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Förderung von Lesebereitschaft, Lesefreude und Lesemotivation

Planung und Gestaltung einer Lesenacht mit Schülern und Schülerinnen eines 7. Schuljahres einer Realschule

Title: Förderung von Lesebereitschaft, Lesefreude und Lesemotivation

Examination Thesis , 2007 , 40 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christine Oebels (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Seit der Veröffentlichung der PISA(Programme for International Student Assessment)- Studie im Jahre 2000 wird eine ständige Kontroverse über das deutsche Bildungssystem geführt, die sieben Jahre später immer noch anhält und gleichzeitig das Überdenken von deutschen Unterrichtsmethoden, Fachdidaktiken und die Ausbildung der zukünftigen Lehrer angeregt hat. Zudem belegt die PISA - Studie, dass ein unerwartet großer Teil der deutschen Schüler und Schülerinnen in der Sekundarstufe I elementaren Ansprüchen der Lesekompetenz nicht genügt. Die Thematik der Leseförderung hat somit an neuer Aktualität gewonnen.
Jedoch ist nicht erst seit PISA bekannt, wie bedeutsam das Lesen für eine Gesellschaft ist. Schon der römische Dichter Cicero sagte : „Ein Zimmer ohne Bücher ist wie ein Mensch ohne Seele" und auch Dr. Richard Bamberger, ein anerkannter Befürworter der Leseförderung im deutschen Sprachraum, bezeichnet das Lesen als „Schlüssel zur Kultur“. Empirische Studien zeigen, wie wichtig die Leseförderung ist, da Kinder und Jugendliche immer weniger lesen, als dies noch vor 20 Jahren der Fall war.
Die Institution Schule kann einen großen Beitrag leisten, um das Ziel der Leseförderung zu verwirklichen, wobei hier insbesondere der Deutschunterricht im Vordergrund steht. Nach den Richtlinien des Landes NRW für das Fach Deutsch gilt es, die Lesebereitschaft, die Lesefreude und die Lesemotivation der Schüler und Schülerinnen zu fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Intention und Zielsetzung

2. Die Bedeutung des Lesens in unserer heutigen Zeit

2.1 Die Relevanz des Lesens für den Menschen und für die Gesellschaft

3. Der Stellenwert des Lesens in der heutigen Zeit

3.1 Der Stellenwert des Lesens in der Freizeit

3.2 Der Stellenwert des Lesens in der Schule

4. Definition des Begriffes „Leseförderung“

5. Lese- und literaturdidaktische Konzepte zur Leseförderung

5.1 Leseförderung im Deutschunterricht

5.1.1 Förderung von leistungsschwachen Schülern

5.2 Leseförderung außerhalb des Deutschunterrichts

5.2.1 Zugänglichmachen von Büchern

5.2.2 Unterstützung bei der Lektürewahl

5.2.3 Orte des Lesens in der Schule

5.3 Lesemotivation als ein Handlungsfeld der Leseförderung

5.3.1 Besondere Aktionen

6. Die Rolle des Lesens im Zusammenhang mit dem Entwicklungsstand der Schüler

7. Leseförderung einer 7. Klasse der Städtischen Realschule Kevelaer

7.1 Planung einer schülerorientierten Lesenacht

7.2 Evaluation einer Lesenacht

7.2.1 Evaluation

7.2.2 Ablauf und Evaluation der Lesenacht

7.2.3 Reflexion

7.2.4 Die Rolle des Lehrers

8. Konsequenzen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Möglichkeiten der Leseförderung und Steigerung der Lesemotivation bei Schülern der Sekundarstufe I, wobei die praktische Planung und Durchführung einer Lesenacht in einer 7. Klasse als zentrales Fallbeispiel dient. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch schülerorientierte Ansätze die Lesebegeisterung nachhaltig geweckt werden kann.

  • Bedeutung und Relevanz des Lesens in der heutigen Mediengesellschaft
  • Methoden der schulischen und außerunterrichtlichen Leseförderung
  • Die Rolle der Lesemotivation in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
  • Praktische Gestaltung und Evaluation von schülerorientierten Lesenächten
  • Reflexion der Lehrerrolle im Kontext der Lesesozialisation

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung des Lesens in unserer heutigen Zeit

In der folgenden Ausarbeitung möchte ich die Bedeutung des Lesens erläutern, die vielleicht auf den ersten Blick nur als Medium der Informationsentnahme und der Unterhaltung erscheint. Jedoch hat das Lesen in der heutigen Medienwelt seine Wichtigkeit für das Individuum nicht verloren und hat gleichzeitig auch eine gesellschaftlich tragende Funktion. Allzu oft wird der Einfluss der Literatur auf den Menschen unterschätzt.

Im Mittelalter war das Lesen nur den wohlsituierten Menschen vorbehalten, die aufgrund von finanziellen Möglichkeiten sich mithilfe des Lesens Wissen aneigneten. Mittellose Menschen konnten wegen ihrer geringen Bildung gesellschaftlich nicht aufsteigen und blieben die „Knechte“ der Reichen. Nur durch das Lesen und Schreiben war ein gesellschaftlicher Aufstieg möglich. So war das Lesen als eine besondere Kompetenz anzusehen, die für die Menschen in der damaligen Zeit einen besonders hohen Stellenwert genoss.

