Es werden die Begriffe Dienstleistung und Sachgut bzw. Sachgüter definiert und anhand der Gegenüberstellung der Eigenschaften von Produkten und Dienstleisungen wird die Homogenität dieser verdeutlicht. Infolge dessen wird durch die Desktription der Konstitutiven Eigenschaften von Dienstleistungen detailiert dargestellt, warum und wie weit der Wertschöpfungsprozess von Dienstleistungen und der Wertschöpfungsprozess bei der Sachgüter erstellung differiert.
Inhaltsverzeichnis
1.0 Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Problemstellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2.0.0 Abgrenzung von Dienstleistungen und Sachgütern
2.1 Definition von Dienstleistung
2.2 Definition von Sachgütern
3.0 Konstitutive Merkmale von Dienstleistungen
3.1 Immaterialität
3.2 Simultanität von Produktion und Absatz
3.3 Integration des Externen Faktors
3.3 Integration des Externen Faktors
4.0 Die Entwicklung einer Dienstleistung gegliedert nach den Dimensionen Potenzial, Prozess und Ergebniss
4.1 Potenzial
4.2 Prozess
4.3 Ergebnissorientiert
5.0 Besonderheiten des Wertschöpfungsprozess bei Dienstleistungen
5.1 Kenzeichen des Wertschöpfungsprozess von Dienstleistungen
5.2 Gegenüberstellung der primären Wertschöpfungsprozesse von Dienstleistungen und Sachgütern
6.1 Gewonnene Erkentniss
6.2 Gewonnene Erkentniss
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, die spezifischen Besonderheiten der Dienstleistungsentwicklung im Vergleich zur Produktentwicklung herauszuarbeiten. Dabei wird untersucht, wie konstitutive Dienstleistungsmerkmale die Wertschöpfungsprozesse beeinflussen und inwiefern sich diese von der Sachgüterproduktion unterscheiden.
- Abgrenzung von Dienstleistungen und Sachgütern
- Konstitutive Merkmale von Dienstleistungen (Immaterialität, Simultanität, Integration des externen Faktors)
- Entwicklungsdimensionen: Potenzial, Prozess und Ergebnis
- Vergleich der Wertschöpfungsprozesse
- Rolle des Personalmanagements und der Unternehmensinfrastruktur
Auszug aus dem Buch
4.2 Prozess
Die Extension des Dienstleistungsprozess ist der Wertschöpfungsprozess der Dienstleistung bzw. die Dienstleistungsproduktion bei der interne und externe Produktionsfaktoren kombiniert werden. Die Kombination der Faktoren erfolgt durch die Integration des Nachfragers in den Entwicklungsprozess der Dienstleistung. Die Evalierung der Integration durch den Nachfrager kann positiv, neutral oder negativ sein. Dies jedoch wierdum ist abhänig vom Grad der Integration. Bei der Kreiirung eines neuen Haarschnitts beispielsweise ist die Integrationsintensität des Nachfragers um ein vielfaches höher, als bei der wäsche eines Pkw’s in einer Autowaschanlage, weil die Wertschöpfung bei der autowäsche nicht am Nachfragenden Individium selbst, sondern an einem Objekt in dessen Besitz der Nachfrager ist erfolgt. Das Objekt an dem die Dienstleistung erfolgt wird als Leistungsträger bezeichnet.
Zusammenfassung der Kapitel
1.0 Einführung: Überblick über die wirtschaftliche Bedeutung des tertiären Sektors und die Relevanz der Differenzierung von Wertschöpfungsprozessen.
2.0.0 Abgrenzung von Dienstleistungen und Sachgütern: Definition der Grundbegriffe und Darstellung der Schwierigkeiten bei einer eindeutigen Abgrenzung.
3.0 Konstitutive Merkmale von Dienstleistungen: Analyse der wesentlichen Eigenschaften, die Dienstleistungen prägen, insbesondere die Immaterialität und die Integration des externen Faktors.
4.0 Die Entwicklung einer Dienstleistung gegliedert nach den Dimensionen Potenzial, Prozess und Ergebniss: Strukturierung der Dienstleistungsentwicklung in die drei Dimensionen Potenzial, Prozess und Ergebnis.
5.0 Besonderheiten des Wertschöpfungsprozess bei Dienstleistungen: Detaillierte Untersuchung der Besonderheiten in der Wertschöpfung und Vergleich der primären Wertaktivitäten mit Sachgütern.
6.1 Gewonnene Erkentniss: Synthese der Erkenntnisse hinsichtlich der Heterogenität von Dienstleistungsprozessen.
6.2 Gewonnene Erkentniss: Ausblick auf die zukünftige Problematik der Klassifizierung von hybriden Leistungsbündeln.
Schlüsselwörter
Dienstleistung, Sachgut, Wertschöpfungsprozess, Immaterialität, Integration des externen Faktors, Leistungsträger, Potenzial, Prozess, Ergebnis, Personalmanagement, Produkterstellung, Leistungsbündel, Tertiärer Sektor, Konsument, Wertschöpfungskette.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen der Entwicklung von Dienstleistungen und Sachgütern, insbesondere unter Berücksichtigung der konstitutiven Merkmale von Dienstleistungen.
Welche Themenfelder stehen im Fokus?
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Dienstleistungen gegenüber Sachgütern, die verschiedenen Dimensionen der Dienstleistungsentwicklung sowie die spezifischen Wertschöpfungsprozesse.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, warum und in welcher Form sich die Entwicklung und Wertschöpfung von Dienstleistungen von der Sachgüterproduktion unterscheidet.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse theoretischer Ansätze und der Gegenüberstellung von Wertschöpfungsmodellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit den konstitutiven Merkmalen, der Gliederung in Potenzial, Prozess und Ergebnis sowie dem Vergleich primärer Wertaktivitäten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Begriffe wie Wertschöpfungsprozess, Immaterialität, Integration des externen Faktors und hybride Leistungsbündel stehen im Zentrum der Untersuchung.
Warum ist die Integration des externen Faktors so wichtig?
Da ohne die Einbindung des Kunden bei vielen Dienstleistungen die Produktion bzw. die Wertschöpfung gar nicht erst stattfinden kann.
Wie unterscheidet sich die Planung von Dienstleistungen von der von Sachgütern?
Sachgüter können weitgehend im Voraus geplant und produziert werden, während Dienstleistungen aufgrund der Interaktion mit dem Nachfrager eine hohe Dynamik aufweisen.
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- Martin Frankenhauser (Author), 2007, Besonderheiten bei der Entwicklung einer Dienstleistung im Gegensatz zur Entwicklung eines Produkts anhand der konstitutiven Elemente einer Dienstleistung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87733