Seit mehreren Jahren versucht die Musikindustrie die sinkenden Verkaufszahlen von Tonträgern mit digitalen Angeboten im Internet zu kompensieren. Mit dem Erfolg von Apples iTunes scheint die Branche endlich einen Schritt in diese Richtung zu machen. Wie es die ZEIT formuliert, macht der „ ... iPod (...) die digitale Musik zu einem begehrten Massenprodukt.“ Diese Arbeit will die Chancen des Vertriebs digitaler Musik im Internet evaluieren. Dazu sollen zunächst die zentralen Begriffe digitale Musik und Digital Rights Management geklärt werden. Anschließend wird digitale Musik im Kontext der Musikindustrie betrachtet, um dann die Veränderungen im Wertschöpfungsprozess zu erläutern. Im nächsten Schritt werden exemplarisch zwei Geschäftsmodelle des Vertriebs digitaler Musik miteinander verglichen: Das Musikportal mp3.de und der iTunes Music Store von Apple. Aufgrund des bisherigen Erfolgs von Apples iTunes lautet die Ausgangshypothese, dass sich dieses Geschäftsmodell auch in Zukunft durchsetzen wird. In der Schlussfolgerung soll diese These abschließend beurteilt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG
- 2. BEGRIFFSKLÄRUNG
- 2.1 DIGITALE MUSIK
- 2.2 DIGITAL RIGHTS MANAGEMENT
- 3. STELLUNG DER DIGITALEN MUSIK AUF DEM MUSIKMARKT
- 4. VERÄNDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE
- 5. DAS GESCHÄFTSMODELL VON MP3.DE
- 5.1 BESCHREIBUNG
- 5.2 BEURTEILUNG
- 6. DAS GESCHÄFTSMODELL DES ITUNES MUSIC STORE (IMS)
- 6.1 BESCHREIBUNG
- 6.1.1 CLIENT
- 6.1.2 IMS
- 6.2 BEURTEILUNG
- 6.1 BESCHREIBUNG
- 7. SCHLUSSFOLGERUNG
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die Chancen des Vertriebs digitaler Musik im Internet. Ziel ist es, die zentralen Begriffe digitale Musik und Digital Rights Management zu erläutern und die Positionierung digitaler Musik auf dem Musikmarkt zu analysieren. Die Arbeit beleuchtet die Veränderungen in der Wertschöpfungskette und vergleicht zwei Geschäftsmodelle: mp3.de und den iTunes Music Store. Die Ausgangshypothese ist, dass das Geschäftsmodell von iTunes sich aufgrund des bisherigen Erfolgs in Zukunft durchsetzen wird.
- Digitale Musik als Informationsgut und seine Eigenschaften
- Der Einfluss von Digital Rights Management auf die Verbreitung digitaler Musik
- Die Rolle digitaler Musik im Kontext der Musikindustrie
- Die Veränderung der Wertschöpfungskette im Musikbereich
- Der Vergleich zweier Geschäftsmodelle für den Vertrieb digitaler Musik
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und beschreibt die Motivation der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die Begriffe digitale Musik und Digital Rights Management. Kapitel 3 analysiert die Stellung digitaler Musik auf dem Musikmarkt, während Kapitel 4 die Veränderungen in der Wertschöpfungskette untersucht. Kapitel 5 und 6 stellen die Geschäftsmodelle von mp3.de und iTunes Music Store vor und bewerten diese. Die Arbeit schließt mit einer Schlussfolgerung, die die Ausgangshypothese beurteilt.
Schlüsselwörter
Digitale Musik, Digital Rights Management, Musikindustrie, Wertschöpfungskette, Geschäftsmodelle, mp3.de, iTunes Music Store, illegale Downloads, Marktanteil, Musiktauschbörsen.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hatte Apple iTunes auf den Musikmarkt?
iTunes machte digitale Musik durch die Kombination mit dem iPod zu einem massentauglichen Produkt und bot der Musikindustrie erstmals ein erfolgreiches legales Vertriebsmodell gegen sinkende CD-Verkäufe.
Was ist Digital Rights Management (DRM)?
DRM umfasst technische Maßnahmen, die die Nutzung und Verbreitung digitaler Medien kontrollieren sollen, um Urheberrechte zu schützen und unautorisierte Kopien zu verhindern.
Wie verändert der Internetvertrieb die Wertschöpfungskette der Musikindustrie?
Traditionelle Zwischenhändler (wie Plattenläden) verlieren an Bedeutung, während Plattformbetreiber und der direkte digitale Vertrieb an Gewicht gewinnen, was die Kostenstrukturen und Erlösmodelle verändert.
Welche Geschäftsmodelle werden in der Arbeit verglichen?
Die Arbeit vergleicht das deutsche Musikportal mp3.de mit dem globalen Marktführer iTunes Music Store (IMS) von Apple.
Warum gilt digitale Musik als "Informationsgut"?
Digitale Musik hat hohe Fixkosten in der Produktion, aber sehr geringe Grenzkosten in der Vervielfältigung und Verbreitung, was spezifische ökonomische Strategien erfordert.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2007, Vertrieb digitaler Musik im Internet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88218