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Die Alexandertechnik - der Körper als psycho-physische Einheit

Title: Die Alexandertechnik - der Körper als psycho-physische Einheit

Term Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jana Wiedeking (Author)

Sport - Miscellaneous
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Im Folgenden möchte ich zunächst unter Punkt 2 einen kurzen Überblick über Alexanders Entdeckung und sein Leben geben. Unter Punkt 3 werde ich dann zusammenfassend beschreiben, was mit dem besseren Gebrauch des Körpers gemeint ist und wie der Körper nach Alexander als psycho-physische Einheit funktioniert, denn nur auf dieser Basis werden die wichtigsten Prinzipien nach Alexander deutlich. Alexanders Grundlegensten Ideen (Primärkontrolle, unzulässige Sinneswahrnehmung, Inhibition, Ausrichtung durch Direktiven, Ziele u. Mittel) erläutere ich dann noch einmal unter Punkt 4 einzeln. Der Punkt 5 soll dann einen zusammenfassenden Überblick ermöglichen. Unter Punkt 6 werde ich versuchen ein abschließendes Fazit zu ziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Person

3 Der ganzheitliche bessere Gebrauch des Körpers nach Alexander

4 Grundlegende Prinzipien nach Alexander

4.1 PRIMÄRKONTROLLE

4. 2 INHIBITION

4. 3 Unzulässige Einschätzung der Sinneswahrnehmung

4.4 Ausrichtung durch Direktiven

4.5 Ziele und Mittel

5. Zusammenfassende Übersicht

6. Fazit

7 Literatur:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Alexandertechnik als ganzheitlichen Ansatz zur Verbesserung des Körpergebrauchs und der psycho-physischen Koordination. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch das Aufspüren gewohnheitsmäßiger Fehlhaltungen und die bewusste Steuerung mittels der Alexander-Prinzipien das körperliche und geistige Wohlbefinden gesteigert werden kann.

  • F.M. Alexanders Lebensweg und die Entdeckung der Methode
  • Die psycho-physische Einheit des Menschen
  • Grundprinzipien: Primärkontrolle, Inhibition und Direktiven
  • Die Bedeutung der Sinneswahrnehmung und kinästhetisches Fühlen
  • Methoden zur Selbstregulierung im Alltag

Auszug aus dem Buch

4. 2 Inhibition

Es ist sinnvoll zwischen Reiz und Reaktion eine Pause zu machen, damit das Gehirn eine Handlung erst vorbereiten kann. Man sollte also Innehalten. Aber nicht im Freudschen Sinne ( Unterdrückung eines Triebes durch das Über- Ich)

Alexander bezieht sich auf den gesunden Menschenverstand. So funktioniert die Primärkontrolle nur adäquat, wenn man sich weigert gewohnheitsmäßig zu reagieren. Nur so kann man die beste Ausgewogenheit von Körper und Geist zulassen. Es soll nichts Neues getan werden, sondern Dinge, die wir uns selbst auferlegt haben sollen abgestreift werden. Der Organismus soll wieder auf natürliche Weise funktionieren. Dann kann sich die Vernunft frei von Ablenkung entwickeln.

Inhibition ermöglicht dem Nervensystem mannigfache Reize zu integrieren. Auch Katzen halten Inne und inhibieren den Wunsch sofort zu springen, zugunsten einer planvolleren Absicht.

Menschen haben im Gegensatz zu Tieren, die Fähigkeit bewusst zu kontrollieren. Das hilft laut Alexander mit der ständig wechselnden Umwelt zurechtzukommen. Denn die Instinkte werden immer schlechter, weil unser Leben nicht mehr so stark von unserem Körper abhängig ist. Die Kräfte des Bewusstseins müssen nun diese Lücke füllen und uns so ausrichten, dass wir unserem unterbewussten Selbst wieder vertrauen können. Es soll mit Verstand ausgerichtet und kontrolliert werden.

Wir müssen lernen differenziert auf die massiven Anregungen zu reagieren, um unsere Freiheit konstruktiv nutzen zu können. Wir wählen aus, was Beobachtung verdient! Bewusstes Inhibieren hat also eine emanzipatorische Funktion, im Sinne von mehr Unabhängigkeit in bezug auf alle Reize. Das Bewusstsein sollt die Lücke, die die fehlenden Instinkte verursachen, schließen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Entfremdung des Menschen von seinen natürlichen Bewegungsabläufen in der modernen Gesellschaft und stellt die Alexandertechnik als ganzheitlichen Lösungsansatz vor.

