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Die Globalisierung vor der Globalisierung

Eine historisch-theoretische Analyse

Title: Die Globalisierung vor der Globalisierung

Term Paper , 2007 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexander Bösenberg (Author)

Politics - Topic: Development Politics
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Die vielfältigen Möglichkeiten, Chancen und nicht voraussehbaren Entwicklungen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Kultur, die globalen Einfluss nehmen, können im weitesten Sinne als Globalisierung bezeichnet werden. Es bleibt dennoch schwierig die globale Zukunft zu prognostizieren. Resultate und Ergebnisse der Vergangenheit könnten dafür sorgen, die Weichen für eine gerechte Globalisierung für alle Menschen zu stellen und gegebenenfalls auf negative Tendenzen zu reagieren.
Die folgende Arbeit geht den Fragen nach, welche Erkenntnisse aus Globalisierungsprozessen in der Vergangenheit gewonnen werden können und ob es anhand dieser Ergebnisse möglich ist Prognosen für die Zukunft zu schlussfolgern. Es bleibt dabei nicht aus das komplexe Themenfeld der Globalisierung im weitesten Sinne zu definieren. Was ist Globalisierung und mit welchen Merkmalen lässt sie sich am besten beschreiben? Der erste Abschnitt befasst sich damit, ein praktikables Bild der Globalisierung zu zeichnen, mit dessen Hilfe die historische Analyse im zweiten Teil vereinfacht werden kann. Anschließend werden historische Ereignisse etappenweise betrachtet, die im engen Zusammenhang mit globalen Entwicklungen stehen. Hier ist zu fragen, ab wann wir von einer Globalisierung im weitesten Sinne sprechen können und welche historischen Entwicklungen starken Einfluss auf globale Prozesse genommen haben. Wer sind globale Akteure, welche Entwicklungen, Probleme und Veränderungen lassen sich zwischen ihnen feststellen? Die historische Analyse dient der Suche nach Erkenntnissen und bildet daher den Kern dieser Arbeit. Der letzte Teil schließt mit einer Zusammenfassung der gesammelten Ergebnisse und einen Ausblick, auf gegenwärtige und zukünftige Tendenzen, einer sich globalisierenden Welt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Globalisierung?

3. Die Globalisierung vor der Globalisierung

3.1. Gab es eine vorchristliche Globalisierung?

3.2. Das 15. und 16. Jahrhundert geprägt durch globale Europäisierung

3.3. Welthandel und Globalisierung zwischen 1850 – 1914

3.4. Globalisierung der Moderne – eine Wiederholung der Geschichte?

4. Ausblick Globalisierung – Aus der Vergangenheit lernen für die Zukunft?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht historisch-theoretische Aspekte der Globalisierung, um aus vergangenen Prozessen Erkenntnisse für die heutige Zeit abzuleiten und Prognosen für zukünftige Entwicklungen zu formulieren.

  • Historische Analyse vorchristlicher und frühneuzeitlicher Globalisierungstendenzen
  • Einfluss der wirtschaftlichen Integration seit dem 19. Jahrhundert
  • Rolle internationaler Institutionen und politischer Akteure
  • Kritische Reflexion der Verteilung von Wohlstand und Macht
  • Untersuchung von Globalisierung als komplexem, nicht nur wirtschaftlichem Modernisierungsprozess

Auszug aus dem Buch

3.1. Gab es eine vorchristliche Globalisierung?

Es klingt paradox über Globalisierung zu sprechen, wenn der Blick auf vorchristliche Imperien wie dem Ägyptischen, Chinesischen, Griechischen oder Römischen Reich fällt. Tatsächlich ist es nicht einfach, augenfällige Parallelen zu heutigen Globalisierungstendenzen zu finden, die diese Weltreiche über Jahrhunderte bestehen ließen. Die frühen Hochkulturen sind eher Forschungsbereich für Archäologen und Historiker als für moderne Wirtschaftsökoomen und Sozialwissenschaftler. Trotzdem gilt es aus vorliegenden historischen Befunden eine gewisse Spekulation bezüglich gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ereignisse zu schließen. Heute wie vor tausend Jahren haben Menschen ihre Bedürfnisse befriedigt, Handel getrieben, politische und gesellschaftliche Entscheidungen getroffen und waren in der Lage, Gesellschaften und Kulturen zu formen, deren Wurzeln bis in die heutige Zeit reichen. Gesellschaften waren und sind einem ständigen Wandel unterworfen, der im Laufe der Jahrhunderte immer neu Differenzierungen und Denkweisen hervor- brachte.

