Michel Foucault: Das Dispositiv der Sexualität und der politische Widerstand


Hausarbeit, 2005

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Dispositiv der Sexualität
2.1 Eine andere Konzeption der Macht: Das Dispositiv
2.2 Geschichte einer Wissenschaft der Sexualität
2.2.1 Die Pastoralmacht: Wie das Geständnis Wahrheiten produziert
2.2.2 Vom christlichen Pastoral zur scientia sexualis: Wie das Geständnis zur Wissenschaft wird
2.3 Die Sexualisierung der Familie
2.4 Macht über das Leben: Die Biomacht

3 Der Mensch ist mehr als nur seine Sexualität: Die Illusion von der sexuellen Befreiung

4 Schluss

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Michel Foucault rührt „mit seinen Texten an den Grundfesten […] der Neuen Frauenbewegung nach ’68.“[1]

Diese Aussage ist entweder eine fundamentale Kritik oder ein besonderes Kompliment. Jedenfalls zeigt sie, welche Kontroversen Foucaults Arbeiten ausgelöst haben. Was lässt Foucault (und möglicherweise auch den Leser nach der Lektüre seiner Texte) an den Grundfesten von politischen Bewegungen zweifeln?

Zur Beantwortung dieser Frage, stütze ich mich auf den 1977 veröffentlichten ersten Band von Foucaults dreibändiger Reihe „Sexualität und Wahrheit“. Der „Wille zum Wissen“ nimmt eine Sonderstellung innerhalb der Reihe ein, denn er markiert den letzten großen Versuch einer Machtanalyse, bevor er sich mit den nachfolgenden Bänden eher dem Problem des Subjekts widmet. Er zeichnet in diesem Band eine Geschichte der Sexualität, die auf der provokanten These beruht, der Sex und die Sexualität seien nicht in erster Linie Ziel von Unterdrückung und Verbot, sondern Grundlage eines komplexen Dispositivs. In „Der Wille zum Wissen“ entwickelt Foucault das Konzept der Biomacht, einer Macht die der Disziplinierung der Individuen und der Gesellschaft dient, die nicht unterdrückt, sondern produziert. Ihr liegt das Sexualitätsdispositiv zu Grunde, dessen Entstehung, so wie Foucault es darstellt, bis auf die Beichttechniken der christlichen Kirche zurückgeht. Michel Foucault präsentiert eine Macht, die unablässig Wissen über die Sexualität produziert, anstatt den Sex und alles was ihn betrifft, einfach nur zu verbieten. Diese Vorstellung von einer Sexualität, über die zu sprechen der Mensch seit Jahrhunderten angereizt werden soll, scheint unserer Erfahrung und unseren Geschichtskenntnissen absolut zu widersprechen. Foucault schreibt eine Geschichte der Sexualität, die unsere Vorstellung von der bürgerlichen Gesellschaft auf den Kopf stellt. Widerstandsbewegungen erscheinen in einem völlig anderen Licht. Für die heutige Gesellschaft ist zum Beispiel ein Blick auf die so genannte sexuelle Revolution interessant. Wenn man „Der Wille zum Wissen“ folgt, erscheint die Befreiung der unterdrückten Sexualität als Irrweg. Schon der Wunsch den Sex zu befreien ist lediglich ein Effekt der Macht. Die Rolle, die die Sexualität in den abendländischen Gesellschaften spielt, ist nicht die der Unterdrückung. Wenn es einen Zwang gibt, dann den, so viel wie möglich über den Sex zu sprechen. Der Sex ist mehr als nur ein Problem für die menschliche Gesellschaft, das es zu beseitigen gilt, der Sex ist der Ankerpunkt für alle unsere Handlungen, er sagt uns, wer wir sind. Ich möchte Foucaults These folgen, dass der Sex Hauptgegenstand eines komplexen Dispositivs ist, welches sich als grundlegend für die Ordnung der modernen abendländischen Gesellschaft erwiesen hat. Der politische Widerstand, insbesondere jener zur Befreiung der Sexualität von der gesellschaftlichen Unterdrückung, hat sein Ziel verfehlt und sich innerhalb des Sexualitätsdispositivs gefangen nehmen lassen. Daran schließe ich folgende Fragestellung an: Was sind die Möglichkeiten und Formen des politischen Widerstands gegen das Sexualitätsdispositiv und auf welche Weise müssten sich Widerstände organisieren, um wirksam werden zu können?

