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Kinder und Jugendliche im Leistungssport

Eine Untersuchung am Beispiel des Triathlons

Title: Kinder und Jugendliche im Leistungssport

Examination Thesis , 2005 , 92 Pages , Grade: 1.5

Autor:in: Jacqueline Straube (Author)

Sport - Sport Sociology
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Summary Excerpt Details

Das Thema „Leistungssport im Kindes- und Jugendalter“ löst in der Gesellschaft oft kontroverse Diskussionen aus. Gerade dieser Bereich des Leitungssports hat viele Kritiker von außen, wie der Öffentlichkeit und den Medien, innerhalb aber viele Befürworter. Es geht zumeist darum, ob diese Art des Sporttreibens den Heranwachsenden mehr schadet oder nützt, bzw. gut für sie ist. Triathlon ist eine extrem anspruchsvolle Sportart, da sie aus drei Einzeldisziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen, besteht und aufgrund dessen mehr Training als andere verlangt. Aber Triathlon ist auch eine sehr junge Sportart, die zusehends bei jung und alt an Attraktivität gewinnt.

Das Thema „Leistungssport“ beschäftigt mich schon seit langer Zeit, anfangs als aktives Mitglied in dem System, nun als kritischer Beobachter von außen.
Ich habe selbst fünfzehn Jahre lang, von meinem fünften bis zum zwanzigsten Lebensjahr, Leistungssport betrieben und somit dieses System von jüngster Kindheit bis ins Erwachsenenalter durchlaufen. Bevor ich mit dem Triathlon begonnen habe, bin ich zehn Jahre leistungsmäßig geschwommen und habe dann sieben Jahre Triathlon wettkampfmäßig ausgeübt.

Sport spielte in unserer Familie schon immer eine wichtige Rolle und ein Elternteil ist seit vielen Jahren Leistungssportler. Im Alter von fünf Jahren bin ich auf das Engagement meiner Eltern hin, in einen Schwimmverein eingetreten. Die Freude an der Bewegung und das Schwimmen mit anderen Kindern standen hier anfangs im Mittelpunkt. Doch der Leistungsgedanke zeigte sich relativ schnell in der Erhöhung des Trainings und dem Beginnen von Wettkampfteilnahmen. Der Übergang zum Triathlon verlief schleichend. Bedingt durch eine Triathlonsparte im Verein, die anfangs nur für Erwachsene ausgelegt war, kam das Interesse für diese Sportart auf und diesbezügliche Trainingseinheiten wurden immer häufiger absolviert.

Der gesamte Trainingsumfang nahm schnell zu und mit fünfzehn Jahren kam es zum kompletten Wechsel in den Triathlonbereich. Da aber mit zunehmendem Alter auch die schulischen Anforderungen wuchsen und für deren Erfüllung immer weniger Zeit blieb, wandelte sich der Spaß an dem Sport langsam in Stress um.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der sportpädagogische Erkenntnisstand zu Kindern und Jugendlichen im Leistungssport

2. 1. Die Position von Brettschneider und Richartz (1996)

2. 1. 1. Belastungskomplexe

2. 1. 2. Objektive Ressourcen

2. 1. 3. Subjektive Ressourcen

2. 1. 4. Bewältigungsprozesse

2. 1. 5. Fazit von Brettschneider und Richartz

2. 2. Die Position von Brettschneider und Gerlach (2004)

2. 2. 1. Das Evaluationsobjekt: Die Paderborner Talentsichtung

2. 2. 2. Ergebnisse von Brettschneider und Gerlach

2. 3. Chancen und Risiken im Spitzensport, Hrsg.: Digel (2001)

2. 3. 1. Die Position von Digel (2001)

2. 3. 2. Die Position von Moegling (2001)

2. 3. 3. Die Position von Delow (2001)

2. 4. Grundlagen und Facetten der Pädagogik des Leistungssports, Hrsg. : Prohl/ Lange (2004)

2. 4. 1. Die Position von Prohl (2004)

2. 4. 2. Die Position von Güllich, Emrich und Prohl (2004)

2. 4. 3. Die Position von Elflein (2004)

