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Idealtypische Gesundheitssysteme. Vergleich der Gesundheitssysteme in Deutschland, Schweden und Frankreich

Title: Idealtypische Gesundheitssysteme. Vergleich der Gesundheitssysteme in Deutschland, Schweden und Frankreich

Term Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 2

Autor:in: Diplom-Soziologe / PR-Berater (DPRG) Tilmann Wörner (Author)

Sociology - Miscellaneous
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Die Gesundheitssysteme in den einzelnen Staaten unterscheiden sich teilweise in sehr starkem Maße. Dies hat seinen Hintergrund unter anderem in der unterschiedlichen wohlfahrtsstaatlichen Tradition der jeweiligen Länder. Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, welche idealtypischen Modelle es im Gesundheitswesen gibt und wie im Einzelfall die konkrete Ausgestaltung vorgenommen wurde. Insbesondere soll ein Vergleich der Gesundheitssysteme in Deutschland, Frankreich und Schweden vorgenommen werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 METHODISCHE VORGEHENSWEISE UND ERKENNTNISINTERESSE

2. IDEALTYPISCHE GESUNDHEITSSYSTEME

2.1 BEVERIDGE-MODELL

2.1.1 Steuerfinanzierte Systeme

2.2 BISMARCK-MODELL

2.2.1 Beitragsfinanzierte Systeme

2.3 SCHEMATISCHER VERGLEICH DES BISMARCK- UND DES BEVERIDGE-MODELLS

3. DAS GESUNDHEITSSYSTEM IN SCHWEDEN

3.1 AMBULANTE VERSORGUNG IN SCHWEDEN

3.2 IST DAS SCHWEDISCHE GESUNDHEITSSYSTEM EIN BEVERIDGE-MODELL ?

4. DAS GESUNDHEITSSYSTEM IN DEUTSCHLAND

4.1 AMBULANTE VERSORGUNG IN DEUTSCHLAND

5. DAS GESUNDHEITSSYSTEM IN FRANKREICH

5.1 AMBULANTE VERSORGUNG IN FRANKREICH

6. VERGLEICH DER BETRACHTETEN GESUNDHEITSSYSTEME

7. THEORETISCHER VERGLEICH DER GESUNDHEITSSYSTEME

7.1 MACHTRESSOURCEN-ANSATZ UND NEOINSTITUTIONALISMUS

8. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Gesundheitssysteme im internationalen Vergleich zu analysieren, wobei die idealtypischen Modelle nach Beveridge und Bismarck als theoretische Basis dienen. Die Forschungsfrage fokussiert auf die konkrete Ausgestaltung der Systeme in Deutschland, Schweden und Frankreich, insbesondere unter Berücksichtigung der ambulanten Versorgung und der zugrundeliegenden politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen.

  • Analyse des Beveridge-Modells und des Bismarck-Modells als theoretische Typologien.
  • Detaillierte Untersuchung der Gesundheitssysteme in Schweden, Deutschland und Frankreich.
  • Vergleich der ambulanten Versorgungsstrukturen in den genannten Ländern.
  • Theoretische Einordnung mittels Machtressourcen-Ansatz und Neo-Institutionalismus.
  • Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei Finanzierung und Leistungserbringung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Beveridge-Modell

Das Beveridge-Modell stützt sich bezüglich der Finanzierung hauptsächlich auf Steuern. Dieses Modell hat sich in den nordeuropäischen Staaten sowie in Großbritannien und Irland durchgesetzt. Seit den 80er Jahren orientieren sich auch zunehmend südeuropäische Länder wie Spanien, Portugal und Griechenland an diesem System.

Das Modell geht auf William Beveridge zurück, ein liberaler und sozial engagierter Akademiker, der im Jahr 1941 in Großbritannien auf Geheiß der damaligen Regierung Vorschläge für eine grundlegende Reformierung der sozialen Systeme Englands konzipieren sollte. Beveridge befürwortete hierbei die Errichtung eines nationalen Gesundheitsdienstes. Der Hintergrund dieser Forderung bestand darin, dass keine finanziellen Gründe einen Kranken davon abhalten dürfen, in den Genuss von ärztlichen Leistungen zu gelangen. Vor allem sollte der Staat der Verschwendung an Volkskraft entgegenwirken, die durch eine nicht ausreichende Gesundheitspflege in immer stärkerem Maße zunahm. Daher wurde auch von Seiten Beveridge argumentiert, dass die Mehraufwendungen durch einen nationalen Gesundheitsdienstes zu Einsparungen an Fürsorge- und Rentenleistungen führen würde. Beveridge forderte vor allem die verwaltungsmäßige Trennung der Stellen des Gesundheitsdienstes vom Ministerium für soziale Sicherheit. Auch sollte ärztliche Hilfe gewährt werden, ohne diese an die Erfüllung von Beitragszahlungen zu binden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der unterschiedlichen Gesundheitssysteme und Darlegung der methodischen Vorgehensweise sowie des Erkenntnisinteresses.

