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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Was ist das?

Title: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Was ist das?

Term Paper , 2007 , 21 Pages

Autor:in: Henning Pracht (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Die offizielle Definition von Gesundheit gemäß der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22. Juli 1946 lautet: „Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.”
Gesundheit darf dementsprechend nicht als ein einzelner unveränderbarer, sondern als ein mehrdimensionaler, dynamischer Zustand aufgefasst werden, der durch bestimmte Maßnahmen, wie zum Beispiel gesunde und ausgewogene Ernährung sowie regelmäßiges Sporttreiben gefördert und erhalten werden kann.
Eine dieser Maßnahmen stellt die Gesundheitsförderung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) dar, da sich Gesundheit und Zufriedenheit nach Mollenkopf nachhaltig auf den Unternehmenserfolg auswirken .
Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld begründet die Notwendigkeit des BGM folgendermaßen: „Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen ist die Pflege und Förderung der Humanressourcen. Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zentrale Bestandteile des Humankapitals. Deshalb ist Betriebliches Gesundheitsmanagement eine wichtige Voraussetzung für die Rentabilität und Überlebensfähigkeit der Unternehmen“ .
Weitere Voraussetzungen für Rentabilität und Überlebensfähigkeit sind Wissen, Fähigkeiten und Gesundheit der Mitarbeiter . Letztere wird durch den fortschreitenden demografischen Wandel bedroht, da dieser weit reichende Veränderungen bis in die Arbeitswelt mit sich bringt. Somit werden Unternehmen zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema „Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz“, gezwungen, um einer prekären Ausgangslage entgegenzuwirken.
Für die erfolgreiche Einführung eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements sieht Mollenkopf die Notwendigkeit einer Art „Initialzündung“ .
Im nächsten Kapitel werden zunächst die aktuelle betriebliche Ausgangslage beschrieben und im Folgenden Gründe dafür aufgeführt, die ein zukunftorientiertes Unternehmen dazu bewegt, Maßnahmen – wie das BGM - zur Bewältigung der gestiegenen Anforderungen zu ergreifen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Ausgangslage auf dem Arbeitsmarkt

1.1.1. Demografischer Wandel

1.1.2. Wirtschaftliche Veränderungen in der Arbeitswelt

1.2. Handlungsbedarf

2. Grundlagen der Sozialversicherung und des BGM

2.1. Historische Kontext der deutschen Soziapolitik

2.2. Sozialgesetzbücher

2.3. Rechtliche Grundlage des Betrieblichen Gesundheitsförderung

3. Definition

4. Bestimmung der Handlungsfelder

4.1 Definition der Betrieblichen Gesundheitsförderung

4.2. Definition des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

4.3. Definition der Betrieblichen Eingliederung / Disability Management

5. Die Umsetzung der betrieblichen Gesundheitsförderung

6. Einordnung in die Sporttherapie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), dessen Notwendigkeit sich aus den veränderten Anforderungen der modernen Arbeitswelt sowie dem demografischen Wandel ergibt. Ziel ist es, die zentralen Handlungsfelder und theoretischen Grundlagen aufzuzeigen, um Unternehmen bei der Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen zu unterstützen.

  • Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und dessen historische Entwicklung.
  • Analyse der Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt.
  • Definition der Kernhandlungsfelder: Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz und Disability Management.
  • Die Rolle der Unternehmenskultur und Führung bei der Implementierung von Maßnahmen.
  • Schnittstellen und Potenziale der Sporttherapie innerhalb des BGM.

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Die offizielle Definition von Gesundheit gemäß der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22. Juli 1946 lautet: „Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.”

Gesundheit darf dementsprechend nicht als ein einzelner unveränderbarer, sondern als ein mehrdimensionaler, dynamischer Zustand aufgefasst werden, der durch bestimmte Maßnahmen, wie zum Beispiel gesunde und ausgewogene Ernährung sowie regelmäßiges Sporttreiben gefördert und erhalten werden kann.

Eine dieser Maßnahmen stellt die Gesundheitsförderung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) dar, da sich Gesundheit und Zufriedenheit nach Mollenkopf nachhaltig auf den Unternehmenserfolg auswirken.

Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld begründet die Notwendigkeit des BGM folgendermaßen: „Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen ist die Pflege und Förderung der Humanressourcen. Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zentrale Bestandteile des Humankapitals. Deshalb ist Betriebliches Gesundheitsmanagement eine wichtige Voraussetzung für die Rentabilität und Überlebensfähigkeit der Unternehmen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die gesundheitliche Ausgangslage und die zunehmende Relevanz des BGM für die Rentabilität und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

2. Grundlagen der Sozialversicherung und des BGM: Es wird der historische Kontext der deutschen Sozialpolitik beleuchtet und der rechtliche Rahmen anhand der Sozialgesetzbücher dargestellt.

3. Definition: Hier werden zentrale Definitionen des BGM gegenübergestellt, um ein einheitliches Verständnis der strategischen Zielsetzung zu schaffen.

4. Bestimmung der Handlungsfelder: Dieses Kapitel unterteilt das BGM systematisch in die Bereiche Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz sowie Eingliederungsmanagement.

5. Die Umsetzung der betrieblichen Gesundheitsförderung: Hier werden die prozessualen Abläufe, die Rolle des Steuerungskreises und die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Strategie beschrieben.

6. Einordnung in die Sporttherapie: Abschließend wird das Potenzial von Sporttherapeuten als qualifizierte Akteure bei der Planung und Evaluation betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen diskutiert.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung, Demografischer Wandel, Arbeitsschutz, Disability Management, Prävention, Humankapital, Betriebliche Eingliederung, Sozialgesetzbuch, Unternehmenserfolg, Sporttherapie, Gesundheitsrisiken, Arbeitgeber, Gesundheitsstatus, Arbeitsbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition, den rechtlichen Grundlagen und der praktischen Umsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Handlungsfelder der betrieblichen Gesundheitsförderung, den Arbeitsschutz und das Disability Management.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es, die Notwendigkeit ganzheitlicher Gesundheitskonzepte in Unternehmen angesichts aktueller demografischer und wirtschaftlicher Herausforderungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse bestehender Konzepte und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die rechtliche Einordnung, die Definition der Handlungsfelder sowie die praktische Umsetzung und Implementierung von BGM-Prozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem BGM, Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz, demografischer Wandel und Disability Management.

Wie unterscheidet sich die betriebliche Gesundheitsförderung vom klassischen Arbeitsschutz?

Während der Arbeitsschutz primär auf die Krankheitsvermeidung und technische Aspekte fokussiert, zielt die Gesundheitsförderung verstärkt auf die Stärkung persönlicher Ressourcen und das allgemeine Wohlbefinden ab.

Welche Rolle spielt die Sporttherapie innerhalb des BGM-Konzepts?

Der Sporttherapeut agiert als Vermittler und Experte, der sowohl in der präventiven Planung als auch bei der Wiedereingliederung und Evaluation von Maßnahmen wertvolle Kompetenzen einbringt.

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Details

Title
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Was ist das?
College
Sport Academy Cologne  (Rehabilitation und Prävention)
Author
Henning Pracht (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V88281
ISBN (eBook)
9783638028066
Language
German
Tags
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Henning Pracht (Author), 2007, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Was ist das?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88281
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