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Mild cognitive impairment: Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter

Erörterung diverser Einflussfaktoren auf die leichte kognitive Beeinträchtigung

Title: Mild cognitive impairment: Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter

Term Paper , 2007 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Soziologe / PR-Berater (DPRG) Tilmann Wörner (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Die vorliegende Hausarbeit thematisiert die leichte kognitive Beeinträchtigung im Allgemeinen und erörtert zudem die leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter.

Nach einer Definition der leichten kognitiven Beeinträchtigung werden zunächst die diagnostischen Kriterien (DSM IV, ICD 10 und Kriterien der Mayo-Klinik) dieser Krankheitsform vorgestellt. Anschließend wird detailliert auf die (Differenzial-) Diagnose eingegangen, wobei insbesondere die Syndromdiagnose, die nosologische Diagnose, Liquor und die Magnetresonanztomographie von Interesse sind. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit werden die Ätiologie, die Symptome, die Wissenschaftsgeschichte und die Varianten der leichten kognitiven Beeinträchtigung erörtert.

Im Rahmen der Untersuchung der leichten kognitiven Beeinträchtigung im Alter werden die diesbezüglichen Varianten dargelegt, worunter vor allem das Age-associated memory impairment (AAMI), das Age-consistent memory impairment (ACMI), das Late-life forgetfulness (LLF) und das Aging-associated cognitive decline (AACD) zu zählen sind. Nach einem Vergleich dieser Ansätze und dem Aufzeigen der Prävalenz der leichten kognitiven Beeinträchtigung im Alter werden im Schlussteil dieser Arbeit Zusammenhänge ausgewählter Faktoren mit der kognitiven Beeinträchtigung aufgezeigt. Konkret soll eruiert werden, in welchem Maße Alkoholmissbrauch, Bildungsstand, Depression und Geschlecht Einfluss haben auf die Herausbildung einer leichten kognitiven Beeinträchtigung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von leichter kognitiver Beeinträchtigung (LKB)

3. Diagnostische Kriterien

3.1 DSM IV

3.2 ICD 10

3.3 Mayo Klinik

4. Diagnose und Differenzialdiagnose

4.1 Syndromdiagnose

4.2 Tests

4.3 Nosologische Diagnose

4.4 Liquor

4.5 Magnetresonanztomographie

5. Ätiologie der LKB

6. Symptome der LKB

7. Die Wissenschaftsgeschichte der leichten kognitiven Beeinträchtigung

8. Varianten der leichten kognitiven Beeinträchtigung

9. Prognose bei leichter kognitiver Beeinträchtigung

10. Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter

10.1 Definition kognitives Altern

10.2 Alterungsprozesse im ZNS

10.3 Varianten der leichten kognitiven Beeinträchtigung im Alter

10.3.1 Age-associated memory impairment (AAMI)

10.3.2 Age-consistent memory impairment (ACMI)

10.3.3 Late-life forgetfulness (LLF)

10.3.4 Aging-associated cognitive decline (AACD)

10.4 Vergleich dieser Ansätze

10.5 Prävalenz der leichten kognitiven Beeinträchtigung im Alter

10.6 ILSE-Studie

10.7 Schwierigkeiten der Interpretation der Ergebnisse

11. Zusammenhänge ausgewählter Faktoren mit der kognitiven Beeinträchtigung

11.1 Zusammenhang von Alkoholmissbrauch und kognitiven Beeinträchtigungen

11.2 Zusammenhang von Bildungsniveau und kognitiven Beeinträchtigungen

11.3 Zusammenhang von Depression und kognitiven Beeinträchtigungen

11.4 Zusammenhang von Geschlecht und kognitiven Beeinträchtigungen

12. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der leichten kognitiven Beeinträchtigung (LKB) im Allgemeinen sowie als spezifisches Altersphänomen. Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Definition, Diagnose, Ätiologie und Prognose dieses Krankheitsbildes darzulegen und den Einfluss diverser Lebensstil- und demografischer Faktoren auf deren Entstehung zu analysieren.

  • Definition und diagnostische Klassifikationssysteme der LKB
  • Diagnostische Verfahren und Differenzialdiagnose
  • Varianten der leichten kognitiven Beeinträchtigung im höheren Lebensalter
  • Einfluss von Alkoholmissbrauch auf kognitive Leistungsfähigkeit
  • Bedeutung des Bildungsniveaus als Schutzfaktor
  • Zusammenhang von Depression, Geschlecht und kognitiven Defiziten

Auszug aus dem Buch

4.2 Tests

Zwar gibt es in kognitiver Hinsicht mittlerweile eine Vielzahl an testpsychologischen respektive psychometrischen Möglichkeiten, doch gibt es nur wenige geeignete Testverfahren hinsichtlich der LKB. Zudem haben auch die verschiedenen Definitionen von LKB verhindert, dass es bisher zu einer internationalen Standardisierung der Testverfahren gekommen ist (Vgl. Faust 2006: 20). Klinische Kurztests wie beispielsweise der Mini Mental Status Test (MMST) besitzen bezüglich der LKB eine recht geringe Sensitivität. Von den Subtests der „neuropsychologischen Batterie des Consortium to Establish a Registry for Alzheimers’s Disease (CERAD-NP), die inzwischen auch in deutschsprachigen Memory-Kliniken zu einem Standardinstrument geworden sind, eignet sich der verzögerte Abruf der Wortliste am besten, um Patienten mit sehr leichtgradiger Alzheimer-Krankheit von kognitiv gesunden Probanden zu unterscheiden (Kurz et al. 2004: 11).

