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Projekt Lernwerkstatt

Aufbau einer Lernwerkstatt für Kinder an der Hochschule Esslingen

Title: Projekt Lernwerkstatt

Project Report , 2007 , 151 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Theresia Friesinger (Author), C. Fader (Author), A. Zellmer (Author), C. Herrmann (Author), E. Schwarz (Author), A. Pflüger (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Frühkindliche Bildung ist zurzeit das breit diskutierteste Thema – ob in Orientierungs- oder Bildungsplänen für Kindertageseinrichtungen der Bundesländer oder bei der Implementierung von ganzheitlichen Kindertagesstättenkonzepten in den Städten und Gemeinden wie z.B. das Infans-Konzept oder das Early-Excellence-Konzept (EEC) aus England. Die Notwendigkeit der Bildung für die Kleinsten unserer Gesellschaft wird hervorgehoben und immer mehr in die Betreuungs- und Erziehungseinrichtungen für Vorschulkinder integriert. Dabei bedarf es aber neben theoretischen Kenntnissen für die ErzieherInnen auch praktischer Anleitung und Umsetzungs- sowie Anregungsbeispiele, um ihnen die oft noch sehr mit Schulcharakter und teils mit Berührungsängsten besetzten (neuen) Bildungsbereiche näher zu bringen. Der Aufbau einer Lernwerkstatt an der Hochschule Esslingen ist ein wesentlicher Teil davon. Durch sie erhalten Studierende des Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ als auch Kinder, ErzieherInnen und Eltern die Möglichkeit sich in die Welt der Mathematik, Technik und Naturwissenschaften zu begeben und die Phänomene unseres täglichen Daseins zu erforschen und zu erleben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wie Kinder sich bilden

2.1. Zwei kontroverse Bildungsmodelle der Postmoderne

2.2. „Wie Kinder sich bilden“ nach dem INFANS-Konzept und dem Bildungskonzept von G. Schäfer

