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Kooperationschancen und Kooperationsbarrieren bei kleinen und mittelständischen Unternehmen

Titre: Kooperationschancen und Kooperationsbarrieren bei kleinen und mittelständischen Unternehmen

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 53 Pages , Note: 1,3

Autor:in: André Kubach (Auteur), Caroline Thor (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel eines jeden Unternehmens ist es im Wettbewerb bestehen zu können. Dieses „Bestehen im Wettbewerb“ wird durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren, wie steigender Kostendruck, nationale und internationale Spannungen, sinkende Grenzbarrieren, Globalisierung der Märkte durch die schrittweise Öffnung der osteuropäischen Märkte, immer schwieriger. Vor diesem Hintergrund gibt es bei großen Unternehmen schon seit einiger Zeit den ungebrochenen Drang zum Zusammenschluss, gemäß der olympischen Idee: „Größer-Schneller-Weiter“. Dieses Streben stellt für KMU neue, teilweise dramatische Herausforderungen dar. Hinzu kommt ein Konjunkturrückschlag im Mittelstand seit Sommer 2005. Ein Ausweg kann für den Mittelstand eine Kooperation mit Partnern darstellen.
Ziel dieser Seminararbeit ist es einen Überblick über die möglichen Kooperationschancen und -barrieren bei klein- und mittelständischen Unternehmen zu geben, denn 99,7 % aller deutschen Unternehmen sind im Mittelstand angesiedelt und tätigen 40,8 % aller steuerpflichtigen Umsätze unter anderem stellen sie 70,2 % aller Arbeitsplätze und bilden 81,9 % aller Lehrlinge aus. 3,3 Mio. klein- und mittelständische Unternehmen prägen die deutsche Wirtschaft.
Argumente wie die autoritären, unkooperativen Unternehmenschefs und Neid sowie Misstrauen stehen bei den Kooperationsbarrieren auf dem Prüfstand. Vorurteile sollen entkräftet werden, frei nach dem Motto: „Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“. Demgegenüber stehen unter anderem die Verbesserung der Marktposition, Ausnutzung des Wertschöpfungspotentials und Kostenreduzierung als Chancen. Durch konsequentes und zielstrebiges Verwirklichen der aufgezeigten Chancen entsteht ein beachtlicher Wettbewerbsvorteil aller partizipierenden Unternehmen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Kleinste, kleine, mittlere und große Unternehmen

2.1.1 Gesetzliche Regelungen

2.1.2 Quantitative Beschreibungsmerkmale

2.1.3 Qualitative Beschreibungsmerkmale

2.2 Kooperation

2.2.1 Definition

2.2.2 Arten von Kooperationen und Gestaltungsalternativen

2.2.3 Kooperationsbereiche

2.3 Kartellrechtliche Beurteilung von Kooperationen

3. Kooperationschancen

3.1 Chancen für das einzelne Kooperationsunternehmen

3.1.1 Bessere Kapazitätsauslastung

3.1.2 Innovation

3.1.3 Kosten

3.1.4 Know how Transfer und Know how Gewinn

3.1.5 Erweiterung der Wertschöpfungskette

3.1.6 Partnerschaftliche Hilfen

3.2 Chancen für das Kooperationsumfeld

4. Kooperationsbarrieren

4.1 Traditionelles unternehmerisches Selbstverständnis

4.2 Wunsch, die Unabhängigkeit zu bewahren

4.3 Angst vor dem Verlieren des Know-how-Vorsprungs

4.4 Mangelndes Vertrauen

4.5 Insolvenzrisiko

4.6 Partnersuche

4.6.1 Kriterien an den zukünftigen Partner

4.6.2 Finden von möglichen Partnern

4.7 Rechtliche Regelungen

4.8 Abschreckende Wirkung einer Vielzahl gescheiterter Kooperationen

4.9 Unzureichende strategische Ausrichtung

5. Zusammenfassung

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Chancen und Barrieren, die sich für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Kontext von Kooperationen ergeben. Ziel ist es, die Hemmnisse, die einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit entgegenstehen, aufzuzeigen und Strategien für einen erfolgreichen Kooperationsaufbau zu formulieren.

  • Quantitative und qualitative Abgrenzung von KMU
  • Arten und Gestaltungsalternativen von Kooperationen
  • Wettbewerbsvorteile durch Bündelung von Ressourcen und Know-how
  • Psychologische und strukturelle Kooperationsbarrieren
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Fallbeispiele aus der Praxis

Auszug aus dem Buch

Bessere Kapazitätsauslastung

Ein Kapazitätsvorteil tritt auf, wenn die beteiligten Unternehmen ihre freien Kapazitäten und Ressourcen im Bedarfsfall gegenseitig nutzen.69

Albrecht70 bringt in seinem Fallbeispiel „Kommunikation - Ideen vermitteln und umsetzen“ den Raumsausstatter Stohr, der den geforderten Fertigstellungstermin an einem Großprojekt nicht einhalten kann und sich mit dem Gebäudereiniger Putzig „verbündet“ der auf Grund einer geringen Auftragslage nicht ausgelastet ist und somit Stohr seine freien Mitarbeiter zur Fertigstellung des Auftrags zur Verfügung stellt. Bei der Überlassung von Arbeitnehmern sind ferner die gesetzlichen Richtlinien zu beachten (siehe Gesetz zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung) auf die hier nicht näher eingegangen wird. Durch dieses Vorgehen erzielen beide einen Nutzen: Stohr kann den Fertigstellungstermin einhalten und muss keine Konventionalstrafe zahlen und Putzig kann seine Kapazitäten auslasten.