2. 5. Fazit zum sportpädagogischen Erkenntnisstand

3. Kinder und Jugendliche im Triathlon

3. 1. Die Diskussion im Verband

3. 1. 1. Das Nachwuchstrainingskonzept der DTU (2004)

3. 1. 2. „Triathlon im Schulsport“ – Ein Leitfaden der DTU für Lehrerinnen und Lehrer (2004)

3. 2. Eigene Erfahrungen

4. Zum empirischen Teil

4. 1. Die Untersuchungsmethode

4. 2. Auswahl der Probanden und Durchführung der Interviews

4. 3. Die Methode der Datenauswertung

4. 4. Auswertung der Interviews

4. 4. 1. Einstieg und Einstiegsalter

4. 4. 2. Trainingsumfang

4. 4. 3. Die Rolle der Schule

4. 4. 4. Die Doppelbelastung von Schule und Sport

4. 4. 5. Die Rolle der Eltern

4. 4. 6. Die Rolle des Trainers

4. 4. 7. Das soziale Umfeld

4. 4. 8. Gefahren und Ausstieg

4. 5. Fazit der Interviewauswertung

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Belastungen und Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen im Leistungssport am Beispiel der Sportart Triathlon. Ziel ist es, durch eine Verknüpfung von sportpädagogischem Forschungsstand und eigenen empirischen Experteninterviews zu beleuchten, wie Nachwuchssportler die Doppelbelastung durch Schule und intensives Training bewältigen und welche Rolle soziale Bezugspersonen dabei spielen.

  • Herausforderungen der Doppelbelastung durch Schule und Leistungssport.
  • Analyse von Unterstützungsressourcen (Eltern, Schule, Trainer).
  • Empirische Untersuchung des Triathlons als junge, anspruchsvolle Ausdauersportart.
  • Kritische Reflexion des leistungssportlichen Systems für Kinder und Jugendliche.
  • Bedeutung von Freizeitausgleich, Identitätsentwicklung und Gesundheit.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Das Thema „Leistungssport im Kindes- und Jugendalter“ löst in der Gesellschaft oft kontroverse Diskussionen aus. Gerade dieser Bereich des Leistungssports hat viele Kritiker von außen, wie der Öffentlichkeit und den Medien, innerhalb aber viele Befürworter. Es geht zumeist darum, ob diese Art des Sporttreibens den Heranwachsenden mehr schadet oder nützt, bzw. gut für sie ist. Triathlon ist eine extrem anspruchsvolle Sportart, da sie aus drei Einzeldisziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen, besteht und aufgrund dessen mehr Training als andere verlangt. Aber Triathlon ist auch eine sehr junge Sportart, die zusehenst bei jung und alt an Attraktivität gewinnt.

Das Thema „Leistungssport“ beschäftigt mich schon seit langer Zeit, anfangs als aktives Mitglied in dem System, nun als kritischer Beobachter von außen. Ich habe selbst fünfzehn Jahre lang, von meinem fünften bis zum zwanzigsten Lebensjahr, Leistungssport betrieben und somit dieses System von jüngster Kindheit bis ins Erwachsenenalter durchlaufen. Bevor ich mit dem Triathlon begonnen habe, bin ich zehn Jahre leistungsmäßig geschwommen und habe dann sieben Jahre Triathlon wettkampfmäßig ausgeübt.

Sport spielte in unserer Familie schon immer eine wichtige Rolle und ein Elternteil ist seit vielen Jahren Leistungssportler. Im Alter von fünf Jahren bin ich auf das Engagement meiner Eltern hin, in einen Schwimmverein eingetreten. Die Freude an der Bewegung und das Schwimmen mit anderen Kindern standen hier anfangs im Mittelpunkt. Doch der Leistungsgedanke zeigte sich relativ schnell in der Erhöhung des Trainings und dem Beginnen von Wettkampfteilnahmen. Der Übergang zum Triathlon verlief schleichend. Bedingt durch eine Triathlonsparte im Verein, die anfangs nur für Erwachsene ausgelegt war, kam das Interesse für diese Sportart auf und diesbezügliche Trainingseinheiten wurden immer häufiger absolviert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin motiviert die Themenwahl durch ihre eigene langjährige Erfahrung als Leistungssportlerin und beschreibt das Ziel, die Auswirkungen der Doppelbelastung auf junge Triathleten zu untersuchen.