2.3. Frühkindliche Bildung als Selbstbildung in einem sozialen Kontext

2.4. Was ist neu an den neuen Erkenntnissen der Hirnforschung?

2.5. Das neue Bild vom Kind, das neue Bild der ErzieherIn und die pädagogischen Konsequenzen

2.6. Noch keine nachhaltigen flächendeckende pädagogische Konsequenzen

3. Orientierungsplan Baden-Württemberg

3.1. Entstehung des Orientierungsplans

3.2. Kernaussagen des Orientierungsplans

3.3. Wissenschaftliche Begleitforschung

3.4. Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte

3.5. Relevante Ziele des Orientierungsplans für unsere Lernwerkstatt

4. Die Lernwerkstatt im Allgemeinen

4.1. Begriff Lernwerkstatt

4.2. Die erste Lernwerkstatt

4.3. Reggio-Pädagogik als Grundlage

5. Die Lernwerkstatt an unserer Hochschule

5.1. Der neue Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“

5.2. Die Lernwerkstatt an unserer Hochschule

5.2.1. Die Arbeit in der Großgruppe

5.2.2. Die Definition

5.2.3. Die Entstehung des Logos (Claudia Herrmann)

5.2.4. Die Entstehung des gemeinsamen Layouts (Anke Zellmer)

5.2.5. Die Entstehung der Homepage (Claudia Herrmann)

6. Mathematik in der Lernwerkstatt

6.1. Das Teilgruppenvorhaben im Gesamtzusammenhang des Projekts

6.2. Planung und Konzipierung der Mathe-Gruppe

7. Kleingruppenarbeit des Themengebietes Mathematik

7.1. Kleingruppe 1: Claudia Hermann und Elisa Schwarz

7.1.1. Allgemeines

7.1.2. Der Formen - Fühlkasten

7.1.3. Zuordnung Flächen – Körper

7.1.4. Das Kartenspiel

7.1.5. Die Sanduhr

7.1.6. Die Anleitungen

7.1.7. Reflexion

7.2. Kleingruppe 2: Andreas Pflüger und Anke Zellmer

7.2.1. Entwicklungen im ersten Projektsemester

7.2.2. Spektakuläre Seifenblasen

7.2.3. Balanceakt mit Zahlen

7.2.4. Weitere Entwicklungen

7.2.5. Reflexion

7.3. Kleingruppe 3: Theresia Friesinger und Claudia Fader

7.3.1. Planung/Konzipierung und Durchführung der einzelnen Experimente

7.3.2. Tandems innerhalb der Mathe-Gruppe

7.3.3. Mathematische Raumgestaltung der Mathegruppe

7.3.4. Ausprobieren der Experimente mit Kindern

7.3.5. Anleitungen

8. Erforderliche Weiterentwicklung der Lernwerkstattidee

9. Reflexion des Projekts und Fazit

12. Powerpoint-Präsentation

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Konzeption und Realisierung einer Lernwerkstatt an der Hochschule Esslingen, um Studierenden sowie Kindern, ErzieherInnen und Eltern einen praktischen Zugang zur Welt der Mathematik, Technik und Naturwissenschaften zu eröffnen und dabei die Erkenntnisse der Hirnforschung sowie die Vorgaben des Orientierungsplans Baden-Württemberg zu integrieren.

  • Grundlagen frühkindlicher Bildungskonzepte und deren Umsetzung in Lernwerkstätten.
  • Methodische Planung und Erstellung von 17 mathematischen Experimenten für Vorschulkinder.
  • Reflexion des Projektablaufs, der Gruppenarbeit und der praktischen Erprobung mit Kindern.
  • Konzeptionelle Gestaltung des Lernraums sowie Entwicklung von didaktischen Materialien und Anleitungen.
  • Marketingstrategien zur nachhaltigen Weiterentwicklung und Bekanntmachung der Lernwerkstatt.

Auszug aus dem Buch

7.1.2. Der Formen - Fühlkasten

Die Idee des Fühlkastens kam uns bei der Überlegung, was alles zu Mathematik gehört. Nach einer kurzen Sammlung kamen wir auf den Bereich Geometrie und seine Formen. So überlegten wir, wie Kinder spielerisch Formen kennen lernen können.

Daraus wurde die Idee einen Kasten aus Holz zu bauen, in dem die Kinder Formen durch tasten erkennen sollen. Die Kinder sollen lernen, wie sich z. B. eine runde Form anfühlt, wie viel Ecken ein Fünfeck hat, dass das Quadrat etwas mit dem Würfel zu tun hat oder aus welchen Flächen ein Rechteck besteht.

Da die handelsüblichen Bauklötze zu klein waren und die passenden Bauklötze nicht geliefert wurden, haben wir die Formen selber entworfen und hergestellt. Der Vorteil war hierbei war, dass wir jegliche Form auswählen konnten, die uns lehrreich und somit sinnvoll erschienen und nicht an die Auswahl der handelsüblichen Formen gebunden waren.

Um das Ertasten der Form zu etwas Spielerischem zu machen, planten wir noch fünf Platten, aus denen die Formen, die man Erfühlen kann, ausgesägt sind. Bei der Zuordnung der Bausteine auf eine Platte wurde darauf geachtet, dass keine Löcher entstanden, durch die alle anderen Formen passen. Es wurden auch ähnliche Formen zusammen auf einer Platte zugeordnet, damit die Schwierigkeit erhöht wird. Durch diese Platten sollten die Kinder sich selbst überprüfen können und auch ein Erfolgserlebnis haben, wenn sie merken, dass z. B. der Würfel wirklich durch das Quadrat passt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz der frühkindlichen Bildung und begründet den Aufbau einer Lernwerkstatt für Mathematik an der Hochschule Esslingen als zentrales Projektziel.

2. Wie Kinder sich bilden: Das Kapitel thematisiert aktuelle Bildungsmodelle der Postmoderne und verknüpft diese mit Erkenntnissen der Hirnforschung, um Lernprozesse bei Kindern zu verstehen.

3. Orientierungsplan Baden-Württemberg: Hier werden Entstehung und Kernaussagen des baden-württembergischen Orientierungsplans sowie die wissenschaftliche Begleitforschung erläutert, um den Rahmen für die pädagogische Arbeit abzustecken.

4. Die Lernwerkstatt im Allgemeinen: Dieser Teil definiert den Begriff der Lernwerkstatt, zeichnet ihre historische Entstehung nach und begründet die Anwendung der Reggio-Pädagogik als theoretische Basis.

