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Vertrieb digitaler Musik im Internet

Title: Vertrieb digitaler Musik im Internet

Term Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - General
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Seit mehreren Jahren versucht die Musikindustrie die sinkenden Verkaufszahlen von Tonträgern mit digitalen Angeboten im Internet zu kompensieren. Mit dem Erfolg von Apples iTunes scheint die Branche endlich einen Schritt in diese Richtung zu machen. Wie es die ZEIT formuliert, macht der „ ... iPod (...) die digitale Musik zu einem begehrten Massenprodukt.“ Diese Arbeit will die Chancen des Vertriebs digitaler Musik im Internet evaluieren. Dazu sollen zunächst die zentralen Begriffe digitale Musik und Digital Rights Management geklärt werden. Anschließend wird digitale Musik im Kontext der Musikindustrie betrachtet, um dann die Veränderungen im Wertschöpfungsprozess zu erläutern. Im nächsten Schritt werden exemplarisch zwei Geschäftsmodelle des Vertriebs digitaler Musik miteinander verglichen: Das Musikportal mp3.de und der iTunes Music Store von Apple. Aufgrund des bisherigen Erfolgs von Apples iTunes lautet die Ausgangshypothese, dass sich dieses Geschäftsmodell auch in Zukunft durchsetzen wird. In der Schlussfolgerung soll diese These abschließend beurteilt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BEGRIFFSKLÄRUNG

2.1 DIGITALE MUSIK

2.2 DIGITAL RIGHTS MANAGEMENT

3. STELLUNG DER DIGITALEN MUSIK AUF DEM MUSIKMARKT

4. VERÄNDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

5. DAS GESCHÄFTSMODELL VON MP3.DE

5.1 BESCHREIBUNG

5.2 BEURTEILUNG

6. DAS GESCHÄFTSMODELL DES ITUNES MUSIC STORE (IMS)

6.1 BESCHREIBUNG

6.1.1 CLIENT

6.1.2 IMS

6.2 BEURTEILUNG

7. SCHLUSSFOLGERUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit evaluiert die Erfolgsaussichten des Vertriebs digitaler Musik im Internet, indem sie die Herausforderungen für die Musikindustrie analysiert und aktuelle Geschäftsmodelle auf ihre Zukunftsfähigkeit hin untersucht.

  • Eigenschaften digitaler Informationsgüter und deren Kostenstrukturen.
  • Anwendung und Funktion von Digital Rights Management (DRM) Systemen.
  • Analyse des Wandels in der klassischen Wertschöpfungskette der Musikbranche.
  • Vergleichende Untersuchung der Geschäftsmodelle von mp3.de und dem iTunes Music Store.
  • Bedeutung von benutzerfreundlichen Angeboten im Wettbewerb gegen illegale Downloads.

Auszug aus dem Buch

2.2 Digital Rights Management

Marktfähigkeit und damit die Eigenschaften eines privaten Gutes sollen mit Hilfe von Digital Rights Management Systemen (DRMS) sichergestellt werden. Eine Möglichkeit, den Urheberschutz zu wahren, ist die Verschlüsselung der Musikdateien. Dadurch soll gewährleistet werden, dass nur der Käufer die Musik wiedergeben kann. Eine unautorisierte Vervielfältigung soll verhindert werden. Alternativ kann eine Musikdatei mit einem Wasserzeichen versehen werden. Dabei werden die Daten des Käufers an die Datei gekoppelt. Das Musikunternehmen kann dann bei unerlaubter Verbreitung den ursprünglichen Käufer ausfindig machen. Ein effektives DRMS muss nicht nur die illegale Verbreitung verhindern, sondern auch auf Akzeptanz beim Kunden stoßen. Dazu dürfen weder der Kauf noch die Nutzung der Musik kompliziert sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Reaktion der Musikindustrie auf sinkende Absatzzahlen und stellt die Hypothese auf, dass sich das Geschäftsmodell von Apples iTunes als Standard etablieren wird.

2. BEGRIFFSKLÄRUNG: Hier werden die ökonomischen Merkmale digitaler Güter definiert sowie die Notwendigkeit und Funktionsweise von Digital Rights Management Systemen erläutert.

