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Die Methode in der Sozialen Arbeit - Soziale Einzelhilfe - Eine kritische Betrachtung

Title: Die Methode in der Sozialen Arbeit - Soziale Einzelhilfe - Eine kritische Betrachtung

Term Paper , 2006 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Melanie Bolls (Author)

Social Work
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[...]
Meine Hausarbeit möchte ich zum Anlass nehmen mich mit der Methodik der Sozialen Arbeit auseinander zu setzen.
Da das Thema an sich zu weiträumig ist, möchte ich einen bestimmten Aspekt betrachten und beleuchten. Die Methodik der Sozialen Arbeit, setzt sich aus verschiedenen Methoden zusammen. Ich habe die Methode ‚Soziale Einzelhilfe’ ausgewählt. Die soziale Einzelhilfe stellt ein Personenbezogenes Verfahren dar, welches in dem Input thematisiert wurde.
Ich möchte die Soziale Einzelhilfe untersuchen und ihre Nachteile beleuchten.
An dieser Stelle möchte ich die wissenschaftliche Aussage von Baron (1978) und Kunstreich (2001) darstellen und mit der von Galuske (2003) vergleichen Bevor ich jedoch damit beginne, möchte ich vorerst den Begriff Methodik greifbar machen, damit jeder Leser ein Verständnis über den Begriff bekommt, der im weiteren Verlauf einen zentralen Stellenwert hat. Dies stellt einen ersten Hauptteil meiner Arbeit dar, da sich dies als viel weiträumiger erwies, als ich es zunächst erwartete. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen sozialpädagogischen Handelns:

2.1. Konzepte – Methoden- Verfahren

2.2. Kritische Betrachtung des Begriffes ‚Methode’

2.3. Methodenentwicklung

3. Soziale Einzelhilfe (Case Management)

3.1. Die Bedeutung von der Sozialen Einzelhilfe in der Sozialen Arbeit

3.2. Einschätzung und Methodenkritik der Sozialen Einzelhilfe

3.2.1 Methodenkritik Baron (der Sozialpädagogischen Korrespondenz) und Kunstreich

3.2.2. Methodenkritik von Michael Galuske

3.2.3. Vergleich der beiden Kritiker

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Methode der "Sozialen Einzelhilfe" innerhalb der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, das methodische Handeln zu hinterfragen, die theoretischen Grundlagen der Einzelhilfe zu beleuchten und eine differenzierte Methodenkritik zu formulieren, um die Auswirkungen auf Klienten und das Selbstverständnis professionellen Handelns zu verdeutlichen.

  • Grundlagen des sozialpädagogischen Handelns und Begriffsdefinitionen
  • Historische Entwicklung und Bedeutung der Sozialen Einzelhilfe
  • Phasierung und Techniken des Hilfeprozesses
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Pathologisierung des Klienten
  • Diskussion des "doppelten Mandats" von Hilfe und Kontrolle

Auszug aus dem Buch

3. Soziale Einzelhilfe (Case Management)

„Soziale Einzelhilfe ist ein Prozess, der von bestimmten Sozialdienststellen angewendet wird, um Menschen zu helfen, mit ihren Problemen im sozialen Bereich besser fertig zu werden.“ (Perlman. 1973 nach Galuske. 2003. S.77)

„Durch die Methode der Sozialen Einzelhilfe wird ein Klient veranlasst, sich über einen Beziehungsprozess, im Wesentlichen mit einer Person, zu seinem eigenen und dem allgemeinen Wohl einer sozialen Hilfe zu bedienen.“ (Smalley. 1977. nach Galuske. 2003. S.77)

„Social Casework ist eine Kunst, bei der Erkenntnisse der Wissenschaft von menschlichen Beziehungen und die Fertigkeit in der Pflege dieser Beziehungen dazu genutzt werden, Kräfte im Einzelmenschen und Hilfsquellen in der Gemeinschaft zu mobilisieren, die geeignet sind, eine bessere Einordnung des Klienten in seine ganze Umwelt oder in Teile seiner Umwelt herbeizuführen“ (SPK/R nach Kunstreich. 2001. S.118)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Fragestellung zur Professionalität und Methodik im Rahmen des Seminars und führt in die Auswahl der Sozialen Einzelhilfe als Untersuchungsgegenstand ein.

2. Grundlagen sozialpädagogischen Handelns:: Dieses Kapitel definiert essenzielle Begriffe wie Konzepte, Methoden und Verfahren, um ein fachliches Fundament für die anschließende kritische Betrachtung zu schaffen.

2.1. Konzepte – Methoden- Verfahren: Hier werden die Begrifflichkeiten in ihrer hierarchischen Beziehung zueinander erläutert und voneinander abgegrenzt.

