwickeln. Es ist wie mit Latein: Erst eine „tote“ Sprache schafft Verständnis und zeigt Strukturen des „lebendigen“ Worts. Da man immer durch Vergleichen lernt, dient das HGB damit auch als Ausgangspunkt und Referenzsystem, wenn es um neue Gesetze oder Standards geht.
Die Ausführungen berücksichtigen den aktuellen Rechtsstand (Januar 2008). Auf den vorliegenden Referentenentwurf eines Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wird in einem gesonderten Kapitel eingegangen und an den entsprechenden Stellen vermerkt, wo sich Änderungen ergeben können.
Inhaltsverzeichnis
1. Normative Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung
1.1 Gesetzliche Grundlagen
1.1.1 Handelsrecht
1.1.2 Gesellschaftsrecht
1.1.3 Steuerrecht
1.2 Standardsetter
1.2.2 DRSC
1.2.3 IDW
1.3 Branchenspezifika
1.4 Enforcement
2 Grundlagen der Bilanzierung und Bewertung
2.1 Funktionen der externen Rechnungslegung
2.2 Instrumente der externen Rechnungslegung
2.2.1 Bedeutung von Größe und Rechtsform der Unternehmen
2.2.1.1 Buchführungspflicht
2.2.1.3 Rechtsformunterschiede
2.2.1.3 Größenklassen
2.2.1.3 Konzernrechnungslegung
2.2.2 Bilanz
2.2.3 Gewinn- und-Verlust-Rechnung
2.2.4 Anhang
2.2.5 Lageberichterstattung
2.2.6 Ergänzende Instrumente im Konzernabschluss
3 Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung
3.1 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
3.1.1 Bedeutung und Quellen der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
3.1.2 Struktur der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
3.1.3 Wesentliche Grundsätze
3.1.3.1 Grundsatz der Richtigkeit
3.1.3.2 Grundsatz der Klarheit
3.1.3.3 Grundsatz der Einzelbewertung
3.1.3.4 Grundsatz der Vollständigkeit
3.1.3.5 Grundsatz der Vorsicht
3.1.3.6 Grundsatz der Bilanzidentität
3.1.3.7 Grundsatz der Unternehmensfortführung
3.1.3.8 Grundsatz der Bewertungsstetigkeit
3.1.3.9 Abweichung von den Grundsätzen der Bilanzierung und Bewertung
3.2 Generalnorm des § 264 Abs. 2 HGB
4 Abgrenzung des Bilanzinhalts dem Grunde und der Höhe nach
4.1 Bilanzierungskonzeption
4.1.1 Überblick
4.1.2 Abstrakte Bilanzierungsfähigkeit
4.1.3 Konkrete Bilanzierungsfähigkeit
4.1.3.1 Wirtschaftliches Eigentum
4.1.3.2 Besonderheiten bei Personengesellschaften
4.1.3.3 Bilanzierungswahlrechte und Bilanzierungsverbote
4.2 Erfassung von Erträgen und Aufwendungen
4.3 Bewertungskonzeption
4.3.1 Erstbewertung
4.3.1.1 Anschaffungskosten
4.3.1.2 Herstellungskosten
4.3.1.3 Bewertungsvereinfachungsverfahren
4.3.2 Folgebewertung
4.3.2.1 Bewertungssystematik
4.3.2.2 Planmäßige Abschreibungen
4.3.2.2.1 Geringwertige Wirtschaftsgüter
4.3.2.2.2 Parameter der planmäßigen Abschreibung
4.3.2.3 Außerplanmäßige Abschreibungen
4.3.2.4 Zuschreibung
5. Abbildung der unternehmerischen Tätigkeit im Rechnungswesen
5.1 Überblick
5.2 Kapitalaufbringung
5.2.1 Eigenkapital und Fremdkapital
5.2.2 Eigenkapital
5.2.2.1 Rechtsformunterschiede
5.2.2.2 Vorschriften zur Kapitalausstattung und Kapitalaufbringung
5.2.2.3 Veränderungen des gezeichneten Kapitals
5.2.2.4 Kapitalrücklagen
5.2.2.5 Gewinnrücklagen
5.2.2.6 Ausstehende Einlagen
5.2.2.7 Rücklage für eigene Anteile
