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Das Potenzial von Kryptowährungen

Virtuelle Währungen im Vergleich mit dem etablierten Geldsystem

Title: Das Potenzial von Kryptowährungen

Bachelor Thesis , 2018 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Steffen Nagel (Author)

Economics - Monetary theory and policy
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Diese Arbeit untersucht das Potenzial von Kryptowährungen und fragt, ob sie tatsächlich mit dem etablierten Geldsystem unserer heutigen Gesellschaft vergleichbar sind. Um die Entstehung von Kryptowährungen zu verstehen, ist es wichtig sich zunächst mit der Geschichte und den Anfängen des Geldes zu beschäftigen. Darauf aufbauend wird auf die virtuellen Währungen eingegangen. Zum einen wird erklärt, was sich hinter den Kryptowährungen verbirgt und zum anderen wird die Blockchain-Technologie, der Mechanismus, der hinter vielen KW steckt, erläutert.

In Kapitel 3 werden die Geldfunktionen und Geldeigenschaften, die eine funktionierende Währung mitbringen muss, behandelt. Dabei wird ein Vergleich zwischen den KW und dem etablierten Geld gezogen. In Kapitel 5 werden zum einen die Geldpolitik und zum anderen der Zahlungsverkehr der zwei Systeme untersucht und dargelegt. Zum Abschluss der Arbeit, wird ein Fazit zur Thematik gezogen und ein Zukunftsausblick gewährt.Sowohl das alltägliche Leben, als auch die Geschäftswelt, werden zunehmend globaler, schnelllebiger und wandelbarer.

Die stetig wachsende Digitalisierung hat seit dem Millennium immer wieder innovative Konzepte und neue Produkte in den verschiedensten Bereichen zum Vorschein gebracht. Zuletzt hat die Finanzbranche einen digitalen Trend erlebt. Kaum jemand konnte in den letzten Jahren den Worten "Kryptowährung", "Bitcoin" oder "Blockchain" aus dem Weg gehen. Spätestens seit Ende 2017, als der Bitcoin ein Allzeithoch von über 19.800 USD erreichte, hat ein jeder schon mal im Fernsehen oder in Printmedien von den genannten Begriffen gehört.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historische Entwicklung des Geldes

2.1 Hortgeld

2.2 Tausch-, Waren-, oder Naturalgeld

2.3 Münzgeld

2.4 Papiergeld

2.5 Immaterielles Geld

3 Kryptowährungen

3.1 Geschichte und Definition

3.2 Blockchain

4 Vergleich der Geldfunktionen und -eigenschaften

4.1 Klassische Funktionen

4.1.1 Wertaufbewahrungsmittel

4.1.2 Recheneinheit

4.1.3 Tauschmittel

4.2 Benötigte Eigenschaften von Währungen

4.2.1 Haltbarkeit

4.2.2 Allgemeine Akzeptanz

4.2.3 Teilbarkeit

4.2.4 Homogenität

4.2.5 Anonymität

4.2.6 (Fälschungs-)Sicherheit

5 Geldpolitik und Zahlungsverkehr

5.1 Die Europäische Zentralbank

5.1.1 Definition und Aufgaben der EZB

5.1.2 Steuerung der Geldmenge im Euroraum

5.2 Geldmengenkonzepte bei Kryptowährungen

5.2.1 Systeme mit begrenzter Geldmengen

5.2.2 Systeme mit unbegrenzter Geldmenge

5.2.3 Bitcoin und der Goldstandard

5.3 Transaktionskosten und -geschwindigkeit

5.3.1 Das etablierte System

5.3.2 Kryptowährungen

6 Fazit und Ausblick

7 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Kryptowährungen im Vergleich zum etablierten Geldsystem, um zu analysieren, ob virtuelle Währungen eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen oder das Finanzsystem lediglich zu Weiterentwicklungen anregen.

  • Historische Entwicklung des Geldes und dessen Funktionen
  • Technische Grundlagen der Blockchain-Technologie
  • Vergleichende Analyse von Geldeigenschaften und -politik
  • Transaktionskosten und -geschwindigkeiten im Finanzsystem
  • Kritische Bewertung der Zukunftsfähigkeit von Kryptowährungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Blockchain

Die Blockchain in ihrer Vollständigkeit aufzuführen, würde den Rahmen der Arbeit überschreiten. Dennoch soll im Folgenden ein Grundverständnis für die technische Funktionsweise geschaffen werden.

Drescher definiert die Blockchain wie folgt:

„Die Blockchain ist ein reinverteiltes Peer-to-Peer-System von Hauptbüchern, das eine Softwarekomponente verwendet, die aus einem Algorithmus besteht, der den Informationsgehalt geordneter und verbundener Datenblöcke gemeinsam mit kryptographischen und Sicherheitstechnologien aushandelt, um dessen Integrität zu erreichen und zu erhalten.“

Das klingt komplexer als es ist. Die Notwendigkeit einer Blockchain entsteht aus einem Netzwerk, dessen Mitglieder Daten oder Informationen sicher über ein Intranet oder das Internet austauschen möchten. Um die Blockchain zu veranschaulichen, wird sie anhand des Bitcoin-Systems näher erläutert.