Die damalige bekannte Welt begann und endete oft in diesen Imperien. Die Reichweite muss daher auf diese Ausdehnung beschränkt bleiben. Die kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entscheidungen dieser Großreiche dominierten unlängst andere Kulturen und führten schließlich zu einem überlegenen Wohlstand gegenüber anderen Kulturen. In diesen Hochkulturen entstanden blühende Zentren wie Theben, Rom, Babylon und Byzanz, die Wohlstand und Hegemonie dieser Gesellschaften widerspiegelten. Stetiger Handel, wie zum Beispiel über die Seidenstrasse, erschloss wichtige Handelsgüter und führte neben dem wirtschaftlichen Wohlstand zu einem kulturellen und informellen Austausch der Regionen untereinander.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Globalisierung ein, beleuchtet die Rolle des Internets als modernen Beschleuniger und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Was ist Globalisierung?: Dieses Kapitel definiert Globalisierung als komplexen, mehrdimensionalen Prozess der zunehmenden internationalen Vernetzung in verschiedenen Lebensbereichen.

3. Die Globalisierung vor der Globalisierung: Hier wird der historische Ursprung von Globalisierungsprozessen durch die Betrachtung verschiedener Epochen untersucht.

3.1. Gab es eine vorchristliche Globalisierung?: Untersucht werden frühe Hochkulturen hinsichtlich ihrer Handelsbeziehungen und gesellschaftlichen Strukturen.

3.2. Das 15. und 16. Jahrhundert geprägt durch globale Europäisierung: Analysiert werden die Auswirkungen der europäischen Expansion, der Entdeckungsreisen und des entstehenden Überseehandels.

3.3. Welthandel und Globalisierung zwischen 1850 – 1914: Dieses Kapitel betrachtet den Globalisierungsschub infolge der Industriellen Revolution und der Herausbildung der modernen Weltwirtschaft.

3.4. Globalisierung der Moderne – eine Wiederholung der Geschichte?: Diskutiert wird die Reorganisation der Handelsglobalisierung nach 1945 und die Rolle moderner internationaler Institutionen.

4. Ausblick Globalisierung – Aus der Vergangenheit lernen für die Zukunft?: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit eines gerechteren, sozialeren Umgangs mit Globalisierungsprozessen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Welthandel, Geschichte, Modernisierung, Europäisierung, Internationale Institutionen, Wirtschaft, Kapitalismus, Handelskompanien, Weltwirtschaft, Entwicklungspolitik, Vernetzung, Gesellschaft, Wohlstand, Gerechtigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Globalisierung, um die gegenwärtigen Phänomene besser zu verstehen und Lehren aus der Vergangenheit für die Zukunft zu ziehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die historische Analyse von Expansionsprozessen, die Rolle der Ökonomie und Handelsbeziehungen sowie die Bedeutung politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den komplexen Begriff der Globalisierung historisch fundiert einzuordnen und zu prüfen, ob die Geschichte Prognosen für eine gerechtere Gestaltung der globalisierten Welt der Zukunft zulässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-theoretische Analyse gewählt, die verschiedene Epochen etappenweise betrachtet, um globale Entwicklungstendenzen und ihre Auswirkungen zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert chronologisch verschiedene Globalisierungsschübe, beginnend bei vorchristlichen Imperien über die europäische Expansion ab dem 15. Jahrhundert bis hin zum Welthandel der Moderne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Globalisierung, Welthandel, Geschichte, Modernisierung, Internationale Institutionen, Vernetzung und soziale Gerechtigkeit.

Wie bewertet der Autor die Rolle internationaler Institutionen wie IWF und Weltbank?

Der Autor übt deutliche Kritik und hinterfragt, ob diese Institutionen den Anspruch, Entwicklungsländer nachhaltig zu unterstützen, tatsächlich erfüllen oder primär westliche Interessen durchsetzen.

Welche Bedeutung misst die Arbeit dem Internet im Kontext der Globalisierung bei?

Das Internet wird als technisches Symbol und Beschleuniger moderner Globalisierungsprozesse gesehen, das neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet, aber gleichzeitig gesellschaftliche Kluften sichtbar macht.

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Details

Title
Die Globalisierung vor der Globalisierung
Subtitle
Eine historisch-theoretische Analyse
College
http://www.uni-jena.de/  (Politikwissenschaft)
Course
Entwicklungs- und Migrationspolitk
Grade
2,0
Author
Alexander Bösenberg (Author)
Publication Year
2007
Pages
28
Catalog Number
V87932
ISBN (eBook)
9783638038997
ISBN (Book)
9783638935715
Language
German
Tags
Globalisierung Entwicklungs- Migrationspolitk
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Bösenberg (Author), 2007, Die Globalisierung vor der Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87932
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