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Paul Dahlke in Gastrollen der ZDF-Fernsehproduktionen "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte"

Title: Paul Dahlke in Gastrollen der ZDF-Fernsehproduktionen "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte"

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mirco Rauch (Author)

Communications - Movies and Television
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Der Schauspieler Paul Dahlke wurde 1904 im pommerschen Groß Streitz geboren und verstarb 1984 in Salzburg. Aufgrund seiner zahlreichen Theater-, Film- und Fernsehrollen erlangte er nicht nur zu Lebzeiten enorme Popularität, sondern auch heute noch ist sein Gesicht dem Publikum vertraut.

Die vorliegende Darstellung thematisiert Paul Dahlkes Gastrollen in den deutschen Kult-Krimireihen "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte". Dabei wird insbesondere der Schauspielstil Dahlkes innerhalb der Rollen analysiert, um der Frage nachgehen zu können, ob Gestik und Mimik Rückschlüsse auf die Charaktereigenschaften der jeweils verkörperten Figuren zulassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stammpersonal und Gäste in Der Kommissar, Derrick und Der Alte

2.1. Die Ermittler der Serien: Who is Who?

2.2. Gastrollen im ZDF-Freitagskrimi

3. Paul Dahlkes Gastrolle in Der Kommissar („Tod eines Landstreichers“)

3.1. Zum Inhalt der Episode

3.2. Paul Dahlke als Eberhard Scherf: Schauspieltechniken und deren Bedeutung

3.3. Typage: Paul Dahlke als nichtklassischer Schurke?

4. Paul Dahlkes Gastrolle in Derrick („Die Tote in der Isar“)

4.1. Zum Inhalt der Episode

4.2. Paul Dahlke als Josef Matusek: Schauspieltechniken und deren Bedeutung

4.3. Typage: Paul Dahlke als liebevoller und trauernder Großvater

5. Paul Dahlkes Gastrolle in Der Alte („Die tote Hand“)

5.1. Zum Inhalt der Episode

5.2. Paul Dahlke als Franz Burger: Schauspieltechniken und deren Bedeutung

5.3. Typage: Paul Dahlke als pensionierter Kommissar

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das schauspielerische Wirken von Paul Dahlke in Gastrollen der populären ZDF-Krimireihen "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte". Ziel ist es zu analysieren, wie Dahlke durch spezifische Schauspieltechniken, Mimik und Körpersprache verschiedene Rollentypen authentisch verkörpert und wie diese Darstellungen die Wahrnehmung der Zuschauer beeinflussen.

  • Analyse der Gastrollen als Element der Inszenierung von Krimiserien.
  • Untersuchung der Schauspieltechniken: Stimme, Körperhaltung und Mimik.
  • Typage-Analyse der Rollen von Paul Dahlke.
  • Medienpsychologische Aspekte der "cognitive identification" beim Zuschauer.
  • Vergleichende Betrachtung von schauspielerischen Leistungen in unterschiedlichen Serienkontexten.

Auszug aus dem Buch

3.2. Paul Dahlke als Eberhard Scherf: Schauspieltechniken und deren Bedeutung

Paul Dahlke spielt in der Kommissar-Episode „Tod eines Landstreichers“ die Rolle des Gastwirtes Eberhard Scherf. Von den ca. 60 Minuten Sendezeit ist er insgesamt 21:34 Minuten in mehreren Szenen präsent.

Die Schauspielanalyse Dahlkes orientiert sich im Folgenden (sowie auch bei Derrick [vgl. Kap. 4.2.] und Der Alte [vgl. Kap. 5.2.]) an den Überlegungen Naremores, der zu dem Schluss kommt: „All performing situations employ a physics of movement and gesture that makes signs readable [...].“ So sollen vor allem Stimme, Körperhaltung und der Einsatz bestimmter Gesichtspartien des Schauspielers (insbesondere Mund, Augen und Augenbrauen) anhand ausgewählter Szenen untersucht werden.

Aber auch das äußere Erscheinungsbild bedarf einer kurzen Erläuterung, weil Paul Dahlke in den Gastrollen jeweils bestimmte Typen verkörpert (vgl. auch Kap. 3.3.; Kap. 4.3.; Kap. 5.3). Als Eberhard Scherf ist er zuerst mit Lodenmantel und bajuwarischem Hut bekleidet; später trägt er eine schwarze Hose, Hemd und darüber eine Strickjacke. Seine Haare sind zuerst glatt nach hinten gekämmt, gegen Ende der Episode jedoch etwas zerzaust (in Kap. 3.3. wird genauer auf die Bedeutung der Haare eingegangen). Diese Erscheinung weist ihn schnell der einfachen, bürgerlichen Sozialschicht zugehörig aus, denn immerhin soll hier die Rolle eines Dorfwirtes verkörpert werden.