5.2.2.8 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
5.2.2.9 Sonderposten mit Rücklageanteil
5.2.3 Fremdkapital
5.2.3.1 Bilanzielles Fremdkapital
5.2.3.2 Rückstellungen
5.2.3.2.1 Überblick
5.2.3.2.2 Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
5.2.3.2.3 Rückstellung für drohende Verluste
5.2.3.2.4 Pensionsrückstellungen
5.2.3.2.5 Aufwandsrückstellungen
5.2.3.3 Verbindlichkeiten
5.2.3.4 Passive Rechnungsabgrenzungsposten
5.2.3.5 Vermerkpflichten unter der Bilanz
5.2.3.5.1 Haftungsverhältnisse
5.2.3.5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
5.3 Kapitalverwendung
5.3.1 Abgrenzung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen
5.3.2 Immaterielle Vermögensgegenstände
5.3.3 Sachanlagen
5.3.4 Finanzanlagen
5.3.5 Umlaufvermögen
5.3.5.1 Vorräte
5.3.5.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
5.3.5.3 Wertpapiere
5.3.5.4 Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
5.3.6 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
5.3.7 Latente Steuern
5.3.8 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
5.4 Realisierung – Gewinn- und Verlustrechnung
5.4.1 Überblick
5.4.2 Erfolgsausweis im Gesamtkostenverfahren
5.4.2.1 Umsatzerlöse
5.4.2.3 Bestandsveränderungen
5.4.2.4 Andere aktivierte Eigenleistungen
5.4.2.5 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen
5.4.2.6 Materialaufwand und Personalaufwand
5.4.2.7 Abschreibungen
5.4.2.8 Finanzergebnis
5.4.2.9 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
5.4.2.10 Außerordentliche Aufwendungen und Erträge
5.4.2.11 Steuern
5.4.2.12 Jahresüberschuss
5.4.3 Erfolgsausweis im Umsatzkostenverfahren
5.5 Verwendung von Gewinn und Liquidität
5.5.1 Ermittlung und Feststellung des Periodenerfolgs
5.5.1.1 Erstellung des Jahresabschlusses
5.5.1.2 Inventur
5.5.1.3 Feststellung des Jahresabschlusses
5.5.2 Gewinnverwendung
6. Publizität
7. Grundlagen der Konzernrechnungslegung
7.1 Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung
7.1.1 Begriff des Konzerns
7.1.2 Funktion und konzernspezifische Bestandteile des Konzernabschlusses
7.1.2.1 Funktion des Konzernabschlusses
7.1.2.2 Kapitalflussrechnung
7.1.2.3 Konzerneigenkapitalspiegel
7.1.2.4 Segmentberichterstattung
7.1.3 Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses
7.1.4 Konsolidierungskreis
7.2 Grundsätze der Konsolidierung
7.3 Organisation der Konzernrechnungslegung
7.4 Aufstellung des Konzernabschlusses
7.4.1 Vorbereitung der Einzelabschlüsse für den Einbezug in den Konzernabschluss
7.4.2 Kapitalkonsolidierung
7.4.2.1 Vollkonsolidierung
7.4.2.2 Quotenkonsolidierung
7.4.2.3 Equity-Konsolidierung
7.4.3 Schuldenkonsolidierung
7.4.4 Zwischenerfolgskonsolidierung
7.5 Konsolidierung der Gewinn- und Verlustrechnung
7.6 Konzernanhang
7.7 Konzernlagebericht
8 Geplante Änderungen der Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
8.1 Befreiungen und Erleichterungen
8.2 Bestandteile und Befreiungswirkung des (internationalen) Jahresabschlusses
8.3 Neuregelung der Bilanzierung
8.3.1 Neuregelung des Vollständigkeitsgebots
8.3.2 Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit
8.3.3 Ansatzgebot für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