3. STELLUNG DER DIGITALEN MUSIK AUF DEM MUSIKMARKT: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss technischer Innovationen und die Problematik illegaler Tauschbörsen im Vergleich zum legalen digitalen Marktanteil.

4. VERÄNDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE: Es wird dargestellt, wie digitale Distributionswege traditionelle Stufen in der Wertschöpfungskette, wie Produktion und Logistik, effizienter gestalten oder gar ersetzen.

5. DAS GESCHÄFTSMODELL VON MP3.DE: Das Kapitel beschreibt den Wandel von mp3.de vom Technik-Portal zum Musik-Marktplatz und bewertet dessen Nutzen für unabhängige Künstler sowie die Handhabung der Plattform.

6. DAS GESCHÄFTSMODELL DES ITUNES MUSIC STORE (IMS): Hier liegt der Fokus auf der Symbiose aus iTunes-Software und iPod sowie der Marktmacht des Apple-Ökosystems im Vergleich zu anderen Anbietern.

7. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Schlussfolgerung bestätigt die Ausgangshypothese und betont, dass ein breites Musikangebot und die nahtlose Integration in Abspielgeräte die zentralen Erfolgsfaktoren darstellen.

Schlüsselwörter

Digitale Musik, Musikindustrie, Wertschöpfungskette, Digital Rights Management, DRMS, Geschäftsmodelle, iTunes Music Store, mp3.de, Urheberschutz, Online-Vertrieb, Informationsgut, Apple, iPod, Kopierschutz, Marktfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Wandel des Musikmarktes durch den digitalen Vertrieb und analysiert, welche Strategien Musikunternehmen anwenden, um die Verluste durch illegale Downloads auszugleichen.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Evaluierung der Chancen digitaler Vertriebskanäle, insbesondere unter der Forschungsfrage, ob sich Geschäftsmodelle wie der iTunes Music Store langfristig gegen traditionelle Tonträger durchsetzen werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ökonomie digitaler Güter, dem Einsatz von Kopierschutzmechanismen, der veränderten Wertschöpfungskette der Musikbranche und dem Vergleich spezifischer Geschäftsmodelle.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Analyse auf Basis von Fachliteratur, Wirtschaftsberichten und der Untersuchung zweier ausgewählter Geschäftsmodelle der Musikbranche.

Was sind die Kernergebnisse hinsichtlich der untersuchten Geschäftsmodelle?

Die Arbeit zeigt, dass während mp3.de vor allem eine Plattform für unabhängige Musiker ist, der iTunes Music Store durch seine Größe, das breite Angebot und die Integration in die iPod-Hardware eine deutlich stärkere Marktposition einnimmt.

Welche Rolle spielt das Digital Rights Management?

DRM dient als künstliche Schaffung von Ausschließbarkeit und Konsumrivalität, um aus digitalen Daten ein marktfähiges privates Gut zu formen, wobei die Balance zwischen Urheberschutz und Benutzerfreundlichkeit entscheidend bleibt.

Warum wird die Kombination aus iTunes und iPod als besonders erfolgreich hervorgehoben?

Die Arbeit argumentiert, dass die Software iTunes nicht nur als Shop, sondern als unverzichtbares Verwaltungsinstrument für den populären iPod fungiert, was die Kundenbindung an das Ökosystem von Apple maßgeblich stärkt.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Zukunft der Musikbranche?

Die Ausgangshypothese, dass sich das iTunes-Modell durchsetzen wird, wird bestätigt, wobei der zukünftige Erfolg maßgeblich von der Fähigkeit abhängt, illegale Angebote durch attraktive, benutzerfreundliche legale Alternativen zu verdrängen.

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Details

Title
Vertrieb digitaler Musik im Internet
College
University of Hamburg  (Department Wirtschaft und Politik)
Course
Wirtschaftsinformatik I
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V88218
ISBN (eBook)
9783638019187
Language
German
Tags
Vertrieb Musik Internet Wirtschaftsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2007, Vertrieb digitaler Musik im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88218
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