Dahlke tritt als Eberhard Scherf schon in den ersten Minuten der Episode während der polizeilichen Ermittlungen am Leichenfundort auf. Scherf gibt sich (noch) äußerst selbstbewusst. Beispielsweise spricht er den Kommissar sofort an, was passiert sei. Zur Darstellung wird der Grad der Körperanspannung (Tonus), der hier sehr hoch ist, von Paul Dahlke eingesetzt: Das aufrechte Gehen und Stehen, die laute Stimme sowie der ständige Blickkontakt zu Kommissar Keller untermauern sein sicheres Auftreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des schauspielerischen Talents ein und stellt Paul Dahlke als vielseitigen, jedoch oft unterschätzten deutschen Schauspieler vor.

2. Stammpersonal und Gäste in Der Kommissar, Derrick und Der Alte: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Ermittlerfiguren der drei Krimiserien und definiert den Begriff der Gastrolle im Kontext des ZDF-Freitagskrimis.

3. Paul Dahlkes Gastrolle in Der Kommissar („Tod eines Landstreichers“): Es werden die Schauspieltechniken analysiert, mit denen Dahlke den Dorfwirt Eberhard Scherf darstellt, und es erfolgt eine Einordnung als "nichtklassischer Schurke".

4. Paul Dahlkes Gastrolle in Derrick („Die Tote in der Isar“): Die Analyse konzentriert sich auf die Darstellung des trauernden Großvaters Josef Matusek und dessen emotionale Tiefe.

5. Paul Dahlkes Gastrolle in Der Alte („Die tote Hand“): Das Kapitel behandelt Dahlkes Rolle als pensionierter Kommissar Franz Burger und untersucht seine gewiefte, fachkompetente Darstellung.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird Dahlkes schauspielerische Vielseitigkeit gewürdigt und die Notwendigkeit betont, sein Werk auch zukünftigen Generationen zugänglich zu machen.

Schlüsselwörter

Paul Dahlke, Schauspielanalyse, Der Kommissar, Derrick, Der Alte, Gastrolle, Typage, Schauspieltechnik, Mimik, Körpersprache, ZDF-Krimiserie, Rollenbiographie, Medienpsychologie, Charakterdarstellung, deutsche Schauspielkunst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das schauspielerische Wirken des deutschen Schauspielers Paul Dahlke anhand seiner Gastrollen in drei bekannten ZDF-Krimiserien der 1970er und 1980er Jahre.

Welche Serien werden als Fallbeispiele herangezogen?

Analysiert werden die Episoden aus "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte", in denen Paul Dahlke jeweils tragende Gastrollen übernahm.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Dahlke durch gezielte Schauspieltechniken wie Mimik, Stimme und Körperspannung unterschiedliche Rollentypen authentisch gestaltet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine schauspielanalytische Methode, die auf filmtheoretischen Ansätzen (u.a. Naremore) und medienpsychologischen Aspekten basiert, um die Wirkung der Rollen auf das Publikum zu interpretieren.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte, die jeweils den Inhalt der Episode, die eingesetzten schauspielerischen Mittel und die Typisierung des jeweiligen Charakters analysieren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Paul Dahlke, Schauspielanalyse, Gastrolle, Typage, Krimiserie, Mimik, Körpersprache und Authentizität.

Wie unterscheidet sich Paul Dahlkes Darstellung des "Schurken" im Kommissar von klassischen Rollenklischees?

Dahlkes Figur Eberhard Scherf bricht mit dem klassischen Bild eines Schurken, da er beim Zuschauer eine "kognitive Identifikation" und Mitleid erzeugt, anstatt bloße Ablehnung hervorzurufen.

Warum ist die Rolle des Großvaters Matusek in "Derrick" besonders aussagekräftig für Dahlkes Können?

Die Rolle zeigt eine statische Figurenkonzeption, in der Dahlke durch subtile Mimik und körperliche Haltung den Kontrast zwischen tiefer Trauer und der Entschlossenheit zur Selbstjustiz meisterhaft darstellt.

Welche Bedeutung hat die Figur des Franz Burger in "Der Alte" für das Gesamtbild von Dahlkes Rollen?

Burger repräsentiert den pensionierten, fachkompetenten Kommissar, bei dem Dahlke einen hohen sozialen Status und eine souveräne, "gewiefte" Art durch eine aufrechte Körperhaltung und eine klare Mimik ausdrückt.

Was ist die zentrale Schlussfolgerung des Autors über Dahlkes Karriere?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Paul Dahlke ein außergewöhnlich vielseitiger Schauspieler war, der mehr Anerkennung verdient und dessen Werk auch für nachfolgende Generationen durch Lehre und TV-Präsenz bewahrt werden sollte.

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Details

Title
Paul Dahlke in Gastrollen der ZDF-Fernsehproduktionen "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte"
College
Christian-Albrechts-University of Kiel
Grade
1,0
Author
Mirco Rauch (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V88639
ISBN (eBook)
9783638028608
ISBN (Book)
9783638927451
Language
German
Tags
Paul Dahlke Gastrollen ZDF-Fernsehproduktionen Kommissar Derrick Alte Schauspieler Acting Der Alte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirco Rauch (Author), 2007, Paul Dahlke in Gastrollen der ZDF-Fernsehproduktionen "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88639
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