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Das Sprichwort

Eine einführende Darstellung

Title: Das Sprichwort

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Susanne Staples (Author)

Pedagogy - General
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Die folgende Belegarbeit bildet im Wesentlichen eine Verschriftlichung des von mir gehaltenen Referats am 10.01.2005. Das Referat, wie nun auch die Arbeit, soll ein Basis für eine weitergehende, speziellere Beschäftigung mit dem Thema ´Sprichwort´ schaffen - am 10.01.2005 schloss sich z.B. eine Darstellung des Nutzens des Sprichworts in der Psychologie an.
Einige Sachverhalte können in dieser Arbeit vertiefter dargestellt werden, als dies im Referat möglich war. Dazu beziehe ich nun auch weitere Quellen ein, obschon die wichtigste Quelle das Reallexikon der Literaturgeschichte von 1979 bleibt, da der Artikel von Gustav Bebermeyer zum Sprichwort in bewundernswerter Weise knapp und doch umfassend ist. Da es sich bei dieser Arbeit um eine einführende Darstellung zum Thema Sprichwort handelt, die die wesentliche Aspekte dieses Themenfelds umfassen soll, waren auch die anderen wichtigen Quellen Artikel literaturwissenschaftlicher und sprachwissenschaftlicher Lexika, da diese übersichtlich und kompakt zugleich sind.
Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile, von denen der erste grundlegende Dinge zum Sprichwort, wie Etymologie, Definitionen, Herkunft, Verbreitung, Form und Inhalt behandelt. Im zweiten Teil soll es dann um eine Art Überlieferungsgeschichte des Sprichworts gehen, d.h. um die verschiedenen Sammlungen von Sprichwörtern, die jeweilige Nutzung und die Funktion von Sprichwörtern im Laufe der Jahrhunderte. Wichtig bei der Erarbeitung der Grundlagen sind mir die Beispiele zur Veranschaulichung.

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Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Grundlegendes

2.1. Etymologie des Wortes ´Sprichwort´

2. 2. Begriffsbestimmung

2.3. Form und Inhalt

2.4. Überlieferung und Entstehung des Sprichworts

2.5 Verbreitung

3. Zur Geschichte des Sprichworts und seiner wechselnden Funktionen

4. Nachbemerkung

5. Bibliografie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit liefert eine fundierte, einführende Darstellung des Sprichworts. Das primäre Ziel besteht darin, eine theoretische Basis für die Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen, indem wesentliche Aspekte wie Etymologie, Definitionen, historischer Wandel und pädagogische Funktionen beleuchtet werden.

  • Etymologische Herleitung und begriffliche Abgrenzung des Sprichworts
  • Analyse von Form und inhaltlicher Vielfalt
  • Historische Überlieferungsgeschichte und Wandel der Funktionen
  • Pädagogische Relevanz und Einsatzmöglichkeiten im Schulunterricht

Auszug aus dem Buch

2.3. Form und Inhalt

Das Besondere am Sprichwort ist nicht primär sein Inhalt, sondern v.a. seine äußere Form. Dabei ist die Metrik ein wichtiges Merkmal (Was nicht ist kann noch werden) und die Rhythmik (Eile mit Weile). V.a. als Gedächtnishilfe ist der Reim (Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen) von enormer Bedeutung. Es zeichnet sich durch die Verwendung zahlreicher rhetorischer Mittel aus, wie Alliteration, Personifizierung, Metaphern. Häufig werden auch von einer altertümlichen Sprache Gebrauch gemacht, sowie von Wortgegensätzen (Pech im Spiel, Glück in der Liebe). Weiterhin zeichnet sich das Sprichwort besonders durch seine Bildhaftigkeit aus (Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein). Auch Übertreibung, Ironie, Witz und Wortspiel werden genutzt (Wer die Wahl hat, hat die Qual).

