Das folgende Textmaterial widmet sich kurz dem Urheber der Ethnomethodologie, Harold Garfinkel, und seiner Bedeutung für diese außergewöhnliche Forschungsrichtung in der Soziologie. Die Ausarbeitung geht anschließend ein auf die Fragen und Ziele der Ethnomethodologie. Anschließend stellt dieser Text besondere Begriffe und deren Anwendung dar. Zusätzlich erfolgt dann ein Einblick in verschiedene Forschungsexperimente und abschließend werden Kritiken zur Ethnomethodologie vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitungsteil
- Einführung
- Überblick über die Gestaltung der Hausarbeit
- Hauptteil
- Harold Garfinkel
- Begriff der Ethnomethodologie
- Was ist Ethnomethodologie
- Erkenntnisinteresse der Ethnomethodologie
- Theorie zur Konstruktion der sozialen Wirklichkeit
- Soziale Wirklichkeit
- Alltagswirklichkeit und Alltagswelt
- Krisenexperimente
- Alltagswissen
- Die bewußte Aneignung von Alltagswissen
- Methoden der Ethnomethodologie
- Handlungen
- Alltagsdenken
- Schlußteil
- Kritik an der Ethnomethodologie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Ethnomethodologie, einer Forschungsrichtung in der Soziologie. Das Ziel ist es, den Ansatz der Ethnomethodologie, ihre Grundprinzipien und Methoden zu erläutern und ihre Bedeutung für das Verständnis der sozialen Wirklichkeit aufzuzeigen. Die Arbeit beleuchtet die zentralen Ideen und Konzepte der Ethnomethodologie sowie deren Entstehung und Entwicklung.
- Harold Garfinkel als Begründer der Ethnomethodologie
- Die Ethnomethodologie als Forschungsrichtung, die sich mit der Konstruktion sozialer Wirklichkeit beschäftigt
- Das Erkenntnisinteresse der Ethnomethodologie an den Methoden, mit denen Menschen ihren Alltag gestalten
- Die Analyse der sozialen Wirklichkeit als ein Produkt von alltäglichen Handlungen und Interaktionen
- Die Bedeutung von Alltagswissen und der bewussten Aneignung von Alltagswissen für die Konstruktion sozialer Wirklichkeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Grundproblematik der Ethnomethodologie vor und gibt einen Überblick über die Struktur der Hausarbeit. Der Hauptteil widmet sich dem Urheber der Ethnomethodologie, Harold Garfinkel, und erklärt den Begriff der Ethnomethodologie. Er erläutert, was die Ethnomethodologie untersucht und welches Erkenntnisinteresse sie verfolgt. Außerdem wird die Theorie zur Konstruktion der sozialen Wirklichkeit nach Garfinkel sowie die verschiedenen Aspekte der sozialen Wirklichkeit beleuchtet. Der Schluss behandelt die Kritik an der Ethnomethodologie.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themenbereiche dieser Hausarbeit sind Ethnomethodologie, Harold Garfinkel, Konstruktion der sozialen Wirklichkeit, Alltagswelt, Alltagswissen, Methoden der Ethnomethodologie, Handeln, Alltagsdenken, Kritik an der Ethnomethodologie.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist der Begründer der Ethnomethodologie?
Harold Garfinkel gilt als der Urheber und wichtigste Vertreter dieser soziologischen Forschungsrichtung.
Was untersucht die Ethnomethodologie?
Sie untersucht die Methoden und Praktiken, mit denen Menschen in ihrem Alltag soziale Wirklichkeit und Ordnung herstellen.
Was sind „Krisenexperimente“?
Das sind Experimente, bei denen alltägliche soziale Erwartungen bewusst verletzt werden, um die zugrunde liegenden, meist unbewussten Regeln der sozialen Interaktion sichtbar zu machen.
Welche Rolle spielt das „Alltagswissen“?
Alltagswissen ist die Basis für das Handeln; die Ethnomethodologie interessiert sich dafür, wie dieses Wissen im Alltag angewendet und als „selbstverständlich“ vorausgesetzt wird.
Wie wird soziale Wirklichkeit laut Garfinkel konstruiert?
Soziale Wirklichkeit ist kein festes Gebilde, sondern ein fortlaufendes Produkt von alltäglichen Handlungen und Interpretationsprozessen der Individuen.
- Quote paper
- Claudia Braun (Author), 1997, Ethnomethodologie - Theorie und Empirie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8783