Auch heute noch dient das Lesen zur Vermittlung von Wissen und bedingt zugleich die Erweiterung des persönlichen Horizontes. Lesen ermöglicht Einblicke in die unterschiedlichsten Themen- und Fachgebieten und erfordert des Öfteren einen Perspektivwechsel, um sich in die entsprechenden Situationen eines Protagonisten hineinzuversetzen. Somit wird das Empathievermögen der Leser gefördert, welches als essentielle Fähigkeit der sozialen Kompetenz gilt. Folglich unterstützt die Entwicklung des Empathievermögens die sozialen Kompetenzen eines Menschen.

Mitunter ist es erst möglich, durch das Lesen am gesellschaftlichen und politischen Leben teilzunehmen. Ohne das Lesen, das dem Individuum einen Zugang zu den verschiedensten Informationen verschafft, ist eine kritische und überlegte Meinungsbildung nicht erreichbar. Mithilfe des Lesens ist das Individuum fähig, ein reflektiertes Urteilsvermögen zu entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Intention und Zielsetzung: Einleitung in die Problematik der Leseschwäche und die Bedeutung der Leseförderung zur Steigerung der Lesemotivation.

2. Die Bedeutung des Lesens in unserer heutigen Zeit: Analyse der gesellschaftlichen Relevanz des Lesens als Schlüsselkompetenz für Bildung und soziale Teilhabe.

3. Der Stellenwert des Lesens in der heutigen Zeit: Untersuchung des Leseverhaltens Jugendlicher im Spannungsfeld zwischen Printmedien und modernen digitalen Unterhaltungsangeboten.

4. Definition des Begriffes „Leseförderung“: Theoretische Herleitung des Begriffs sowie Darstellung moderner Handlungsfelder der pädagogischen Leseunterstützung.

5. Lese- und literaturdidaktische Konzepte zur Leseförderung: Darstellung verschiedener methodischer Ansätze, um Leseerlebnisse im Deutschunterricht und darüber hinaus zu gestalten.

6. Die Rolle des Lesens im Zusammenhang mit dem Entwicklungsstand der Schüler: Betrachtung der spezifischen Leseinteressen und -bedürfnisse in Abhängigkeit von der pubertären Entwicklungsphase.

7. Leseförderung einer 7. Klasse der Städtischen Realschule Kevelaer: Detaillierte Darstellung der Planung, Durchführung und Auswertung einer Lesenacht als schülerorientiertes Praxisprojekt.

8. Konsequenzen und Ausblick: Zusammenfassung der Projektergebnisse und Appell zur Integration der Leseförderung in ein gesamtschulisches Konzept.

Schlüsselwörter

Leseförderung, Lesemotivation, Lesenacht, Sekundarstufe I, Lesekompetenz, Schullektüre, Literaturdidaktik, Lesesozialisation, Medienkompetenz, Schülerorientierung, Leseverhalten, Klassenbibliothek, Lesebereitschaft, Lesetechnik, pädagogische Intervention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der pädagogischen Notwendigkeit und den Möglichkeiten der Leseförderung bei Schülern in der Sekundarstufe I, um deren Lesemotivation nachhaltig zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Neben theoretischen Grundlagen zur Bedeutung des Lesens in der modernen Gesellschaft stehen didaktische Konzepte und die praktische Umsetzung einer Lesenacht als Motivationsinstrument im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, einen Weg aufzuzeigen, wie Jugendliche im Bereich des Lesens nicht nur gefördert, sondern auch motiviert werden können, um eine dauerhafte Lust am Lesen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Es werden Literaturanalysen zur Lesedidaktik mit einer empirischen Befragung der Schüler einer 7. Klasse (vor, kurz nach und fünf Wochen nach der Lesenacht) kombiniert, um den Erfolg der Maßnahme zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Lese- und literaturdidaktischen Konzepten sowie die detaillierte Schilderung eines konkreten Praxisprojekts (Lesenacht an einer Realschule).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Leseförderung, Lesemotivation, Lesenacht, Schülerorientierung und Lesesozialisation beschreiben.

Warum wurde eine Lesenacht als besonderes Instrument der Leseförderung ausgewählt?

Die Lesenacht dient als motivierendes Ereignis, das über den regulären Unterricht hinausgeht und durch die Einbindung der Schüler in Planung und Auswahl den Stellenwert des Lesens als gemeinschaftliches Erlebnis betont.

Welche Schlussfolgerungen zieht der Autor bezüglich der langfristigen Wirkung der Lesenacht?

Der Autor stellt fest, dass eine einzelne Lesenacht zwar eine kurzfristige Motivationssteigerung bewirkt, eine nachhaltige Wirkung jedoch nur durch eine dauerhafte, gesamtschulische Verankerung der Leseförderung erreicht werden kann.

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Details

Title
Förderung von Lesebereitschaft, Lesefreude und Lesemotivation
Subtitle
Planung und Gestaltung einer Lesenacht mit Schülern und Schülerinnen eines 7. Schuljahres einer Realschule
Grade
2,0
Author
Christine Oebels (Author)
Publication Year
2007
Pages
40
Catalog Number
V87833
ISBN (eBook)
9783638023139
ISBN (Book)
9783638923897
Language
German
Tags
Planung Gestaltung Lesenacht Schülern Schülerinnen Schuljahres Realschule Möglichkeit Leseförderung Steigerung Lesemotivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Oebels (Author), 2007, Förderung von Lesebereitschaft, Lesefreude und Lesemotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87833
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