Zunächst möchte ich den Begriff des Dispositivs grundsätzlich klären, bevor ich eine Geschichte der Sexualität nachzeichne, die den Übergang des christlichen Pastorats in eine Wissenschaft der Sexualität beschreibt. Danach zeige ich, wie das Sexualitätsdispositiv auf die Familie einwirkte und es letztendlich das Fundament der Biomacht wurde. Anschließend soll gezeigt werden, woran aktuelle Widerstände nach Foucault möglicherweise scheitern.

Obwohl „Der Wille zum Wissen“ nur als Übergangswerk bezeichnet wurde, hatte es doch eine Weile gedauert, bis der zweite und dritte Band von „Sexualität und Wahrheit“ erschienen sind, so dass ausreichend Sekundärliteratur produziert wurde, die sich in angemessener Form mit dem Werk auseinandersetzte. Foucault selbst sorgte für viel Material, indem er in der Zeit zwischen den Bänden zahlreiche Interviews gab, die sich mit „Der Wille zum Wissen“ beschäftigten.

Die Frage nach der Form des politischen Widerstands gegen das Sexualitätsdispositiv kann das „Büchlein“, wie es Foucault selbst bezeichnete, nicht gänzlich klären. Eher will der Band zeigen, welchem Irrglauben die Menschen bisher aufgesetzt sind und wie sich die Widerstände in den Wirren des Dispositivs verfangen haben. Meine Arbeit kann die Fragestellung letztendlich nur mit Perspektive auf neue Fragen beantworten, zumindest soll sie aber mögliche Auswege aus dem Dispositiv aufzeigen.

„Und träumen müssen wir davon, dass man vielleicht eines Tages nicht mehr recht verstehen wird, wie es [der] Macht gelingen konnte, uns dieser kargen Alleinherrschaft des Sexes zu unterwerfen“[2], wie es Foucault ausdrückt.

2 Das Dispositiv der Sexualität

2.1 Eine andere Konzeption der Macht: Das Dispositiv

Mit der Einführung des Dispositivs löst sich Foucault von einer rein juridischen Konzeption der Macht. Macht äußert sich nicht nur in Verboten, Unterdrückung und Ausschließungen. „Mir scheint, dass man allzu oft […] das Problem der Macht auf das Problem der Souveränität beschränkt hat.“[3] Die simple Analyse von Herrschaftsverhältnissen, die dem Raster Souverän-Beherrschter entspringen, hält Foucault für unzureichend. Seiner Meinung nach lässt sich dieses Raster nicht zwangsläufig auf alle Lebensbereiche anwenden, so hält er es zum Beispiel für falsch, die Familie als bloße Verlängerung der Staatsmacht ins Kleine zu verstehen. „Zwischen jedem Punkt eines gesellschaftlichen Körpers […] verlaufen Machtbeziehungen, die nicht die schlichte und einfache Projektion der großen souveränen Macht auf die Individuen sind.“[4] Foucault ersetzt dieses negative Raster durch ein „technisches und strategisches“[5]. Die konventionelle Vorstellung einer repressiven Macht kehrt er um und begreift Macht als etwas Produktives.