5. Die Lernwerkstatt an unserer Hochschule: Das Kapitel erläutert die praktische Etablierung des Projekts im neuen Studiengang sowie die Arbeit in der Großgruppe, einschließlich der Logo- und Homepageentwicklung.

6. Mathematik in der Lernwerkstatt: Dieser Abschnitt ordnet das Mathematik-Projekt in den Gesamtzusammenhang ein und beschreibt die pädagogische Planung sowie die Konzipierung der Teilgruppe Mathematik.

7. Kleingruppenarbeit des Themengebietes Mathematik: Die verschiedenen Untergruppen dokumentieren detailliert die Entstehung, den Bau und die Reflexion ihrer spezifischen mathematischen Experimente und Anleitungen.

8. Erforderliche Weiterentwicklung der Lernwerkstattidee: Hier werden Marketing-Ansätze und Ideen diskutiert, um die Lernwerkstatt für neue Zielgruppen zu optimieren und finanziell tragfähig zu gestalten.

9. Reflexion des Projekts und Fazit: Das Fazit fasst die Erfahrungen aus dem einjährigen Projekt zusammen, beleuchtet Schwierigkeiten und Erfolge und betont die Bedeutung der Lernwerkstatt für die Bildungsbiographie der Kinder.

Schlüsselwörter

Lernwerkstatt, Frühkindliche Bildung, Mathematik, Geometrie, Experimente, Hirnforschung, Orientierungsplan, Reggio-Pädagogik, Kindgerechtes Lernen, Konstruktivismus, Projektmanagement, Kleingruppenarbeit, Sozialkonstruktivismus, Bildung, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert den Aufbau einer Lernwerkstatt an der Hochschule Esslingen, wobei der Fokus spezifisch auf der Konzeption und Umsetzung mathematischer Experimente für Vorschulkinder liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind frühkindliche Bildungskonzepte, die Umsetzung des baden-württembergischen Orientierungsplans, der Einsatz der Reggio-Pädagogik sowie die praktische Entwicklung von Experimentierkisten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Kindern einen spielerischen und forschenden Zugang zur Welt der Mathematik zu ermöglichen und gleichzeitig Studierenden ein Experimentierfeld für ihre praktische Ausbildung zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem projektorientierten Ansatz, der theoretische Analysen zu Bildungs- und Hirnforschung mit der praktischen Entwicklung und Erprobung von Lernmaterialien in Kleingruppen verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Konzipierung und dem Bau von insgesamt 17 mathematischen Experimenten, der Erstellung von Kinder- und Erzieheranleitungen sowie der Reflexion der Gruppenarbeitsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lernwerkstatt, mathematische Bildung, Reggio-Pädagogik, Experimentierplattform und Orientierungsplan charakterisiert.

Welche spezifischen Herausforderungen gab es bei der Herstellung der Materialien?

Ein zentrales Problem war das fehlende handwerkliche Fachwissen bei der Holzbearbeitung, was zu Verzögerungen und aufwendigen Nachbesserungen führte, sowie die teilweise schwierige Beschaffung von Materialien im Rahmen eines begrenzten Budgets.

Warum ist das Projekt für die Hochschule besonders relevant?

Es dient als praktisches Experimentier- und Übungsfeld für Studierende des Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ und integriert moderne Bildungsansätze direkt in die akademische Ausbildung.

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Details

Title
Projekt Lernwerkstatt
Subtitle
Aufbau einer Lernwerkstatt für Kinder an der Hochschule Esslingen
College
University of Applied Sciences Esslingen
Grade
1,0
Authors
Theresia Friesinger (Author), C. Fader (Author), A. Zellmer (Author), C. Herrmann (Author), E. Schwarz (Author), A. Pflüger (Author)
Publication Year
2007
Pages
151
Catalog Number
V88482
ISBN (eBook)
9783638043687
ISBN (Book)
9783640127627
Language
German
Tags
Projekt Lernwerkstatt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Theresia Friesinger (Author), C. Fader (Author), A. Zellmer (Author), C. Herrmann (Author), E. Schwarz (Author), A. Pflüger (Author), 2007, Projekt Lernwerkstatt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88482
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