2. IDEALTYPISCHE GESUNDHEITSSYSTEME: Vorstellung des Beveridge- und Bismarck-Modells als theoretische Referenzrahmen für den internationalen Vergleich.

3. DAS GESUNDHEITSSYSTEM IN SCHWEDEN: Untersuchung der schwedischen Versorgungsstruktur, der Rolle der Provinziallandtage und der Einordnung in das Beveridge-Modell.

4. DAS GESUNDHEITSSYSTEM IN DEUTSCHLAND: Analyse der GKV, des Sachleistungsprinzips sowie der dezentralen Organisationsstruktur in Deutschland.

5. DAS GESUNDHEITSSYSTEM IN FRANKREICH: Erörterung der französischen Krankenversicherung, des Kostenerstattungsprinzips und der Rolle privater Zusatzversicherungen.

6. VERGLEICH DER BETRACHTETEN GESUNDHEITSSYSTEME: Zusammenfassende Gegenüberstellung der Länderdaten hinsichtlich Ausgaben, Finanzierung und ärztlicher Versorgung.

7. THEORETISCHER VERGLEICH DER GESUNDHEITSSYSTEME: Vertiefende Analyse mittels Machtressourcen-Ansatz und Neo-Institutionalismus zur Erklärung struktureller Unterschiede.

8. RESÜMEE: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse über die Zuordnung der Systeme zu den Idealtypen und deren jeweilige Besonderheiten.

Schlüsselwörter

Gesundheitssysteme, Beveridge-Modell, Bismarck-Modell, Deutschland, Schweden, Frankreich, ambulante Versorgung, Krankenversicherung, Sozialversicherung, Finanzierung, Kostenerstattungsprinzip, Sachleistungsprinzip, Machtressourcen-Ansatz, Neo-Institutionalismus, Gesundheitsökonomik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einem internationalen Vergleich der Gesundheitssysteme von Deutschland, Schweden und Frankreich, basierend auf den theoretischen Modellen von Bismarck und Beveridge.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Finanzierung der Gesundheitssysteme, die Organisationsstrukturen, den Zugang zur ambulanten Versorgung sowie die theoretische Fundierung durch politikwissenschaftliche Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse und der systematische Vergleich der Gesundheitssysteme, um zu verstehen, wie unterschiedliche wohlfahrtsstaatliche Traditionen die konkrete Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung in den untersuchten Ländern prägen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine deskriptive Analyse der Gesundheitssysteme durchgeführt, gefolgt von einer theoretischen Einordnung mittels Machtressourcen-Ansatz und Neo-Institutionalismus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die idealtypischen Modelle definiert und anschließend die Länderbeispiele Schweden, Deutschland und Frankreich detailliert hinsichtlich ihrer Strukturen, Finanzierung und ambulanten Versorgung analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Beveridge-Modell, Bismarck-Modell, ambulante Versorgung, Sachleistungsprinzip, Kostenerstattungsprinzip und wohlfahrtsstaatliche Tradition geprägt.

Warum wird das schwedische Gesundheitssystem im Text kritisch hinterfragt?

Das System in Schweden wird kritisch diskutiert, da zunehmende Zuzahlungen und die wachsende Bedeutung von Zusatzversicherungen die eindeutige Zuordnung zum klassischen, steuerfinanzierten Beveridge-Modell erschweren.

Welche spezifischen Herausforderungen werden für das französische System benannt?

Herausforderungen sind vor allem das Defizit der Krankenkassen, das Kostenerstattungsprinzip, das Patienten zur finanziellen Vorleistung zwingt, sowie die notwendige ergänzende private Zusatzversicherung für einen umfassenden Schutz.

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Details

Title
Idealtypische Gesundheitssysteme. Vergleich der Gesundheitssysteme in Deutschland, Schweden und Frankreich
College
University of Heidelberg
Grade
2
Author
Diplom-Soziologe / PR-Berater (DPRG) Tilmann Wörner (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V87829
ISBN (eBook)
9783638033886
ISBN (Book)
9783638930703
Language
German
Tags
Idealtypische Gesundheitssysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Soziologe / PR-Berater (DPRG) Tilmann Wörner (Author), 2007, Idealtypische Gesundheitssysteme. Vergleich der Gesundheitssysteme in Deutschland, Schweden und Frankreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87829
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