Entsteht ein sogenannter „Kapazitätsengpass“, so können mittels einer Kapazitätsbörse (z.B. www.kooperationsboerse.ihk.de) Unternehmen mit freien Kapazitäten mit Unternehmen, die Kapazitätsengpässe haben zusammengebracht werden. In dieser Börse kann ein Unternehmen seine freien Kapazitäten (Maschinen, Humanressourcen oder Dienstleistungen) einstellen71, die dann bei Bedarf eines anderen Unternehmens abgerufen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Unternehmenskooperationen als Ausweg für KMU, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

2. Begriffsdefinitionen: Es werden die verschiedenen Kriterien zur Abgrenzung von kleinen, mittleren und großen Unternehmen sowie der Begriff der Kooperation und deren rechtliche Einordnung erläutert.

3. Kooperationschancen: Dieses Kapitel analysiert die Vorteile, wie Kapazitätsauslastung, Innovationsförderung und Kosteneinsparungen, die ein Zusammenschluss für KMU bieten kann.

4. Kooperationsbarrieren: Hier werden die Hinderungsgründe für Kooperationen, wie etwa fehlendes Vertrauen, Angst vor Know-how-Verlust und das traditionelle Einzelkämpfer-Selbstverständnis, kritisch hinterfragt.

5. Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei sowohl die vielfältigen Chancen als auch die Herausforderungen und Barrieren einer Kooperation noch einmal gegenübergestellt werden.

6. Ausblick: Abschließend wird betont, dass die erfolgreiche Kooperation auf der strategischen Verknüpfung von Kernkompetenzen basiert und trotz statistischer Datenlücken als probates Mittel für die Zukunftsfähigkeit von KMU gilt.

Schlüsselwörter

KMU, Kooperation, Wettbewerbsvorteil, Mittelstand, Unternehmensführung, Ressourcenbündelung, Know-how-Transfer, Kapazitätsauslastung, Kooperationsbarrieren, Vertrauen, Strategische Allianz, Wertschöpfungskette, Kartellrecht, Innovationsmanagement, Partnersuche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Kooperationschancen und -barrieren, speziell für den Mittelstand (KMU).

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Abgrenzung von Unternehmensgrößen, die verschiedenen Arten von Kooperationen, die Chancen durch Zusammenarbeit sowie die psychologischen und strukturellen Hürden bei der Partnersuche.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über das Kooperationsverhalten von KMU zu geben, Vorurteile abzubauen und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch Kooperationen Wettbewerbsvorteile erzielen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren stützen sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie auf die Auswertung empirischer Daten und Fallbeispiele aus der Wirtschaftspraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erörterung der Vorteile (Kapazitätsauslastung, Innovation, Kostenreduktion) und eine umfassende Darstellung der Hemmnisse (Vertrauen, Unabhängigkeit, rechtliche Fragen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kooperationschancen, Kooperationsbarrieren, KMU, Vertrauensbildung und strategische Unternehmensführung.

Welche Rolle spielen rechtliche Bedenken bei Kooperationen von KMU?

Rechtliche Bedenken, etwa durch das Kartellrecht, sind laut den Autoren zwar zu beachten, stellen aber bei überlegter Vertragsgestaltung kein unüberwindbares Hindernis für kleine und mittlere Unternehmen dar.

Warum ist Vertrauen der entscheidende Faktor bei einer Kooperation?

Vertrauen ist die Grundlage für den Wissenstransfer und das gemeinsame Handeln; es muss durch die Qualität der persönlichen Beziehungen und häufige Kontakte zwischen den Partnern aktiv aufgebaut werden.

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Résumé des informations

Titre
Kooperationschancen und Kooperationsbarrieren bei kleinen und mittelständischen Unternehmen
Université
Heilbronn University of Applied Sciences
Note
1,3
Auteurs
André Kubach (Auteur), Caroline Thor (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
53
N° de catalogue
V87907
ISBN (ebook)
9783638041805
ISBN (Livre)
9783638939898
Langue
allemand
mots-clé
Kooperationschancen Kooperationsbarrieren Unternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
André Kubach (Auteur), Caroline Thor (Auteur), 2006, Kooperationschancen und Kooperationsbarrieren bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87907
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Extrait de  53  pages
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