Unter dem Dispositiv versteht Michel Foucault ein Netz von heterogenen diskursiven, wie nicht-diskursiven Elementen. Diese Elemente können z.B. Diskurse, Institutionen, Gesetze und wissenschaftliche Aussagen sein. Für die Analyse des Dispositivs muss die Natur der Verbindung der Elemente aufgedeckt werden, die in einem ständigen Positionswechsel und einer Funktionsveränderung innerhalb des Dispositivs stehen. Das Dispositiv hat eine strategische Funktion, es antwortet auf ein Problem. Dispositive sind „Strategien von Kräfteverhältnissen, die Typen von Wissen stützen und von diesen gestützt werden.“[6] Zur strategischen Zielsetzung eines Dispositivs gehört seine funktionelle Überdeterminierung und strategische Wiederauffüllung. Da gewollte oder ungewollte Wirkungen im Einklang oder Widerspruch mit anderen Elementen stehen, muss eine Wiederaufnahme und Neuordnung der Elemente möglich sein. Ein geeignetes Beispiel zum besseren Verständnis der Funktionsweise eines Dispositivs wäre das Gefängnis. Dem Problem der Kriminalität begegnete die Gesellschaft mit der Inhaftierung von Straftätern. Die Konzentration von Kriminellen in Gefängnissen hatte einen ungewollt negativen Effekt: Eben durch die Gefängnisse selbst etablierte und spezialisierte sich ein kriminelles Milieu. Dies führte allerdings nicht dazu, dass die Institution Gefängnis an sich überdacht wurde, vielmehr kam es zur strategischen Wiederauffüllung des Dispositivs. Die Inhaftierten wurden zu diversen politischen und ökonomischen Zwecken herangezogen, so wurde zum Beispiel ihre Arbeitskraft ausgenutzt. Die strategische Funktion des Dispositivs wurde also nicht aufgegeben, sondern durch die Heranziehung anderer Elemente aufrechterhalten.

Die Souveränität, das Gesetz und die Herrschaft im Allgemeinen sind nicht die Ursprünge der Macht, sondern nur ein Produkt davon. Macht findet sich überall und durchdringt alle Teile der Gesellschaft, das bedeutet, dass sie nicht erworben, verteilt, bewahrt oder verloren werden kann. Es bedeutet aber nicht, dass sich die Macht deshalb als eine Einheit darstellt, die als eine Art gesellschaftlicher Überbau zu verstehen wäre. „Die Macht ist der Name, den man einer komplexen strategischen Situation einer Gesellschaft gibt.“[7] Sie ist ein Symbol für die Vielfältigkeit der Kräfteverhältnisse innerhalb von Gesellschaften. Die Strategien, die diesen Kräfteverhältnissen zugrunde liegen, sind entweder in der Form des „Krieges“ oder in der Form der „Politik“ anzutreffen. Diese Strategien sind notwendig für das Spiel von Kämpfen und Auseinandersetzungen, durch das sich die Kräfteverhältnisse konstituieren und sich verändern. Die Charakteristika der Macht, so wie Foucault sie beschreibt, scheinen auf einen Widerspruch hinauszulaufen. Einerseits besitzt die Macht kein Zentrum und keinen Ausgangspunkt, sondern ist ein Beziehungsspiel zwischen verschiedenen Punkten der Gesellschaft, die in einer mehr oder weniger kämpferischen Auseinandersetzung miteinander stehen. Andererseits ist das Dispositiv durch seine strategische Komponente besonders gekennzeichnet. Die Macht ist demnach „nicht-subjektiv“, also nicht von einer bestimmten Person oder Gruppe innerhalb einer Gesellschaft ausgehend, obwohl sie „intentional“, also auf ein Ziel gerichtet ist und damit ein bestimmtes Interesse verfolgt.[8] Foucault versucht diesen scheinbaren Widerspruch zu lösen, indem er die Intentionen in die Anonymität verschiebt. Die Elemente des Dispositivs können sich auf eine Art und Weise verbinden und unterstützen, dass der Eindruck der Zielgerichtetheit entsteht, ohne dass der Schöpfer der Strategie ausgemacht werden kann. Wie am Beispiel des Gefängnisses könnte man augenscheinlich eine Kausalität ausmachen, wo keine ist. Die Taktik, die Arbeitskraft der Inhaftierten nutzbar zu machen, folgte nicht strategisch aus der Schaffung von Gefängnissen, sondern war ein mehr oder weniger zufälliges Produkt dieser. Im Nachhinein stellt es sich für manchen aber genau so dar: die Gefängnisse wurden nur aus diesem Grund geschaffen. Was aber eben nicht die ganze Wahrheit ist. Die scheinbaren Erfinder der Strategie sind auch nur Spieler im Netz der Machtbeziehungen. Die schon erwähnten diskursiven und nicht-diskursiven Elemente des Dispositivs haben sich auf eine Art miteinander verbunden, die ein zielgerichtetes Handeln ermöglichten, ohne dass es möglich (und auch nicht nötig) wäre einen Urheber der Strategie auszumachen. Die Machtbeziehungen bringen ihre Wirkungen unmittelbar hervor, sind also gleichzeitig Ursache und Wirkung.