Im Falle des Bitcoins ermittelt die Blockchain wer wieviel Geld besitzt bzw. ob und wohin Personen Geld gesendet oder empfangen haben. Angenommen Person A sendet an Person B 0,5 Bitcoin. Die Transaktion wird direkt von Computer A zu Computer B (Peer-to-Peer) ohne Zwischeninstanzen getätigt. Das gesamte Netzwerk sieht, dass eine Transaktion zwischen den zwei Personen, die anonymisiert sind, stattgefunden hat.

Nun kommen die sog. Miner ins Spiel. Miner sind Personen, die mithilfe von CPU-Leistung das Netzwerk pflegen. Sie sorgen für die Sicherheit im System, also dass keine unrechtmäßigen Transaktionen oder Doppelausgaben getätigt werden. Die Miner notieren sich alle Zahlungsflüsse, die von den Teilnehmern des Systems Peer-to-Peer verschickt werden, unter anderem, dass Person A 0,5 BTC an Person B geschickt hat. Währenddessen haben die Miner ein Programm laufen, das mithilfe von Rechnerleistung eine mathematische Aufgabe löst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung der Finanzbranche ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Potenzial von Kryptowährungen gegenüber dem etablierten Geldsystem.

2 Historische Entwicklung des Geldes: Das Kapitel zeichnet chronologisch die Entwicklung von Hortgeld über Natural- und Münzgeld bis hin zu Papier- und immateriellem Geld nach.

3 Kryptowährungen: Hier werden Definition, Geschichte und die grundlegende Funktionsweise der Blockchain-Technologie als Herzstück virtueller Währungen erläutert.

4 Vergleich der Geldfunktionen und -eigenschaften: Ein detaillierter Abgleich zwischen etablierten Währungen wie dem Euro und Kryptowährungen hinsichtlich klassischer Geldfunktionen sowie relevanter Geldeigenschaften.

5 Geldpolitik und Zahlungsverkehr: Analyse der Steuerung von Geldmengen durch die EZB gegenüber algorithmischen Ansätzen bei Kryptowährungen sowie ein Vergleich der Transaktionskosten und -geschwindigkeiten.

6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung des Marktpotenzials von Kryptowährungen und Einschätzung der zukünftigen Koexistenz von traditionellen und digitalen Währungssystemen.

7 Schluss: Eine abschließende Reflektion über die Entwicklung des Geldes und die zukünftige Rolle von Kryptowährungen im bestehenden Finanzökosystem.

Schlüsselwörter

Kryptowährungen, Blockchain, Geldsystem, Bitcoin, EZB, Geldpolitik, Inflation, Deflation, Transaktionskosten, Peer-to-Peer, Finanzsektor, Digitalisierung, Währungsstabilität, Mining, Zahlungsverkehr

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich zwischen modernen Kryptowährungen, wie dem Bitcoin, und dem etablierten, durch Zentralbanken gesteuerten Geldsystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit deckt die historische Entwicklung des Geldes, die technischen Grundlagen der Blockchain, geldpolitische Steuerungsmechanismen sowie einen praktischen Leistungsvergleich bei Transaktionen ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welches Potenzial Kryptowährungen besitzen und ob sie als echte Alternative zum gegenwärtigen Geldsystem fungieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive sowie vergleichende Analyse, basierend auf einer umfangreichen Literaturrecherche und der Auswertung ökonomischer Kennzahlen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Gegenüberstellung von Funktionen, Sicherheit, Akzeptanz, Geldmengensteuerung sowie Transaktionsparametern von Kryptowährungen und dem Euro.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Blockchain, Kryptowährungen, Geldpolitik, Transaktionsgeschwindigkeit und Zentralbanken geprägt.

Wie unterscheidet sich die Geldmengensteuerung zwischen Bitcoin und der EZB?

Während die EZB die Geldmenge diskretionär mittels geldpolitischer Instrumente steuert, basiert die Geldmenge bei vielen Kryptowährungen auf vorab programmierten algorithmischen Regeln.

Können Kryptowährungen langfristig als Wertaufbewahrungsmittel dienen?

Laut der Arbeit ist dies derzeit aufgrund der hohen Volatilität und mangelnden Stabilität gegenüber etablierten Währungen noch nicht der Fall.

Warum wird im Kontext der Blockchain von einem "51%-Angriff" gesprochen?

Dies ist eine Sicherheitslücke, bei der ein Angreifer durch die Kontrolle über mehr als die Hälfte der Rechenleistung des Netzwerks Transaktionsdaten manipulieren könnte.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der Finanzbranche?

Der Autor erwartet keine Verdrängung des etablierten Systems, sieht jedoch durch Kryptowährungen einen starken Innovationsdruck, insbesondere bei internationalen Transaktionen.

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Details

Title
Das Potenzial von Kryptowährungen
Subtitle
Virtuelle Währungen im Vergleich mit dem etablierten Geldsystem
College
University of Applied Sciences Würzburg
Grade
1,3
Author
Steffen Nagel (Author)
Publication Year
2018
Pages
34
Catalog Number
V882741
ISBN (eBook)
9783346179029
ISBN (Book)
9783346179036
Language
German
Tags
Kyptowährung Geldsystem etabliertes Geldsystem Geschichte des Geldes Geldfunktionen Geldeigenschaften Eigenschaften von Währungen EZB Geldpolitik Geldmengenkonzepte Zahlungsverkehr Transaktionskosten Transaktionsgeschwindigkeit BWL VWL Blockchain
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Nagel (Author), 2018, Das Potenzial von Kryptowährungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/882741
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