2 Zur Person: Dieses Kapitel skizziert das Leben von F.M. Alexander und beschreibt, wie er durch die Analyse seiner eigenen Stimmprobleme zur Entwicklung seiner Methode gelangte.

3 Der ganzheitliche bessere Gebrauch des Körpers nach Alexander: Hier wird erläutert, dass die Technik keine statische Haltungsschule ist, sondern ein Prozess der seelisch-körperlichen Umerziehung zur Wiedererlangung natürlicher Koordination.

4 Grundlegende Prinzipien nach Alexander: Dieser zentrale Abschnitt erklärt die methodischen Werkzeuge wie Primärkontrolle, Inhibition, die Bedeutung der Sinneswahrnehmung, den Einsatz von Direktiven sowie das Mittel-wodurch-Verfahren.

5. Zusammenfassende Übersicht: Das Kapitel bietet eine schematische Darstellung der Zusammenhänge zwischen den Problemen des Fehlgebrauchs und den Lösungsansätzen der Alexandertechnik.

6. Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung der bewussten Körperwahrnehmung und betont, dass die Alexandertechnik einen wertvollen Weg bietet, auch im modernen Alltag die eigene psycho-physische Integrität zu bewahren.

7 Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten Fachliteratur zu F.M. Alexander und verwandten Themenbereichen.

Schlüsselwörter

Alexandertechnik, Körpergebrauch, Primärkontrolle, Inhibition, Direktiven, Kinästhetik, Körperhaltung, Ganzheitlichkeit, psycho-physische Einheit, Selbstregulierung, Sinneswahrnehmung, Fehlhaltung, Bewegung, Bewegungserziehung, Bewusstsein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Alexandertechnik, einer Methode zur Verbesserung des Körpergebrauchs und der Koordination, um Haltungsschäden und stressbedingte Verspannungen zu vermeiden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Entstehungsgeschichte der Methode durch F.M. Alexander, die psycho-physische Einheit des Menschen sowie praktische Prinzipien der Selbstbeobachtung und Verhaltenssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Mensch durch bewusstes Innehalten und das Ersetzen unbewusster Gewohnheiten seinen Körper wieder optimal und ökonomisch nutzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der systematischen Zusammenfassung der Konzepte von F.M. Alexander und führenden Vertretern der Alexandertechnik.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil erläutert die Kernkonzepte der Alexandertechnik, insbesondere wie die Primärkontrolle und das Instrument der Inhibition helfen, fehlerhafte muskuläre Muster aufzulösen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Alexandertechnik, Körpergebrauch, Inhibition, Ganzheitlichkeit und psycho-physische Koordination definieren.

Warum ist laut der Arbeit eine "Inhibition" notwendig?

Inhibition ist notwendig, um die unmittelbare, gewohnheitsmäßige Reaktion auf Reize zu unterbrechen und so Raum für bewusste, physiologisch vorteilhaftere Handlungsalternativen zu schaffen.

Welche Rolle spielt die Kinästhetik in diesem Kontext?

Die Kinästhetik wird als "Krone unserer Sinne" bezeichnet; sie vermittelt Informationen über Spannung und Lage des Körpers und ist entscheidend für eine präzise Selbststeuerung.

Was ist mit dem "Mittel-wodurch-Verfahren" gemeint?

Es beschreibt einen Prozess, bei dem der Fokus nicht primär auf dem Ziel, sondern auf dem Verfahren liegt – also darauf, wie wir unsere Ziele auf intelligente Weise erreichen, ohne den eigenen Körper dabei zu schädigen.

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Details

Title
Die Alexandertechnik - der Körper als psycho-physische Einheit
College
University of Lüneburg
Grade
2,0
Author
Jana Wiedeking (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V88174
ISBN (eBook)
9783638017329
Language
German
Tags
Alexandertechnik Körper Einheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Wiedeking (Author), 2006, Die Alexandertechnik - der Körper als psycho-physische Einheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88174
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