2.2 Geschichte einer Wissenschaft der Sexualität

Michel Foucault betrachtet die Geschichte der Sexualität des neuzeitlichen Abendlandes aus einem anderen als dem üblichen Blickwinkel. Statt sie als eine Geschichte der Unterdrückung zu schreiben, macht er ein komplexes Dispositiv der Sexualität aus, das sich um sie herum gebildet hat. Als Ursprung für dieses Dispositiv sieht er die christliche Beichte und ihre Strategie des Geständnisses, um die Individuen über ihre Sexualität, ihre geheimsten Wünsche und Begierden sprechen zu lassen. Die Form des Geständnisses zur Produktion von Wahrheiten über den Sex findet Einzug in die wissenschaftlichen Diskurse des 18. und 19. Jahrhunderts, z.B. in die der Medizin, der Psychiatrie und der Pädagogik. Das Geständnis in seiner Funktion als Analyse- und Therapieinstrument wird der Grundstein für die scientia sexualis, die Wissenschaft der Sexualität.

2.2.1 Die Pastoralmacht: Wie das Geständnis Wahrheiten produziert

Die christliche Sexualmoral war nach Foucault keine neue Erscheinung und war nicht für das Auftauchen der zahlreichen Verbote und Einschränkungen um die Sexualität verantwortlich. Sie war eher eine Fortführung des antiken römischen Rechts. Auch dort seien die Einhaltung der Monogamie und die Geringschätzung der Lust innerhalb der Bevölkerung angesehen gewesen und nur eine kleine, privilegierte Schicht habe sich großen Ausschweifungen hingeben können.

Das Christentum führte aber einen neuen Machtmechanismus ein, den Foucault das „Pastorat“[9] nennt. Diese neue Form politischer Herrschaft unterschied sich vom griechisch-römischen Politikverständnis in der Hinsicht, dass die Pastoralmacht bestimmte Individuen nicht nur mit der bloßen Regierung, sondern mit der vollständigen Seelenführung der Menschen beauftragte. „Die Hauptfunktion der pastoralen Macht ist nicht, den Feinden Schlechtes zu tun, sondern denen, über die man wacht, Gutes zu tun.“[10] Statt einer nach außen gerichteten souveränen Staatsmacht, handelt es sich bei der Pastoralmacht eher um das Verhältnis, dass ein Hirte zu seinen Schafen hat. Der Hirte regiert über eine große Zahl verschiedener Individuen und sichert nicht die Grenzen eines Territoriums. Seine Hauptaufgabe besteht in der aufopferungsvollen Seelsorge seiner Schafe. Er kümmert sich um ihre Seelen und führt sie zum Heil. Diese Verpflichtung des Hirten die Menschen zum Heil zu führen, bedeutet für die Menschen andererseits aber auch, dass sie ihrem Heilsbringer unbedingten Gehorsam schulden, denn nur dieser besitzt die Autorität und das Wissen, die Herde zum Heil zu führen. Um seiner Aufgabe nachzukommen, muss der Hirte zwangsläufig bestimmte Informationen über seine Schafe besitzen. Die Menschen bedürfen ständiger Überwachung, denn der Hirte muss kontrollieren, dass seine Schafe dem christlichen Gebot folgen, damit diese nicht dem ‚Höllenfeuer zum Opfer fallen’. Er muss aber nicht nur die Handlungen der Menschen überwachen, er benötigt auch detaillierte Kenntnis über ihr Inneres. Der Hirte muss in das Innerste der menschlichen Seele blicken können, Wünsche, Träume, verwerfliche Gedanken und Phantasien seiner Schafe aufdecken, um sie zu heilen. „Diese Erkenntnis des Inneren der Menschen ist für die Ausübung des christlichen Hirtenamtes ein absolutes Erfordernis.“[11] Die Methode des christlichen Pastorats um dieses zu erreichen, war die Beichte. Der Hirte besaß mit dem Instrument der Beichte ein Mittel zur Analyse und Reflexion des menschlichen Seelenzustandes. Der Christ andererseits war verpflichtet ein umfassendes Geständnis seines Innersten abzulegen. Die Beichte produzierte eine Wahrheit, die sich aus zwei Komponenten zusammensetzte, erstens dem Gebeichteten und zweitens der Interpretation durch den Hirten, denn nur er alleine besaß die genaue Kenntnis der Gebote der Moral, der Bibel und der Kirche. Wie auch später die Psychoanalytiker vervollständigte er das Gebeichtete zusammen mit seiner Interpretation des Gebeichteten zu einer Wahrheit. „Die Wahrheit, die Produktion der inneren Wahrheit, der subjektiven Wahrheit ist ein grundlegender Bestandteil in der Arbeit des Hirten.“[12]