2.2. Kritische Betrachtung des Begriffes ‚Methode’: Dieser Abschnitt hinterfragt die Verwendung des Methodenbegriffs und diskutiert die Herausforderungen einer wissenschaftlichen Fundierung in der Sozialen Arbeit.

2.3. Methodenentwicklung: Es wird dargelegt, wie sich die Methodenlandschaft von den klassischen Ansätzen hin zu einer größeren Vielfalt durch externe Einflüsse gewandelt hat.

3. Soziale Einzelhilfe (Case Management): Das Kapitel liefert eine theoretische Einführung in die Soziale Einzelhilfe, deren Ursprünge und die typischen Abläufe im Hilfeprozess.

3.1. Die Bedeutung von der Sozialen Einzelhilfe in der Sozialen Arbeit: Die Relevanz der Sozialen Einzelhilfe als Wegbereiterin für die Professionalisierung und Strukturierung der Sozialen Arbeit wird hervorgehoben.

3.2. Einschätzung und Methodenkritik der Sozialen Einzelhilfe: Dieser zentrale Abschnitt fasst die kritischen Stimmen zu dieser Arbeitsweise zusammen.

3.2.1 Methodenkritik Baron (der Sozialpädagogischen Korrespondenz) und Kunstreich: Die Kritik fokussiert hierbei besonders auf die Problematik der Anpassungsleistung des Klienten an gesellschaftliche Normen.

3.2.2. Methodenkritik von Michael Galuske: Galuske identifiziert vier Hauptkritikpunkte, darunter die fehlende theoretische Fundierung und die Pathologisierung der Klienten.

3.2.3. Vergleich der beiden Kritiker: Die Positionen werden zusammengeführt, wobei die gemeinsame Ablehnung der einseitigen Anpassungsstrategie der Sozialen Einzelhilfe betont wird.

4. Fazit: Das Fazit reflektiert die persönlichen Erkenntnisse der Autorin während des Arbeitsprozesses und betont die Notwendigkeit einer kritischen Selbstreflexion professioneller Akteure.

Schlüsselwörter

Soziale Einzelhilfe, Methodik, Soziale Arbeit, Professionalität, Sozialpädagogik, Methodenkritik, Fallstudie, Diagnose, Anpassung, Pathologisierung, doppeltes Mandat, Klient, Hilfeprozess, Interventionsmodell, Theorie-Praxis-Verhältnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Methode der Sozialen Einzelhilfe in der Sozialen Arbeit und unterzieht diese einer kritischen fachwissenschaftlichen Betrachtung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Methoden, die historische Entwicklung der Sozialen Einzelhilfe, der strukturierte Hilfeprozess sowie eine umfangreiche Methodenkritik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Nachteile der Sozialen Einzelhilfe aufzuzeigen und zu hinterfragen, inwieweit diese Methode Klienten eher an gesellschaftliche Bedingungen anpasst, statt die eigentlichen Ursachen ihrer Notlagen zu adressieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte, kritische Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur Professionalität und Methodik der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Klärung sozialpädagogischer Handlungsbegriffe, die Darstellung der Sozialen Einzelhilfe als Verfahren sowie eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener kritischer Positionen, etwa von Michael Galuske und Timm Kunstreich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Soziale Einzelhilfe, Methodenkritik, Anpassung, Pathologisierung und das doppelte Mandat der Sozialen Arbeit.

Warum wird die Soziale Einzelhilfe als kritisch angesehen?

Die Autoren kritisieren, dass die Methode den Klienten oft als "sozial krank" betrachtet und ihn an die Gesellschaft anpassen will, anstatt strukturelle, gesellschaftliche Ursachen der Problemlage zu verändern.

Welches medizinische Modell wird in der Einzelhilfe häufig kritisiert?

Kritisiert wird das Modell von Anamnese, Diagnose und Behandlung, da es die Gefahr birgt, das Individuum zu pathologisieren und einseitig auf Verhaltensänderungen statt auf Situationsveränderungen abzuzielen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin für ihre zukünftige Arbeit?

Die Autorin betont, wie wichtig es ist, als Professionelle die eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren, um Klienten nicht zu einseitig anzupassen, sondern eine effektive und reflektierte Unterstützung zu gewährleisten.

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Details

Title
Die Methode in der Sozialen Arbeit - Soziale Einzelhilfe - Eine kritische Betrachtung
College
Protestant University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Melanie Bolls (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V88490
ISBN (eBook)
9783638024808
Language
German
Tags
Methode Sozialen Arbeit Soziale Einzelhilfe Eine Betrachtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Bolls (Author), 2006, Die Methode in der Sozialen Arbeit - Soziale Einzelhilfe - Eine kritische Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88490
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