8.3.4 Ansatzverbot für Aufwandsrückstellungen
8.3.5 Rechnungsabgrenzungsposten
8.3.6 Ansatzverbot für Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen
8.3.7 Latente Steuern
8.4 Ausweis
8.5 Bewertung
8.5.1 Überblick
8.5.2 Bewertungsmodell
8.5.3 Niederstwertprinzip
8.5.4 Einführung des Zeitwertes
8.5.5 Zu Handelszwecken erworbene Finanzinstrumente
8.5.6 Realistischere Bewertung von Rückstellungen
8.5.7 Verbrauchsfolgeverfahren
8.5.8 Währungsumrechnung und Bewertungseinheiten
8.6 Geplante Änderungen der Rechnungslegung im Konzernabschluss
8.7 Erste Würdigung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit vermittelt ein fundiertes Verständnis der handelsrechtlichen Rechnungslegung in Deutschland. Ziel ist es, die grundlegenden Prinzipien und Probleme des HGB-Bilanzrechts zu erläutern und den Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge auf die Anforderungen der Praxis vorzubereiten, in der das Handelsrecht auch zukünftig als zentrale Referenznorm fungiert. Dabei werden sowohl der aktuelle Rechtsstand als auch die anstehenden Reformen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) detailliert analysiert, um eine Brücke zwischen traditioneller Bilanzierung und modernen Anforderungen zu schlagen.
- Normative Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Handelsrechts
- Strukturen und Funktionen der Bilanzierung und Bewertung nach HGB
- Detaillierte Analyse des Jahresabschlusses inklusive Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht
- Methodik der Konzernrechnungslegung und Konsolidierungsprinzipien
- Diskussion der geplanten Änderungen durch das BilMoG
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Handelsrecht
Das Handelsgesetzbuch spiegelt in seiner derzeitigen Fassung über hundert Jahre „Bilanzgeschichte“ wider. Sein Vorläufer – das ADHGB – war das erste, für ganz Deutschland gültige Recht der Buchführung und Bilanzierung. Bereits dort wurde die Informationsfunktion der Bilanz betont. Hintergrund war der Gläubigerschutz: Ein gut informierter Kaufmann vermeidet die Insolvenz und begleicht sein Schulden. Materiell sollte dies durch eine entsprechend vorsichtige Bewertung erreicht werden. Die beiden Aktienrechtsreformen von 1870 und 1884 bestimmten die Anschaffungskosten als Wertobergrenze und verpflichteten zu planmäßigen und – soweit erforderlich − außerplanmäßigen Abschreibungen.
Das seit dem 1. 1. 1900 gültige Handelsgesetzbuch (HGB) gilt als das Sonderprivatrecht der Kaufleute. Es geht als lex specialis grundsätzlich dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vor, ändert und ergänzt aber nur dessen Vorschriften. Drei wesentliche Reformvorhaben beeinfluss(t)en maßgeblich den Inhalt und die Form des HGB. Zunächst wurden mit der Ausgliederung des Aktienrechts 1937 u. a. die Regelungen zur Ergebnisverwendung Bestandteil des Gesellschaftsrechts. Erhebliche inhaltliche Änderungen brachte 1985 das Bilanzrichtliniengesetz (BiRiLiG) mit der Umsetzung der 4., 7. und 8. EG-Richtlinie. Damit erhielt das HGB sein drittes Buch, das zwar nur mit „Handelsbücher“ tituliert ist, tatsächlich aber das „Grundgesetz für Soll und Haben des Kaufmanns“ ist.