2. Der sportpädagogische Erkenntnisstand zu Kindern und Jugendlichen im Leistungssport: Dieses Kapitel vergleicht existierende sportpädagogische Studien zur Belastung von Nachwuchssportlern und beleuchtet die Rolle von Eltern, Schule und psychischer Entwicklung.

3. Kinder und Jugendliche im Triathlon: Hier wird der Stellenwert des Nachwuchses innerhalb der Deutschen Triathlonunion analysiert und durch eigene sportliche Erfahrungen der Autorin ergänzt.

4. Zum empirischen Teil: Dieser zentrale Teil enthält die Auswertung von Interviews mit einem Trainer und drei betroffenen Athleten hinsichtlich des Einstiegs, des Trainingsumfangs, der Doppelbelastung und der sozialen Unterstützung.

5. Schlussbetrachtung: Die Autorin zieht ein Fazit, in dem sie die empirischen Ergebnisse mit dem theoretischen Erkenntnisstand verknüpft und die Notwendigkeit für einen kindgerechteren, pädagogisch begleiteten Ansatz betont.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Leistungssport, Kindheit, Jugendalter, Triathlon, Doppelbelastung, Schule, Training, Talentförderung, Elternunterstützung, psychische Entwicklung, sportpädagogischer Erkenntnisstand, Zeitdruck, Identitätskrise, soziale Kontakte, Trainingsumfang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Situation von Kindern und Jugendlichen im Leistungssport mit einem spezifischen Fokus auf die Sportart Triathlon, insbesondere im Hinblick auf die Doppelbelastung durch Schule und Sport.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen das Belastungserleben, die Rolle des sozialen Umfelds (Eltern, Freunde, Trainer), die schulischen Anforderungen sowie die sportwissenschaftliche und pädagogische Einordnung des Leistungssports.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, ob und wie Jugendliche die Doppelbelastung bewältigen und welche Lücken in der aktuellen sportpädagogischen Forschung zu diesem Thema bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Autorin verwendete die Methode der Leitfaden-Experten-Interviews, wobei ein Trainer und drei betroffene Athleten bzw. ehemalige Athleten befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche Theoriearbeit zum sportpädagogischen Erkenntnisstand und einen umfassenden empirischen Teil mit der Auswertung von Interviews zu Themen wie Einstiegsalter, Trainingsumfang und der Rolle der Eltern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Doppelbelastung, Triathlon, Nachwuchsförderung, Talent, sportpädagogische Perspektive und Leistungsdruck beschreiben.

Warum wird Triathlon als Sportart für die Untersuchung gewählt?

Triathlon gilt als eine extrem anspruchsvolle Sportart mit hohem Trainingszeitaufwand, was sie zu einem besonders prägnanten Beispiel für die Untersuchung von Doppelbelastungen macht.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Rolle der Eltern?

Eltern fungieren als notwendige Stützfunktion und wichtiger Motor, können aber bei zu hohem Ehrgeiz auch Druck ausüben, was das Risiko für den Athleten erhöht.

Welche Bedeutung kommt der Schule bei?

Die Schule steht grundsätzlich an erster Stelle, jedoch zeigt die Praxis, dass Leistungssportler oft einen hohen Grad an Disziplin und Organisation aufbringen müssen, um beides zu vereinbaren.

Excerpt out of 92 pages  - scroll top

Details

Title
Kinder und Jugendliche im Leistungssport
Subtitle
Eine Untersuchung am Beispiel des Triathlons
College
University of Hannover
Grade
1.5
Author
Jacqueline Straube (Author)
Publication Year
2005
Pages
92
Catalog Number
V88730
ISBN (eBook)
9783638030380
ISBN (Book)
9783638948265
Language
German
Tags
Kinder Jugendliche Leistungssport
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jacqueline Straube (Author), 2005, Kinder und Jugendliche im Leistungssport , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88730
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