Der angesprochene MMST-Test stellt ein sehr kurzes Testverfahren zur Bestimmung der kognitiven Leistungsfähigkeit dar, da Patienten mit dementiellen Zuständen nur eine kurze Zeit kooperieren können. Der MMST setzt sich aus Fragen und Aufgaben zusammen, die dazu dienen, das Gedächtnis, die Orientierung, die Aufmerksamkeit oder die Visuokonstruktion zu beurteilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Thematik der leichten kognitiven Beeinträchtigung und legt die Struktur der Arbeit dar, die von der Definition und Diagnostik bis hin zu spezifischen Einflussfaktoren reicht.

2. Definition von leichter kognitiver Beeinträchtigung (LKB): Dieses Kapitel erläutert den Begriff der LKB als Zustand zwischen normalem Altern und Demenz unter Berücksichtigung verschiedener definitorischer Ansätze.

3. Diagnostische Kriterien: Hier werden die maßgeblichen diagnostischen Standards nach DSM IV, ICD 10 sowie den Kriterien der Mayo-Klinik vorgestellt.

4. Diagnose und Differenzialdiagnose: Es wird der zweistufige diagnostische Weg beschrieben, inklusive Syndromdiagnose, Testverfahren, Liquor-Untersuchung und Bildgebung mittels MRT.

5. Ätiologie der LKB: Das Kapitel diskutiert die verschiedenen physischen und psychischen Ursachen, die dem klinischen Erscheinungsbild der LKB zugrunde liegen können.

6. Symptome der LKB: Hier werden die typischen, meist auf das Gedächtnis und komplexe Alltagssituationen bezogenen, Symptome der Betroffenen beschrieben.

7. Die Wissenschaftsgeschichte der leichten kognitiven Beeinträchtigung: Der historische Abriss verfolgt die Entwicklung des Begriffs von der „gutartigen Altersvergesslichkeit“ bis hin zu modernen Konzepten.

8. Varianten der leichten kognitiven Beeinträchtigung: Dieses Kapitel differenziert zwischen der klassischen amnestischen LKB und anderen Formen, die Vorstadien degenerativer Erkrankungen sein können.

9. Prognose bei leichter kognitiver Beeinträchtigung: Die Prognose wird als vielschichtig dargestellt, da die Entwicklung von einer LKB hin zur Demenz variabel ist und von diversen Faktoren abhängt.

10. Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter: Dieses umfangreiche Kapitel widmet sich dem kognitiven Altern, neuronalen Alterungsprozessen, verschiedenen Subtypen sowie der Prävalenzmessung und der ILSE-Studie.

11. Zusammenhänge ausgewählter Faktoren mit der kognitiven Beeinträchtigung: Hier wird der Einfluss von Alkohol, Bildungsniveau, Depression und Geschlecht auf das Risiko einer kognitiven Beeinträchtigung analysiert.

12. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der diskutierten Risikofaktoren und deren unterschiedlicher Wirkung auf die kognitive Integrität.

Schlüsselwörter

Leichte kognitive Beeinträchtigung, LKB, Mild Cognitive Impairment, MCI, Demenz-Früherkennung, Gedächtnisstörungen, Altersphänomen, Neuropsychologie, Prävalenz, Diagnostik, Alzheimer-Demenz, Kognitives Altern, Bildungsniveau, Alkoholmissbrauch, Psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt das Konzept der leichten kognitiven Beeinträchtigung (LKB) als Übergangsphänomen zwischen gesundem Altern und demenziellen Erkrankungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die diagnostische Einordnung, die Historie des Begriffs, verschiedene klinische Varianten im Alter sowie die Auswirkung von Lebensstilfaktoren auf die kognitive Gesundheit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur LKB darzustellen und zu erörtern, inwiefern Faktoren wie Bildung, Alkohol, Depression und Geschlecht das Risiko für eine solche Beeinträchtigung beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer fundierten Auswertung medizinischer und psychologischer Studien sowie Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine diagnostische Einführung, eine historische und klinische Differenzierung der Varianten sowie eine detaillierte Analyse der beeinflussenden Risikofaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie LKB, MCI, kognitives Altern, Demenz-Prävention und diagnostische Kriterien beschreiben.

Welchen Einfluss hat das Bildungsniveau auf die Diagnose einer Demenz?

Hohe Bildung kann laut der Arbeit als Schutzfaktor dienen, da sie eine höhere „kognitive Reserve“ schafft, die Defizite zunächst kompensieren lässt, was die Diagnosestellung oft verzögert.

Wie unterscheiden sich depressive Patienten von LKB-Patienten in Tests?

Depressive Patienten neigen dazu, ihre eigene Leistung schlechter zu bewerten, als sie in Tests tatsächlich ist, während LKB-Patienten ihre Defizite häufig eher verharmlosen.

Ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Kognition linear?

Die Arbeit stellt dar, dass dieser Zusammenhang komplex ist; während massiver Missbrauch kognitive Defizite fördert, zeigen manche Studien überraschende Hinweise auf positive Effekte moderaten Weinkonsums.

Was ist das „kognitive Kontinuum“?

Das kognitive Kontinuum beschreibt den Verlauf von der kognitiven Gesundheit über die Phase der leichten Beeinträchtigung (MCI) bis hin zur klinischen Demenz.

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Details

Title
Mild cognitive impairment: Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter
Subtitle
Erörterung diverser Einflussfaktoren auf die leichte kognitive Beeinträchtigung
College
University of Heidelberg
Grade
1,7
Author
Diplom-Soziologe / PR-Berater (DPRG) Tilmann Wörner (Author)
Publication Year
2007
Pages
31
Catalog Number
V87828
ISBN (eBook)
9783638033879
ISBN (Book)
9783638930710
Language
German
Tags
Leichte Beeinträchtigung Allgemeinen Altersphänomen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Soziologe / PR-Berater (DPRG) Tilmann Wörner (Author), 2007, Mild cognitive impairment: Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87828
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