Formal folgt dieser Teil drei Aufbauprinzipien: (1) vom Einfachen zum Komplizierten (Kaufleute §§ 238−263, unabhängige Kapitalgesellschaften §§ 264 ff., Konzern §§ 290−315) (2) vom Allgemeinen zum Besonderen (Vorschriften für alle Kaufleute einschließlich Kapitalgesellschaften und diesen gleichgestellte Rechtsformen §§ 238−263, ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften und diesen gleichgestellte Gesellschaften §§ 264−335, ergänzende Vorschriften für Genossenschaften §§ 336−339) (3) vom Anfang zum Ende (Buchführung §§ 238−241, Bilanz und Jahresabschluss §§ 242−256, Aufbewahrung und Vorlage §§ 257−261, Jahresabschluss und Lagebericht §§ 264−289, Prüfung §§ 316−324, Offenlegung §§ 325−329).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Normative Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Fundamente des Handelsrechts sowie die Rolle der Standardsetter und Enforcement-Institutionen für die Rechnungslegung.
2 Grundlagen der Bilanzierung und Bewertung: Hier werden die Funktionen, Instrumente und die Bedeutung von Rechtsform und Größe für Unternehmen bei der Erstellung des Jahresabschlusses thematisiert.
3 Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung: Dieses Kapitel behandelt die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und deren konkrete Anwendung bei der Bilanzierung.
4 Abgrenzung des Bilanzinhalts dem Grunde und der Höhe nach: Der Fokus liegt auf der Bilanzierungskonzeption, den Aktivierungs- und Passivierungskriterien sowie den Grundsätzen der Erst- und Folgebewertung.
5. Abbildung der unternehmerischen Tätigkeit im Rechnungswesen: Dieser Abschnitt beschreibt die Kapitalaufbringung und -verwendung sowie die Darstellung im Rechnungswesen.
6. Publizität: Ein Überblick über die Offenlegungspflichten von Unternehmen und die Bedeutung des Unternehmensregisters.
7. Grundlagen der Konzernrechnungslegung: Behandlung der Anforderungen an Konzernabschlüsse, der Konsolidierungsmethoden sowie der speziellen Instrumente auf Konzernebene.
8 Geplante Änderungen der Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG): Ein Ausblick auf die anstehenden Reformen und deren Auswirkungen auf Befreiungen, Ausweis und Bewertung.
Schlüsselwörter
Handelsgesetzbuch, HGB, Rechnungslegung, Jahresabschluss, Bilanzierung, Bewertung, Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, GoB, Konzernrechnungslegung, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, BilMoG, Eigenkapital, Fremdkapital, Rückstellungen, Konsolidierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine umfassende Einführung in die Grundlagen der Rechnungslegung nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) mit Ausblicken auf die Änderungen durch das BilMoG.
Welche Themenfelder werden zentral behandelt?
Zentrale Themen sind die gesetzlichen Grundlagen, die Instrumente des Jahresabschlusses (Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht), die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie die Konzernrechnungslegung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für die handelsrechtliche Rechnungslegung zu schaffen, da das HGB weiterhin die Referenznorm für Steuer- und Gesellschaftsrecht bildet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine systematische, deskriptive und analysierende Abhandlung der handelsrechtlichen Vorschriften unter Einbeziehung von Literatur, Rechtsprechung und Reformvorhaben.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Bilanzierungs- und Bewertungsregeln, die Abgrenzung von Bilanzinhalten, sowie die spezifischen Anforderungen an die Konzernrechnungslegung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
HGB, Rechnungslegung, Bilanz, GoB, Konzernabschluss, BilMoG und Eigenkapital sind zentrale Begriffe dieser Publikation.
Wie wirkt sich die "umgekehrte Maßgeblichkeit" aus?
Sie sorgt dafür, dass steuerliche Vorteile nur dann in der Steuerbilanz geltend gemacht werden können, wenn sie auch handelsrechtlich in der Bilanz abgebildet werden.
Was ist der Unterschied zwischen Vollkonsolidierung und Equity-Konsolidierung?
Bei der Vollkonsolidierung werden Aktiva und Passiva des Tochterunternehmens in die Bilanz integriert, während bei der Equity-Methode lediglich die Beteiligung erfolgswirksam fortgeschrieben wird.
- Quote paper
- Prof. Dr. Tobias Hüttche (Author), 2008, Die Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87715