Das Geständnis avancierte zum Hauptritual bei der Produktion von Wahrheit, es wurde zu einem der mächtigsten Instrumente der zivilen und religiösen Mächte. Auch die Justiz machte immer stärkeren Gebrauch davon, durch Vernehmungs- und Ermittlungsmethoden, die denen der christlichen Beichttechnik ähnelten. „Das Geständnis der Wahrheit hatte sich in das Herz der Verfahren eingeschrieben.“[13] Die Buße brachte die geheimnisvollen und vermeintlich gefährlichen sexuellen Bedürfnisse ans Licht, indem sie die Christen aufforderte darüber zu sprechen. Das Geständnis forderte nicht den sexuellen Akt zu schildern, sondern die intimsten Träume, Wünsche und Begierden freizulegen. Durch das Geständnis dieser verwerflichen der christlichen Moral widersprechenden Gedanken konnte man sich von ihnen befreien. Nur indem man seine Sünden gestand, konnten sie vergeben werden. Die Prozedur des Gestehens ist den Menschen so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass das Sprechen über innere Bedürfnisse als Befreiung wirkt. Demgegenüber empfinden sie die Macht als etwas, das sie zum Schweigen bringt und das Sprechen verbietet. Wahrheit ist gleichbedeutend mit Freiheit. Foucault hält eben genau das Gegenteil für richtig. Er glaubt, dass die „Wahrheit weder von Natur aus frei noch der Irrtum unfrei ist, sondern dass ihre gesamte Produktion von Machtbeziehungen durchzogen ist.“[14] Es könnte also sein, das nicht das Verbot, sondern gerade das Sprechen über den Sex ein Effekt der Macht ist. Demnach würden die Menschen seit Jahrhunderten unter dem Zwang stehen zu sprechen oder besser: zu gestehen.

[...]


[1] Karin Ludewig, Die Wiederkehr der Lust, Frankfurt a. M. 2002, S. 75

[2] Michel Foucault, Der Wille zum Wissen, Frankfurt a. M. 1977, S. 153

[3] Michel Foucault – Die Machtverhältnisse durchziehen das Körperinnere. Gespräch mit Lucette Finas, in: Dispositive der Macht, Berlin 1978, S. 109

[4] Ebd., S. 110

[5] Ebd., S. 105

[6] Michel Foucault – Ein Spiel um die Psychoanalyse. Gespräch mit Angehörigen des Département de Psychanalyse der Universität Paris VIII in Vincennes, in: Dispositive der Macht, Berlin 1978, S. 123

[7] Michel Foucault, Der Wille zum Wissen, Frankfurt a. M. 1977, S. 94

[8] Ebd., S. 95

[9] Michel Foucault, Sexualität und Macht, in: Daniel Defert (Hg.), Dits et Ecrits Bd. 3, Frankfurt a. M. 2003, S. 705

[10] Ebd., S. 707

[11] Ebd., S. 710

[12] Ebd., S. 711

[13] Michel Foucault, Der Wille zum Wissen, Frankfurt a. M. 1977, S. 62

[14] Ebd., S. 64

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Michel Foucault: Das Dispositiv der Sexualität und der politische Widerstand
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
25
Katalognummer
V88155
ISBN (eBook)
9783638023795
ISBN (Buch)
9783638924108
Dateigröße
454 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Michel, Foucault, Dispositiv, Sexualität, Widerstand
Arbeit zitieren
Markus Fischer (Autor), 2005, Michel Foucault: Das Dispositiv der Sexualität und der politische Widerstand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88155

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