Der Inhalt von Sprichwörtern ist sehr vielfältig. Generell kann man vielleicht sagen, dass Sprichwörter Rat und Hilfe für die Lebensführung geben. Es umfasst dabei alle möglichen Bereiche, die das Leben betreffen, vom Essen und Trinken über zwischenmenschliche Beziehungen bis zur Arbeit, um nur einige zu nennen. Für die Pädagogik sind die Bereiche der Erziehung von Kindern und zur Tugend und Sittsamkeit (Mit vollem Mund spricht man nicht. Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht. Wer sich nicht ins Wasser trau, kann nicht schwimmen lernen) und Klugheitsregeln (Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Hochmut kommt vor dem Fall. Morgenstund´ hat Gold im Mund) am interessantesten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Verfasser erläutert den Entstehungskontext dieser Arbeit aus einem Seminarreferat und beschreibt den methodischen Ansatz, bestehend aus der Auswertung einschlägiger Lexika.

2. Grundlegendes: Dieses Kapitel widmet sich der etymologischen Herleitung, der schwierigen Begriffsbestimmung durch Abgrenzung zu verwandten Gattungen sowie der Analyse von Form, Inhalt, Überlieferung und Verbreitung.

3. Zur Geschichte des Sprichworts und seiner wechselnden Funktionen: Eine historische Betrachtung, die von der antiken Paroimiographie über die mittelalterliche didaktische Verwendung bis hin zur modernen Sprichwortforschung reicht.

4. Nachbemerkung: Der Autor reflektiert das Potenzial des Sprichworts als Unterrichtsgegenstand und betont die Notwendigkeit einer klassenstufenspezifischen didaktischen Aufarbeitung.

5. Bibliografie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen zur Untersuchung des Sprichworts.

Schlüsselwörter

Sprichwort, Parömiologie, Etymologie, Sprichwörtliche Redensart, Sentenz, Wellerismus, Didaktik, Volksmoral, Sprachgeschichte, Literaturwissenschaft, Überlieferung, Formelhaftigkeit, Bildhaftigkeit, Kulturgeschichte, Schulunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über das Phänomen Sprichwort, von dessen sprachgeschichtlichen Wurzeln bis hin zu seinen vielfältigen Funktionen in Literatur, Gesellschaft und Bildung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Etymologie, die Abgrenzung zu ähnlichen literarischen Formen wie Sentenzen oder Aphorismen, die historische Entwicklung der Sammlungen sowie die pädagogische Bedeutung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine einführende Darstellung, die als fundierte Basis für eine weitere, vertiefte Beschäftigung mit dem Sprichwort, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz im Schulunterricht, dienen soll.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die methodische Vorgehensweise stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Lexika und Standardwerke der Literatur- und Sprachwissenschaft, um die verschiedenen Aspekte des Themenfeldes kompakt und übersichtlich aufzubereiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Grundlegung (Definitionen, Etymologie, Form/Inhalt) und einen historischen Abriss über die Geschichte des Sprichworts, dessen Verwendung in der Literatur und die Entwicklung der Sprichwortforschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Parömiologie, Sprichwortforschung, Didaktik und die Analyse von Sonderformen wie dem Wellerismus oder variierten Sprichwörtern.

Wie grenzt der Autor das Sprichwort von einer Sentenz ab?

Der Autor nutzt eine tabellarische Analyse, um zu verdeutlichen, dass eine Sentenz stärker durch rhetorische Figuren und eine tektonische Geschlossenheit geprägt ist, während das Sprichwort eher allgemein bekannt ist und eine geschlossene, oft bildhafte Lebensweisheit transportiert.

Welche Rolle spielt das Sprichwort in der Pädagogik?

Das Sprichwort fungiert als pädagogisches Werkzeug zur Vermittlung von Werten, Tugenden und Lebensweisheiten, kann aber auch zur Veranschaulichung rhetorischer Mittel im Deutschunterricht genutzt werden.

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Details

Title
Das Sprichwort
Subtitle
Eine einführende Darstellung
College
Dresden Technical University  (Erziehungswissenschaft)
Course
Pädagogik in literarischen und wissenschaftlichen Texten
Grade
1,3
Author
Susanne Staples (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V87723
ISBN (eBook)
9783638029513
Language
German
Tags
Sprichwort Pädagogik Texten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Staples (Author), 2005, Das Sprichwort, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87723
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